4 the Gamers

BOAH EY MICROSCHROTT!!!

Seit Wochen habe ich den Preload von South of Midnight auf der Festplatte, das seit dem 3.4. fertig genug ist, um gegen Aufpreis fünf Tage vor dem offiziellen Release gezockt zu werden. Und weil man ja weiß, dass heutzutage nur noch Bananensoftware (reift beim Kunden) raus kommt, steht die Zockbox schon den ganzen Tag auf Stand-By, um in meiner Abwesenheit schon mal ein eventuelles Uodate runter zu laden und zu installieren. Und dann komme ich nach langem Arbeitstag und Muckibude nach Hause, bin gespannt auf durchgeknallte, lebensgefährliche Action in den Sümpfen von Louisiana (also quasi Eyehategod als Spiel), werfe die Kiste an, starte das Spiel, und...

...ziehe erst mal sechseinhalb Gigabite Update.

200 PULS HABBICH! BALD!
 
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BOAH EY MICROSCHROTT!!!

Seit Wochen habe ich den Preload von South of Midnight auf der Festplatte, das seit dem 3.4. fertig genug ist, um gegen Aufpreis fünf Tage vor dem offiziellen Release gezockt zu werden. Und weil msn ja weiß, dass heutzutage nur noch Bananensoftware (reift beim Kunden) raus kommt, steht die Zockbox schon den ganzen Tag auf Stand-By, um in meiner Abwesenheit schon mal ein eventuelles Uodate runter zu laden und zu installieren. Und dann komme ich nach langem Arbeitstag und Muckibude nach Hause, bin gespannt auf durchgeknallte, lebensgefährliche Action in den Sümpfen von Louisiana (also quasi Eyehategod als Spiel), werfe die Kiste an, starte das Spiel, und...

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Wenns dann läuft, erzähl mal wie es ist. Habe es auf der Wishlist. Tolle Optik jedenfalls.
 
BOAH EY MICROSCHROTT!!!

Seit Wochen habe ich den Preload von South of Midnight auf der Festplatte, das seit dem 3.4. fertig genug ist, um gegen Aufpreis fünf Tage vor dem offiziellen Release gezockt zu werden. Und weil msn ja weiß, dass heutzutage nur noch Bananensoftware (reift beim Kunden) raus kommt, steht die Zockbox schon den ganzen Tag auf Stand-By, um in meiner Abwesenheit schon mal ein eventuelles Uodate runter zu laden und zu installieren. Und dann komme ich nach langem Arbeitstag und Muckibude nach Hause, bin gespannt auf durchgeknallte, lebensgefährliche Action in den Sümpfen von Louisiana (also quasi Eyehategod als Spiel), werfe die Kiste an, starte das Spiel, und...

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:hmmja:
 
Wenns dann läuft, erzähl mal wie es ist. Habe es auf der Wishlist. Tolle Optik jedenfalls.
Nach dem ersten Kapitel: Artstyle zum Niederknien, Story vielversprechend, Gameplay... Na ja, ein bisschen Plattforming auf 90er Jahre Niveau, ein bisschen Interaktion mit fest definierten Punkten in der Umgebung a la Point&Click-Adventure, alles nicht der Rede wert. Vielleicht kommen ja später noch Kämpfe, die es raushauen.

Ein Review, von dem ich aus Spoilergründen nur die Überschrift gelesen habe, schrieb in eben dieser: "South Of Midnight wäre ein toller Film. Leider ist es ein Spiel." So hart würde ich es nicht ausdrücken, aber ich kann schon nachvollziehen, wie man zu diesem Schluss kommt. Bis jetzt sorgt die Stimmung, die das Gesamtpaket verbreitet, dafür, dass ich gespannt bin, wie es weiter geht und auf jeden Fall motiviert bin, dran zu bleiben. Aber ich bin bei einem gutem Artstyle und einer intetessanten Story auch eher anspruchslos in puncto Gameplay und habe z.B. auch Harold Hailbutt mit Genuss durchgezockt (bzw. geguckt).
 
Nach fast vier Jahren habe ich heute endlich mal die dritte Platin bei der Mass Effect Legendary Edition nachgeholt und dafür in den letzten Wochen die ersten beiden Teile gleich mit neugespielt.
Hallo,
wie fandest Du denn die ersten beiden Teile im Rückblick? Mich hat beim Spielen der Legendary vor allem der Bruch zwischen Teil 1 und 2 im Verhalten von Shepard ziemlich gestört, der mir damals mit ein paar Jahren Abstand zwischen den Spielen gar nicht so aufgefallen war.
 
Hallo,
wie fandest Du denn die ersten beiden Teile im Rückblick? Mich hat beim Spielen der Legendary vor allem der Bruch zwischen Teil 1 und 2 im Verhalten von Shepard ziemlich gestört, der mir damals mit ein paar Jahren Abstand zwischen den Spielen gar nicht so aufgefallen war.
Ist mir nicht sonderlich aufgefallen, wird halt durch den Pragmatismus in der Handlung erklärt, wobei das Tanzen schon auffällig ist. Mir ist aber das Klassensystem wieder aufgestoßen, dass man nur als Soldat ein Sturmgewehr nutzen darf bspw. Ich verstehe schon den Gedanken dahinter, dass der Fokus auf Fähigkeiten oder Bewaffnung gelegt werden sollte und man eine Herausforderung beim Spielen hat. Fand die Optionen im Dritten wesentlich angenehmer.
 
Ein Bruch im Verhalten von Shepard ist mir nicht aufgefallen, aber das hängt wohl auch ein bisschen davon ab, wie man ihn spielt. Falls tatsächlich so ein Bruch vorliegt, liefert das Spiel aber ein mögliche Erklärung: Es ist nicht mehr derselbe Shepard wie in Teil 1. Diese Möglichkeit wird ja insbesondere auch in einem Dialog zwischen Ashley und Shepard in Teil 3 während der Marsmission thematisiert
 
Ein Bruch im Verhalten von Shepard ist mir nicht aufgefallen, aber das hängt wohl auch ein bisschen davon ab, wie man ihn spielt. Falls tatsächlich so ein Bruch vorliegt, liefert das Spiel aber ein mögliche Erklärung: Es ist nicht mehr derselbe Shepard wie in Teil 1. Diese Möglichkeit wird ja insbesondere auch in einem Dialog zwischen Ashley und Shepard in Teil 3 während der Marsmission thematisiert
Direkt am "Anfang" von Mass Effect 2 hat es mich z.B. beim Betreten von Omega massiv gestört: als man das erste Mal Zaeed getroffen hat, hätte ich (ihm) gerne einige Takte gesagt, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte. Aber es blieb nur rumstehen und zuschauen und auch keine Möglichkeit, mittels "Renegade" oder "Paragon"-Option einzugreifen.
Ist natürlich von der Spielweise abhängig - ich hatte bei ME1 den Fokus ziemlich auf Paragon gelegt und da hat sich die komplette Szene für mich massiv nach "Out Of Character" angefühlt. Ob das natürlich gewollt war oder vielleicht auch dem DLC geschuldet ist - keine Ahnung.
 
[South Of Midnight]
Nach dem ersten Kapitel: Artstyle zum Niederknien, Story vielversprechend, Gameplay... Na ja, ein bisschen Plattforming auf 90er Jahre Niveau, ein bisschen Interaktion mit fest definierten Punkten in der Umgebung a la Point&Click-Adventure, alles nicht der Rede wert. Vielleicht kommen ja später noch Kämpfe, die es raushauen.
Auch die Kämpfe sind nicht das ganz große Highlight, sondern ein ziemlich generischer Mix aus Zuschlagen, Ausweichen und Heilen. Mit zunehmender Spieldauer kommen ein paar Spezialangriffe dazu, die sich nach jeder Verwendung wieder aufladen müssen, immer noch nix besonderes, aber ein bisschen taktische Tiefe bringt's schon. Was (mich) wirklich stört, ist, dass die Kämpfe nicht in "der Welt" stattfinden, sondern das Spiel dafür jedes Mal eine abgeschlossene Arena kreiert. Ja ja, in Japan machen das alle... ich bin aber eher der westverweichlichte Open-World-Typ.
Auch das Plattforming bekommt mit zunehmender Spieldauer mehr Moves, die man kombinieren kann/muss. Das Gameplay, das sich daraus ergibt, erinnert mich im Guten wie im Schlechten an die Jedi-Soulslikes von Respawn. Erkundung der (wunderschön gezeichneten) Welt findet nicht wirklich statt, weil a) die Level ohnehin eher schlauchig sind (ab und zu kann man mal ein Power-Up in einem Nebenraum finden) und b) auf Knopfdruck ein magischer Faden den Weg zeigt. Immerhin wird dessen Vorhandensein im fantastischen Kontext des Spiels nachvollziehbar erklärt, womit er die Immersion deutlich weniger killt, als das Bild-im-Bild-GPS bei Assassins' Creed, Witcher und Co.

Das hört sich jetzt alles kritischer an, als ich dem Spiel tatsächlich gegenüber stehe. Die Story, die schrägen Charaktere, der Swamp-Folk-Soundtrack und vor allem der wunderschöne Stop-Motion-Artstyle sorgen für eine Atmosphäre, die (für mich) alle o.g. Kritikpunkte ausgleicht. Ich hab' immer noch Spaß dran. Und der Alligator kommt erst noch!
 
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Ich zocken gerade Assassin's Creed Shadows, habe von AC bisher nur Teil 1 gespielt und nicht wirklich weit, hat mich nicht wirklich gepackt.

Ganz anders nun hier, die Welt ist total stimmig, ich liebe den Shinobi Stil und es macht einfach total Laune und erinnert mich an "Ghost of Tsushima", okay das Crafting hätte ich nicht gebraucht also Versteck ausbauen Ressourcen etc. geht aber gut von der Hand.

Welches AC hat euch den begeistert, evtl. gebe ich den andern auch noch ne Chance.
 
Welches AC hat euch den begeistert, evtl. gebe ich den andern auch noch ne Chance.
Die "modernen" Teile (ab Origins) sind eigentlich alle okay. Mich hat vor allem Odyssey (antikes Griechenland) geflasht, aber das war auch das erste, das ich auf dem Schirm- im wahrsten Sinne des Wortes - hatte. Das hat mich so angefixt, dass ich es unbedingt mit allen DLCs durchzocken und dann direkt Origins (Ägypten), wieder inklusive DLC, nachlegen musste. Dann war aber auch erst mal gut. Valhalla habe ich irgendwann nachgeholt, als es für noppes im Gamepass war, und als das (nicht umwerfende, aber schon noch gute) Hauptspiel durch war, war ich auch erst mal gesättigt. Mirage und Shadows stehen noch aus, aber da ist der Leidensdruck noch lange nicht so stark, als dass ich nicht noch einen Sale abwarten könnte.

Bei den "alten" AC-Spielen sticht Black Flag deutlich raus. Technisch nicht mehr so ganz taufrisch (aber für ein zwölf Jahre altes Spiel dann doch wieder beeindruckend), gewinnt es mit dem einzigartigen Piraten-Setting und den Seeschlachten. Also quasi Skull And Bones mit "nur" HD-Grafik, aber davon abgesehen in Gut. Gibt's gebraucht auf Disk oder beim Code-Reseller deines geringsten Misstrauens für 'n Appel und 'n Ei. Unbedingt nachholen!
 
Ich hab in den letzten 3 Wochen Avowed durchgespielt und bei Dungeons of Hinterberg kanpp die Hälfte durch. Beide spielen gefallen mir auf ihre Weise echt gut.

Interessante Storys, entspannte Kämpfe, ein paar schöne Ideen oder Dinge die man schon länger nicht mehr gesehen/gespielt hat. Bei Avowed war es die handgebaute Spielwelt, in der sich das Erkunden und in die hinterletzten Ecken und Häuserdächer springen sehr oft gelohnt hat, weil dort eine Schatztruhe wartet. Das hat mir bei Avowed wohl am Besten gefallen.

Dungeons of Hinterberg punket bei mir mit der Kombination aus Zelda-artigen Dungeons inklusive wirklich toller Ideen (Lorenfahrten Snowboard Slalom z.B) und guten Rätseln, fordernd aber nicht zuuu schwierig. (Zweimal musst ich mal in ne Lösung reinschauen, weil ich absolut auf dem Schlauch stand...)

Die Kämpfe in Avowed als auch in Dungeons sind, finde ich, wie gesagt, echt entspannt. Ich habe keine Lust auf große Herausforderungen, bei denen ich mich zu 100% konzentrieren muss. Hey kein Thema, wenn ich 2-3 Mal drauf gehe, bis ich die Abläufe und so drauf habe. Aber bitte keine 20-30 Mal aller Dark Souls. Darum werd ich wohl auch die Finger von Elden Ring lassen.

Atomfall hatte ich mir noch angesehen. Die Welt war spannend, aber ich komme da nicht mit den Gegnern klar. Dorf erkunden und auf einmal 6 Wachen da. Ich tot. Nen Tunnel erkunden, zwei Monster drin. Ich tot. Die frühen Waffen können einmal schießen und müssen dann nachgeladen werden. Da kommt man nicht weit gegen 6 Wachen oder zwei Monster, die dich One-Hitten. Schade um die Spielwelt
 
Dungeons of Hinterberg mit seiner Mischung aus Zelda und Persona in super chillig fand ich mega. Sehr tolles Spiel.

Ich zocke AC Shadows, habe 25 Stunden auf der Uhr und weniger als ein Viertel der Karte aufgedeckt. Von den neueren ACs ist es für mich der beste Teil und hat Odyssey vom Thron gestoßen.
 
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vs.

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So, jetzt mal wieder etwas mehr Zeit gehabt und aktuell bei rund 35 Stunden im ersten Teil von Kingdom Come. Bin jetzt auch weitestgehend fertig in Rattay und so richtig in der Open World unterwegs. Muss wirklich zugestehen, dass KCD jetzt nach Skyrim und The Witcher 3 das erste "casual" Singleplayer-RPG (die Fromsoft-Games nehme ich da mal raus) seit Langem ist, das mich dauerhaft fesselt und wo ich mich jedes Mal sehr freue, wenn ich mal wieder einen (halben) Abend Zeit dafür habe.

Tatsächlich sind die ersten ca. 10 bis 15 Stunden bei KCD die größte Hürde. Vieles fühlt sich da holprig und sehr gewöhnungsbedürftig an (v.a. das Kampf- und Speichersystem) und oft lässt einen das Spiel mit seinen Fragen etwas alleine. Wenn man sich aber darauf einlässt und alles erstmal auf sich zukommen lässt und selber etwas experimentiert, erübrigen sich viele Fragen im späteren Verlauf sowieso und dann nimmt das Spiel auch erst richtig an Fahrt auf.

Einziger Kritikpunkt nach wie vor: V.a. bei Banditenlagern oder auch den Schnellreise-Begegnungen hat man es sehr zackig mit mindestens 3 bis 4 (oft starken) Gegnern zu tun, was meist ein direktes Todesurteil ist. Das ist etwas schade, da dann oft der letze Speicherpunkt etwas zurückliegt und man stellenweise viel nochmal machen muss.

Aber ich liebe es mittlerweile einfach auch, die unwahrscheinlich glaubhafte Mittelalterwelt zu durchstreifen, den Wind in den Bäumen und das Vogelzwitschern in den Wäldern zu hören, Sonnenaufgänge über den satten grünen Wiesen zu erleben und auch mal in einer verregneten Nacht auf dem Weg zu meiner nächsten Quest Schutz in einem Wirtshaus zu suchen. Gerade das am Anfang gewöhnungsbedürftige, eher langsame Spieltempo ist es, was ich mittlerweile bei KCD sehr schätze. Ich pflüge gerade nicht wie in Skyrim fast direkt nach dem Start durch den ersten Dungeon und haue zig Banditen oder Untote aus den Latschen. Vielmehr stolpere ich als unbeholfener Schmiedesohn durch die Welt, muss mich oft vor Banditen und Schurken in Acht nehmen und statt dem Schwert auch öfter geschickt Überredungskünste nutzen, um an mein Ziel zu kommen. Dazu kommt, dass das Aufleveln meist sinnvolle Neuerungen mit sich bringt, den Charakter aber (zumindest bis jetzt) auch ganz und gar nicht übermächtig macht.

Und gerade diese Mischung aus viel Interaktion mit den NPCs, dem langsamen Erkunden der Welt, dem Entdecken ihrer kleinen und großen Geschichten samt den Nebenaktivitäten wie jagen, stehlen oder Leute übers Ohr hauen sind es, was mir an KCD so gut gefällt. KCD schafft es da (auch mit seinem wunderbar beruhigenden mittelalterlichen Soundtrack), dass man sich wunderbar in der Welt verlieren und darin eintauchen bzw. richtig abschalten kann. Ich finds nach den anfänglichen Startproblemen wirklich toll mittlerweile.

Und mit dem Wochenende nun durch in Kingdom Come: Deliverance, inkl. der ganzen DLCs. Wow, was für ein Abenteuer das nun war. Ich habe mit Heinrich Räuberbanden bekämpft und mich gegen Ende sogar einer angeschlossen, mit einem Pfarrer die Nacht durchzecht, mich im Kloster als Mönch aufnehmen lassen, nur um dort einen Mord zu begehen, habe Geister ausgetrieben, war Wingman für einen verwöhnten Thronerben und habe ihm nachts aus dem Busch Gedichte eingesagt, habe eine Burg belagert und gestürmt, habe ein ganzes Dorf neu aufgebaut,... man könnte tatsächlich noch ewig so weitermachen, KCD war wirklich sehr groß und vielseitig.

Und dabei war es nicht einmal die Hauptstory - die mich sogar etwas enttäuscht hat - die den Spieler so sehr in den Bann zieht. Denn vielmehr sind es die kleinen, glaubwürdigen Geschichten, Aktivitäten und Nebenquests am Wegesrand, die KCD ausmachen. Die Hauptstory dient eher als roter Faden im Hintergrund, hält aber nicht allzu viele Überraschungen bereit, ist eher Mittel zum Zweck. Seine volle Pracht entfaltet KCD in diesen zahlreichen kleinen Geschichten, die es auch tatsächlich schaffen, dass man sich für die alltäglichen Nöte und Sorgen der Leute im mittelalterlichen Böhmen interessiert und so gut wie möglich helfen und diese lösen möchte. Sei es, ob man jetzt einen Konflikt zwischen zwei Streithähnen schlichten, einen Kranken heilen oder ein ausgebüxtes Pferd wieder zu seinem Besitzer zurückbringen muss, good Guy Heinrich ist jederzeit zur Stelle. Daneben werden die einzelnen Elemente des Spiels - Gespräche führen, kämpfen, Alchemie, etc. -stets für ausgeschöpft und ich darf auch öfter mal entscheiden, ob ich z. B. den benötigten Trank selber braue oder einer Zielperson stehle. Und tatsächlich sind die "kleinen Geschichten drumherum" auch sehr spannend geschrieben, in nahezu allen Sidequests wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
In einer Steam-Rezension hieß es so sinngemäß: "KCD ist wie ein Besuch bei Ikea. Du brauchst eigentlich nur einen Stuhl, am Ende merkst Du aber, dass viel zu viel andere kleine Sachen eingekauft hast, an denen Du so viel mehr Freude hast als an diesem einen Stuhl." Das kann man tatsächlich so stehen lassen.

Was mir im weiteren Spielverlauf auch sehr gut gefallen hat, war die ordentliche Portion Humor in KCD. Allein die Quest, bei der ich - wie oben schon angerissen - Herrn Hans beim Werben um seine Flamme nachts aus dem Gebüsch säuselnde Gedichte einsagen muss, hierbei wegen akustischen Schwierigkeiten aber ganz andere Strophen herauskommen, ist an Ulk nur schwer zu überbieten. Die lustigen Passagen sind dabei durchaus Slapstick-artig, jedoch auch nie überzogen oder pseudo-lustig. Tatsächlich habe ich das ein oder andere Mal wirklich gelacht, was in einem Spiel so gut wie nie vorkommt.

Ja, was ist sonst noch erwähnenswert? Ja, da war doch noch was mit dem Kampfsystem. Tatsächlich einer der wenigen Schwachpunkt von KCD, jedoch in einer ganz besonderen Hinsicht: Im Mittelteil und gegen Ende ist das Kämpfen nahezu überhaupt kein Problem mehr, ganz im Gegenteil. Ich hatte dann sogar richtig Bock, mich in vielen Versuchen im anspruchsvollen Rattayer Turnier zu messen und das Kampfsystem zu meistern. Und ohnehin macht Kämpfen in KCD nur einen Bruchteil der Spielaktivitäten aus. Wenn man sich offen drauf einlässt und die hohe Anfangshürde des Kampfsystems überwindet, bekommt man sehr spannende Zweikämpfe serviert, die einen richtig ins Schwitzen bringen und Laune machen. Leider schreckt das System aber anfangs wirklich stark ab, ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht auch überlegt habe, KCD aufgrund dieses anfangs sperrigen Systems, insbesondere in Verbund mit dem Speichersystem, ad acta zu legen. Hier sollte es zumindest eine Quicksave-Funktion geben, da man anfangs wirklich oft und schnell überfordert ist und teils eine halbe Stunde bis Stunde seit dem letzten Speicherpunkt des Spiels wiederholen muss. Das schreckt ab.

Die DLCs runden das Mittelalter-Erlebnis dann noch schön ab, wobei hier die Qualität des Hauptspiels nicht immer gehalten wird, v. a. der Theresa-DLC war etwas zu langatmig und sperrig. Dafür war der Wiederaufbau des Dorfes Pribyslawitz richtig spaßig, wo ich teils sogar entscheiden durfte, welche Gebäude gebaut werden sollen. Dieser DLC hätte meinetwegen sogar gern noch länger und mehr in die individuelle Tiefe gehen können.

Insgesamt bin ich froh, mich am Anfang durchgebissen zu haben. KCD ist für mich, nach 100 Stunden Spielzeit, gerade wegen seiner vielen kleinen Geschichten und seiner insgesamt ruhigen Mittelalter-Atmosphäre ein richtiges Highlight, was Singleplayer-RPGs angeht. Freue mich schon unglaublich auf den zweiten Teil, wenn ich mal wieder viiiieeel Zeit habe.
 
South of Midnight nun für ein paar Stunden gespielt. Ich möchte das Spiel mögen auf Grunde des Art-Styles und der Story, aber ich kann es nicht.

Repetitives Gameplay, die Aufgaben immer die gleichen... Man sucht sich nen bestimmten Kampfplatz, haut Monster kaputt, sammelt was auf, kleine Zwischensequenz und zum nächste Kampfplatz. Das wiederholt sich 3-5 mal, dann gibt es ein größere Zwischensequenz, man flieht vor nem dunklen Schatten, noch ne größere Zwischensequenz, Bossfight, Zwischensequenz. Klingt viel, ja, aber es fühlt sich alles so gleich an, der Ablauf ist immer der gleiche.

Die Kämpfe sind immer gleich, die Fähigkeiten doof. Und es gibt so viele kleine nervige Details... Seinen Haken zum Überwinden vom Abgründen kann man nur nutzen, wenn man die Stelle sieht. Bei der wilden Kamera plumpse ich oft in den Tod. Mal kann man über einen Zaun springen, an anderer Stelle wieder nicht. Die Steuerung ärgert mich ebenfalls, weil ich oft einfach die falsche von drei Schultertasten drücke, die Dinge auslösen, auch nach mehreren Stunden Spielzeit. (Da kann das Game nix für, nervt trotzdem. Das ist in anderen Spielen dann aber doch intuitiver)

Ich mag die Story, die Geschichten die erzählt werden. Aber das reicht leider nicht. Echt schade.
 
Doppelpost von mir. Ich hab mal in Blue Prince rein geschaut... Und plötzlich bin ich bei +20 Stunden. Ich hab nur kurz geguckt. Keine Ahnung wie das passieren konnte.

In diesem verdammten Haus gibt es so viel zu entdecken. Ich bin nun bei Tag 20 und fast jeder Durchgang eröffnet mir neue Erkenntnisse über die Story. Ich freu mich wie sonstwas, wenn ich einen neuen Raum entdecke und eine neue Möhre in Form von Hinweisen vor die Nase gehängt bekomme.

Einziges "Hindernis" sind die teils doch herausfordernden englischen Texte und teils Wortspiele, die man für das lösen mancher Rätsel braucht. Aber mein Telefon ist mir ein toller Begleiter bei dem Spiel. Egal ob es um Übersetzungen geht oder um Screenshots vom Fernseher. Ich habe EWIG kein Spiel mehr gespielt, bei dem ich mir mit Stift und Zettel Notizen mache(n muss). Das ist einfach total geil. Anders kann ich das nicht ausdrücken.

Und der ganze Aufwand wird, wie gesagt, auch noch belohnt. Ich liebe dieses verdammt Spiel einfach und es ist jetzt schon ein Highlight des jungen Spielejahres 2025
 
Dann kann ich dir Teil 2 sehr ans Herz legen, der legt auf allem noch ne Schippe drauf, besonders in Sachen Story.
Was mir da nicht so gefallen hat, ist das Artwork bzw. das Technikgerüst. Diese 2,5 D Perspektive beißt sich für mein Empfinden ganz schön mit dem Pixelart-Look (den ich mega finde!) und der Charme geht weitestgehend flöten, da haben mich Sea Of Stars, Chained Echoes und Nova klar mehr begeistert.

Ansonsten vorgestern THE LAST OF US 2 beendet. Ein absolutes Meisterwerk, das jetzt mit der PC Fassung endlich auch technisch die best mögliche Umsetzung spendiert bekommen hat, grandios!! Was mir gegen Mitte im Spiel gar nicht gefallen hat, nämlich dass man Ellie bei weitem nicht ausschließlich spielt, machte am Ende, wenn man es sacken lassen konnte, absolut Sinn… anstatt die Moral der Geschichte allzu offensichtlich einen vorm Latz zu knallen, erlebt und spielt man sie… in dieser abgefuckten Welt gibt es kein klassisches Gut gegen Böse, keine Helden, kein Happy End, nur Menschen, die verzweifelt versuchen sich ein Stück weit Menschlichkeit zu bewahren, jedoch unwiederbringlich innerlich zu dem werden, was das Virus äußerlich schon der Menschheit angetan hat…
 
da es im Gamepass enthalten war, hab ich mir mal "Rage 2" runtergeladen..... ballern gegen die Langeweile, kann man mal machen

edith: deeinstalliert, alter ist das ne anstrengende Reizüberflutung
Spiele gerade den ersten Teil.Macht Spaß, der ist nicht ganz so wild,ich mag ja diese dystopichen Madmaxartigen spiele.
 
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