Accept - Solinger Stahl

Objection Overruled solltest du für ein paar Euro noch ergänzen ;)

Höre ich mir gerade bei Youtube an. Klingt wie eine Aufwärmung von Balls To The Wall - aber keine schlechte bisher.

Eine kleine Anekdote übrigens: Das Gitarrensolo von Metal Heart war mein erster Kontakt mit "Für Elise" von Beethoven. Als ich dann in der Grundschule das Lied in der Klavierfassung von Beethoven zum ersten Mal hörte, dachte ich "Hä? Das ist doch von Accept geklaut", ohne auf die Idee gekommen zu sein, dass Accept es von Beethoven geklaut haben *g*

In meiner naiven Gedankenwelt waren Accept halt vorher da. Selbiges gilt übrigens für "This Flight Tonight" von Nazareth bzw. Heavens Gate. Da kannte ich das Cover auch vor dem Original und staunte dann nicht schlecht, als ich das Original im Radio hörte.
 
1. Balls to the Wall
2. Metal Heart
2. Restless & Wild
2. Breaker
5. Objection Overruled
6. Staying A life
7. Russian Roulette

Ausser Konkurrenz: Eat the Heat. Passte nicht zur Band, aber losgelöst davon eine klasse Hardrock Scheibe!

Der Rest interessiert mich nicht so.
Hab von der Metal Heart Tour und von der R.R. Tour noch zwei ziemlich geile Doppel LP Boots, die sind obergeil
und bei mir eigentlich genauso hoch im Kurs wie Staying A life!
 
Wobei der Song ganz hervorragend zu Dimmu Borgir passt und auf der sehr hübschen "Godless Savage Garden"-EP ein gelungener Bonus ist.
Ich konnte mit der Band noch nie was anfangen und das Cover fand ich damals wie heute fürchterlich, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Forged in Fire von Benediction) kann ich Death/Black-metallisierungen von traditionellen Metalsongs nichts abgewinnen, weil diese häufig eben vom Gesang leben.
 
Ich konnte mit der Band noch nie was anfangen und das Cover fand ich damals wie heute fürchterlich, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Forged in Fire von Benediction) kann ich Death/Black-metallisierungen von traditionellen Metalsongs nichts abgewinnen, weil diese häufig eben vom Gesang leben.

Sehe ich im Death Metal weitgehend auch so, da typische Death-Growls nicht nur das Timbre verändern, sondern oft auch jegliche Artikuliertheit, Ausdruck, Phrasierung auflösen. Siehe die unsäglichen Verwurstungsaktionen von Six Feet Under. Im Black Metal empfinde ich da zum Glück völlig anders, speziell wenn es sich um einen Sänger handelt, der wie Shagrath sehr sauber und messerscharf artikuliert und ähnlich viel theatralisches Charisma mitbringt wie die Originalinterpreten. Klar ändert er die Stimmung von Songs wie "Metal Heart" oder "Burn In Hell" massiv, da er eben nicht Udo Dirkschneider oder Dee Snider ist, aber ich finde das schon toll, wie er das macht und damit die Songs zu (Mainstream-)Black-Metal-Songs macht, ohne sie in ihrer Substanz besonders stark zu verändern und vor allem eben auch, ohne die Gesangsspur durch eine unartikulierte Grunzorgie zu ersetzen. Kann man anders sehen, klar.
 
Für die aktuelle Bandphase gilt:
Erst wurden drei etwa gleich starke Werke veröffentlicht, dann war die Luft wohl wieder raus.
Aber die drei Alben "Blood Of The Nations", "Stalingrad" und "Blind Rage" sind definitiv eine enorme Bereicherung der Accept-Diskografie.
Bei oberflächlicher Betrachtung sind die Alben stilistisch ähnlich. Doch sie haben für mich alle drei durchaus einen individuellen Charakter.
Die "Rise Of Chaos" ist da deutlich schwächer und weniger eigenständig.
 
Musikalisch finde ich das Comeback rundweg gelungen. Raus bin ich wegen der Entwicklung hin zur One Man Show. Ändert aber nix an der Qualität des Post-Udo-Outputs.
 
Die Blood...fand und finde ich auch super, aus den 3 Alben danach kriege ich mit Ach und Krach ne halbe Stunde wirklich gute Unterhaltung zusammen, da gab es für mich auf den letzten Alben vom Udo wesentlich mehr zu holen.
 
Musikalisch finde ich das Comeback rundweg gelungen. Raus bin ich wegen der Entwicklung hin zur One Man Show. Ändert aber nix an der Qualität des Post-Udo-Outputs.
Das ist auch meine Wahrheit. Ich kann auch der "Rise Of Chaos" noch einiges abgewinnen, auch wenn sie nicht ganz so stark wie die drei Alben zuvor ist. Aber ohne Baltes ist es kein Accept mehr.
 
So hatte mir die Tage ja mal die beiden "schwarzen Schafe" im Bandkatalog geholt, namentlich "Death Row" & "Predator".
Kenn sowieso nicht die Alben der seit der Reunion mit Udo und wollte mir eigentlich auch als Erstes die "Objection Overruled" welche ja auch gut wegkommt holen, aber die beiden waren gerade im Angebot und hatte ich mal zugegriffen (aber keine Sorge die "Objection Overruled" ist schon bestellt;)).

Tja wie gesagt nun haben die beiden Scheiben nicht den besten Ruf im Bandkatalog und deswegen war ich etwas gespannt was mich erwarten würde. Ich hatte was von "zu modern" gelesen aber das waren damals Priest mit "Jugulator" für viele auch und mir gefällt die Platte auch.

Also als Erstes war die "Death Row" an der Reihe und meine Fresse war bzw. ist die für Accept Verhältnisse hart. Wolf dreht hier an der Gitarre manchmal ganz schön auf, klar abwechslungsreich ist die Platte zwar nicht aber die typischen Accept Trademarks kann ich noch klar erkennen, bloß ein bisschen härter. Trotzdem muss ich sagen das mir eigentlich alle Tracks der Scheibe gefallen, lediglich die Neuaufnahme von "Generation Clash" mit Udo & die beiden Insturmentals find ich verzichtbar. Aber Songs wie "Sodom & Gomorra" oder "The Beast Inside" sind definitiv ihr Geld wert.

Und nun die "Predator", welche ja noch schlechter wegkommt als der Vorgänger. Diese hat gerade ihre 2. Runde hier beendet und auch hier muss ich sagen, so schlecht find ich sie jetzt nicht. Klar man merkt irgendwie das die Luft raus war und auch die Refrains sind manchmal ein wenig monoton aber trotzdem tut sie mir überhaupt nicht weh. Und ich denke mal so kurz für zwischendurch kann man die Scheibe echt hören. Das Baltes hier ein paar Mal den Gesangspart übernimmt finde ich auch nicht schlimm, nein ich finde das bringt doch etwas Abwechslung rein. Besonders bei einem Stück wie "Crossroads" im Duett mit Udo. Klar haben sich hier diesmal auch ein paar schwächere Songs eingeschlichen aber ganz so schlimm wie befürchtet ist die Platte dann für mich doch nicht.

Also ich bereue den Kauf beider Scheiben überhaupt nicht, sondern freu mich sogar durch die beiden Scheiben ein paar neue Seite von Accept kennengelernt zu haben. Klassiker sind es gewiss keine aber definitiv könnte die Alben ne 2. Chance eventuell nochmal verdient haben.

Aber ich muss auch dazusagen, das ich sogar die "Eat the Heat" richtig klasse finde, trotz des amerikanischen angehauchten Stils und eines richtigen Sängers.;)
 
Die von Baltes gesungenen Songs gehörten IMMER zu den Highlights der jeweiligen Scheiben, schon ganz am Anfang der Karriere, und das ist mitnichten als Kritik an dem von mir rundum verehrten Udo gemeint. Trotzdem sind z.B. "Seawinds" und "King" zwei meiner allerliebsten Songs aus der Accept-Geschichte. Und auch die Sachen auf "Predator" mag ich sehr gerne.
 
Die von Baltes gesungenen Songs gehörten IMMER zu den Highlights der jeweiligen Scheiben, schon ganz am Anfang der Karriere, und das ist mitnichten als Kritik an dem von mir rundum verehrten Udo gemeint. Trotzdem sind z.B. "Seawinds" und "King" zwei meiner allerliebsten Songs aus der Accept-Geschichte. Und auch die Sachen auf "Predator" mag ich sehr gerne.
Die beiden genannten sind echt klasse! Dann gab es noch die Ballade von der Breaker und das war's aber auch, oder?
 
Die beiden genannten sind echt klasse! Dann gab es noch die Ballade von der Breaker und das war's aber auch, oder?

Lead Vocals von Peter Baltes (so weit ich nichts vergessen habe):

"Accept":
- Seawinds
- Sounds Of War

"I'm A Rebel":
- The King
- No Time To Lose
- Save Us (Co-Vocals)

"Breaker":
- Breaking Up Again

"Predator":
- Lay It Down
- It Ain't Over Yet
- Primitive
- EDIT: Crossroads (Co-Vocals)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ersten beiden Accept Alben kenn ich auch noch nicht, braucht man die?

Singt Baltes bei "Crossroads" (auf der "Predator") nicht auch im Duett mit Udo zusammen oder singt das Udo wirklich komplett allein?
 
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