Acherontic Arts Festival IV 11. - 12.04.2025

Nagelfar waren ein Erlebnis! Wenn ich drüber nachdenke, bin ich erst durch die auf Black Metal aufmerksam geworden.

Überhaupt ist das hier auf dem Festival schon extrem kurzweilig. Eigentlich war keine Band schlecht.

Highlights auf jeden Fall Nagelfar, Ruins, ArsGoatia, Omegaeternum und gerade reißen hier Sulphur die gut gefüllte Bude ab.

Bin zufrieden. Bitte nächstes Jahr wieder!
 
Hammerfestival mit nur zwei Bands, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte.
Auftrittsreihenfolge fand ich etwas "willkürlich" aber egal.
Leider konnten Sulphur gestern den ultrageilen Auftritt aufm Braincrusher vor 3 Wochen (???) nicht toppen. Zu kurz, viel schlechterer Sound. Dafür fand ich die mir vorher unbekannten Zwielicht und Sumerian Tombs richtig gut. Der Nagelfar-Auftritt war auch sehr geil, viel besser als vor paar Jahren in Freiburg. Chapel für mich überraschend unterhaltsam, obwohl deren highlight für mich bereits Platte zwei war und ich mir die letzte erst gar nicht mehr angehört hab.
Darvaza waren mir dann "Rausschmeisser" fast zu derb, aber auch richtig gut.
Insgesamt hammerfestival, auch wenn's der Soundmensch m.M.n. insbesondere bei Whoredom Rife (da war's ultraschade) und Sulphur Aeon etwas verkackt hat.....
und die leider doch recht zahlreichen Nazispacken hätten auch gerne Zuhause bleiben dürfen.
 
Der Sound war gestern teils tatsächlich schwierig: Fand ihn z. B. bei Zwielicht nicht besonders gut, da stand ich links hinten. Bei Sulphur Aeon stand ich vorne in der 3. Reihe und fand den Klang gut. Der Auftritt von Sulphur Aeon war hinsichtlich der Performance einmal mehr grandios. Diese Band erzeugt einfach eine einzigartige Atmosphäre.

Insgesamt aber definitiv ne gelungene Veranstaltung.
 
Für mich ein außergewöhnliches Wochenende. Alle Bands wußten zu überzeugen und mehr. Kritik am Sound kann ich nicht vergeben. Ok, der Druck fehlt in dieser Halle immer.
Ich sah die stärksten Auftritte von THE RUINS OF BEVERAST, SULPHUR AEON, CHAPEL OF DISEASE und DARVAZA. MORAST war meine Premiere und auch ein Highlight.
Wie verranzt sind eigentlich ARS GOATIA? Auch da hat für mich alles gepasst. Inklusive Blutsudelei.
Rundum ein tolles Festival. Sehr gefreut hat mich die hohe Besucherzahl. Lag vielleicht auch an NAGELFAR. Das ich das noch erleben durfte. Die Show war richtig, richtig klasse. Die eine oder andere Träne drängelte sich dann doch aus meinem Auge.
Für den fünften Teil steht das Gewehr bei Fuß.
 
und die leider doch recht zahlreichen Nazispacken hätten auch gerne Zuhause bleiben dürfen.

War nicht anwesend, aber so was fällt mir leider in letzter Zeit immer öfter auf: Da laufen immer häufiger völlig ungeniert diverse NSBM-Shirts durch die Gegend. In München hab ich das zuletzt leider wiederholt erleben müssen. Zum absoluten KOTZEN!
 
War nicht anwesend, aber so was fällt mir leider in letzter Zeit immer öfter auf: Da laufen immer häufiger völlig ungeniert diverse NSBM-Shirts durch die Gegend. In München hab ich das zuletzt leider wiederholt erleben müssen. Zum absoluten KOTZEN!
Haben die Kameraden sich am Samstag optisch zurückgehalten, oder fehlt mir das Auge für die Feinheiten? Mir ist "nur" ein großer Burzum-Patch aufgefallen. (Ja gut, und ein par Prophecy-Festivalshirts. Aber da kann man ja streiten, ob das schon unter "offen rechts" läuft...) Und das, obwohl gerade Nagelfar ja auch für die in den 90ern stehen gebliebene Fraktion ein Pflichttermin gewesen sein dürfte.
 
Die Reise von Leipzig nach Oberhausen hat sich definitiv gelohnt! Was für ein Abriss von Nagelfar, Chapel Of Disease und Sulphur Aeon. Ebenfalls sehr gut: Omega Swarm, Sumerian Tombs und Zwielicht (die hatte ich vorher überhaupt nicht auf dem Zettel, muss ich mich mal näher mit beschäftigen). Whoredom Rife musste ich leider ausfallen lassen, ich war zu platt um noch bis zu deren Beginn um 1 Uhr durchzuhalten und bin während des Morast-Sets Richtung Hotel gedüst.

Dass Endstille kurzfristig abgesagt haben fand ich eigentlich ganz cool. Mit denen kann ich eh nichts anfangen und so haben alle anderen Bands mehr Spielzeit bekommen. Schade, dass es sich nach Sulphur Aeon deutlich geleert hatte und die phänomenalen Chapel Of Disease dann nur noch vor halbem Publikum gespielt haben.

Was die Edgelords angeht ging es mir wie @Matt Greasejar - bis auf den Burzum-Backpatch ist mir auch nichts aufgefallen. Da sieht man im Hellraiser Leipzig deutlich mehr NSBM-Patches.

Ich fand den Sound durchgehend super und die Location auch sehr gut. Falls es das Festival nächstes Jahr wieder gibt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich wieder dabei bin. Dann kann es gern auch etwas abwechslungsreicher sein mit Bands wie Attic, Wolvennest, The Night Eternal und Atlantean Kodex. Gegen eine einmalige Urfaust-Reunion hätte ich auch nichts einzuwenden. :D
 
Kann die durchweg guten Eindrücke hier nur bestätigen. Ich bin am Samstag zu den letzten Klängen von Sumerian Tombs in die Halle gekommen. Klang in der Tat nicht übel.
Nagelfar haben dann ziemlich gut bewiesen, wie man so ein (Einzel)Konzert eindrucksvoll über die Bühne bringt. Bin weder großer Fan, noch habe ich nostalgische Bindung zu der Band, aber der Auftritt war sehr stark. Ars Goatia habe ich verquatscht. Sulphur Aeon im Anschluss haben mir viel besser als beim letztjährigen PSOA gefallen - in der Dunkelheit der Halle hat das wesentlich dichter gewirkt. Sehr geil.
Es wurde ja schon angesprochen, dass es dann zu Chapel of Disease wunderlicherweise recht leer geworden ist. So richtig reingekommen bin ich dann auch nicht, aber der Auftritt war alles andere als schlecht. Und Darvaza haben dann den Sack zugemacht. Aber wie! Ich habe da nicht allzu viel erwartet, da ich die letzten Releases der Band eher mäh finde. Aber live war das echt vollkommen entfesselt. Überraschungssieger waren also Darvaza. Dass Endstille kurzfristig absagen mussten, konnte ich gut verkraften, da ich die mir vermutlich eh geklemmt hätte.
Der Abschluss waren dann dieser sogenannte Heavy Metal in Kombination mit sogenanntem Whiskey in der FeWo. Trotz allem recht wenig zerstört am Sonntag wiederauferstanden und noch schön frühstücken gewesen. Runde Sache.
 
Mir hat es auch gut gefallen. Die Bandsauswahl war sehr gut, wirklich schlecht war kein Auftritt. Am besten haben mir Sulphur Aeon gefallen. Dass bei CoD nicht mehr viel los war, hatte mich ebnefalls gewundert. Geliefert haben sie ja. Man hätte ggf. die Reihenfolge etwas umändern sollen, damit nicht ein solcher Effekt eintritt (wobei die Absage von Endstille auch dazu beigetragen haben dürfte, vrmlt wäre im Nachhinein eine andere Reihenfolge, zb Darvaza, CoD, Nagelfar, Sulphur Aeon (Endstille) besser besucht gewesen).

Von den angesprochenen NSBM-Patches und anderen menschenverachtenden Shirts habe ich nur wenig gesehen, das habe ich bei anderen BM-Konzerten schon häufiger wahrgenommen. Klar ist doof, aber es war leider auch zu erwarten. Es wurde wimre nirgendwo explizit ausgewiesen, dass entsprechende Shirts/Patches/usw nicht geduldet werden.

Sound war mir tw, besonders am Fr, etwas zu matschig und oft übersteuert. Eigentlich fand ich alle Bands tontechnisch schlechter, als von der Scheibe. Der Tontechniker wirkte auch manchmal etwas überfordert, kann aber auch nur mein Eindruck gewesen sein. Ich stand meistens in der Nähe vom Mischpult.
 
Vorweg: Irgendwelche setsamen Shirts sind mir nicht aufgefallen, aber abgesehen von den üblichen Namen bin ich da auch nicht so wirklich in der Materie.

Freitag:
The Omega Swarm haben wir uns gesteckt, das Album fanden wir aber auch beide nicht besonders...
Omegaeternum waren dann für mich die erste Überraschung. Genau die richtige Mischung. Sehr lecker.
Hado waren dann ganz brauchbar und Ruins werden einfach nie meins werden. Auf dem Papier immer genau so, wie ich's gerne hätte, aber es will einfach nicht zünden.
Morast danach der pure Abriss. Ich liebe diese Band einfach und sie waren an dem Tag saustark!
Whordom Rife dann die zweite Überraschung des Festivals für mich. Auf dem Papier exakt nichts für mich, war das live aber halt schon arschgut. Und der Sound war brilliant. Jedes Instrument differenziert hörbar. Naja, ich stand auch direkt am Mischpult. ^^

Samstag:
Zwielicht dann Überraschung Nr. 3. Wieder exakt die Mischung, die ich mag. Und wieder ein sehr fein differenzierter Sound. Wie eigentlich fast immer an diesem WE. Sehr ungewöhnlich, denn ich kenne die Halle eigentlich anders...
Sumerian Tombs dann eher nur nett. Nicht wirklich schlecht, aber auch nix, was mich irgendwie begeistert hätte.
Naglfar hab ich mir dann zwei Songs lang gegeben und ich werde auch weiterhin nich verstehen, warum die so einen Kultstatus haben. *schluterzuck*
ArsGoatia haben wir uns dann geklemmt, weil deswegen.
Sulphur Aeon waren dann stark wie immer, aber es bleibt absolut faszinierend, wie es die Band schafft, um meine Faves herumzuspielen. ^^ Ein einziges mal ne Setlist nach meinem Geschmack und ich könnte glücklich abtreten. Aber das is schon meckern auf sehr hohem Niveau - also alles cool. ;-)
Auf Chapel hatte ich danach tatsächlich einfach keinen Bock an dem Tag. Eh schon oft genug gesehen und a) forderte der Körper einfach Tribut und b) hatten wir uns draussen verqutascht.
Zu Darvaza sind wir noch kurz rein, aber für mich war das eher nix und mein Buddy hatte die auch schon oft genug gesehen - da sind wir dann auch nach ungefähr 2 Songs ab in Richtung Hotel.

Insgesamt bin ich zufrieden. Und es war wie die anderen 3 Male davor auch wieder ein extrem kurzweiliges Festival.
Mit den drei Überraschung muss ich mich dann mal auf Konserve beschäftigen. Hoffentlich kann der Eindruck gehalten werden. Und wenn nicht? Was soll's?! Live war's fein!
Für nächstes Jahr würde ich mir aber wieder etwas mehr Abwechslung im Sound wünschen (so BM-lastig war es zuvor ja auch nie). Einfach etwas mehr (dolch)ig, gggoldddene Abwechslung. Naja, wer die vorherigen Ausgaben mitgemacht hat, weiss, was ich meine. Aber auch das ist wieder mesckern auf hohem Niveau.
Achja - und die einmalige Urfaust-Reunion fänd ich auch gut.
Könnten sie ja jedes Jahr machen. :D
Ist die Sieben nicht so eine wunderbar magische Zahl? Ja, dann müsste ich die Band schon noch einmal sehen....
 
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