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Die letzten zwei Episoden haben mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen. Am Ende bekam man eher eine Art Teenager-Science-Fiction-Komödie serviert, die problemlos auch als eine merkwürdige Mischung aus Stranger Things und X-Men durchgehen könnte. Es wirkt fast so, als hätte Noah Hawley gegen Ende schlicht verdrängt, dass die Alien-Reihe im Kern Thriller- und Survival-Horrorfilme waren, getragen von nervenzerrender Spannung und jener ganz eigenen Angst vor dem Ungezeigten. Dieser Xenomorph-Schoßhund war dann für mich der Punkt, an dem die Serie leicht ins Absurde kippte. Alien: Earth hätte meiner Meinung nach insgesamt eine ganze Spur finsterer ausfallen müssen (gerade am Ende), gerne mit einer Härte wie bei Romulus. Dennoch würde ich mir wahrscheinlich auch eine zweite Staffel ansehen, in der Hoffnung, dass die Serie den Bogen zurück zum Kern der Reihe findet. Denn man muss sagen, die fünfte Folge war beispielsweise erstklassig.
Die letzten zwei Episoden haben mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen. Am Ende bekam man eher eine Art Teenager-Science-Fiction-Komödie serviert, die problemlos auch als eine merkwürdige Mischung aus Stranger Things und X-Men durchgehen könnte. Es wirkt fast so, als hätte Noah Hawley gegen Ende schlicht verdrängt, dass die Alien-Reihe im Kern Thriller- und Survival-Horrorfilme waren, getragen von nervenzerrender Spannung und jener ganz eigenen Angst vor dem Ungezeigten. Dieser Xenomorph-Schoßhund war dann für mich der Punkt, an dem die Serie leicht ins Absurde kippte. Alien: Earth hätte meiner Meinung nach insgesamt eine ganze Spur finsterer ausfallen müssen (gerade am Ende), gerne mit einer Härte wie bei Romulus. Dennoch würde ich mir wahrscheinlich auch eine zweite Staffel ansehen, in der Hoffnung, dass die Serie den Bogen zurück zum Kern der Reihe findet. Denn man muss sagen, die fünfte Folge war beispielsweise erstklassig.
Bei mir bleibt am Ende ein ähnliches Fazit. Ansehnlicher 8-Episoden-Trip mit drei richtig starken Folgen, einigen durchwachsenen Folgen und einem etwas ärgerlichen Finale, weil wie von @Sloth angerissen, die Fokusverschiebung vom Alien-Grundthema auf die Coming-of-Age-Story von Hybriden schon erst einmal verdaut werden muss. Das muss gar nicht verkehrt sein, weil in einem Alien-Universum ja durchaus auch andere Dinge Schwerpunkte haben dürfen als Survival-, Monster- und Body-Horror.
Dass man dann aber Wendy/Marcy doch irgendwie ansatzlos zur anscheinend völlig übermächtigen "Mary Sue" ausbaut, die einfach mal alles von A bis Z kontrollieren kann (die Sicherheitselektronik, die synthetischen Antagonisten, die biologischen Xenomorphe), und das als "Kind" in einem perfekten Synthetenkörper, ist halt dann doch irgendwie too much. Ich gehe davon aus, dass die Figur in etwaigen späteren Staffeln auch echte Schwächen offenbaren wird, denn sonst hätte man eine Figur geschaffen, die es dem Zuschauer echt schwer macht, sie fühlen zu können. Gerade im Vergleich zu ihrem Schicksalsgenossen, der in der Bedrohungssituation quasi alles falsch macht, und zur makaber leichten Beute der Alien-Aasfliege wird, ist diese Differenz halt schon fast grotesk groß.
Auch ärgerlich am Finale ist ein stattliches - und heute in Serien allzu häufiges - Plotproblem:
Nahezu alle angerissenen Handlungsstränge und Individualschicksale bleiben offen, nahezu alle wichtigen Figuren überleben, und es wird letztlich jede Antwort auf jede denkbare Frage in eine optionale Staffel 2 verlegt. Keinerlei abgeschlossene Handlungsstränge, keine Antworten, keine einzige Belohnung für den Zuschauer, da kein einziges Motiv eine Vollendung findet. Sprich: Sollte Staffel 2 nicht bestätigt werden, dann haben wir 20 lose Enden und alles verpufft. Und selbst wenn es eine Fortsetzung gibt, ist bei dem Thema und Aufwand eher mit 2-3 Jahren Wartezeit zu rechnen, was mit so vielen offenen Fragen an sich eine Zumutung ist. Etwas abgemildert durch den Umstand, dass keine Figur wirklich intensive Empathie auf sich zieht, so dass der Omni-Cliffhanger nicht als allzu schlimm empfunden wird. Wobei das nun wahrlich nichts ist, was für das Serien-, Plot- und Character-Design spricht.
Insgesamt habe ich die Serie trotzdem gerne geschaut und wäre auch bei einer zweiten Staffel am Start.
Bei mir bleibt am Ende ein ähnliches Fazit. Ansehnlicher 8-Episoden-Trip mit drei richtig starken Folgen, einigen durchwachsenen Folgen und einem etwas ärgerlichen Finale, weil wie von @Sloth angerissen, die Fokusverschiebung vom Alien-Grundthema auf die Coming-of-Age-Story von Hybriden schon erst einmal verdaut werden muss. Das muss gar nicht verkehrt sein, weil in einem Alien-Universum ja durchaus auch andere Dinge Schwerpunkte haben dürfen als Survival-, Monster- und Body-Horror.
Dass man dann aber Wendy/Marcy doch irgendwie ansatzlos zur anscheinend völlig übermächtigen "Mary Sue" ausbaut, die einfach mal alles von A bis Z kontrollieren kann (die Sicherheitseektronik, die synthetischen Antagonisten, die biologischen Xenomorphe), und das als "Kind" in einem perfekten Synthetenkörper, ist halt dann doch irgendwie too much. Ich gehe davon aus, dass die Figur in etwaigen späteren Staffeln auch echte Schwächen offenbaren wird, denn sonst hätte man eine Figur geschaffen, die es dem Zuschauer echt schwer macht, sie fühlen zu können. Gerade im Vergleich zu ihrem Schicksalsgenossen, der in der Bedrohungssituation quasi alles falsch macht, und zur makaber leichten Beute der Alien-Aasfliege wird, ist diese Differenz halt schon fast grotesk groß.
Auch ärgerlich am Finale ist ein stattliches - und heute in Serien allzu häufiges - Plotproblem:
Nahezu alle angerissenen Handlungsstränge und Individualschicksale bleiben offen, nahezu alle wichtigen Figuren überleben, und es wird letztlich jede Antwort auf jede denkbare Frage in eine optionale Staffel 2 verlegt. Keinerlei abgeschlossene Handlungsstränge, keine Antworten, keine einzige Belohnung für den Zuschauer, da kein einziges Motiv eine Vollendung findet. Sprich: Sollte Staffel 2 nicht bestätigt werden, dann haben wir 20 lose Enden und alles verpufft. Und selbst wenn es eine Fortsetzung gibt, ist bei dem Thema und Aufwand eher mit 2-3 Jahren Wartezeit zu rechnen, was mit so vielen offenen Fragen an sich eine Zumutung ist. Etwas abgemildert durch den Umstand, dass keine Figur wirklich intensive Empathie auf sich zieht, so dass der Omni-Cliffhanger nicht als allzu schlimm empfunden wird. Wobei das nun wahrlich nichts ist, was für das Serien-, Plot- und Character-Design spricht.
Insgesamt habe ich die Serie trotzdem gerne geschaut und wäre auch bei einer zweiten Staffel am Start.
Hatte ich Anfangs noch dieses Alien-Feeling war dieses dann mit den letzten 2 Folgen doch relativ dahin. Der Plot hat zum Ende hin sein Augenmerk doch sehr vom Alien weg hin zu den Androiden gedreht, in der das Alien nun mehr einen Nebenschauplatz einnimmt. Man möchte dem ganzen dann bis dahin einen gewissen Etikettenschwindel unterstellen. Schauen wir mal wie es weiter geht.
Am Ende bin ich dann doch ziemlich unterwältigt zurück geblieben.
Dabei fing die Serie ziemlich verheißungsvoll an.
Und konnte dies bis zur großartigen 5ten Folge gar halten.
Gefühlt ist den Showmachern dann irgendwie die Luft ausgegangen.
Der Xenomorph ist am Ende nur ein zahmes Schoßhündchen in seiner eigenen Show.
Alles mystische, außerweltliche und bedrohliche geht hier komplett verloren.
Dazu eine Hauptprotagonistin die zur Mary Sue verkommt.
Persönlich benötige ich dann keine zweite Staffel.
Mir hätte die grandiose Folge 5 als länger Film ohne diesen hin und her mit den Androiden und die Fünf völlig gereicht. Dieser hätte wunderbar in das Universum gepasst...
Aber so wurde aus Gold irgendwie Scheiße gemacht und der Alien Mythos durch den Kakao gezogen....
In der »Alien«-Filmreihe ist der Xenomorph ein nahezu unbesiegbares Wesen. Die besten Erfolgschancen hat da noch Ellen Ripley, gespielt von Sigourney Weaver. Und die Sci-Fi-Ikone liebäugelt offenbar mit einer Rückkehr.
In der »Alien«-Filmreihe ist der Xenomorph ein nahezu unbesiegbares Wesen. Die besten Erfolgschancen hat da noch Ellen Ripley, gespielt von Sigourney Weaver. Und die Sci-Fi-Ikone liebäugelt offenbar mit einer Rückkehr.
Hmmm.... Ich weiß nicht, Alien 4 war schon eine große Entschuldigung ... Solange das Konzept vernünftig ist, bin ich für aber sonst, soll sie es lassen...
Alien 4 war super. Verstehe die Ablehnung einfach null. Die französisch-Skurrile Note stand der Serie ganz wunderbar und der Schluß hatte echt Potenzial.
Alien 4 war super. Verstehe die Ablehnung einfach null. Die französisch-Skurrile Note stand der Serie ganz wunderbar und der Schluß hatte echt Potenzial.
Dieses. Hab da richtig Bock drauf, grade nach dem ich jetzt diesen absoluten Schmutzabsud von Serie gesehen habe. Jetzt brauch ich wieder was, was mir gefällt!
Alien 4 war super. Verstehe die Ablehnung einfach null. Die französisch-Skurrile Note stand der Serie ganz wunderbar und der Schluß hatte echt Potenzial.
Die Ablehnung beim Alien4, kommt bei mir durch diesen Xenohybriden der dat ganze in absurdum zieht.... Bzw dieser Hybrid überhaupt keinen Sinn ergibt. Die Xenos sind perfekte Killer, nach der Kreuzung ist dann strunzblöder unbeweglicher irgendwas das Schiff gewandert.
Genau so schlimm in der Serie, die Xenos auf einmal von einem Androiden gesteuert werden... Was kommt da nach eine Runde Gassi gehen und dann auf der Couch kuscheln?
Die Ablehnung beim Alien4, kommt bei mir durch diesen Xenohybriden der dat ganze in absurdum zieht.... Bzw dieser Hybrid überhaupt keinen Sinn ergibt. Die Xenos sind perfekte Killer, nach der Kreuzung ist dann strunzblöder unbeweglicher irgendwas das Schiff gewandert.
Genau so schlimm in der Serie, die Xenos auf einmal von einem Androiden gesteuert werden... Was kommt da nach eine Runde Gassi gehen und dann auf der Couch kuscheln?
Ein fehlgeschlagenes Gen/Klon Experiment muss ja nicht unbedingt Sinn ergeben. Der Hybrid Vieh entstand ja dadurch, dass sowohl Ripley als auch die Königin geklont wurden.
Das ging halt in die Hose.
Ein fehlgeschlagenes Gen/Klon Experiment muss ja nicht unbedingt Sinn ergeben. Der Hybrid Vieh entstand ja dadurch, dass sowohl Ripley als auch die Königin geklont wurden.
Das ging halt in die Hose.
wie es entstanden ist hab ich gesehen, nur passt es nicht rein ... und macht eben für mich keinen Sinn... weder für Alien oder Menschen .... Ansatz finde ich den ja nicht schlecht, nur manches passt einfach nicht ...
zu steril, zu Action lastig, das beklemmende, dreckige, mystische, gruselige usw. wurde von den ersten drei Teilen über den Haufen geworfen und es wurde ein seichter zum Ende hin sinnloser Actionmovie ..... leider
bei Romulus wurde es sogar noch verschlimmert ... mit der Turbo Geburt und Wachstum ...... da finde ich Covenant und Prometheus besser als Teil 4, Romulus und die Alien Earth ....