AMON AMARTH

Ich halte mich dieses Mal zurück. Beim letzten Album war ich auch erst empört und hab' dann doch Gefallen daran gefunden. Trotzdem, ich würde mir wieder etwas mehr Storytelling mit großen Melodien wünschen. Dass sie Wikinger sind oder sein wollen, das weiß man allmählich.
 
Am Anfang fand ichs gar nich so übel, aber der Refrain ist ja mal schlecht.

Ich hab erst folgenden Text verstanden:
We are, we are vikings
And we will never be sad

:D

Aber bei der Band war ich mit/nach Twilight... sowieso raus. Hab seitdem kein Album mehr gehört.
 
- northern Cosplay Metal -

Klamotten mit diesem Schriftzug, damit könnten sie ihre onehin schon galaktischen Merchandise Umsätze zusätzlich erhöhen

o-Vovj-Jrl-R8-Cm9-RQHgkeoaw.webp
 
Finde den Song tatsächlich Durchschnitt, was bei mir aber schon eine Verbesserung zum letzten Album darstellt. Belanglos, aber jetzt auch nicht wirklich schlecht. Früher wäre so ein Song halt zwischen den ganzen Hochkarätern eines Albums als Zwischensnack gelandet, den man schnell wieder vergisst, heute ist es scheinbar eins der Aushängeschilder. Zementiert für mich persönlich die schulterzuckende Mittelmaß-Stellung, die Amon Amarth bei mir im Jahre 2025 einnehmen. Ganz okaye Rhythmen und Instrumentale, keine Überraschungen. Was mir tatsächlich mit am negativsten auffällt, ist, dass textlich mittlerweile einfach wirklich die Luft raus ist. Das ewige und uninspirierte "We, Vikings, War und Waves" hat langsam das Zeug zu einem "Glory, Hammer, Steel und Destiny"-Refraingenerator á la Manowar. Naja, mal schauen, wie ein kommendes Album wird...
 
Ich finds jetzt auch gar nicht mal scheiße, es ist sehr, sagen wir: gefällig.
Aber ob "gefällig" bei der Mass an so viel gutklassiger Musik hier und dort noch reicht? Ich bezweifel das mal stark.
 
Ich sach mal so.....Amon Amarth begleiten mich jetzt auch schon min. 20...eher 25 Jahre. Da kommen auf jedem Album mal wenigsten ein, wenn nicht zwei oder mehr Songs, die zumindest zu gefallen wissen.

Diese "Gedisse" geht mir ein wenig auf den Zeiger. Das ist nicht nur bei Amon Amarth so....
In der Regel ist auf jedem Album wenigsten ein Song drauf, der auch hängen bleibt und mindestens gutklassig ist...ihr wisst was ich meine.

Wann... und geht mal wirklich in euch....wann haben in den letzten 25 Jahren "große" Bands wie z.B. Maiden, Metallica, Manowar und wie sie alle heißen mögen, dass geschafft? Natürlich erfinden sich Amon Amarth nicht mehr neu, der Zug ist abgefahren. Aber meiner Meinung nach liefern sie immerhin noch konstant ab....was halt leider viele andere Bands nicht mehr hinbekommen.

Wie bei Allem.....Ansichtssache :feierei:.
 
Amon Amarth haben nunmal den Weg des Erfolgs gewählt, und um möglichst lange diesen Erfolg zu haben, ist das Songwriting halt eingängiger ausgefallen, das ist nicht verwerflich. Es ist ihr Job, damit verdienen sie ihr Geld. Das mag das DFF nicht toll finden, aber letztendlich gibt der Erfolg ihnen recht. Mich begleitet die Band auch seit knapp 25 Jahren, sie haben sich hochgespielt und den Erfolg verdient, auch wenn sie für mich an die Alben bis "Versus The World" nicht mehr rankommen werden, finde ich sie musikalisch immer noch gut und sympathisch sind sie auch. Sollen sie ihren Erfolg genießen so lange sie können.
 
Ich sach mal so.....Amon Amarth begleiten mich jetzt auch schon min. 20...eher 25 Jahre. Da kommen auf jedem Album mal wenigsten ein, wenn nicht zwei oder mehr Songs, die zumindest zu gefallen wissen.

Diese "Gedisse" geht mir ein wenig auf den Zeiger. Das ist nicht nur bei Amon Amarth so....
In der Regel ist auf jedem Album wenigsten ein Song drauf, der auch hängen bleibt und mindestens gutklassig ist...ihr wisst was ich meine.

Wann... und geht mal wirklich in euch....wann haben in den letzten 25 Jahren "große" Bands wie z.B. Maiden, Metallica, Manowar und wie sie alle heißen mögen, dass geschafft? Natürlich erfinden sich Amon Amarth nicht mehr neu, der Zug ist abgefahren. Aber meiner Meinung nach liefern sie immerhin noch konstant ab....was halt leider viele andere Bands nicht mehr hinbekommen.

Wie bei Allem.....Ansichtssache :feierei:.

Aber man kann ja trotzdem die Band mögen und dennoch die jüngere Entwicklung und aktuell den neuen Song eher kritisch sehen oder nicht so fühlen oder was weiß ich. Das passiert eben und entwertet ja nicht die Zuneigung zur Band, die ich absolut teile, gerade auch, was die Typen an sich angeht.
 
und geht mal wirklich in euch
Habe ich gemacht und es extrem bereut. Kaum eine Band hat mir ihr eigentlich prägendes Frühwerk durch die Hinwendung zum Partyschlager über Ziegen(?!) mit saublöden Publikumsruderspielen so nachhalting versaut, ich kann mir die Musik, die mir mal wichtig war, nicht mehr anhören ohne extrem traurig zu werden. Manowar, Metallica, was weiß ich. Aber zu behaupten, AA hätten irgendwas besser geschafft als Maiden, is wirklich mindestens neun Welten weit draußen.
 
Wo und wann diese Band falsch abgebogen ist, steht für mich außer Frage. Nach dem Debüt, auf der Nebenspur ohne Lopez.
Was haben die für ein einzigartiges Debüt hingelegt, das den 90er Death weitergedacht hat und trotz klarem Augenmerk auf Melodien die Härte und Erde beibehalten hat. Nur Killer auf dem Album, und so ehrlich, geil produziert, Texte, die einen wirklich mitnehmen. Schade, dass es nicht mehr daraus wurde, da man sich entschieden hat, eine mehr und mehr melodische, "helle" Richtung einzuschlagen und den dunklen, geheimnisvollen, "authentischen" Pfad zu verlassen.
 
Mit dem Sound spätestens ab Surtur/ Deceiver haben sie halt ein Abo auf die größeren europäischen Festivals, sind gar etablierte Headliner und können auf eine treue Fanbase vertrauen, die durch Merchkäufe genügend Geld in die Bandkasse spült. Das kann man verächtlich mit "dem Wacken- und Partyvolk anbiedern" abtun. Und man kann es verwerflich finden, dass die Schniedelheimer Sackplauzen, die doch viel truer sind und fast den Opener auf dem letzten Fanclub Treffen gemacht hätten, wenn der Sänger nicht blöderweise zu seinem Job gemusst hätte, immer noch keinen Plattenvertrag haben. Aber so ist das nun mal. Der Erfolg gibt Amon Amarth recht. Das macht die alten (guten) Alben nicht schlecht und irgendwo im den Weiten des Metal-Weltalls wird sich ein unbedeutendes Sound-Substitut finden lassen, das man dann so lange in sein Herz schließen kann, bis es erfolgreich wird.
 
Zurück
Oben Unten