Als Metallica 2003 auf einmal wieder flotter unterwegs waren, haben viele genörgelt, wegen Sound, Überlängen, fehlende Soli, bla.
Als Metallica 2008 musikalisch wieder nah an alten Glanztaten waren (unabhängig vom Sound), haben viele genörgelt, da es zu sehr an eben alten Glanztaten orientiert oder zu wenig auf den Punkt ist.
Als Metallica 2016 vorab ein Zwanzigstel des neuen Albums vorstellt, haben viele genörgelt, weil zu uninspiriert, der Sound kacke und sowieso das Album kann ja nur kacke werden, weil zu lang und bla.
Es ist n abgedroschenes Klischee, aber einzig Metallica fällt mir als Band ein, die, egal was sie macht, immer ne ordentliche Ladung Hass empfangen wird, auch wenn das Lied musikalisch thrashig ist, Hetfield bei bester (aggressiver) Stimme ist und man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Prophet sein muss, dass die anderen Lieder bei der Spielzeit musikalisch ordentlich anders klingen werden. Haste Kacke am Schuh, haste Kacke am Schuh.
Und ja, mich kickt der Song nicht gewaltig, aber es ist auch kein Untergang, wenn es am Ende n vernünftiges Album und kein Meisterwerk wird, davon habe ich bei Metallica zum Glück schon ne Menge. Ich freue mich einfach, dass sie es hinbekommen.
Und nein, die neue Slayer ist n fetter Stinker und wird von dem Song dennoch wegjeknüppelt.