Avantasia - Here be dragons (VÖ 28.02.25)

Zur Musik kann ich noch nicht viel sagen, aber die Fotos sind mir mal wieder too much. Klar, es ist sein Projekt und er kann sich darstellen, wie er sich wohlfühlt, aber mittlerweile erinnert er mich mit all dem Schmuck optisch mehr an Robert Geiss.
Aber lassen wir das Musikalische entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde noch keinen Zugang zu der Scheibe. Das macht mich erstmal nicht unruhig, weil das seit der Scarecrow so ist, dass sich mir die Alben erst nach und nach erschließen. Dennoch habe ich gewisse Befürchtungen, dass mir die Drachen auf Dauer doch eine Spur zu weichkäsig sein könnten. We will see...
 
Schade, dass der beste Song der stärksten Avantasia-Scheibe seit Ghostlights nur auf der Bonus-CD ist. Ich rede natürlich von "Return to the Opera". Dafür hätte man so nen Rotz wie Creepshow rausschmeißen können.
 
Finde die Scheibe unterhaltsam. Geht schon zum Hören. Ist genau das, was ich mir von Avantasia erwarte. Schade, dass sich das Konzert in Wien bei mir nicht ausgeht :(
 
Ich habe dem neuen Album nun mehrere Durchläufe gegönnt, doch bis auf den Titeltrack und die Bob-Catley-Nummer kickt mich das alles nicht. Womöglich ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass ich von Avantasia kein frisches Futter mehr brauche; gerade die typischen Kiske-Speed-Granaten langweilen mich zusehends. Aufs Konzert am Samstag in FFM freue ich mich trotzdem, auch wenn jetzt bereits klar ist, dass Bob Catley schmerzlich vermisst werden wird...
 
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Aufs Konzert am Samstag in FFM freue ich mich trotzdem, auch wenn jetzt bereits klar ist, dass Bob Catley schmerzlich vermisst werden wird...

Das darfst Du durchaus. Gestern in München wurden wir ab 19.40 bis ca. 22.15 Uhr gut unterhalten. Tobis gefürchtete Ewigkeitsansagen hielten sich im ertragbaren Rahmen und musikalisch wurden die Songs sehr fein dargeboten. Die Setlist empfand ich abwechslungsreich und gut zusammengestellt, jedenfalls hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Langatmigkeit. Im Gegenteil: Als der reguläre Teil vorüber war, war ich doch überrascht, wie schnell die Zeit offenbar vergangen war. Auch die neuen Songs fügten sich gut ein, können aber den Klassikern definitiv nicht das Wasser reichen.
Kurios war ein Mikrophonproblem während Wicked symphony. Erst ging das eine nicht mehr, dann übergaben sich die Sänger das noch funktionierende Mikrophon, aber das später herbeigeschaffte Ersatzmikro war dann eben kein Ersatz für das defekte, sondern ein weiteres dessen, das auf der Bühne noch seinen Dienst tat. Der Songperformance schadete dies aber nicht, einzig die Verteilung der Gesangspassagen auf die beiden war sicherlich anders als geplant.
Sound und Licht waren in Ordnung, der Bühnenaufbau gewohnt oppulent, aber nichts großartig Spektakukäres. Die Gitarren hätte ich mir insgesamt etwas lauter gewünscht und bei dem ein oder anderen Song war klar herauszuhören, dass der Originalsänger nicht abstrichslos ersetzt werden kann, was Charisma und/oder Wahnsinn in der Stimme angeht (v.a. bei Toy master und Death is just a feeling ist mir das massiv aufgefallen). Und ja, über ein Mitwirken von Mr. Catley hätte ich mich schon auch sehr gefreut.
Einziger echter Kritikpunkt: Auf den letzten Konzerten, die ich gesehen habe (2016 in Kaufbeuren und 2019 in Kaufbeuren und München), war die Spielzeit noch gut/knapp eine halbe Stunde länger. Dieser Deflation sollte dringend Einhalt geboten werden.
 
Das darfst Du durchaus. Gestern in München wurden wir ab 19.40 bis ca. 22.15 Uhr gut unterhalten. Tobis gefürchtete Ewigkeitsansagen hielten sich im ertragbaren Rahmen und musikalisch wurden die Songs sehr fein dargeboten. Die Setlist empfand ich abwechslungsreich und gut zusammengestellt, jedenfalls hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Langatmigkeit. Im Gegenteil: Als der reguläre Teil vorüber war, war ich doch überrascht, wie schnell die Zeit offenbar vergangen war. Auch die neuen Songs fügten sich gut ein, können aber den Klassikern definitiv nicht das Wasser reichen.
Kurios war ein Mikrophonproblem während Wicked symphony. Erst ging das eine nicht mehr, dann übergaben sich die Sänger das noch funktionierende Mikrophon, aber das später herbeigeschaffte Ersatzmikro war dann eben kein Ersatz für das defekte, sondern ein weiteres dessen, das auf der Bühne noch seinen Dienst tat. Der Songperformance schadete dies aber nicht, einzig die Verteilung der Gesangspassagen auf die beiden war sicherlich anders als geplant.
Sound und Licht waren in Ordnung, der Bühnenaufbau gewohnt oppulent, aber nichts großartig Spektakukäres. Die Gitarren hätte ich mir insgesamt etwas lauter gewünscht und bei dem ein oder anderen Song war klar herauszuhören, dass der Originalsänger nicht abstrichslos ersetzt werden kann, was Charisma und/oder Wahnsinn in der Stimme angeht (v.a. bei Toy master und Death is just a feeling ist mir das massiv aufgefallen). Und ja, über ein Mitwirken von Mr. Catley hätte ich mich schon auch sehr gefreut.
Einziger echter Kritikpunkt: Auf den letzten Konzerten, die ich gesehen habe (2016 in Kaufbeuren und 2019 in Kaufbeuren und München), war die Spielzeit noch gut/knapp eine halbe Stunde länger. Dieser Deflation sollte dringend Einhalt geboten werden.
Mein (zugegeben oftmals merkwürdiges) Gehirn hat beim ersten Lesen in dem markierten Teil an geeigneter Stelle die Präposition "in" hinzugefügt; das wäre mal ein Showelement gewesen...

:D
 
Hab die Scheibe jetzt auch mal gehört - und bin denn doch unterwältigt. Für meine Ohren ist das kreative Pulver endgültig verschossen, das Album ein einziges uninspiriertes musikalisches Wiederkäuen. Das Debüt fand und finde ich klasse, die beiden Nachfolger noch gut - aber inzwischen scheint mir die Nummer komplett auserzählt.
 
Der junge naive Tobi hat spannende Musik komponiert, der mittelalte routinierte Sammet dagegen langweilt nur noch. Für mich ist die Ghostlights das letzte gute Album von Avantasia. Die beiden Nachfolger haben immerhin noch einige brauchbare Songs, fallen gegenüber allen Vorgängern aber schon deutlich. Die neue ist der absolute Tiefpunkt. Halbwegs gelungen ist allenfalls der Song mit Karevik.
 
Bei mir das genaue Gegenteil. Ich finde die "Here be dragons" nach der eher durchschnittlichen "Paranormal Evening..." wieder deutlich besser.

Natürlich wird hier das Rad nicht mehr neu erfunden, trotzdem dürfte das eine der entschlacktesten Scheiben von Avantasia sein. Weniger Gastsänger und immer nur max. einer pro Song, bis auf den Titeltrack nur kurze, prägnante Nummern die schnell auf den Punkt kommen. Für mich erfrischend anders im großteils starken Backkatalog.
 
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