Between The Buried And Me

Oh ja, „Coma Ecliptic“ ist wirklich super!
Auch mein Lieblingsalbum. Quasi Easy Listening Chaos für die ruhigeren Momente im Leben. The Coma Machine, Famine Wolf, Turn in the Darkness (trotz kurzem Geshoute), Rapid Calm und Memory Palace sind schon recht eingängig.
Ich finde die Neue hat da ne gute Mischung aus Wahnsinn und Eingängigkeit. Ich schrieb ja mal weiter oben, dass das bisserl wie puzzeln ist. Wenn Alles fertig zusammengesetzt ist, hat man ein tolles Gesamtbild.
 
Die neue wächst und wächst!
Aktuell ist wohl "Slow Paranoia" mein Lieblingsstück, aber auch "Psychomanteum" und "Absent Thereafter" sind der Wahnsinn! Ich liebe allerdings auch die kürzeren (Zwischen-)Stücke total, die alles noch mehr auflockern, bzw. noch mehr Atmosphäre und Abwechslung reinbringen.
Einziger ganz leichter "Schwachpunkt" für mich ist, dass am Ende gleich zwei eingängigere, im Vergleich ruhigere und verhältnismäßig geradlinige Stücke hintereinander kommen (wobei im letzten ja wieder mehr passiert, aber halt ohne die bandtypischen Ausbrüche und Überraschungen). Die sind zwar auch toll und echt schön, aber das nimmt für mich gegen Ende ein wenig die Spannung raus, was an sich okay ist, aber die bringen es zusammen immerhin auf fast 14 Minuten.
Von dem Aspekt her hätte ich mir mehr Durchmischung gewünscht (also eines von den beiden eher in der Mitte des Albums, was aber wahrscheinlich vom Konzept her keinen Sinn ergeben würde - hab mich mit der Scheibe textlich noch nicht befasst).
Ach so, fun fact noch zum letzten Stück: bei der häufiger wiederkehrenden Klaviermelodie mit der E-Gitarren-Begleitung, die erstmals nach ca. 1:45 auftaucht, muss ich von Harmonie und Stimmung her irgendwie immer etwas an den "Captain Future" Soundtrack denken...

Übrigens hatte ich vorgestern und gestern ohne bestimmten Anlass ständig einen Ohrwurm vom "Parallax II" Album, und zwar die Gesangslinie in "Lay Your Ghosts To Rest", wo gesungen wird:

"Cut until all that is left is new material
Myself
Day in, day out..."

Ich hab das nicht mehr aus meinem Kopf gekriegt, also musste ich dann gestern auf dem Weg zum Bouldern (und danach zur Hamburger Kunsthalle) eben besagtes Album mitnehmen und durchhören. Hatte es bestimmt schon mindestens zwei, drei Jahre nicht mehr gehört und mich gewundert, wie gut ich die einzelnen Parts trotzdem noch in Erinnerung hatte (und das bei so komplexer Musik). Auch ein Hammeralbum, wie eigentlich so gut wie alles von der Band (zumindest seit "Alaska", allerspätestens "Colors")!

Edit: wie witzig - ich hab gerade von der Band über Facebook erfahren, dass der Tag an dem zufällig zum ersten mal seit langem "Parallax II" bei mir lief, der Release-Tag dieses Albums im Jahr 2012 war!
 
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Einziger ganz leichter "Schwachpunkt" für mich ist, dass am Ende gleich zwei eingängigere, im Vergleich ruhigere und verhältnismäßig geradlinige Stücke hintereinander kommen (wobei im letzten ja wieder mehr passiert, aber halt ohne die bandtypischen Ausbrüche und Überraschungen). Die sind zwar auch toll und echt schön, aber das nimmt für mich gegen Ende ein wenig die Spannung raus, was an sich okay ist, aber die bringen es zusammen immerhin auf fast 14 Minuten.
Hier läuft das Album mehrmals pro Woche und was du als "die Spannung rausnehmen" empfindest, sind für mich einfach die letzten 14 Minuten eines perfekten Spannungsbogens, der sich über das gesamte Album erstreckt. :verehr::verehr::verehr:
Mit den Lyrics muss ich mich auch noch intensiver beschäftigen, da stehe ich noch ganz am Anfang...
 
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