BRAINCRUSHER FESTIVAL 2026

So….langsam wieder in der Realität angekommen.
Orga war tatsächlich sehr hervorragend….wenn nix schief geht fällt sowas kaum auf, bzw. gern untern Tisc
Der Sound war glaube bei allen Bands mindestens gut - warum aber bei Grave dann plötzlich so ein Brett zustandekommen kann - und davor eben nicht ganz so - bleibt mir heutzutage ein Rätsel.
Apropos Grave….bin mit Ola am Mikro „aufgewachsen“ - die Sache mit der Urbesetzung ist für mich nicht relevant….Grave indes schon.
Welch ein Druck!!
Dodsheimsgard…..musikalisch für mich entbehrlich…aber ein optisches Spektakel, was in seinen Bann gezogen hat.
Impurity war echt top….hier hätte ich mir dezenteres Licht gewünscht… Das war ein echter Krachender Abriss.
Vinterland hat schöne Bilder gemalt. Darvaza mit Wiedererkennungswert….guter Klargesang. Immer wenn der Druck rausgenommene wurde, wurde es leicht gewöhnlich leider.
Das mitm Bier bleibt auch ein Mysterium für mich….die Alkfrei Variante war aber ok.
Es war etwas voller wie die Jahre zuvor, was mich gefreut hat.
Wir kommen wieder definitiv.
Was den Sound angeht, GRAVE hatte nen eigenen Mischer dabei. Die drehen erfahrungsgemäß mehr auf, als unser Mischer das tut.
Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass lauter nicht immer besser ist. Bisher haben wir eigentlich nur positive Resonanzen in Sachen Sound bekommen. Und 10 Bands mit dem Sound von GRAVE wäre wahrscheinlich auch zu viel des Guten.
 
Jetzt möchte ich auch meinen Senf mal zum diesjährigen Braincrusher abgeben. Ich konnte aus privaten Gründen leider erst am Samstag morgen anreisen und habe somit schweren Herzens DHG am Vortag verpasst. Freunde haben mir aber von einem absolut fesselnden Trip berichtet.
Dafür konnte ich recht ausgeruht den doch recht fordernden Samstag angehen. Die Orga war tatsächlich makellos. Dafür eigentlich wie immer ein großes Dankeschön an @Skar und sein Team. Zusammen mit dem Nuclear Winter ist das wenn ich mich nicht irre mein 7 Besuch in Hirschaid gewesen und es wird nicht mein letzter gewesen sein. Das Braincrusher hat immer sein ganz eigenes Flair, auch wenn es gerne mal ein paar Grad mehr Außentemperatur vertragen könnte. Aber das muss man nun so nehmen wie es kommt.
Absolutes Highlight am Samstag waren für mich Thronehammer und Grave. Erstere kannte ich bis dahin nur namentlich, nun haben sie aber einen Fan mehr. Sound war absolut drückend und klar. Nachdem da auf einmal drei Gitarristen auf der Bühne aufgetaucht sind, hatte ich kurz Sorge das das jetzt absoluter Brei wird, aber Pustekuchen. Ganz großes Kino. Die Stimmung im Saal hat dann für mein Empfinden auch einen ersten Höhepunkt erreicht. Was dem Sänger von Darvaza aber vermutlich nicht ganz gereicht hat. Der hatte dann aus seiner Sicht wohl vergeblich versucht noch mehr rauszuholen, konnte aber nur abwinken. So wie der dann am Schluss von der Bühne verschwunden ist, bin ich mir nicht ganz sicher ob er ziemlich angepisst war, oder das Stage Attitude war.
Vinterland danach sehr schön. Kenne Songs leider nicht so gut, insofern haben dann die ersten Müdigkeitserscheinungen die Euphorie etwas gebremst, aber das war insgesamt schon überzeugend und keine reine Nostalgieveranstaltung die ausschließlich vom Hype von damals lebt, was meine größte Befürchtung war.
Als Grave Fanboy habe ich mich dann natürlich am meisten auf den kommden Auftritt gefreut. Hatte das Lineup bereits auf dem letztjährigen Party San erlebt, aber das war kein Vergleich. Auf der kleinen indoor Bühne war das einfach noch ein Level intensiver und passt für Grave besser. Nach der schnellen Sounjustierung im ersten Song war das eine pure Walze. So muss das sein. Aber aber ich bin im Grunde bei @Lant ab sofort gerne wieder mit Ola am Gesang und Songs aus den 2000ern. Nichtsdestotrotz mein erhofftes Highlight dieses Jahr.
Das sehr hohe Euphorieniveau wurde allerdings von Samael jäh unterbrochen. Auch dem Auftritt hatte ich sehr entgegengefiebert, da ich sie noch nie live sehen konnte. Zudem ein oldschool Set angekündigt wurde, so wähnte ich das für meine metallische Sozialisation extrem wichtige Ceremony of Opposites zumindest teilweise abgedeckt. Vorweg, ich kann Samael in allen ihrer Phasen was abgewinnen und auch die elektronischere Ausrichtung ist nicht das Problem bei mir. Aber nachdem sämtliche Bands vorher recht bodenständig gewirkt haben, kam mir das Gehabe der Band vom Start aus extrem aufgesetzt und teils abgehoben vor. Klar ist eine rein subjektive Wahrnehmung. Aber mit der auf der Bühne präsentierten Attitüde konnten sie musikalisch überhaupt nicht mithalten. Das angehängte Percussion-set war doch recht dünn, aber das größte Problem hatte ich mit dem Gesang. Weiß nicht ob das technische Gründe hatte, aber das war völlig ohne Druck und eigentlich nur ein krätziges Hauchen. Vorphs Stimme war eigentlich nur noch ein Schatten und hat mit dem was auch auf aktuellen Aufnahmen präsentiert wird, nicht viel gemein. Das hat mich dann leider völlig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ein Bekannter hat mich kurz vorher schon etwas an meinen vielleicht zu hohen Erwartungen runter geholt, aber diese wurden dann noch ziemlich untertroffen. In der Halle wurde es dann für einen Headliner dann auch doch recht leer und so einige schienen den Auftritt genutzt zu haben um eine frühere Heimreise anzutreten. Die Stimmung konnten Suel dann leider auch nicht mehr ganz zurückholen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich kein großer Fan von so Retrosachen bin, die rein auf dem Nostalgieeffekt aufbauen. Insbesondere bei Bands, die das heutzutage eingentlich nicht mehr so leben und sich deutlich weiterentwickelt haben. Das kann im besten Falle wie bei Vinterland oder Grave eine zeitlich begrenzte tolle Angelegenheit sein, oder wie dann direkt im Anschluss bei Samael total in die Hose gehen. Nachhaltig ist beides nicht wirklich und hat dann mehr eventcharakter.

Das klingt am Schluss vielleicht etwas negativer als es soll. Denn der Tag auf dem Braincrusher war wie eh und je den Besuch wert und ich freue mich jetzt schon auf den Winter. Da geht dann wieder gen Hirschaid (auch wenn da anscheinend mit Destruction wieder ein Retroset gespielt wird :D )
 
Auch wieder halbwegs zurück in der Realität (leider).

Mit Auf-und Abbau ein wirklich forderndes Wochenende,ein bisschen (hüstel) feiern will ich ja auch .
Zum draußen abhängen war es leider etwas zu frisch,gerne im Oktober 10 Grade mehr!

Freitag erst hellauf begeistert von Proscription und auf Archgoat Niveau wähnend, konnten sie das Level leider nicht halten bei den langsameren Songs.
Blood Red Throne dann ein Brett,ich höre aus den thrashigen Songs The Crown und manchmal auch SOAD Rhythmen raus,I like.
Dodheimsgard dann Dank VICOTNIKs hinreißender völlig abgedrehten Performance ein totaler Trip , muss man gesehen haben !
Ruins Of Beverast dann gewohnt fett, ich war leider nicht in Stimmung für diesen musikalisch und textlichen Abgrund.

Samstag Bier/Familienbedingt erst zu THRONEHAMMER da, the Most heaviest Riffs gingen durch Mark und ins Bein und die unsichtbare Mähne flog .
VINTERLAND wirklich großartig!
GRAVE dann der mMn. Bester Auftritt auf dem Braincrusher, das war eine dermaßen fette Death Metal Walze , ich war im HM-2 Himmel ,was für ein Banger :verehr:
Dass SAMAEL zwiegespalten aufgenommen werden wird,war mir vorher schon klar.
Meine Perle ist großer Fan seit Ewigkeiten und so bin ich mit in die Front Dancing Row. Uns hat es gefallen. Die Optik und Spielweise ist heute mehr Elektro als Metal, die alten Songs verändert das mMn nicht.

Insgesamt wieder ein großartiges Festival, das nächste Mal hoffentlich wieder mit @Vampirella @Musti plus Gang und auch mit @-DMR- , kann ja nicht angehen dass Sulphur Totti so entspannt feiern kann und niemand mehr ihn ärgert :D

Götz Kühnemosh hat es auch sehr gefallen , hoffentlich gibt’s wieder einen Festivalbericht .
 
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Auch wieder halbwegs zurück in der Realität (leider).

Mit Auf-und Abbau ein wirklich forderndes Wochenende,ein bisschen (hüstel) feiern will ich ja auch .
Zum draußen abhängen war es leider etwas zu frisch,gerne im Oktober 10 Grade mehr!

Freitag erst hellauf begeistert von Proscription und auf Archgoat Niveau wähnend, konnten sie das Level leider nicht halten bei den langsameren Songs.
Blood Red Throne dann ein Brett,ich höre aus den thrashigen Songs The Crown und manchmal auch SOAD Rhythmen raus,I like.
Dodheimsgard dann Dank VICOTNIKs hinreißender völlig abgedrehten Performance ein totaler Trip , muss man gesehen haben !
Ruins Of Beverast dann gewohnt fett, ich war leider nicht in Stimmung für diesen musikalisch und textlichen Abgrund.

Samstag Bier/Familienbedingt erst zu THRONEHAMMER da, the Most heaviest Riffs gingen durch Mark und ins Bein und die unsichtbare Mähne flog .
VINTERLAND wirklich großartig!
GRAVE dann der mMn. Bester Auftritt auf dem Braincrusher, das war eine dermaßen fette Death Metal Walze , ich war im HM-2 Himmel ,was für ein Banger :verehr:
Dass SAMAEL zwiegespalten aufgenommen werden wird,war mir vorher schon klar.
Meine Perle ist großer Fan seit Ewigkeiten und so bin ich mit in die Front Dancing Row. Uns hat es gefallen. Die Optik und Spielweise ist heute mehr Elektro als Metal, die alten Songs verändert das mMn nicht.

Insgesamt wieder ein großartiges Festival, das nächste Mal hoffentlich wieder mit @Vampirella @Musti plus Gang und auch mit @-DMR- , kann ja nicht angehen dass Sulphur Totti so entspannt feiern kann und niemand mehr ihn ärgert :D

Götz Kühnemosh hat es auch sehr gefallen , hoffentlich gibt’s endlich mal nen Festivalbericht .
Wieso endlich mal? Im letzten Jahr haben Andi und ich einen Bericht geschrieben. Auch dieses Jahr könnte es passieren. ;)
 
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Es ist ein kleines Video mit Eindrücken vom Festival entstanden. :)

 
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