CHAOS DESCENDS Festival 20. - 21.07.2018

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Mahlzeit!
Ich hoffe, das Festival ist nicht abgesoffen im Regen?

Nö, nicht wirklich.
Es hatte am Samstag vormittag angefangen zu regnen, als ich 'n bissl in der Umgebung wandern war. Der Regen ließ dann gegen 15 Uhr ungefähr nach. Ab da war der restliche Samstag trocken.

Heute morgen hatte es dann wieder angefangen zu regnen, aber auch hier keine solchen Regenmengen, daß man meinen könnte, man würde "absaufen".

EDIT: Was @Escobar da schreibt, kann ich bestätigen. NIFELHEIM als auch PAGAN ALTAR waren wirklich der Hammer!!!

Neben den beiden genannten Bands hatten mich am Samstag vor allem DEMILICH (Fin) interessiert, weil mich deren Demo "The Four Instructive Ways... Of Decomposition" seinerzeit unheimlich beeindruckt hatte: feinster finnischer Death Metal, Abriß pur!!!

WOVENHAND als auch WOLVENNEST nach PAGAN ALTAR habe ich ausgelassen, weil nicht so mein Fall und habe stattdessen gepflegte Bierverkostung betrieben. :feierei:

Grüße,
Church
 
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Dann ist gut. Hier in Franken hat es Samstags ordentlich geregnet und am Abend auf der Fahrt nach München (und Nachts zurück) fast durchgehend richtig übel geschifft. Und auf dem Regenradar ist alles Richtung Norden hoch, von dem her habt Ihr Glück gehabt :top:
 
Jo, war super. Regen hat garnicht gestört, nur morgen oder nachts, außer das mein Zelt jetzt halt zum Trocken hängen muß...

Bandmäßig haben Nifelheim alles vernichtet. Tormentor haben die Budapest Show noch getoppt. (oder ich war nur viel besoffener).

Demilich,Manilla Road, Gospel of the Horns, Evil Warriors und Pagan Altar haben auch sehr gerockt. Auch wenn ich bei letzten nur bemüht war die bei Nifelheim verlorere Energie und Flüssigkeit durch Cuba Libre zu ersetzen.

Pallbearer und Oraculum zumindest gut anhörbar.

Hällas waren mir zu lahm (könnte aber auch momentbezogen gewesen sein) und Indian Nightmare will man irgednwie mögen mit ihrem 80er Südamerikageballer meets alte Celtic Frost Look und haben auch alles gegeben, aber bei mir zünden die Songs nicht so recht...

Wovenhand und Wolvennest habe ich mir gespart. Erstere nicht so mein Ding, zweitere schade, waren eigentlich eine der Entdeckungen des UTBS zwei Wochen vorher. Aber ich bin nicht so der Durchhaltetyp (habe schon auf den Shuttlebus gewartet, als noch Leute im Zelt gefeiert haben).

An den Rest an Kleinkram erinnere ich mich nicht, nur nebenbei wahrgenommen. Donnerstag war ich noch nicht.

Ps Und zwei Zettel habe ich mitgebracht: Fahrtpreisrückerstattungsformular Hinweg und Rückweg. Manche Dinge ändern sich nie...
 
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Da sitzt man am letzten Festivaltag um sieben Uhr morgens in seinem Auto, kann nicht mehr pennen, weil der Nacken verdreht ist und die Beine von Kriebelmücken zerstochen sind, es regnet und alles stinkt und man fragt sich ernsthaft, ob es vielleicht das letzte mal war.

Also alles wie immer und ich freue mich gespannt auf die ersten Bandbestätigungen für nächstes Jahr!:D

Die Bandauswahl fand ich für mich dieses Jahr etwas schwächer als die letzten Jahre, am coolsten fand ich Indian Nightmare, die haben mal richtig Bock gemacht. Wirklich schwache Auftritte gab's aber auch nicht, lediglich Wovenhand fand ich ein bisschen nervig, das wird wohl bei mir nix mehr mit denen. Am tollsten ist es halt immer die ganzen Nasen mal wieder zu sehen, von denen man manche wirklich nur einmal im Jahr und dann dort trifft. Die Party von Freitag auf Samstag war schon heftig.

Erst mal weiter Wunden lecken jetzt, kann mich immer noch kaum bewegen...
 
Bitte um wovenhand review von fachkundigem personal.

Sound, Licht wie bei jeder Band nachezu hervorragend, für die Verhältnisse sowieso. Auftritt noch sehr gut, leider verpuffte Charme und Charisma etwas auf der großen Bühne zu Routine. Wovenhand gehören einfach in einen kleineren Club. Svartidaudi übrigens auch, deren Auftritt am Tageslicht litt. Die (und auch Wovenhand, was aber nicht möglich gewesen wäre) hätte man mit Chaos Echoes und Occulta im Pool spielen lassen sollen. Beste Location, schön hergerichtet, mit einem wirklich noch fetten Sound und der besten Atom des ganzen Wochenendes. Für mich auch die besten Auftritte Nr. 2 und 3 gefolgt von Pallbearer (wer auch immer da den Sound gemacht hat: wow!).

Mein Wunsch für nächstes Jahr: mehr Pool-Shows. <3
 
PAGAN ALTAR wie erwartet beste (Metal-)Band des Wochenendes. Im Gegensatz zur 'Time Lord'-Show am HoD ist Brendan Radigan viel mehr aus sich rausgegangen und hat sich auch stimmlich nicht mehr ganz so stark am Originalgesang von Terry orientiert, was der Musik außerordentlich gut gestanden hat (trotzdem unmöglich zu sagen, welcher der beiden Gigs nun besser war - ist vermutlich einfach die beste Heavy-Band, die man derzeit auf Europas Bühnen begutachten kann).

Obwohl ich mit dem neueren Material von WOVENHAND so gut wie gar nicht vertraut bin und nach Pagan Altar auch erst mal 'satt' war, haben die, vielleicht zusammen mit Pagan Altar, die restlichen Bands des Wochenendes auf Krabbelstube reduziert. Eine zum Schneiden dicke Atmosphäre, und von der musikalischen Klasse her in der oberstern Oberliga angesiedelt.

TORMENTOR waren super und haben sehr viel Spaß gemacht, Attila in jeder Hinsicht viel besser als bei Mayhem und vor allem in punkto Vocal performance alles andere als retro und verstaubt, sondern so eigenständig, dass es durchaus als würdige Inspirationsquelle für zeitgenössischen BM gelten kann.

Sonst: NIFELHEIM und OCCVLTA sehr gut, wobei letztere sehr von der Pool-Stage und der guten Stimmung profitiert haben, das Material finde ich nämlich bei aller Sympathie nur 'nett'. HÄLLAS auch geil, super eingespielt, eigentlich besser als auf Album, der Sänger macht's einfach. Der Rest war auch i.O., nur INDIAN NIGHTMARE fand ich letztes Jahr am Party.San viel besser, konnte mich nicht so richtig abholen.

Super Festival (war mein 1. Mal), perfekte Größe, einziger Kritikpunkt wäre wohl, dass ich das Essen, egal ob nun vegetarisch oder nicht, nicht so besonders und teils zu teuer fand, und die eigenartige Angewohnheit, Preise sowohl beim Frühstücksstand als auch beim Official Merch von einem Tag auf den nächsten nach oben zu korrigieren. Den späten Band-Start am ersten Tag finde ich gefährlich, aber es zwingt mich ja niemand um 11:00 mit dem Trinken zu beginnen :D
 
Super Festival (war mein 1. Mal), perfekte Größe, einziger Kritikpunkt wäre wohl, dass ich das Essen, egal ob nun vegetarisch oder nicht, nicht so besonders und teils zu teuer fand, und die eigenartige Angewohnheit, Preise sowohl beim Frühstücksstand als auch beim Official Merch von einem Tag auf den nächsten nach oben zu korrigieren. Den späten Band-Start am ersten Tag finde ich gefährlich, aber es zwingt mich ja niemand um 11:00 mit dem Trinken zu beginnen :D

Was war den mit den Preisen beim Merch? Und wie wars beim Frühstück so generell? Ich penn immer auswärts und hab daher keinerlei Eindruck
 
Was war den mit den Preisen beim Merch? Und wie wars beim Frühstück so generell? Ich penn immer auswärts und hab daher keinerlei Eindruck

Frühstück ist so ein kleiner Imbiss außerhalb vom Bühnengelände, der belegte Brötchen, Eier, Kuchen, Obst und Kaffee verkauft. Von 8-11. Eh total nett alles, nur mit den Preisen sind sie dann ein bisschen nach oben, wohl nachdem ihnen jeden Tag der ganze Laden leergekauft wurde.

Das beim Merch haben mir meine Autokollegen erzählt, wurden wohl die Preisschilder von ein paar Shirts und Platten - Band hab ich vergessen - irgendwann am Nachmittag mit anderen überklebt. Das kann viele Gründe haben - eigene Preispolitik für Festivals vs. Clubshows, Wechselkurs falsch aufgeschrieben etc., war nur komisch weil die eben vorher schon gehangen haben.
 
Was war den mit den Preisen beim Merch? Und wie wars beim Frühstück so generell? Ich penn immer auswärts und hab daher keinerlei Eindruck
Beim Frühstück kann aber das Festival direkt nichts dafür denke ich - das wird vor Ort von den Betreibern der Anlage kommen. Belegte Schrippen waren mit 2€ halt einfach auch am Ende noch fair. Der vegane Stand war der Hammer, weiß nicht, warum man da meckert. Für 4,5€ ne Portion mit 3 Gemüsesorten, Reis und Geschmack in einer Menge, von der man satt wird, gefällt mir ganz gut :)

Die Mücken waren dieses Jahr übel.
 
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Der vegane Stand war der Hammer, weiß nicht, warum man da meckert. Für 4,5€ ne Portion mit 3 Gemüsesorten, Reis und Geschmack in einer Menge, von der man satt wird, gefällt mir ganz gut

Eben das; alle vier Speißen haben lecker geschmeckt und haben richtig satt gemacht. Das Preisniveau und die Menge waren normal Hipster-Stadtimbiss, der Preis eher sogar drunter. Da gibt es nichts zu meckern. Dagegen waren die "Käsenudeln" oder die "Bolognese" verhältnismäßig eher frech bepreist (wie es geschmacklich war, müsst ihr andere fragen; wollte mir Pommes holen, aber da hat man zeitweise mit demselben Besteck handtiert, das auch für Fleischspeißen genutzt wird; fällt für mich dann halt flach).

Auch sonst war das Festival schön. Viele tolle Menschen getroffen und kennengelernt. Wie immer das Beste daran. Peace.
 
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@Essen: So ein vorgegartes Aldi Schnitzel und eine Kelle Kartoffelsalat aus dem Eimer für 7,50€ war schon ein bißchen frech (hatte auch garnicht so recht damit gerechnet, sowas zu bekokmmen, ging erstmal davon aus das all deren Fleischprodukte vom Grill kommen). Der Rest war aber im normalen Rahmen. Am Frühstückstand hat man sogar 10 Brötchen ohne was für 2€ bekommen. Glaube es hätte der Qualität vielleicht nicht geschadet, ein etwas minimalitischeres Angebot zu haben, wie es halt der vegane Stand macht (auch wenn dann die Leute natürlich auch wieder maulen).
 
Kurzer Rückblick:

Für Chaos Echoes war ich am Donnerstag leider nicht mehr auffnahmefähig genug, Occvlta haben mir dafür aber jetzt schon zum vierten Mal in diesem Jahr sehr viel Spaß bereitet. Den Black-Metal-Dreikampf am Freitagnachmittag konnten meiner Meinung nach Nachash für sich entscheiden, auch weil ich Evil Warriors teilweise verquatscht habe und Svartidaudi bei Licht leider bei mir nicht so recht zünden wollten. Wobei die Attila'sche Machtdarbietung mit Tormentor dann am Abend eh das restliche Geknüppel an dem Tag in den Schatten stellte. Was für eine Stimme, was für eine Präsenz, was für ein Frontmann! Ansonten haben mir am Freitag Manilla Road mit "Astronomica" die erste Gänsehaut des Festivals beschert (und wenn man sich im Publikum umschaute ging es da nicht nur mir so) und allgemein nach anfänglichen Soundproblemen einen klasse Gig abgeliefert.

Taphos habe ich am Samstag nicht komplett gesehen, aber das mitbekommene - junge Dänen die ihren Death Metal ziemlich bessessen spielen - war ein ordentlicher Auftakt. Indian Nightmare fand ich in Berlin im Club schon noch etwas stärker, aber Spaß hatte ich auch hier wieder. Die Showeinlage mit dem brennenden Schwert hats zudem in Berlin nicht gegeben. Danach folgte am restlichen Nachmittag viel Liebe: zuerst für Hällas, später für Pallbearer ("Worlds Apart" und göttlich klingende Gitarren <3) und schließlich, nach ner kurzen Abreibung von Nifelheim für Pagan Altar, die Band des Festivals, Band des Jahres und wahrscheinlich live zur Zeit die beste Band der Welt. Ich kann mich ja noch nicht Mal entscheiden ob jetzt der Gig am Wolf City, oder der am CD besser war, jetzt am Wochenende war das Setting natürlich noch toller, Berlin hatte aber dafür die bessere Setlist ("The Cry of the Banshee" und der Titeltrack des letzten Albums wurden vermisst!). Ich bin auf jeden Fall froh beide Auftritte gesehen zu haben! Ja, gut, danach war mir nicht mehr wirklich nach Bands, zu Wovenhand musste ich mich eher schleppen. Wobei ich dann ziemlich schnell in dem Bann gezogen wurde, im Vergleich zum Auftritt am Roadburn 2015 beispielsweise, bei dem dem die Band her ihre rockige, straightere Seite herausgestellt hat, wurde das Material (Songs der letzten beiden Studioalben, sowie eine ziemlich abgeänderte Version von "Dirty Blue") jetzt hier atmosphärisch dichter vorgetragen, was halt auch perfekt zur Landschaft im Hintergrund gepasst hat. Dass David Eugene Edwards um eine wahnsinnige Bühnenpräsenz besitzt muss ich ja hoffentlich eh nich mehr erzählen.

Tolle Bands gesehen, tolle Gespräche geführt und große Mengen an Bier getrunken - ich komme wieder. :)
 
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