Das beste Album von Nevermore

Welches ist euer Favorit?


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    372
Was spricht für einen unbekannten Sänger?

Es könnte sein, dass man einfach jemandem eine Chance geben will, einem echten Talent, das noch niemand auf dem Schirm hat.

Vorteile: Kein Vergleich mit Band(s) XYZ. wo der Kerl schon war. Außerdem wird die Gagenvorsstellung der Band massiv entgegenkommen.

Nachteil: Weiß vielleicht nicht, worauf er sich einlässt, schmeißt die Flinte wieder ins Korn. Weiterhin holt man so nicht vielleicht ein paar Fans ab, die vorher schon Fan bei bekannterem Sänger aus Band XYZ waren.

Bei einem Profi würden sich die Vor- und Nachteile wohl einfach umdrehen.
 
Kurzer Diskographie-Rückblick mit Warrel und Jeff am Rande des RHF 2014. Da war Warrel noch komplett auf der Höhe. Bitter.

 
Warrel sagt das erste Album findet er am schwächsten, Godless Endeavour am zweitschlechtesten (Obsidian war da noch nicht raus). Interessant...aber er meint natürlich nicht schlecht, sondern nur im Vergleich.
 
Warrel sagt das erste Album findet er am schwächsten,
Hatte mich vor viiiiieeelen Jahren mal mit Warrel unterhalten und habe es so verstanden, dass ihm das Debut noch zu sehr an SANCTUARY angelehnt war und NEVERMORE noch nicht ihren Sound hatten. Deswegen gefällt mir das Debut auch am Besten. Grad weil's näher an der Vorgängerband war, als das SANCTUARY Comebackalbum.
 
Hatte mich vor viiiiieeelen Jahren mal mit Warrel unterhalten und habe es so verstanden, dass ihm das Debut noch zu sehr an SANCTUARY angelehnt war und NEVERMORE noch nicht ihren Sound hatten. Deswegen gefällt mir das Debut auch am Besten. Grad weil's näher an der Vorgängerband war, als das SANCTUARY Comebackalbum.
Es ist halt kein Album sondern 2 zusammengepappte Demos (mit 2 Schlagzeugern...), zumal die sich 95-97 komplett den Arsch abgetourt haben. Irgendwann hast du bestimmt kein Bock mehr, die gleichen Songs zum 400sten Mal zu spielen.
 
Ich fand damals, dass das Debüt überhaupt nicht nach Sanctuary klang. Für Warrel vielleicht, weil ja Sanctuary noch an einigen Songs mit schon Jeff Loomis arbeiteten. Wovon wir aber nichts mitbekamen. Für mich war das eher auf hohem Niveau „enttäuschend“, da es mit dem letzten Sanctuary-Album musikalisch nicht viel gemeinsam hatte. Und selbst der Gesang war etwas anders, und er hatte noch nicht seine göttlichen Hooks und Harmonien gefunden. Trotzdem natürlich immer noch sehr gut, aber richtig geil wurde es erst danach mit In Memory und Politics (und dann war es auch schon „richtig“ Nevermore).
 
Erst mal hab ich für Politics of ecstasy gestimmt...aber bei keiner anderen Band tue ich mich so schwer ein Lieblingsalbum zu wählen. POE, Dead Heart, Dreaming... liegen wohl knapp vorne, dahinter dann Godless... und der Rest dann wohl gemeinsam dahinter, wobei ich mir Obsidian... noch mal in Ruhe anhören muss.

Aber beim Hören von Dreaming Neon Black ist mir eins klar geworden: Wenn ich jemandem nur ein Lied vorspielen dürfte, um ihm Stil und Klasse der Band aufzuzeigen, dann würde ich Deconstruction wählen. Fett, melodisch, eingängig und doch proggig (dieser unglaubliche Flamenco-Part), abartig geiler Gesang und dann dieses psychedelische. Das liebe ich besonders an Nevermore. Aber die Melange machts. Generell und besonders bei diesem Song.
 
Das erste Album was ich von Nevermore hatte war die Dreaming Neon Black und auch da war Dekonstruction sofort mein Lieblings Song, danach hatte ich erst die Politics erst und war recht erschrocken wie hart das Album klang und ich glaube das einige Leute das melancholische drauf vermissen, was bei der Ep davor definitiv drauf war. Dafür gab es aber eine recht unheimliche fast psychotische Atmosphäre auf der Politics.

Aber egal, für mich ist jedes Nevermore Album genial, verhält sich ähnlich wie die Discographie von Death für mich.
 
Was spricht für einen unbekannten Sänger?

Es könnte sein, dass man einfach jemandem eine Chance geben will, einem echten Talent, das noch niemand auf dem Schirm hat.

Vorteile: Kein Vergleich mit Band(s) XYZ. wo der Kerl schon war. Außerdem wird die Gagenvorsstellung der Band massiv entgegenkommen.

Nachteil: Weiß vielleicht nicht, worauf er sich einlässt, schmeißt die Flinte wieder ins Korn. Weiterhin holt man so nicht vielleicht ein paar Fans ab, die vorher schon Fan bei bekannterem Sänger aus Band XYZ waren.

Bei einem Profi würden sich die Vor- und Nachteile wohl einfach umdrehen.

Würde noch hinzufügen, dass ein unbekannter Sänger wohl eher bereit wäre, sich in ein bestehendes Machtgefüge einzufügen als ein gestandener Rockstar. Nähmen die jetzt z.B. einen Ripper Owens, hätte der sicher eine ganz klare Vorstellung davon, wie der Hase zu laufen hat. Und wie sagt man so schön, viele Köche verderben den Brei.

Bei Fear Factory scheint es mit dem Noname-Sänger ja gut zu funktionieren. Von daher würde ich dazu tendieren, dass Nevermore einem Newbie die Chance geben sollten.
 
Aber beim Hören von Dreaming Neon Black ist mir eins klar geworden: Wenn ich jemandem nur ein Lied vorspielen dürfte, um ihm Stil und Klasse der Band aufzuzeigen, dann würde ich Deconstruction wählen. Fett, melodisch, eingängig und doch proggig (dieser unglaubliche Flamenco-Part), abartig geiler Gesang und dann dieses psychedelische
Deconstruct my reality and let me slip away i am the dog...
Dieser Part. DIESER PART. Junge, wie kann man nur so gottgleich sterben am Mikrophon?
 
Nevermore ist für mich ein extrem zweischneidiges Schwert. Ich habe recht spät gefallen an der Band gefunden. Bin da erst mit der Enemies or Reality eingestiegen. Und war dann aber gleich Feuer und Flamme. Hab sie dann 4 Mal live gesehen, die Band 2 Mal auf einer After Show Party getroffen und mir über den halben rechten Unterarm ein Nevermore Tattoo stechen lassen. Und wie bei vielen ist die Dead Haert mein Lieblingsalbum. Und alles nach der Dead Haert ist für mich mehr oder weniger genial. Aber zu den Alben vor Dead Haert habe ich nie wirklich ein Bezug gefunden. Habe es schon etliche Male probiert, aber die zünden bei mir irgendwie nicht. Dafür ist aber Warrels erstes Solo Werk mit das Beste was jemals gemacht wurde.
 
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Nevermore ist für mich ein extrem zweischneidiges Schwert. Ich habe recht spät gefallen an der Band gefunden. Bin da erst mit der Enemies or Reality eingestiegen. Und war dann aber gleich Feuer und Flamme. Hab sie dann 3 Mal live gesehen, die Band 2 Mal auf einer After Show Party getroffen und mir über den halben rechten Unterarm ein Nevermore Tattoo stechen lassen. Und wie bei vielen ist die Dead Haert mein Lieblingsalbum. Und alles nach der Dead Haert ist für mich mehr oder weniger genial. Aber zu den Alben vor Dead Haert habe ich nie wirklich ein Bezug gefunden. Habe es schon etliche Male probiert, aber die zünden bei mir irgendwie nicht. Dafür ist aber Warrels erstes Solo Werk mit das Beste was jemals gemacht wurde.
Ja die Vorgänger von der Dead Heart sind auch recht schwer verdaulich, also ich fand die Dead Heart anfangs zu eingängig. Kannte aber viele die erst dieses Album von denen erst mochten.
 
Aber beim Hören von Dreaming Neon Black ist mir eins klar geworden: Wenn ich jemandem nur ein Lied vorspielen dürfte, um ihm Stil und Klasse der Band aufzuzeigen, dann würde ich Deconstruction wählen. Fett, melodisch, eingängig und doch proggig (dieser unglaubliche Flamenco-Part), abartig geiler Gesang und dann dieses psychedelische. Das liebe ich besonders an Nevermore. Aber die Melange machts. Generell und besonders bei diesem Song.

Wie oben schon erwähnt tue ich mich schwer mit allen Alben vor Dead Heart - und hab mir jetzt Deconstruction angehört - also damit würdest du mich unmöglich von der Band überzeugen können. Begeistert mich null der Song.
 
Ich finde, die Dreaming hat es am wenigsten verdient, dass man einen einzelnen Song herauspickt - ist doch am ehesten ihr Konzeptalbum.

Ich finde es auch am Härtesten, trotz der vielen sehr ruhigen Stellen. Mag sein, dass Politics die anstrengensten Songs hat, aber dieser Modern Death Metal-Ballersound der Gitarren und Drums auf der Dreaming ist ganz schön heftig.
 
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