LiveEvil
Till Deaf Do Us Part
Haha, ja ich sehe mir auch heute noch gern mal die ein oder andere Folge Alf zwischendrin an, Humor und Sympathie dieser Serie ist einfach für mich bis heute überreicht. Da war "Die Nacht, in der die Pizza kam" tatsächlich auch Liebe auf den ersten Blick.
Aber ja, dass es dann bei Dir richtig rapide schnell ging, kann ich mir gut vorstellen, v. a. wenn man für ein Online-Magazin Platten rezensiert. Da lernt man ja auch sicher total unvorbereitet gute neue Sachen kennen, die man so vielleicht überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Wenn natürlich auch 8 Punkte für die Commandment von Six Feet Under tatsächlich ein bisschen übersetzt sind.Aber ja, auch ich habe die lange Zeit nicht mehr gehört... Vielleicht gebe ich der heute auf dem Weg in den Feierabend mal wieder eine Chance.
Aber das war ja auch generell das schöne daran: Man konnte sich, sobald man einmal den Zugang zu den ganzen "noch härteren" Bands gefunden hat, sehr schnell für mitunter auch aus heutiger Sicht mittelmäßige Alben begeistern. Lag bei mir wiederum eher in der Begrenzung der Mittel damals als Jugendlicher, da wollte dann natürlich doch das Taschengeld wohl angelegt sein. Und wenn man sich da dann 1, 2 Alben im Monat holte, liefen die natürlich rauf und runter.
Daher auch so ein Paradebeispiel aus der entsprechenden Zeit: Die Under A Funeral Moon von Darkthrone. An einem glutheißen Sommertag (mit der Rocket Ride von Edguy) gekauft und dann nachher beim Skaten (!) gehört, eine Ambivalenz wie sie größer nicht sein könnte. Und seitdem nur Hits für mich auf der Platte, angeführt von dem für mich überragendem Natassja In Eternal Sleep. Kannte bis dahin eine solch rohe, kalte Musik schlichtweg noch nicht und dachte mir anfangs auch: Warum hört man sich sowas an? Naja, letztlich war genau das Album der Grundstein dafür, dass mich Black Metal bis heute in allen Facetten begeistert. Und bei Darkthrone kam vieles bisher auch knapp ran an die Under A Funeral Moon, allein Transilvanian Hunger und Panzerfaust würden bei mir schon dicht dahinter Platz 2 und 3 belegen. Aber über die UAFM geht halt nichts bei mir, da bin ich einfach wieder 16 und stehe in meiner Heimat in der Pampa auf der Seitenstraße neben dem Maisfeld auf dem Skateboard.
Ja, natürlich überschneiden sich da die Stories auch etwas, in gewisser Weise haben beide Threads ja mit der eigenen Metal-Historie zu tun. Und da schweift man natürlich - auch hier - gerne etwas ab, ein bisschen Schwelgen ist ja auch schön.
Generell geht es mir hier v. a. aber nicht mal so sehr um die Geschichten, die einen ("nur") zum Metal selbst geführt haben, sondern eher um persönliche, punktuelle Alben-Highlights nach der ersten Berührung mit der jeweiligen Band - die auch heute noch, nach einer oftmals starken und umfangreichen Diskografie - aus den einen oder anderen Gründen das persönliche Highlight geblieben sind. Aber wer natürlich mag, kann gerne auch seine Stories oder Anekdoten rundherum erzählen, alles gerne gesehen! Ich bin ja immerhin auch zu Darkthrone auf dem Skateboard gestanden.![]()
Fair enough
), weil ich das damals für wahnsinnig deep hielt. Aber 'Jihad', 'Flesh Storm', 'Eyes of the insane' und andere Songs höre ich auch heute noch gerne und kann mich sofort an diese Zeit zurückerinnern.