DEAF FOREVER - die einundsiebzigste Ausgabe

Hahaha, nicht ernsthaft? Wie lächerlich, dann soll er doch weiter schmollen.

Keine Ahnung, warum er stinkig auf uns ist. Dabei arbeiten doch einige der größten Venom-Fans bei uns. Und ich hätte den Maestro wirklich richtig gerne interviewt. Naja, die neue Scheibe bockt trotzdem. Ich bin da ja bekanntlich vollkommen neutral, wenn es um Venom geht...! :D
 
Ich finde, der Listenwahn XXL mit den besten Alben seit Bestehen des Deaf Forever muss auf jeden Fall fortgesetzt werden. Es sind ganz klar noch mehr erstklassige Alben in diesen Zeitraum erschienen...
Hab es mir bisher geklemmt, aber da es nun erwähnt wird: Da bin ich gegenteiliger Meinung. Vielleicht liegt es auch daran, dass keines der genannten Alben in meinem Regal steht und meine Favoriten andere sind. Aber selbst wenn es anders wäre: Da werden Alben erwähnt, die im Dunstkreis des DF(F) meist genannt werden, wenn es um die besten Alben der letzten Jahre geht. So hielt dieser Listenwahn m. E. keine grossen Überraschungen parat. Wie auch, da die populärsten Alben den meisten ja eben bekannt sind. Grundsätzlich kommen mir Nutzen (in dem Zusammenhang auch ein blödes Wort) und Erkenntnisgewinn eher klein vor. Kann aber gut sein, dass ich damit recht allein da stehe.
 
Nachdem Lunar Shadow ja jetzt doch über Cruz del Sur rausgekommen sind, bei 6 Leuten in den Monats Playlists aufgeführt wurden, bislang nur bei den Dungeons reviewt wurden - sehen wir sie im nächsten Soundcheck? Kann ja nicht sein, dass sie ihre Platte fortan mit dem Hypesticker "Album des Monats Metal Hammer" - welch Überraschung- verkaufen müssen.
 
Auch wenn die Tage, als ich die Musik von Voivod heiß und innig geliebt habe, schon ziemlich lange vorüber sind, so hat mir das Interview mit Snake gut gefallen. Ein weiteres Highlight ist für mich das Warning-Interview mit Walker. Besonders gefreut habe ich mich, dass er John Brenner erwähnt hat, denn schließlich waren Revelation ein massiver Einfluss für Warning. Jedem Warning-Fan möchte ich daher die Alben von Revelation wärmstens empfehlen. Und ein Interview mit John Brenner wäre sicherlich auch eine gute Idee für eine der nächsten Ausgaben.

Jetzt noch ein paar Worte zu dem Bad Brains-Earmaggeddon: Ich war überrascht, dass die beiden 12" EPs, die bei Alternative Tentacles erschienen sind, nicht erwähnt worden sind. Völlig unverständlich für mich ist, dass 'Black Dots' nicht auftaucht, denn es ist ein offizielles Album, welches definitiv Teil der Diskografie ist und zudem noch ein extrem wichtiger Teil, da es die ersten Studioaufnahmen der Band Ende der 1970er in dem geschichtsträchtigen Inner Ear-Studios dokumentiert. Außerdem klang die Band dort noch recht anders, als auf dem ROIR-Debut, sprich weniger Hardcore und stärkere englische Punkrock-Einflüsse. Abgesehen von diesem grossen Manko, ein kurzweiliger (unvollständiger) Überblick über die Diskografie.
 
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