DEAF FOREVER - die elfte Ausgabe

Udo Dirkschneiders „Accept-Abschiedstour“ läuft gerade mit großem Erfolg - aber sie war nicht der Grund für das längst überfällige Titelporträt eines Mannes, der zu den Grundpfeilern bildet ein Überblick über die Extrem-Metal-Szene Griechenlands den Schwerpunkt unserer Under-A-Funeral-Moon-Rubrik.
:jubel:



Achja, wenn ich schon irgendjemanden als deutschen Lemmy bezeichnen müsste wäre es Tom Angelripper.
 
Fand ich Manowar z.B. im Vorfeld auch nicht. Dann wurde es recht lesenswert. Mal schauen, was das Mag bei Udo so hinbekommt.
Sehe ich genau so. Manowar finde ich seit 30 Jahren total Banane und dann kommt so ein feines Interview. Accept haben mich mit "Breaker" und "Restless & Wild" damals mit Volldampf auf den ganzen Rabatz aus den US of A vorbereitet. Es sind andere Bands, die mich jetzt im Vorfeld nicht komplett begeistern, aber muss ich deshalb in guter deutscher Manier schon vorher jammern? Bisher waren alle Ausgaben super. Ich mache mir da überhaupt keine Gedanken.
 
Hm, das hört sich mal wieder sehr toll an. Muss ich jetzt wieder täglich sabernd in den Briefkasten schauen?

Ich hoffe mal das beim Udo ein hohes Augenmerk auf die ganz frühe Phase von Accept gelegt wird.
 
Sehe ich genau so. Manowar finde ich seit 30 Jahren total Banane und dann kommt so ein feines Interview. Accept haben mich mit "Breaker" und "Restless & Wild" damals mit Volldampf auf den ganzen Rabatz aus den US of A vorbereitet. Es sind andere Bands, die mich jetzt im Vorfeld nicht komplett begeistern, aber muss ich deshalb in guter deutscher Manier schon vorher jammern? Bisher waren alle Ausgaben super. Ich mache mir da überhaupt keine Gedanken.
:acute:Da steht's!
 
Es ist ja nicht meine Aussage. Es war die Aussage von Lemmy, dass sie kein Metal seien. Dies hat er betont. Ich habe es nur wiedergegeben. Man möge mich korrigieren, falls das nicht stimmen sollte, aber er wollte mit Metal eigentlich wenig am Hut haben. Das ist ja sein gutes Recht. Ich wollte es nur darlegen. Udo = Metal, Lemmy = Rock 'n' Roll. Völlig ohne Wertung. Tja, mir liegt der Metal aber näher.

Er hat immer wieder gesagt, dass Motörhead keine Heavy Metal-Band sei. Aber daraus abzuleiten, dass er mit Metal nichts am Hut haben wollte, halte ich, nach einer 40jährigen Präsenz in der Metal-Szene, inkl. hunderter Shows und Festival mit mehrheitlich Heavy Metal-Bands, für dezent hanebüchen.
 
Scheiße, verdammte Scheiße verdammte! Da wollte ich diesmal extra alle Vorschauen ignorieren und mich am Briefkasten überraschen lassen, aber dann klicke ich so beiläufig auf eure Facebook-Seite, weil's da häufig ganz nette Empfehlungen gibt und dann prangt da fett das Cover des neuen Hefts und es gelingt mir nicht, mich sofort abzuwenden. Jetzt weiß ich schon wieder alles. Na, dann darf ich jetzt auch diesen Threat lesen. Is ja eh zu spät.
 
Ich spekuliere ja immer gerne, wer wohl Platz 1 im Soundcheck geworden ist. Grand Magus vermutlich nicht, wenn ich das alles so lesen. Den größten Konsens-Faktor könnten dann tatsächlich Mantar haben, glaube ich. Persönlich würde mich ein Vektor-Sieg allerdings noch mehr freuen. Oder konnten gar Savage Master mit dem neuem Album die gesamte Redaktion hinter sich vereinen...?
 
Wenn Grand Magus den SC gewinnen - was ich nicht ernsthaft glaube - würde ich mich sehr wundern. Wir reden ja hier von einem Magazin, in dem über Heavy Metal berichtet wird, nicht über Stromgitarren-Schlager oder Lego-Rock'n'Roll.
 
Aber daraus abzuleiten, dass er mit Metal nichts am Hut haben wollte, halte ich, nach einer 40jährigen Präsenz in der Metal-Szene, inkl. hunderter Shows und Festival mit mehrheitlich Heavy Metal-Bands, für dezent hanebüchen.

Gut. Das unterschreibe ich jedoch trotzdem nicht. Und warum? Weil MOTÖRHEAD keine andere Möglichkeit besessen haben, als mit Metalbands aufzutreten. Ja, nur wer blind ist, erkennt es nicht, dass der klassische Rock 'n' Roll seit Ewigkeiten so mausetot ist, wie die Schwänze von CDU-Politikern. MOTÖRHEAD mussten mit Metalbands auftreten. Es war ihre einzige Möglichkeit. Der Metal hat MOTÖRHEAD am Leben erhalten. Ohne uns hätte kein Hahn mehr nach dieser Band mehr gekräht. Aber das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Die Band hat nur dank uns überlebt. Vor allem uns Deutsche.
 
Gut. Das unterschreibe ich jedoch trotzdem nicht. Und warum? Weil MOTÖRHEAD keine andere Möglichkeit besessen haben, als mit Metalbands aufzutreten. Ja, nur wer blind ist, erkennt es nicht, dass der klassische Rock 'n' Roll seit Ewigkeiten so mausetot ist, wie die Schwänze von CDU-Politikern. MOTÖRHEAD mussten mit Metalbands auftreten. Es war ihre einzige Möglichkeit. Der Metal hat MOTÖRHEAD am Leben erhalten. Ohne uns hätte kein Hahn mehr nach dieser Band mehr gekräht. Aber das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Die Band hat nur dank uns überlebt. Vor allem uns Deutsche.

Naja jetzt mal nicht übertreiben. Sittin'on a Fence mag die gleiche Melodie haben, wie No Voices in the Sky, aber dennoch ist Motörhead vom klassischen Rock'n'Roll à la Little Richard doch recht weit weg. Ansonsten schmeißen wir grad musikalische und "soziologische" Argumente durcheinander. Musikalisch ist Motörhead vielleicht nicht so sehr Metal, wie Viele denken (insbesondere auf den ersten Alben nicht), guckt man sich aber die Produktion der Alben, die Bildsprache, die Anhänger etc. an ist dann doch ziemlich klar, wo der Hund vergraben liegt. Ansonsten sollten wir the Fred wohl verlassen oder die Debatte einstellen.
 
Ich glaube, dass die "Predator"-Phase mindestens genauso interessant ist....;)
Ist sie. Mein persönliches Highlight - trotz Accept - war, ist und bleibt für immer:
Animal House. Die perfekte Scheibe (jedenfalls für mein krankes Hirn). Nur geile Songs drauf.
Und ja: Ich liebe den vielgehassten Kinderchor bei "They want war"!
:D
 
Bin am meisten gespannt auf die Interviews mit Moonsorrow, Grand Magus und Amon Amarth.
Hoffentlich haben die Jungs mehr zu erzählen, als Abbath im DF #10.
 
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