DEAF FOREVER - die erste Ausgabe

Das Notensystem. Immer wieder gern gelesene Diskussionen. Gab es bei anderen Mags auch des öfteren.
Finde Bewertungen generell nicht verkehrt, um sich einen ersten Überblick zu schaffen. Wichtiger ist aber die Rezi selbst. Da sollte schon genügend drin stehen, was die jeweilige Benotung dann ausmacht. Spannend finde ich immer Pro/Kontra Kritiken. Den Soundcheck mit den einzelnen Redakteuren lese ich so gut wie gar nicht.
Mir stellt sich aber beim DF nur eine Frage: Warum wurde das 10 Punkte System vom RH übernommen? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, sich hier auch was neues auszudenken?
 
Bei der nächsten Ausgabe werde ich als erstes die Bewertung Spalte von Janina schwärzen, da selbst bei mir bei gewissen Dingen die Humor Kapazität erschöpft ist.

Ich verstehe dieses Theater einfach nicht. Von einem Rezensenten erwarte ich nicht, dass er Medien benotet wie ich es gerne hätte, sondern dass er sie aus seiner Sicht beurteilt. Ist es so schwer vorstellbar, dass es Leute gibt, die von der neuen Accept/Overkill/Unisonic/Dragon Force etc. pp einfach nur gelangweilt sind, weil einfach kein Song zünden oder hängenbleiben will - Genrevorlieben hin oder her? Und die das Album deshalb auch entsprechend benoten (würden)? Und nein, dafür, dass das Produkt schön verpackt, gut produziert und abgemischt wurde und Wolf eine Gitarre oder Blitz einen Ton halten kann, sollte es keine Autoboni geben. Zum Einen erwarte ich dies eh von einer Profiband, zum Anderen nutzen (mir) diese Bonuspunkte nix, wenn die Songs scheisse (oder einfach nur langweilig) sind.

Last but not least, wer Angst hat, dass durch eine "nicht fachgerechte" Benotung seiner präferierten Band der Stunde (und den damit sinkenden Notenspiegel) diese eventuell weniger Tonträger verkaufen könnte: ich bezweifle, dass das DF einen derart großen Einfluß auf die Verkaufszahlen einer Band nehmen kann. Zumindest noch nicht.
 
Das Schöne am DF ist, dass man die meisten Schreiber schon sehr lange kennt und man zu ihnen ein ähnliches Verhältnis hat wie zu alten Bekannten: man kann ungefähr einschätzen, wie sie ticken. Daher macht ein Punktesystem doppelt Sinn, denn man kann neben der Rezension eine beliebige Anzahl Punkte für sich selbst addieren oder abziehen und erhält ein Ergebnis, das im Schnitt eigentlich ganz gut stimmt. Mit dieser Strategie bin ich bislang gut gefahren und zuversichtlich, dass das weiterhin klappt.
 
Das Schöne am DF ist, dass man die meisten Schreiber schon sehr lange kennt und man zu ihnen ein ähnliches Verhältnis hat wie zu alten Bekannten: man kann ungefähr einschätzen, wie sie ticken. ...
In diesem Punkt gebe ich Dir sicherlich recht.
Problematisch wird es z.B. aber dann, wenn sich der Musikgeschmack des "alten Bekannten" über die Jahre ein wenig ändert.

Ich persönlich gebe genau NULL auf Punkte und mache mir prinzipiell lieber selber ein Bild .
 
Ich persönlich gebe genau NULL auf Punkte und mache mir prinzipiell lieber selber ein Bild .

Ich wollte damit auch ganz sicher nicht sagen, dass Rezensionen und Benotungen für mich das Maß aller Dinge sind. Aber eine kleine Orientierungshilfe stellen sie für mich durchaus dar, und da sind Punkte dann auch nicht schlecht. Eine niedrige Benotung stellt für mich bei bestimmten Schreibern sogar wieder einen Anreiz dar, mich mit dem jeweiligen Output zu beschäftigen ;)
 
Ich wollte damit auch ganz sicher nicht sagen, dass Rezensionen und Benotungen für mich das Maß aller Dinge sind. Aber eine kleine Orientierungshilfe stellen sie für mich durchaus dar, und da sind Punkte dann auch nicht schlecht. Eine niedrige Benotung stellt für mich bei bestimmten Schreibern sogar wieder einen Anreiz dar, mich mit dem jeweiligen Output zu beschäftigen ;)
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Shredmaster hört Alestorm und J.B.O.!
 
Ihr müsst unbedingt Lesercharts bringen (jeweils aktuelle und Klassiker).
Bei den Klassikern würde mich interessieren,ob sich da mit der Zeit was verändert,durch Tips,die wir Leser dadurch bekommen.
 
Lesercharts in Kombi mit einer Verlosung wie beim RH fänd ich super.

Vieleicht gewinne ich dann diesmal etwas das mir gefällt und nicht wieder so einen lahmen Kram wie damals die Drone. *g*

Man könnte ja, um den Andrang etwas zu minimieren, auch da auf old school setzen und nur Briefe akzeptieren. :)
 
@MC-Beilage im Mag: Und mit 'nem selbstgezeichneten/-kopierten Schwarz/Weiß-Inlay :)...

... aber Spaß beiseite - ich finde, dass das wirklich 'ne schicke und ziemlich einzigartige Sache wäre.
 
Ich verstehe dieses Theater einfach nicht. Von einem Rezensenten erwarte ich nicht, dass er Medien benotet wie ich es gerne hätte, sondern dass er sie aus seiner Sicht beurteilt. Ist es so schwer vorstellbar, dass es Leute gibt, die von der neuen Accept/Overkill/Unisonic/Dragon Force etc. pp einfach nur gelangweilt sind, weil einfach kein Song zünden oder hängenbleiben will - Genrevorlieben hin oder her? Und die das Album deshalb auch entsprechend benoten (würden)? Und nein, dafür, dass das Produkt schön verpackt, gut produziert und abgemischt wurde und Wolf eine Gitarre oder Blitz einen Ton halten kann, sollte es keine Autoboni geben. Zum Einen erwarte ich dies eh von einer Profiband, zum Anderen nutzen (mir) diese Bonuspunkte nix, wenn die Songs scheisse (oder einfach nur langweilig) sind.

Last but not least, wer Angst hat, dass durch eine "nicht fachgerechte" Benotung seiner präferierten Band der Stunde (und den damit sinkenden Notenspiegel) diese eventuell weniger Tonträger verkaufen könnte: ich bezweifle, dass das DF einen derart großen Einfluß auf die Verkaufszahlen einer Band nehmen kann. Zumindest noch nicht.


So siehts aus, für mich !
 
Jetzt mal Ruhe hier. Eine Beilage, in welcher Form auch immer, gibt es frühestens zum zehnjährigen Jubiläum.
 
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