DEAF FOREVER - die fünfundsechzigste Ausgabe

Mir geht es weniger um die Frage, ob Haltung vertreten wird. Das ist sogar erwünscht. Mir geht es vielmehr um diese spezielle, vor Überheblichkeit strotzende deutsche Anti-Trump-Manie, die oft Züge von Anti-Amerikanismus aufweist (letzteres halte ich dem DF nicht vor!). Wenn schon Haltung gezeigt werden soll, dann bitte klug, ausgewogen, mit etwas Niveau und vernünftig: Zum Beispiel gegen die Mullahs im Iran, die seit Jahrzehnten die Zerstörung Israels als Staatsräson praktizieren, Frauen brutal unterwerfen, mit Terror-Proxies den Nahen und Mittleren Osten destabilisieren und Homosexuelle am Baukran aufhängen; gegen Putin, der zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg einen unfassbar brutalen Eroberungskrieg in Europa führt; gegen die HAMAS und die Hisbollah, die seit Ewigkeiten Israel mit Terrorismus überziehen; gegen China, das brutal gegen seine muslimische Minderheit vorgeht; gegen die Diktatur in Nicaragua und und und. Nur am Rande: Gegen all das ist Trump, den ich auch nicht besonders mag, vergleichsweise harmlos. Da muss man sich als DF schon entscheiden: Will man als professionelles Musikmagazin wahrgenommen werden, oder mehr als SAV-Schülerzeitung.

Ich lese nicht jeden Artikel im Heft. Meistens nur die Platten-Besprechungen (da ist übrigens zu viel Black Metal-Zeugs). Aber wenn ich doch mal etwas querlese, dann begegnet mir im Deaf Forever oft das Thema Trump. Vielleicht ist das Zufall, vielleicht auch nicht. Beim aktuellen Vorwort wurde ich etwas überreizt. Denn was da in diesem Kontext steht, hat eher weniger mit Haltung zu tun, vielmehr ist es substanzloses Gekrakel. Das könnt ihr doch viel besser.
Für mich persönlich liegt ein großer Unterschied zu den von dir genannten Staaten und Regimen darin, dass die USA bei aller Kritik eben eine stabile Demokratie gewesen sind, die ins Zentrum meiner griechisch-christlich-aufgeklärt-westlichen Wertewelt gehört(e). Da ist das Entsetzen bei mir umso größer (auch wenn noch niemand am Bauzaun aufgehängt wird - wobei wir ja leider schon wahrnehmen müssen, dass demokratische Politiker erschossen werden). (Sehe gerade, dass @Dunkeltroll einen ähnlichen Punkt macht.)

Mit Blick auf die Beschädigung (und in Teilen schon stattfinde Zerstörung) von demokratischen Errungenschaften, völkerrechtlichen Standards, internationalen Institutionen und Kooperationen und so etwas wie einem moralischen Mininmalkonsens erachte ich die aktuelle Gefahr durch Trump und seine Leute tatsächlich für größer als die Gefahr, die von Putin, Iran oder Hamas ausgeht.

@Heft Nr. 65
Ich finde es spannend die beiden Interviews mit Kerem (Imha Tarikat) und Colin (Wytch Hazel) nebeneinander zu lesen. Sehr ähnliche Themen mit unterschiedlichen persönlichen Wendungen: Das Ringen mit Gott, das Empfinden der Verlassenheit, Depression - und dann einerseits bei Kerem die Abkehr und andererseits bei Colin die erneuerte Beziehung mit Gott. Finde ich sehr gut, beides in der Ausgabe so gefühlvoll, persönlich und ernsthaft lesen zu können.
 
Mir geht es weniger um die Frage, ob Haltung vertreten wird. Das ist sogar erwünscht. Mir geht es vielmehr um diese spezielle, vor Überheblichkeit strotzende deutsche Anti-Trump-Manie, die oft Züge von Anti-Amerikanismus aufweist (letzteres halte ich dem DF nicht vor!). Wenn schon Haltung gezeigt werden soll, dann bitte klug, ausgewogen, mit etwas Niveau und vernünftig: Zum Beispiel gegen die Mullahs im Iran, die seit Jahrzehnten die Zerstörung Israels als Staatsräson praktizieren, Frauen brutal unterwerfen, mit Terror-Proxies den Nahen und Mittleren Osten destabilisieren und Homosexuelle am Baukran aufhängen; gegen Putin, der zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg einen unfassbar brutalen Eroberungskrieg in Europa führt; gegen die HAMAS und die Hisbollah, die seit Ewigkeiten Israel mit Terrorismus überziehen; gegen China, das brutal gegen seine muslimische Minderheit vorgeht; gegen die Diktatur in Nicaragua und und und. Nur am Rande: Gegen all das ist Trump, den ich auch nicht besonders mag, vergleichsweise harmlos. Da muss man sich als DF schon entscheiden: Will man als professionelles Musikmagazin wahrgenommen werden, oder mehr als SAV-Schülerzeitung.

Ich lese nicht jeden Artikel im Heft. Meistens nur die Platten-Besprechungen (da ist übrigens zu viel Black Metal-Zeugs). Aber wenn ich doch mal etwas querlese, dann begegnet mir im Deaf Forever oft das Thema Trump. Vielleicht ist das Zufall, vielleicht auch nicht. Beim aktuellen Vorwort wurde ich etwas überreizt. Denn was da in diesem Kontext steht, hat eher weniger mit Haltung zu tun, vielmehr ist es substanzloses Gekrakel. Das könnt ihr doch viel besser.

Da kann ich dir, ehrlich gesagt, nicht ganz folgen, denn dass wir auch gegen die von dir aufgezählten Kriegstreiber, Diktaturen und Terror-Regime stehen, dürfte ja wohl glasklar sein. Nicht zuletzt auch, weil dies immer wieder im Heft, teilweise sogar schon auf der Titelseite, artikuliert wird. Und wie schon erklärt, ist auch Götz' Ableitung doch eigentlich vollkommen verständlich formuliert. Danke aber für deine ausführliche Begründung. Ich nehme das so als Denkanstoß mit. Vielleicht können wir tatsächlich auch noch deutlicher sein.

Aus persönlicher Sicht sei nur noch hinzugefügt, dass der Trumpismus alles andere als harmlos ist und, so man sich nicht in Wort und Tat gegen ihn stellt, (spätestens) in nicht allzu ferner Zukunft in genau die Reihe gehört, die du anbietest, aber da spreche ich, wie gesagt, nur für mich.
 
Als Randy das Gelbe geschrieben hatte, dachte ich mir "Aber warum? Wenn ihr sowas im Heft abdruckt, dann isses doch logisch und auch legitim, dass es im Heftthread zu Diskussionen darüber kommt."
Ich bin übrigens ebenfalls der Meinung, dass es solche Leserbriefe abgedruckt nicht braucht. Das Heft ist schließlich kein öffentlicher Raum. Es ist euer Heft und es obliegt euch, was Ihr druckt.
Soll sich die Deppenfraktion doch einfach weiter selbst belügen, bzgl. Meinungsfreiheit.
 
Als Randy das Gelbe geschrieben hatte, dachte ich mir "Aber warum? Wenn ihr sowas im Heft abdruckt, dann isses doch logisch und auch legitim, dass es im Heftthread zu Diskussionen darüber kommt."
Ich bin übrigens ebenfalls der Meinung, dass es solche Leserbriefe abgedruckt nicht braucht. Das Heft ist schließlich kein öffentlicher Raum. Es ist euer Heft und es obliegt euch, was Ihr druckt.
Soll sich die Deppenfraktion doch einfach weiter selbst belügen, bzgl. Meinungsfreiheit.

Das Vorwort und die Leserbriefe zu diskutieren, ist auch völlig legitim und erwünscht. Hier ging es eher um persönliche Scharmützel, die es zu unterbinden galt.
 
Das Vorwort und die Leserbriefe zu diskutieren, ist auch völlig legitim und erwünscht. Hier ging es eher um persönliche Scharmützel, die es zu unterbinden galt.
Nun, ich gebe offen zu, dass mir dafür der Überblick fehlt. Keine Ahnung, ob oder wo sich die Beteiligten vielleicht schon mal ein Stell-dich-ein gegeben haben.
 
(,,,) Aus persönlicher Sicht sei nur noch hinzugefügt, dass der Trumpismus alles andere als harmlos ist und, so man sich nicht in Wort und Tat gegen ihn stellt, (spätestens) in nicht allzu ferner Zukunft in genau die Reihe gehört, die du anbietest, aber da spreche ich, wie gesagt, nur für mich.
Ich sehe das vermutlich etwas entspannter. Die USA waren die erste Demokratie der Neuzeit und haben schon ganz andere Sachen wie einen Bürgerkrieg überstanden. Das kann man von Deutschland so nicht sagen. Vielmehr schickten die USA im ersten Weltkrieg Hunderttausende Soldaten an die europäischen Fronten. Rund 100.000 davon fielen. Die deutschen Fronten brachen zusammen und Deutschland bekam die Weimarer Demokratie. Das war eine direkte Folge der US-Intervention. Aber Deutschland ging dann wieder den Sonderweg, schaffte die Demokratie ab und führte mal wieder Krieg gegen die ganze Welt + Holocaust. Die USA verloren rund 400.000 Soldaten (mehrheitlich im Pazifikraum in den Kämpfen gegen Japan) bzw. US-amerikanische Eltern so ihre Söhne. Weitere Hunderttausende wurden verkrüppelt. So bekam (West-)Deutschland als erneuter Verlierer mal wieder mit US-Hilfe die Demokratie. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Deutschen mit ihren hypermoralischen Haltungsnoten gegenüber den USA aus meiner Sicht mal etwas zusammenreißen. Das gilt dann im Kleinen für das DF. Die USA werden an ihrer politischen Spaltung nicht zu Grunde gehen. Die werden auch Trump überleben. Die USA waren schon immer politisch gespalten. Wenn jemand an seiner Spaltung kaputtgeht, dann Deutschland. Unser Land hat einen politisch-kulturellen Hang zum gefährlichen Größenwahn. Und deswegen geht mir diese Anti-Trump-Manie, hinter der eben oft purer Anti-Amerikanismus lauert, so auf den Zeiger. Ich empfinde sie als peinlich.
 
Ich sehe das vermutlich etwas entspannter. Die USA waren die erste Demokratie der Neuzeit und haben schon ganz andere Sachen wie einen Bürgerkrieg überstanden. Das kann man von Deutschland so nicht sagen. Vielmehr schickten die USA im ersten Weltkrieg Hunderttausende Soldaten an die europäischen Fronten. Rund 100.000 davon fielen. Die deutschen Fronten brachen zusammen und Deutschland bekam die Weimarer Demokratie. Das war eine direkte Folge der US-Intervention. Aber Deutschland ging dann wieder den Sonderweg, schaffte die Demokratie ab und führte mal wieder Krieg gegen die ganze Welt + Holocaust. Die USA verloren rund 400.000 Soldaten (mehrheitlich im Pazifikraum in den Kämpfen gegen Japan) bzw. US-amerikanische Eltern so ihre Söhne. Weitere Hunderttausende wurden verkrüppelt. So bekam (West-)Deutschland als erneuter Verlierer mal wieder mit US-Hilfe die Demokratie. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Deutschen mit ihren hypermoralischen Haltungsnoten gegenüber den USA aus meiner Sicht mal etwas zusammenreißen. Das gilt dann im Kleinen für das DF. Die USA werden an ihrer politischen Spaltung nicht zu Grunde gehen. Die werden auch Trump überleben. Die USA waren schon immer politisch gespalten. Wenn jemand an seiner Spaltung kaputt, dann die Deutschland. Unser Land hat einen politisch-kulturellen Hang zum gefährlichen Größenwahn. Und deswegen geht mir diese Anti-Trump-Manie, hinter eben oft purer Anti-Amerikanismus lauert, so auf den Zeiger. Ich empfinde sie als peinlich.

Ich weiß nicht, wie deine persönlichen Verbindungen zu den USA sind. Meine sind, unter anderem familiär und biographisch bedingt, sehr eng. Von daher werden wir da wohl nicht zueinanderfinden (müssen wir auch nicht). Weswegen ich hiermit die in solchen Fällen uramerikanischste Weisheit anbiete: "Well, let's agree to disagree."
 
Ich glaube, du brauchst lantärztliche Hilfe, mein Lieber: conrad@deaf-forever.de hilft, wo er nur kann...! :D:feierei:
Und der dröselt mir die Problematik einzelner User und deren Que(e)rverhalten dann so stammbaummäßig auf, oder watt?
Is der dann noch schlimmer als der von Iron Maiden zu Best Of The Beast-Zeiten, oder meinst du, ich würde den noch vor meiner Rente nachvollziehen können?
 
Ich sitze gerade mit dem Heft im Garten und höre ein bisschen „Get A Grip“, inspiriert vom „Soundtrack meines Lebens“
Sind einige Überschneidungen meinerseits mit Herrn Khalil und ich dachte mir: wahrscheinlich ein ähnlicher Jahrgang.
Da kam mir die Idee eines kleinen Verbesserungsvorschlags: ich fände es nett, wenn das Alter in dem Fall hinter dem Namen stehen würde.
Sonst nicht. „Dieter (53) aus Wattenscheid: jeden Morgen um fünf hab ich Stuhlgang. Und um sechs wache ich auf.“ Diese Vibes lassen wir lieber der Bild-„Zeitung“.
 
Vor diesem Hintergrund sollten sich die Deutschen mit ihren hypermoralischen Haltungsnoten gegenüber den USA aus meiner Sicht mal etwas zusammenreißen.
Ich widerspreche. Es geht nicht um "Haltungsnoten" oder was auch immer "Hypermoral" sein soll. Es geht um Kritik an dem gezielten Umbau von Staat und Gesellschaft unter autoritären Vorzeichen. Was das mit "Anti-Amerikanismus" zu tun haben soll, ist mir unklar. "Anti-amerikanisch" wäre es vielmehr zu sagen, dass sich unter Trumps Regime nicht viel ändern wird, weil die USA eh kein demokratisches System haben und diesen faschistoiden Kloppo obendrein verdient haben. Tout Court: Kritik an Trump ist im Gegenteil eigentlich Amerikanismus, weil sie den Wunsch zum Ausdruck bringt, dass das Land es besser kann und besser verdient hat.

Nicht zuletzt, weil sich die Rechte heute global gegenseitig beobachtet - CPAC in Ungarn, die AfD bei Trumps Amtseinführung, dieser "trutht" mittlerweile "Remigration" - wünsche ich mir im Gegenteil von viel mehr deutschen Medien eine so klare Kante gegen diese Entwicklungen, wie vom Deaf Forever.

PS
Was die USA tatsächlich zu einer modernen Demokratie gemacht hat, der Civil Rights Act, steht unter Trump und seinem SCOTUS massiv unter Beschuss.
 
Aus der Ferne und ohne die direkten Nachteile zu erfahren, wie es derzeit ganze Bevölkerungsgruppen in den USA erleben, kann man natürlich besonders leicht die Zustände dort verharmlosen, die sich seit Trumps Amtsantritt extrem verschärft haben. Nun gut, das ist die eine Sache.

Dreist hingegen finde ich es ja schon sich dann umgehend auch noch darüber zu echauffieren, wenn ein Musikmagazin mit anderer Haltung darüber klare Worte findet und man diesem Magazin empfiehlt, sich doch dahingehend aus geschichtlichen Gründen zusammenzureißen.

Bin allen Leuten des DF sehr dankbar darüber diverse Themen im Heft anzusprechen. Bitte weitermachen!
 
Also mal im ernst: wenn ein Heft ganz genau gegen all die Asi-Regime immer wieder mal Stellung bezogen hat, gegen Kriegstreiberei und sonstigen irren Fanatismus, dann ja wohl das DF. Wer das nicht auf dem Schirm hat, liest mehr als nur selektiv oder aber das Heft erst seit Kurzem. Und nochmal im ernst: anstatt immer wieder gebestmühlenartig zu wiederholen, dass man genervt ist von den politischen Comments im Heft, warum dann nicht einfach was anders lesen und das DF halt nicht mehr kaufen? Grade im Falle Götz sollte doch seit Jahrzehnten (!) klar sein, wo er steht, was immer wieder kritisch in seine Interviews einfloss, siehe Slayer, siehe Peter Steele als lange, lange zurück liegende Beispiele. Warum nicht einfach beim RH oder MH bleiben, wenn man davon so genervt ist, oder gleich Breakout? Wenn mir was dauernd auf den Sack geht, verbringe ich doch nicht ständig meine wertvolle Lebenszeit damit/darin? Gilt auch für's Forum: wem die Ausrichtung(en) nicht passt, warum nicht (endgültig) abmelden? Verstehe ich nicht, außer man ist gerne Agent Provocateur oder Trollianer.
 
Hmmm, ich warte immer noch auf meine Abo-Ausgabe. Nun waren ja auch viele Feiertage. Aber so langsam...
 
Nun, ich kann das schon nachvollziehen. Man kauft ein Musikmagazin in erster Linier wegern der musikalischen Inhalte. Dann nimmt man die restliche Ausrichtung, solange sie nicht komplett konträr zu eigenen Sichtweise läuft, vielleicht einfach hin. Manchmal wird einem das aber zu viel und dann äußert man das. Es soll ja auch Menschen geben, die sich politisch anders informieren und so ihre Wohlfühl-Eskapismus-Oase gestört sehen.
 
Nun, ich kann das schon nachvollziehen. Man kauft ein Musikmagazin in erster Linier wegern der musikalischen Inhalte. Dann nimmt man die restliche Ausrichtung, solange sie nicht komplett konträr zu eigenen Sichtweise läuft, vielleicht einfach hin. Manchmal wird einem das aber zu viel und dann äußert man das. Es soll ja auch Menschen geben, die sich politisch anders informieren und so ihre Wohlfühl-Eskapismus-Oase gestört sehen.
Schon klar. Nur sehe ich nicht, dass das Deaf Forever jetzt permanente politische Propaganda betreibt. Wenn einem ein Vorwort nicht passt, kann man das doch einfach locker ignorieren und braucht nicht gleich auf die Barrikaden zu gehen.

Gerade in der heutigen Zeit finde ich eine humanistische Einstellung und das hochhalten von demokratischen Werten sehr wichtig.
 
Und nochmal im ernst: anstatt immer wieder gebestmühlenartig zu wiederholen, dass man genervt ist von den politischen Comments im Heft, warum dann nicht einfach was anders lesen und das DF halt nicht mehr kaufen?
Wenn mir was dauernd auf den Sack geht, verbringe ich doch nicht ständig meine wertvolle Lebenszeit damit/darin? Gilt auch für's Forum: wem die Ausrichtung(en) nicht passt, warum nicht (endgültig) abmelden? Verstehe ich nicht, außer man ist gerne Agent Provocateur oder Trollianer.
Naja, also im Umkehrschluss könnte man auch sagen, warum soll man gebetsmühlenartig immer wieder politisch Stellung beziehen, wenn es keiner kritisieren soll/darf oder sonstige Anmerkungen dazu hat? Wenn sich keiner stört daran, klatschen alle übrigen Leser in die Hände mit jeder Ausgabe wenn sie ohnehin damit d'accord gehen oder wie? Oder wer soll der Adressat dieser Message sein?
Ich persönlich störe mich überhaupt nicht daran und teile die Einstellung weitestgehend, auch wenn ich einige Dinge durchaus aus mehreren Perspektiven betrachte und mir mein Urteil bilde. Aber grundsätzlich ist die Musik, insbesondere das DF und Forum für mich ein Ort um dem alltäglichen Scheiß mit dem ich überall zu jederzeit bombardiert werde, zu entfliehen. Aber das nehme ich in Kauf, weil mir die Stellung bekannt ist, aber das selbst konstruktive Kritik oft keine Chance hat, zeigt exemplarisch der Politikthread ja ganz gut.
 
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