Ich hab auch gerade das hochgelobte Interview mit Kerem gelesen. Hatte Imha Tarikat zu Sternenbersterzeiten durch
@Ernie von KrachmuckerTV mal angetestet, hat mich damals aber nicht mitgerissen, die Musik.
Das Interview aber schon.
Und neben dem Bedürfnis, mich nochmal näher mit dem neuen Album zu beschäftigen, haben bei mir zwei Aussagen nochmal besonderen Anklang gefunden: 1. Dass man mit Freundlichkeit heutzutage provoziert und 2. dieser leider immer noch präsente Scheiß in der Gesellschaft, nicht offen mit psychischen Erkrankungen umgehen zu dürfen. Dieses fehlende Bewusstsein dafür, diese Empathielosigkeit und Ignoranz und, an manchen Punkten sicherlich auch, Hilflosigkeit in großen Teilen der Gesellschaft und der aktuell noch vorherrschende gesellschaftliche Status Quo, bestimmte Aspekte des Lebens und des Menschseins einfach nicht wahrhaben zu wollen, sind einfach scheiße. Für Alle.
Viele Menschen haben gerade Sorge vor der Entwicklung, die die KI macht. Und berufen sich dann immer auf die menschliche Seite, die KI eben so nicht hat…
Deswegen finde ich Kerem absolut stark, der sich traut, eben allen, und nicht nur den sozial erwünschten „leistungsunterstützenden“,Aspekten seiner Menschlichkeit offen gegenüber zu treten und diese auch offen nach außen zu kommunizieren.
Deshalb fast schon irgendwie schade, dass es „nur“ ein Interview in ner Metal-Zeitschrift mit ner Black Metal-Band ist:
Da können sich große Teile der Gesellschaft nähmlich mal ne fette Scheibe von abschneiden!