DEAF FOREVER - die fünfzehnte Ausgabe

Achtung, liebe Abonnenten aus Österreich & Schweiz,

diesmal ist es in der Tat zu Zustellungsproblemen gekommen, für die allerdings nicht die Post, sondern der für beide Länder zuständige Lieferant/Zustellservice verantwortlich ist. Dafür möchten wir uns bei euch entschuldigen. Die Hefte befinden sich JETZT in euren jeweiligen Ländern und werden schnellstmöglich zugestellt.

Großes Sorry an alle!

Wolf-Rüdiger Mühlmann & das DF-Team
 
Ich finde die BM-Szene schon in einer gewissen Weise radikal. Lasst mich das mal erklären.

Aaaalso ... wenn ein britischer Musikjournalist seinem Einfall folgt und ein Feature über Gaahl von Gorgoroth macht, der Herr Espedal sein Stück Land zeigt, seine Verbundenheit mit der Natur erklärt (über 8 Stunden lang) und über das Verhältnis zwischen dieser und dem Menschen salbadert philosophiert, sich also wirklich Zeit nimmt, seinen Standpunkt als schamanistisch agierender Mensch zu erklären und die daraus entstehende Musik noch dazu, und dann wird Gaahl zum Abschluss gefragt, was bitteschön seine Inspiration ist, dann darf man schon mal ein wenig angepisst reagieren und ihm genau die Antwort geben, die unser kleiner Musikjournalist und mit ihm seine garantiert eher unmetallischen Konsumenten erwarten: "Satan".

Ja, mei - wenn der Musikschreiberling keine andere Antwort erwartet - und der gefeaturete das auch noch mitbekommt - dann ist es schon eine Art von Radikalität, die ich voll unterstütze.


Wenn ein gewisser Nattramn von Silencer überall rausposaunt, dass er sich Schweinefüße angenäht hätte, und auf dem angeblichen "Beweisfoto" ist das exakte Gegenteil der Selbstverstümmelung zu sehen, dann hat er genau die Aufmerksamkeit erreicht, die damals auch einen GG Allin für die "besorgte Öffentlichkeit" zu einer Unerträglichkeit gemacht hat, zu einer Nemesis des guten, weil im Mainstream akzeptierten Geschmacks. Es sagt aber nichts über seine Musik aus. Abgesehen davon, dass er wirklich psychisch krank zu sein scheint.


Deshalb ist auch ein Malefic aka Scott Connor für mich authentisch: der Mann weiß um seine Ängste. Und Phobien sind nichts, über das man sich lustig macht oder das man einfach so abtut. In jedem seiner Songs kommt eine Phobie zum Vorschein und wird abgearbeitet.


Wer hat gesagt, dass Musik an sich und die Musik Schaffenden immer angepasste Leute sein müssen?

Und deshalb sind für mich die Aussagen von Erik Danielsson so übersteuert, dass ich erst zwei Mal lesen musste, um dahinter vor allem eines zu sehen: der Mann meint es für sich ernst, weil er selbst den Lifestyle ernst nimmt. Und dazu sage ich bravo.
 
So, ich habe das Special auch durch und würde gerne auch etwas nachfragen, evtl. diskutieren, aber etwas was nicht mit irgendwelchen Aussagen der Musiker zu tun hat. Da in diesem Bereich noch nie viel geistvolles geäußert wurde ( aus meiner Sicht) lasse ich jetzt mal anderen den Spaß sich mehr oder weniger darüber aufzuregen. Das Special fängt in etwa da an wo für mich vor ein paar Jahren der Punkt erreicht wurde an dem ich mir gesagt habe, o.k., da bin ich raus. Musikalisch versteht sich. Also eigentlich sehr praktisch für mich.
Passend, das Revenge gelistet werden. Zu der Zeit habe ich noch selber Kritiken geschrieben und hatte auch in etwa zu der Zeit die Nase voll davon.
Dazu passte damals ein Zitat , ich glaube entweder von @jpk oder Jan Fischer, vom Legacy: Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik.
Wenn man wenig Zeit hat um Musik zu hören ist es sehr unangenehm wenn man sich irgendwelchen Mist anhören muss, weil man versprochen hat es zu reviewen. Dazu immer mein größtes Mitgefühl an alle Schreiber, die sich das antun. Ihr bekommt hoffentlich genug Schmerzensgeld dafür.
Meine Meinung damals zu Revenge:
"Meine Güte 1200 Promo CDs wurden von dieser Aufnahme verteilt. Damit dürfte eigentlich für jeden potentiellen Käufer eine dabei gewesen sein. Diese *hüstel* Kult Truppe schafft es tatsächlich 33:07 Minuten lang herum zu lärmen. Das Buch der Rekorde werden sie damit allerdings nicht entern, vergleichsweise ähnlichen Sondermüll haben schon andere Band vor ihnen produziert und zwar mit bedeutend längerer Spielzeit. Allerdings nicht mit einer derart riesigen Anzahl von Promo Cds.
Das hat was. Wer nun den Klang einer lieblich säuselden Schrottpresse mit naheliegendem Hammerwerk liebt, der wird hier glücklich. Allerdings sollte diese Spezies schon längs eine dieser Promo CDs haben.
Eine LP Version soll es auch geben, limitiert auf 500. Ihr könnt aber auch eine x-beliebige andere Platte rückwärts laufen lassen."

Aus der Liste der genannten Scheiben habe ich entsprechend sehr wenige Scheiben, Gruesome, weil Oldschool, Watain, weil ich mit der Musik entsprechen was anfangen kann, auch wenn ich da nicht verstehe warum das speziell so toll sein soll. Gute Platten, keine Frage, aber ich glaube da gibt es auch noch andere genauso gute Scheiben? Wie auch immer, Deathspell Omega habe ich auch noch. Weil mir damals von der Moonblood Split bekannt und zur der Zeit entsprechend gefeiert. Nur wirklich gehört habe ich deren Platten dann doch nicht. Weil mir der ganze Kram viel zu anstrengend war. Vertonte musikalische Alpträume. Oder habe ich das falsch in Erinnerung? Jedenfalls habe ich die Platten beiseite gelegt, für später, wenn mir mal danach ist. Irgendwie ist mir aber nicht mehr danach.
Darum die Frage, ist der Rest genauso "anstrengend"?
Ich für meinen Teil habe dann lieber gutes altes Oldschool Geballer. Daher bin ich für 2016 im Bereich Black Metal auch bestens mit Dark Funeral und Azaxul bedient. Ich höre ja Musik um mich je nach Stimmungslage wohl zu fühlen und nicht um mich zu quälen.
Aber möglicherweise verpasse ich doch etwas.
Batushka wird jedenfalls mal getestet.
Also Danke für das Special. Könnte ja mal sein, dass ich irgendwann die Deathspell Omega Scheiben hervorkrame und sie dann doch gut finde und dann kann ich entsprechend weitersuchen.

Was mir am Heft noch aufgefallen ist, meine Pfoten sind schwarz. Die Seiten färben dieses Mal extrem ab. Ist das Zufall?

Und danke für das Angel Witch Poster!





 
So, ich habe das Special auch durch und würde gerne auch etwas nachfragen, evtl. diskutieren, aber etwas was nicht mit irgendwelchen Aussagen der Musiker zu tun hat. Da in diesem Bereich noch nie viel geistvolles geäußert wurde ( aus meiner Sicht) lasse ich jetzt mal anderen den Spaß sich mehr oder weniger darüber aufzuregen. Das Special fängt in etwa da an wo für mich vor ein paar Jahren der Punkt erreicht wurde an dem ich mir gesagt habe, o.k., da bin ich raus. Musikalisch versteht sich. Also eigentlich sehr praktisch für mich.
Passend, das Revenge gelistet werden. Zu der Zeit habe ich noch selber Kritiken geschrieben und hatte auch in etwa zu der Zeit die Nase voll davon.
Dazu passte damals ein Zitat , ich glaube entweder von @jpk oder Jan Fischer, vom Legacy: Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik.
Wenn man wenig Zeit hat um Musik zu hören ist es sehr unangenehm wenn man sich irgendwelchen Mist anhören muss, weil man versprochen hat es zu reviewen. Dazu immer mein größtes Mitgefühl an alle Schreiber, die sich das antun. Ihr bekommt hoffentlich genug Schmerzensgeld dafür.
Meine Meinung damals zu Revenge:
"Meine Güte 1200 Promo CDs wurden von dieser Aufnahme verteilt. Damit dürfte eigentlich für jeden potentiellen Käufer eine dabei gewesen sein. Diese *hüstel* Kult Truppe schafft es tatsächlich 33:07 Minuten lang herum zu lärmen. Das Buch der Rekorde werden sie damit allerdings nicht entern, vergleichsweise ähnlichen Sondermüll haben schon andere Band vor ihnen produziert und zwar mit bedeutend längerer Spielzeit. Allerdings nicht mit einer derart riesigen Anzahl von Promo Cds.
Das hat was. Wer nun den Klang einer lieblich säuselden Schrottpresse mit naheliegendem Hammerwerk liebt, der wird hier glücklich. Allerdings sollte diese Spezies schon längs eine dieser Promo CDs haben.
Eine LP Version soll es auch geben, limitiert auf 500. Ihr könnt aber auch eine x-beliebige andere Platte rückwärts laufen lassen."

Aus der Liste der genannten Scheiben habe ich entsprechend sehr wenige Scheiben, Gruesome, weil Oldschool, Watain, weil ich mit der Musik entsprechen was anfangen kann, auch wenn ich da nicht verstehe warum das speziell so toll sein soll. Gute Platten, keine Frage, aber ich glaube da gibt es auch noch andere genauso gute Scheiben? Wie auch immer, Deathspell Omega habe ich auch noch. Weil mir damals von der Moonblood Split bekannt und zur der Zeit entsprechend gefeiert. Nur wirklich gehört habe ich deren Platten dann doch nicht. Weil mir der ganze Kram viel zu anstrengend war. Vertonte musikalische Alpträume. Oder habe ich das falsch in Erinnerung? Jedenfalls habe ich die Platten beiseite gelegt, für später, wenn mir mal danach ist. Irgendwie ist mir aber nicht mehr danach.
Darum die Frage, ist der Rest genauso "anstrengend"?
Ich für meinen Teil habe dann lieber gutes altes Oldschool Geballer. Daher bin ich für 2016 im Bereich Black Metal auch bestens mit Dark Funeral und Azaxul bedient. Ich höre ja Musik um mich je nach Stimmungslage wohl zu fühlen und nicht um mich zu quälen.
Aber möglicherweise verpasse ich doch etwas.
Batushka wird jedenfalls mal getestet.
Also Danke für das Special. Könnte ja mal sein, dass ich irgendwann die Deathspell Omega Scheiben hervorkrame und sie dann doch gut finde und dann kann ich entsprechend weitersuchen.

Was mir am Heft noch aufgefallen ist, meine Pfoten sind schwarz. Die Seiten färben dieses Mal extrem ab. Ist das Zufall?

Und danke für das Angel Witch Poster!

Du beschreibst hier ja deinen Musikgeschmack. Wenn dir das zu anstrengend ist, dann lass es einfach weg.
Man muss sich kein Genre/ keine Band aufzwingen.

Wenn du Wohlfühl-Black Metal willst, dann dürftest du aber bei Watain genau richtig sein^^

Wenn es dir um Black Metal geht, dann mach dir bewusst, dass das (meiste) keine Wohlfühlmusik ist. Dafür gibt's andere Genres.
Oder eben Watain und Batushka.

Und ja...du verpasst dadurch einiges.
 
Was mir am Heft noch aufgefallen ist, meine Pfoten sind schwarz. Die Seiten färben dieses Mal extrem ab. Ist das Zufall?

Das ist in der Tat seltsam.


Ansonsten, nette Diskussion die sich entwickelt hat.
Man kann aus dem Special eine Menge herauslesen, eine Menge hineinlesen. Das Kunst anstößig ist, sein sollte stellt glaub' ich für die wenigsten ein Problem dar, ob man dafür für fünf Euro mehr Ziegen sprengen muß um einen gelellschaftlichen und künstlerischen Mehrwert zu erzeugen, möchte ich dahingestellt lassen.

Die Art in der das Interview von Watain daherkommt ist es sehr einfach, darin den öfters kritisierten Wunsch zur Bevormundung zu entdecken. Man grenzt sich ab, möchte seine kleine Welt so wie sie einem gefällt und wer daran teilhaben möchte, soll sich gefälligst so benehmen wie vorgeschrieben.
Finde ich nach wie vor lächerlich, besagend ist, Bölzer beweisen drei Seiten weiter, das es mit einem Umgang mit künstlerischer Freiheit und der Freiheiten derer, die die Kunst genießen können auch ganz anders geht.

Ich hab' mich nach meinem Ausbruch wieder eingekriegt, sollte sich wer auf den Stiefel getreten gefühlt haben, sorry. Ein Watain, ein Danielson werden es niemals schaffen, einem eine Identifikation mit einer Musik oder Lebenseinstellung irgendwie zu nehmen, mögen sie noch so provozieren - und das genau tut der Mann, immer wieder und gerne. Scheint ein Hobby von ihm zu sein. Andere schlachten hobbymässig eventuell Wellensittiche (vorsicht: witz!), wiederum andere stecken Amerikafähnchen in Hundehaufen (erfährt in Berlin gerade ein revival - maybe a sellout, hargh, hargh, hargh)

Was mich im Endeffekt wirklich stört ist, das Teile der Macher dieser Gazette eine uneingeschränkte Toleranz für ihren persönlichen Musikkult fordern, sei es nun Black Metal oder Devil's Blood oder oder oder, trotzdem wird an allen Ecken und Kanten die sich bieten auf diejenigen eingeschlagen, denen andere musikalische Baustellen etwas bedeuten. Ich fühle mich an die gesamte 'Hobbit'- Metal- Geschichte vor ein paar Jahren im Rockhard erinnert. Wer Sabaton hören möchte, möge es doch bitte tun, das gleiche gilt für all die anderen sich in diesem Bereich immer wiederholenden Namen...
Tut das Not? Die ewige Kommerz- Retorten- Hobbit- Metal- Debatte? Ich finde sie als Leser einfach mitunter nicht mehr witzig...

Am Schluß noch eine provokative Frage: MGLA haben von ihrer 'Exercises in...' weitaus mehr verkauft als von den ersten Platten. Sind sie deswegen kommerzieller?

[...that's what commercial is, when people buy it... finally they got lucky and people started buying their shit, hargh, hargh, hargh... - Lemmy Kilmister]
 
Wenn es dir um Black Metal geht, dann mach dir bewusst, dass das (meiste) keine Wohlfühlmusik ist. Dafür gibt's andere Genres.
Nun ja, so ein paar Hundert Black Metal Lps habe ich ja. Allerdings ist das meiste älter. Wenn der neue Kram dazu dient, dass der Hörer sich unwohl fühlt, dann verpasse ich das gerne. Scheint dann mehr so ein SM Ding zu sein. Muss ich nicht haben.
Und klar, es geht um meinen Geschmack, das kann ja jeder machen wie er Spass oder eben keinen Spass haben will.
 
Nun ja, so ein paar Hundert Black Metal Lps habe ich ja. Allerdings ist das meiste älter. Wenn der neue Kram dazu dient, dass der Hörer sich unwohl fühlt, dann verpasse ich das gerne. Scheint dann mehr so ein SM Ding zu sein. Muss ich nicht haben.
Und klar, es geht um meinen Geschmack, das kann ja jeder machen wie er Spass oder eben keinen Spass haben will.

Welche Platten gefallen dir denn besonders gut?
Wenn du Old School Geballer sagst, meinst du dann Sarcofago, Blasphemy, Bathory?

Und was muss eine Platte haben, damit du dich unwohl fühlst?
 
Die teilweise Reaktion auf das Watain-Interview erinnert mich an das Zitat: "Wir wollten nie so schlimm wie unsere Eltern werden, aber wir wurden noch schlimmer..."

Ich bin heilfroh, dass es noch immer Musiker gibt, welche die kleine, saubere, familienfreundliche (sponsored by: EMP und Langnese) Heavy-Metal-Welt ärgern können. :)
Habe das Speschl nun durch, mehrfach einiges gelesen, einige Alben sind für den Ohrcheck notiert.

Zu Erik, dem Schweden. Ärgern tut mich der Mann und seine Aussagen gar nie nicht, ich halte sie in großen Teilen für dämlich oder ich verstehe den Witz nicht. Mein Problem, nicht des schwedischen Elternschreck-EMP-Kirmes-Bösemetallers. Der will nur spielen. Dann spiel auf!
 
Welche Platten gefallen dir denn besonders gut?
Wenn du Old School Geballer sagst, meinst du dann Sarcofago, Blasphemy, Bathory?

Und was muss eine Platte haben, damit du dich unwohl fühlst?
Nein nicht nur das achtziger Zeug, auch der neunziger Black Metal gefällt mir.
Ich habe schon eine Menge Sachen bis ca . 200x, Setherial, Enthroned, Summoning, Shinning, Katharsis, Naglfar, Krieg, Craft usw. , usw.
Nervig finde ich wird es wenn sich der Kram anhört wie ein Soundtrack eines Horrorfilms. Und dann ist mir das eigentlich egal ob das nun Cradle of Filth, spätere Dimmu Borgir oder eben Deathspell Omega sind. Stumpfer War Metal oder wie auch immer man den Lärm nennt ist auch nicht meins.
 
Was mich im Endeffekt wirklich stört ist, das Teile der Macher dieser Gazette eine uneingeschränkte Toleranz für ihren persönlichen Musikkult fordern, sei es nun Black Metal oder Devil's Blood oder oder oder, trotzdem wird an allen Ecken und Kanten die sich bieten auf diejenigen eingeschlagen, denen andere musikalische Baustellen etwas bedeuten.

Kannst Du diese Unterstellung auch mit ein paar Beispielen, z.B. aus der neuen Ausgabe, belegen?
Vielleicht nehm ich ja auch vieles als harmloses Gefrotzel zwischen Musikfanatikern wahr, was von jemand anderem als todernster, persönlicher Angriff verstanden wird. Würde mich jetzt echt mal interessieren, da der Vorwurf ja immer wieder ausgegraben wird und ich ihn bisher noch nie nachvollziehen konnte.

Am Schluß noch eine provokative Frage: MGLA haben von ihrer 'Exercises in...' weitaus mehr verkauft als von den ersten Platten. Sind sie deswegen kommerzieller?

[...that's what commercial is, when people buy it... finally they got lucky and people started buying their shit, hargh, hargh, hargh... - Lemmy Kilmister]

Verstehe die Frage nicht? Was spielt das für eine Rolle, ob eine Band mehr Platten verkauft? Wird dadurch die Musik schlechter?
 
Ich habe schon eine Menge Sachen bis ca . 200x, Setherial, Enthroned, Summoning, Shinning, Katharsis, Naglfar, Krieg, Craft usw. , usw.

In diese Richtung gibt es sehr viel gute Musik heutzutage.
Die wurde aber tatsächlich im Special etwas stiefmütterlich behandelt. Bzw. tauchte nicht auf^^

Dafür wurden mit Sachen wie Alda, Schammasch (WTF?!), Batushka, Forteresse, Watain und MURG Sachen aufgenommen, die für mich maximal gut sind.
Aber das Special spiegelt halt auch mehr oder weniger die subjektive Meinung der Redakteure wieder.

Und mit One Tail, One Head; Celestial Bloodsehd, Sinmara und Sortilegia waren ja auch einige Highlights dabei.
 
Verstehe die Frage nicht? Was spielt das für eine Rolle, ob eine Band mehr Platten verkauft?



Na, aber das wissen wir doch alle. Mehr als drölfzig Platten verkaufen ist Komerz, damit böse und Verrat am Underground. Und wer ist Schuld? Genau das Deaf Forever und die entsprechenden Schreiber, weil sie sich erdreisten Musik dem Volk anzupreisen und damit den Ausverkauf voranzutreiben.
 
Du beschreibst hier ja deinen Musikgeschmack. Wenn dir das zu anstrengend ist, dann lass es einfach weg.
Man muss sich kein Genre/ keine Band aufzwingen.

Wenn du Wohlfühl-Black Metal willst, dann dürftest du aber bei Watain genau richtig sein^^

Wenn es dir um Black Metal geht, dann mach dir bewusst, dass das (meiste) keine Wohlfühlmusik ist. Dafür gibt's andere Genres.
Oder eben Watain und Batushka.

Und ja...du verpasst dadurch einiges.

Jetzt bin ich mal gespannt. Was ist an denen denn so sehr Wohlfühl?
 
Jetzt bin ich mal gespannt. Was ist an denen denn so sehr Wohlfühl?

Am besten kann man das mit diesem Zitat ausdrücken:

....ich kann mir natürlich trotzdem gerne meinen Teil dazu denken, wenn das von einer Band kommt, die zuletzt wahrscheinlich das Szeneäquivalent des "Black Album" herausgebracht hat...;)

Und auch @Lazarus hat mal in einem anderen Forum angemerkt, dass sich Watain wohl mit SS-Totenköpfen schmücken und auf Taubenjagd gehen müssen um darüber hinwegzutäuschen, dass sie eine Pop-Black Metal Band sind :D
Das fand ich ganz passend.
 
Am besten kann man das mit diesem Zitat ausdrücken:



Und auch @Lazarus hat mal in einem anderen Forum angemerkt, dass sich Watain wohl mit SS-Totenköpfen schmücken und auf Taubenjagd gehen müssen um darüber hinwegzutäuschen, dass sie eine Pop-Black Metal Band sind :D
Das fand ich ganz passend.

Nah, tut mir Leid, versteh ich nicht. Sie sind erfolgreich und setzen viel aufs Show Element und deshalb sind sie jetzt Pop? Hat diese Trvness Lächerlichkeit denn gar keine Grenzen?

Erklär mir das bitte mal musikalisch. Irgendwelche Ideologie Grubenkämpfe interessieren mich nicht.
 
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