Klingt nach ner stabilen Ausgabe. Ich warte noch 2 Wochen, dann lasse ich mir das gute Stück wieder in den Urlaub schicken.
Ist immer cool: Du kommst an und das Deaf Forever ist sch8n da.....
O.k., Urlaub wurde verschoben, wegen zu viel zu tun. Also habe ich mir das Heft brav am Kiosk geholt (kleiner Hinweis an dieser Stelle: Im Raum Ostwestfalen seid ihr nur sehr schwer zu bekommen) und muss, nach erstem durchblättern und einlesen mal ein ein Lob an
@Iron Ulf da lassen.
Nicht weil er, wie eigentlich immer, Ulf-Sachen macht und damit viele Interviews erst lesenswert, sondern weil er im Sodom Interview (das ja tatsächlich mehr ein loses Geplauder ist, das meine ich mit Ulf-Sachen

) etwas anspricht dass ich schon sehr lange für sehr wichtig erachte: Ein Rock n Roll Lifestyle ist nicht gesund und im Grunde ausgesprochener Mist und grober Unfug.
Bitte, dass mir jetzt niemand denkt ich möchte ihm den Spaß verderben. Nööööööö. Aber mir geht es schon lange gegen den Strich dass man als Metalfan automatisch zum dauerkomatösen Vollaki mutiert wird, weil ein paar Dummdödels gern bei so lustigen Reportagen über WAAACKKÖÖÖÖN komplett weggelötet eingeblendet werden.
Eine ganz lange Zeit waren aber auch die Printmedien an solchen Dingen nicht schuldlos. Ich erinne mich an, gar nicht so lange, vergangene Zeiten, als die Kollegen aus Berlin und auch die anderen aus Dortmund mehr oder weniger in Live- und Festivalberichten darauf verwiesen haben wie komplett besoffen sie schon wieder sind. Und überhaupt, Alkohol ist ja sooooo cool.
Diese Ansicht ist zum Glück inzwischen gekippt. Viele Musiker sind, genau aufgrund dieses Lebenswandels, nicht mehr da, die Hörer werden älter und damit vernünftiger, selbst in Bandkreisen besteht das Catering inzwischen eher aus linksdrehenden Magermiclhjoghurts als aus endlosen Flaschen hartem Alkohol. Und die meisten Bands gehen damit sehr offen um.
Nochmal: Ich finde jeder soll so wie er will. Aber das offene propagieren von Rauschmitteln in unserer Szene, das es jahrelang unwidersprochen gab, ist zum Glück inzwischen vorbei. Und das ist gut so! Ich habe für mich schon vor 30 Jahren, mit eintreffen des 25ten Geburtstages, für mich entschieden ein bisschen mehr achtzugeben was ich da so an Getränken, Speisen und sonstigen Dingen in mich reinkonsunmiere. Und was soll ich sagen; mein Körper dankt es mir seit exakt 30 Jahren.
Schön zu lesen dass das Deaf Forever auch hier andere Wege geht und eben auch mal solche, auf den ersten Blick völlig banale, Dinge geschmeidig in ein Interview mit Partymaus Angelripper einbaut. Danke dafür!