DEAF FOREVER - die neunundsechzigste Ausgabe

Ich möchte mich einmal für das Türkei Special bedanken.
Als jemand mit türkischen Wurzeln, war das wie ein Wühlen in die Vergangenheit. Was auch zu einem wochenlangen Hören führte.
Ich bin quasi mit der Musik von Bariş Manço groß geworden. Mit Sendungen wie 7'den 77'ye, die ich immer gesehen habe, wenn ich im Urlaub bei den Großeltern war. Die "Mançoloji" war in den frühen 00er Jahren ein ständiger Begleiter. Eine allumfassende Compilation, die dem geneigten Hörer den Zugang durch seinen druckvolleren Klang vielleicht erleichtern könnte.

Also vielen Dank, für dieses Special. Es hat mir wahnsinnig viel spaß gemacht, das zu lesen und wieder einmal zu hören.
Danke für das Lob, freut mich sehr, dass es dir gefallen hat. :)
 
Ich hab mal ne frage zum venom- Artikel:
Wieso ist eigentlich nicht conrad zu wort gekommen,wollte er nicht?
 
Bisschen dem Lektor ans Bein pinkeln und der Autokorrektur huldigen :verehr:
Venom und ihr Back Metal in Götzens Buchkritik
Das "Agnus Die" von Bach in der Alkaloid Kritik. Die die my darling...
 
Vorwort top, Lantarzt top, schön, wieder von Dritte Wahl zu lesen, Missy-Soundtrack klasse, Rojo-Kolumne gelungen, Fehlkauf-Listenwahn macht neugierig auf die jeweilige Begründung (die naturgemäß leider fehlt), Venom top, wenn auch etwas traurig in Bezug auf das Verhältnis zu Cronos (und wenngleich mein Liebling der Dolan-Ära "Prime Evil" ist), Mayhem und Agnostic Front aufschlussreich, Sodom top (wobei ein paar Infos zur neuen Abmischung wünschenswert gewesen wären) und auch ansonsten wieder viel Lesenswertes und Interessantes dabei.

Überrascht war ich aber, dass Lothar ausgerechnet jene Europe-Songs disst, die bei mir als (die Pudelphase eigentlich kritisch sehendes) '80er-Kind einen Stein im Brett haben. "Superstitious" war natürlich kein zweiter "Final Countdown", ist aber toller, kitschiger End-'80er-AOR mit einem Wahnsinnssolo des damaligen Gitarristen Kee Marcello (das Lothar gar nicht erwähnt), der "Let The Good Times Rock" auch mit seinen Licks veredelt. Und die neue "Open Your Heart"-Kuschelrockversion auf "Out Of This World" kann auch wat, wohingegen ich den überwiegenden Rest des Albums eher überflüssig finde (aus meiner Erinnerung heraus jedenfalls). Und regelrecht entsetzt bin ich, dass trotz des Tribut-Sampler-Specials voller wahrlich scheußlicher Coverversionen im Cover-Listenwahn ausgerechnet Judas Priests herrlich eingemetaltes und geil überzogen gesungenes "Johnny B. Goode" mehrfach genannt wird und sich sogar eine der besten Coverversionen überhaupt, Destructions Interpretation des Plasmatics-Klassiker "The Damned", dort wiederfindet. Schockschwerenot!
 
Nein, im Urlaub bin ich nicht dazu gekommen, diese Ausgabe durchzulesen, aber ich habe immerhin angefangen. ;) Hier ansonsten die Frage: Mag wer spekulieren, welche "größte deutsche Metal-Band" Axel Rudi Pell einen Gastauftritt als "einziger" Gitarrist angeboten haben könnte?
 
Mittlerweile bin ich auch mit dem Heft durch. War wie immer ein ausgesprochen kurzweiliges Lesevergnügen.

Die Highligts waren für mich das wirklich tolle Interview mit Attila von Mayhem und das fantastisch aufgemachte Türkei-Special. Vorallem freut es mich sehr, dass viele Frauen da als Künstlerinnen in Erscheinung treten. Hätte ich so jetzt nicht gedacht und hat mich sehr gefreut.

Der Tiefpunkt war das Interview mit Axel Rudi Pell, was jedoch ausschliesslich an Pell selber lag. Die Aussage, dass heute keine gute Musik mehr veröffentlicht wird zielt einfach vollkommen an der Realität vorbei. Bin ja selber auch nicht mehr der Jüngste, aber ich hoffe mal stark, dass ich nie so satt und desinteressiert werde. Vielleicht sollte er einfach mal regelmässig das Deaf Forever lesen. :D
 
Mittlerweile bin ich auch mit dem Heft durch. War wie immer ein ausgesprochen kurzweiliges Lesevergnügen.
Respekt, Herr Torfschichter! Ich stecke noch bei #63 komplett fest, von den Nachfolgern wurden bisher nur meine ersten Interessen gelesen, teils nur überflogen. Alle 2 Monate ein Heft ist in meinem Alter wohl zu frequent. Dazu schmökere ich liebend gerne beim Hören von Platten in die frühen Hefte rein. Wahres liebendes Lesevergnügen.
 
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