DEAF FOREVER - die siebenundsechzigste Ausgabe

Götz war ja so begeistert vom Drum-Sound auf dem MORE-Album
„Blood And Thunder“. Auf meiner LP hört sich der aber grottenschlecht an :-)
Und dann hatte ich mich gefragt was aus der Band geworden ist.
Überraschung:
Im Februar nächsten Jahres erscheint „Crusader“.
Steve (Drummer) hatte mir heute eine Mail geschickt:
Hallo,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir besprechen diese Woche mit der Geschäftsleitung
den Veröffentlichungstermin, aber es wird wahrscheinlich Februar/März 2026 sein.
Wir werden auch die Termine für die Interviews usw. besprechen.
Sobald ich Entscheidungen dazu getroffen habe, werde ich mich umgehend bei
Ihnen melden. Es ist eine sehr aufregende Zeit für uns, daher hoffe ich, dass Sie
Verständnis dafür haben, dass wir viel zu bedenken haben.
Mit besten Grüßen
Steve
MORE
die beiden More-Alben gehören wirklich in jeden geflegten und auch ungepflegten Heavy Metal-Haushalt, nicht nur für NWOBHM-Fans geeignet!
 
Heft ist mittlerweile angekommen und leider ist wiedermal sehr wenig für mich dabei, das war gefühlt schon deutlich besser. :hmmja:
Ich sehe das leider auch so. Minus Partysan-Bericht und einiger weniger Features ist das unterm Strich eine reine Heavy Metal/Hard Rock-Ausgabe. Schade, aber vielleicht gibts im nächsten Heft dafür flächendeckend musikalisch auf die Mütze
 
Die CORONER Story is schon mal Legion! :verehr:
Ansonsten ist für mich auch nicht so viel dabei dies mal. Das keine Story über PARADISE LOST drin ist, darüber hab ich ja schon gemault.
Mir geben auch tatsächlich die XXL Listenwahne über irgendwelche nie gehörten Scheiben nix. Bei der aktuellen Veröffentlichungsflut + Entdeckung ganzer Diskographien von Kultbands, die irgendwie damals an einem vorbei gingen + Wiederentdecken alter Schätzken + immer wieder Auflegen älterer und neuerer Classix bleibt da wirklich keine Zeit mehr für. Für mich reicht da wirklich die forgotten jewels Rubrik vollkommen aus. Und selbst diese lese ich mittlerweile aus den genannten Gründen eher selten. In den ersten Heften tauchten da immer mal wieder Scheiben auf, die man kannte. Mittlerweile alles völlig unbekannt!
 
Ist das aber nicht der Sinn der Forgotten Jewels? Das man die Dinger im Idealfall noch gar nicht kennt?
Natürlich, und ich habe da auch schon so einige super Scheiben entdeckt, die mir ansonsten wahrscheinlich verborgen geblieben wären. Aber der Kollege hat völlig recht, was die schiere Masse an Alben angeht, wo mich die Neuerscheinungen schon erschlagen und da kommen die ganzen vergessenen und wieder ausgegrabenen Sachen dann noch obendrauf, ich habe es schon lange aufgegeben, da noch hinterher zu kommen, ich habe erstens nicht endlos Zeit zum Hören und irgendwann bin ich auch einfach mal satt.
 
Ich hab ja auch schon vorm Erscheinen der Ausgabe zur Heftvorstellung ein wenig gemault das für mich nichts dabei ist.
Coroner kannte ich tatsächlich nur vom Namen her, nie wirklich mit beschäftigt, und was soll ich sagen, kurz die neue Single über Spotify angecheckt und bumm, ein paar Minuten später lag das Album im Warenkorb.
Total angefixt seit Release, also nur alleine mit der Titelstory schon wieder alles richtig gemacht.
 
Na ja, der nächste "XXL"-Listen"wahn" (5 Seiten?!) ist in der Tat etwas mau. Ein wenig überstrapaziert wird diese Rubrik für meinen Geschmack schon. Vielleicht hätte man die Kollegen auch motivieren sollen, explizit auf Nennungen aus USA und Großbritannien zu verzichten, dann wäre womöglich Interessanteres dabei herausgekommen. Ansonsten wäre ein kleines Korrektiv für den Malmsteen-Seziertisch von @winterpumpkin nicht verkehrt gewesen - nicht nur, dass der griechische Buchstabe, auf den die verwendete Redensart zurückgeht, nicht mit Y geschrieben wird, sondern mit J: Wie soll bitteschön Tim Owens zwischen "Perpetual Flame" (2008) und "Relentless" (2010) fünf Jahre Pause eingelegt haben? Davon ab: Natürlich grenzt es - bei allem Hass - an Ignoranz, die Vorlage hinter "Prisoner Of Your Love" (natürlich: J.S. Bachs "Air auf der G-Saite") nicht zu kennen oder nicht zu benennen, und ebenso fehlt auch die altbekannte Information, dass auf der "Trial By Fire"-LP (angeblich aber nicht auf dem Video, das ich jedoch nicht kenne) wohl alles außer Schlagzeug und Keyboard nachträglich geradegebogen wurde. Nun ja.

Ah ja, und wo ich schon mal dabei bin: Nein, der aktuelle konservativ-reaktionäre Backlash fasst für Frauen nicht etwa "das Mittelalter" als Rollenvorbild auf, wie im Interview von @kingrandy mit Year Of The Goat ausgedrückt, sondern die 1950er Jahre. Aber das wurde ja schon oft aufgedröselt, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert noch die ganze Familie in der Fabrik oder auf dem Feld schuften musste und erst nach zwei Weltkriegen auf einmal ein (männlicher) Alleinverdiener eine ganze Bagage versorgen konnte. Besser macht das natürlich nix, aber es ärgert mich natürlich schon, wenn solche Halbwahrheiten einfach heruntergeplappert werden. Next in line: Auch Hexenverbrennungen sind keine Ausgeburt des Mittelalters, sondern gab's erst in der Epoche, die die Geschichtswissenschaft als "Frühe Neuzeit" bezeichnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, der nächste "XXL"-Listen"wahn" (5 Seiten?!) ist in der Tat etwas mau. Ein wenig überstrapaziert wird diese Rubrik für meinen Geschmack schon. Vielleicht hätte man die Kollegen auch motivieren sollen, explizit auf Nennungen aus USA und Großbritannien zu verzichten, dann wäre womöglich Interessanteres dabei herausgekommen. Ansonsten wäre ein kleines Korrektiv für den Malmsteen-Seziertisch von @winterpumpkin nicht verkehrt gewesen - nicht nur, dass der griechische Buchstabe, auf den die verwendete Redensart zurückgeht, nicht mit Y geschrieben wird, sondern mit J: Wie soll bitteschön Tim Owens zwischen "Perpetual Flame" (2008) und "Relentless" (2010) fünf Jahre Pause eingelegt haben? Davon ab: Natürlich grenzt es - bei allem Hass - an Ignoranz, die Vorlage hinter "Prisoner Of Your Love" (natürlich: J.S. Bachs "Air auf der G-Saite") nicht zu kennen oder nicht zu benennen, und ebenso fehlt auch die altbekannte Information, dass auf der "Trial By Fire"-LP (angeblich aber nicht auf dem Video, das ich jedoch nicht kenne) wohl alles außer Schlagzeug und Keyboard nachträglich geradegebogen wurde. Nun ja.

Ah ja, und wo ich schon mal dabei bin: Nein, der aktuelle konservativ-reaktionäre Backlash fasst für Frauen nicht etwa "das Mittelalter" als Rollenvorbild auf, wie im Interview von @kingrandy mit Year Of The Goat ausgedrückt, sondern die 1950er Jahre. Aber das wurde ja schon oft aufgedröselt, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert noch die ganze Familie in der Fabrik oder auf dem Feld schuften musste und erst nach zwei Weltkriegen auf einmal ein (männlicher) Alleinverdiener eine ganze Bagage versorgen konnte. Besser macht das natürlich nix, aber es ärgert mich natürlich schon, wenn solche Halbwahrheiten einfach heruntergeplappert werden. Next in line: Auch Hexenverbrennungen sind keine Ausgeburt des Mittelalters, sondern gab's erst in der Epoche, die die Geschichtswissenschaft als "Frühe Neuzeit" bezeichnet.
Also ich erwarte von einem Schreiber von einem Metal/Hardrock-Magazin eher nicht, das er sich mit J.S. Bach auskennt und demzufolge wissen muss, welcher Malmsteen-Song von dem Herrn inspiriert wurde.
 
Na ja, der nächste "XXL"-Listen"wahn" (5 Seiten?!) ist in der Tat etwas mau. Ein wenig überstrapaziert wird diese Rubrik für meinen Geschmack schon. Vielleicht hätte man die Kollegen auch motivieren sollen, explizit auf Nennungen aus USA und Großbritannien zu verzichten, dann wäre womöglich Interessanteres dabei herausgekommen. Ansonsten wäre ein kleines Korrektiv für den Malmsteen-Seziertisch von @winterpumpkin nicht verkehrt gewesen - nicht nur, dass der griechische Buchstabe, auf den die verwendete Redensart zurückgeht, nicht mit Y geschrieben wird, sondern mit J: Wie soll bitteschön Tim Owens zwischen "Perpetual Flame" (2008) und "Relentless" (2010) fünf Jahre Pause eingelegt haben? Davon ab: Natürlich grenzt es - bei allem Hass - an Ignoranz, die Vorlage hinter "Prisoner Of Your Love" (natürlich: J.S. Bachs "Air auf der G-Saite") nicht zu kennen oder nicht zu benennen, und ebenso fehlt auch die altbekannte Information, dass auf der "Trial By Fire"-LP (angeblich aber nicht auf dem Video, das ich jedoch nicht kenne) wohl alles außer Schlagzeug und Keyboard nachträglich geradegebogen wurde. Nun ja.

Ah ja, und wo ich schon mal dabei bin: Nein, der aktuelle konservativ-reaktionäre Backlash fasst für Frauen nicht etwa "das Mittelalter" als Rollenvorbild auf, wie im Interview von @kingrandy mit Year Of The Goat ausgedrückt, sondern die 1950er Jahre. Aber das wurde ja schon oft aufgedröselt, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert noch die ganze Familie in der Fabrik oder auf dem Feld schuften musste und erst nach zwei Weltkriegen auf einmal ein (männlicher) Alleinverdiener eine ganze Bagage versorgen konnte. Besser macht das natürlich nix, aber es ärgert mich natürlich schon, wenn solche Halbwahrheiten einfach heruntergeplappert werden. Next in line: Auch Hexenverbrennungen sind keine Ausgeburt des Mittelalters, sondern gab's erst in der Epoche, die die Geschichtswissenschaft als "Frühe Neuzeit" bezeichnet.
Was für eine Klugscheißerei. Hast du das Heft eigentlich mit Genuss gelesen oder einfach nur Feler gesucht.?
 
Also ich erwarte von einem Schreiber von einem Metal/Hardrock-Magazin eher nicht, das er sich mit J.S. Bach auskennt und demzufolge wissen muss, welcher Malmsteen-Song von dem Herrn inspiriert wurde.
Na, es gab ja mal den Begriff "populäre Klassik", und darunter fällt das erwähnte Stück definitiv - das sollte so ungefähr auf einem Bekanntheitsgrad liegen mit "Für Elise", "An der schönen blauen Donau" oder "In der Halle des Bergkönigs". Die Melodie wurde in Filmsoundtracks, Werbespots und, wie mir gerade einfällt, in diesen nächlichen 9Live-Erotikclips verwendet - ich würde es also unter "Allgemeinbildung" einordnen. Und davon abgesehen: Als Fan sollte man schon die Vorbilder seines Idols etwas besser kennen, oder?
Was für eine Klugscheißerei. Hast du das Heft eigentlich mit Genuss gelesen oder einfach nur Feler gesucht.?
Tja, um ehrlich zu sein, hat mich der bislang gelesene Inhalt dieser Ausgabe nicht unbedingt umgehauen. Jedoch sind z.B. die Interviews mit Rage und Arjen Lucassen in gutklassiger Weise routiniert dahergekommen und auch Michael Schenker gibt sich diesmal weitaus bodenständiger als in früheren Interviews - das ist ebenfalls angenehm. Diese Dinge allerdings gleichen sich dann in anderen Interviews mit einer für meinen Geschmack zu kumpeligen Ranschmeißerei auf. Beides liegt für mich aber unter der Schwelle, hier deswegen zu mucksen - anders eben als bei handfesten Fehlern oder gedroschenen Phrasen. Oder anders ausgedrückt: Das eine ist ein im Großen und Ganzen architektonisch gelungenes Gebäude, das andere sind auf dessen Fluren zu findende kleine Stolperdrähte und Fußangeln. ;)
 
Ah ja, und wo ich schon mal dabei bin: Nein, der aktuelle konservativ-reaktionäre Backlash fasst für Frauen nicht etwa "das Mittelalter" als Rollenvorbild auf, wie im Interview von @kingrandy mit Year Of The Goat ausgedrückt, sondern die 1950er Jahre. Aber das wurde ja schon oft aufgedröselt, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert noch die ganze Familie in der Fabrik oder auf dem Feld schuften musste und erst nach zwei Weltkriegen auf einmal ein (männlicher) Alleinverdiener eine ganze Bagage versorgen konnte. Besser macht das natürlich nix, aber es ärgert mich natürlich schon, wenn solche Halbwahrheiten einfach heruntergeplappert werden. Next in line: Auch Hexenverbrennungen sind keine Ausgeburt des Mittelalters, sondern gab's erst in der Epoche, die die Geschichtswissenschaft als "Frühe Neuzeit" bezeichnet.
Tatsächlich zielte meine Frage auch auf diese unsägliche "Tradwife"-Bewegung ab, insofern war es wohl ein bisschen ungeschickt, den Begriff "Mittelalter" in der Frage unterzubringen. Aber totaler Kappes ist das inhaltlich auch nicht, siehe hier:

Während sich die Männer im Mittelalter um die Aufgaben im ‚Außen‘ kümmerten – zum Beispiel Land und Leute verwalteten, für die Verteidigung oder Saatgutbeschaffung zuständig waren –, waren die Frauen für inneren Verhältnisse im Haus verantwortlich. Dazu zählte sowohl die Versorgung der vielen Mitbewohnenden und Bediensteten als auch die Kindererziehung.
Quelle: https://nationalgeographic.de/gesch...e-welche-rollen-hatten-frauen-im-mittelalter/

Und letzten Endes geht es bei dem Thema auch nicht um irgendwelche korrekten zeitlichen Einordnungen, das dürfte ja wohl klar sein...
 
Puh, schwierige philosophische Fragen am frühen Abend...

Ich habe auch eine:
Wenn in einem Raum ein Album läuft, aber niemand ist da, um sie zu hören - ertönt dann überhaupt Musik?
 
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