DEAF FOREVER - die siebenundsechzigste Ausgabe

Könnte ja aber sein, dass das nächste Archäologen-Label genau diese 100-Euro-Platte ein paar Monate später wieder veröffentlicht...
Ich finde man darf den Schreiberlingen ruhig freie Hand lassen.
Sehe ich auch so, zumindest reinhören, zur Not auf nicht ganz korrekten Wegen, kann man doch heute nahezu in alles. Und wenn man dann so begeistert davon ist, das man sich eine Platte davon ins Regal stellen will, kann man ja immer noch abwägen, wieviel einem das wert ist.
 
In den Kategorien nur Sachen zu rezensieren, die man kennt und bezahlbar sind ist ja vollkommener Quatsch.
Natürlich erfreue ich mich, wenn bei den "Geheimtipps" mal was dabei ist, was ich kenne oder gar habe.
Aber die Rubriken sind für mich das Salz in der Suppe. Trüffelschweine ausgeschwärmt.
Wenn es sich interessant ließt wird es auf Streamingdiensten oder YT gehört. Gefällt dann richtig, kann man schauen wo und für wieviel man es bekommt.
Ist es zu teuer, dann kauft man es halt nicht, wie so vieles im Leben.

Und alleine das nun vorhandene Wissen, dass es die ein oder andere Platte gibt macht einen ja auf Börsen, Trödelmärkten und Onlinebörsen "handlungsfähig".
Sonst läuft man vielleicht mal an einem geilen Album vorbei und weiß gar nicht, was da für ein Schatz liegt ;)
 
Die Doppelseite 92-93 ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie unterschiedlich Interviews laufen können. Links haben wir zu wenig des Guten, rechts für meinen Geschmack schon zu viel. Während Disembodiment einen PR-Elfmeter leidenschaftslos neben das Tor setzen, wird mir bei Drudensang schon wieder n Tick zu viel Schaum geschlagen. :D
 
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