DEAF FOREVER - die vierte Ausgabe

Leute, Leute...Bewertungsdiskussion?! o_O
Was wollt ihr denn bitte von einer Bewertung? Dass sie euren "Geschmack" bestätigt?

Okay, eigentlich wollte ich heute nix mehr dazu beitragen. Doch ich muss noch auf das Essen warten. Von daher:

Eigentlich dachte ich ja, dass es bei jedem angekommen sei, dass es im Grunde keine Bewertungsdiskussion geben würde. Das, was hier als Begriff ins Feld geführt werden sollte, ist ein Austausch zwischen Lesern und Schreibern. Ein gegenseitiges Necken. Es ist Leben in der Bude. Es ist doch wohl klar, dass man sich mit seinem Lieblingsmag auseinander setzt. Das geht ernsthaft und manchmal spielerisch. Ich würde sagen, die allerwenigsten, die sich an den Notengebungen im DF reiben, nehmen die Sache bitterernst.

Mir persönlich geht es so, dass ich immer als allererstes den Soundcheck aufschlage und dann vor lustvoll-hochjauchzenden Wellen des gepeinigt Werdens, aber auch des bestätigt Werdens erfasst werde, WEIL die Mädels und Jungs beim DF unberechenbar sind. Es gibt da nix Vorhersehbares, welche Platte es in die oberen Regionen schafft. Und das ist gut so.

Und wenn wir schon beim Thema DF sind, ich mag es, dass dieses Mag solch eine starke Truppe an .. ja, ''Charakter-Schreibern'' zusammenbekommen hat, die ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, das schreiben, was sie denken. Man spürt das Fachwissen, es wird jedoch nicht geprahlt. Die Egos jeder einzelnen Person kann man rauslesen und ich mag das. Ich brauche es, dass ich, wenn ich einen Artikel lese, auch die Persönlichkeit des Interviewers, bzw. Reviewers schmecke. Ein gewisser Grad an ''Selbstdarstellung'' ist für mich sehr wichtig und überhaupt nicht mit negativem Beigeschmack begleitet. Im Gegenteil.

Was aber noch wichtiger ist: beim DF merkt man, dass sie das nicht für sich selber so angehen, sondern für uns. Für uns LeserInnen. Sie haben Spaß daran, sich austoben zu können, nicht in zu enge Vorgaben-Korsette gezwängt zu werden und verfolgen das Ziel, die Metalfans da draußen zu informieren und zu unterhalten, eine Balance dazwischen zu finden und gleichzeitig den Anspruch zu wahren, eben nicht den Metal-Mainstream zu bedienen.

Das ist nicht einfach, diese Mischung zu finden, zwischen anspruchsvollem Journalismus und Fansein und bedienen der Fans. Bislang machen sie alles richtig. Und ich hoffe, dass wir es niemals so weit kommen lassen, wie es damals bei einem anderen Magazin gekommen ist. Wir werden dieses mal auf die Barrikaden gehen, wenn das DF sich zum Schlechteren verändert, sprich den Underground vernachlässigt. Ein zweites Mal lassen wir das nicht zu und auch das sollen sie wissen, beim DF. Das Deaf Forever wird unsere Heimat bleiben und das geht nur miteinander, im Austausch mit den Mädels und Jungs dort.

Gleich gibt es Rouladen mit Rotkraut und Kartoffeln. Mein Nachbar kocht. Wollte es nur loswerden. Happy Sunday! :)
 
Okay, eigentlich wollte ich heute nix mehr dazu beitragen. Doch ich muss noch auf das Essen warten. Von daher:

Eigentlich dachte ich ja, dass es bei jedem angekommen sei, dass es im Grunde keine Bewertungsdiskussion geben würde. Das, was hier als Begriff ins Feld geführt werden sollte, ist ein Austausch zwischen Lesern und Schreibern. Ein gegenseitiges Necken. Es ist Leben in der Bude. Es ist doch wohl klar, dass man sich mit seinem Lieblingsmag auseinander setzt. Das geht ernsthaft und manchmal spielerisch. Ich würde sagen, die allerwenigsten, die sich an den Notengebungen im DF reiben, nehmen die Sache bitterernst.

Mir persönlich geht es so, dass ich immer als allererstes den Soundcheck aufschlage und dann vor lustvoll-hochjauchzenden Wellen des gepeinigt Werdens, aber auch des bestätigt Werdens erfasst werde, WEIL die Mädels und Jungs beim DF unberechenbar sind. Es gibt da nix Vorhersehbares, welche Platte es in die oberen Regionen schafft. Und das ist gut so.

Und wenn wir schon beim Thema DF sind, ich mag es, dass dieses Mag solch eine starke Truppe an .. ja, ''Charakter-Schreibern'' zusammenbekommen hat, die ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, das schreiben, was sie denken. Man spürt das Fachwissen, es wird jedoch nicht geprahlt. Die Egos jeder einzelnen Person kann man rauslesen und ich mag das. Ich brauche es, dass ich, wenn ich einen Artikel lese, auch die Persönlichkeit des Interviewers, bzw. Reviewers schmecke. Ein gewisser Grad an ''Selbstdarstellung'' ist für mich sehr wichtig und überhaupt nicht mit negativem Beigeschmack begleitet. Im Gegenteil.

Was aber noch wichtiger ist: beim DF merkt man, dass sie das nicht für sich selber so angehen, sondern für uns. Für uns LeserInnen. Sie haben Spaß daran, sich austoben zu können, nicht in zu enge Vorgaben-Korsette gezwängt zu werden und verfolgen das Ziel, die Metalfans da draußen zu informieren und zu unterhalten, eine Balance dazwischen zu finden und gleichzeitig den Anspruch zu wahren, eben nicht den Metal-Mainstream zu bedienen.

Das ist nicht einfach, diese Mischung zu finden, zwischen anspruchsvollem Journalismus und Fansein und bedienen der Fans. Bislang machen sie alles richtig. Und ich hoffe, dass wir es niemals so weit kommen lassen, wie es damals bei einem anderen Magazin gekommen ist. Wir werden dieses mal auf die Barrikaden gehen, wenn das DF sich zum Schlechteren verändert, sprich den Underground vernachlässigt. Ein zweites Mal lassen wir das nicht zu und auch das sollen sie wissen, beim DF. Das Deaf Forever wird unsere Heimat bleiben und das geht nur miteinander, im Austausch mit den Mädels und Jungs dort.

Gleich gibt es Rouladen mit Rotkraut und Kartoffeln. Mein Nachbar kocht. Wollte es nur loswerden. Happy Sunday! :)



Unsere Heimat...:top: schön geschrieben...nein, lassen wir uns nicht kaputtmachen!!! Bei uns gabs grad Hase mit Rotktaut und Kartoffeln....Jetzt Wein und DF :feierei:
 
Leute, Leute...Bewertungsdiskussion?! o_O
Und dass sich die "Neuen" für mich spätestens seit der 3. Ausgabe genauso profiliert haben, ist für mich die eigentliche Leistung des Teams.

Ja, das ist wirklich bemerkenswert! Weil die Stories, Interview-Fragen und Berichte so detailliert und individuell sind hat man echt das Gefühl, man weiß schon nach 4 Ausgaben wie die einzelnen Schreiber geschmacksmäßig so ticken. Und das obwohl manche nicht mal was schreiben außer Noten und Listeneinträgen ;)

Teilweise trägt zur Profilierung ja auch dieses Forum bei. Z.B. die superwitzige Diskussion zwischen "Musiknazi" @Leimy und @wrm letztens über Kumpeldeath vs. Satanselite fand ich toll!! Sowas z.B. funktioniert ja so direkt im Heft nicht. Sondern da nur über bestimmte Vorlieben, die bei Reviews, Noten und Konzertberichten und "Kult, ihr Assis"-Auswahl durchscheinen.
 
Weil ich per PM gefragt wurde, ob es ernst gemeint sei, dass ich meine Deaf Forever-Ausgaben auf Kissen betten würde, hier der Beweis:

Meine Deaf Forever-Ausgaben mögen keine so grellen Kissen. Ich habe es schon mit vielen Bezügen versucht, doch so Type O Negative-grün oder blutrot, das mögen sie nicht. Sie wollen im Mittelpunkt stehen, dass man sie auch immer anbetet. Also eher beige Farben. Und sie trinken Guinness. Wie die Sau. Was meine DF-Ausgaben wegschlucken, ey, dagegen bin ich ein Waisenknabe. Nur, weshalb sie so scharf auf After Eight sind, das wollen sie mir nie erklären. Aber jeden Morgen, wenn ich, selbstverständlich auf dem Boden daneben schlafend aufwache, ist so 'ne Packung leer. Tja. Na ja, bin ja froh, dass sie sonst nicht sooo viele Wünsche haben (Abends halt Heftrückenmassage).

8dgpcsfz.jpg
 
Weil ich per PM gefragt wurde, ob es ernst gemeint sei, dass ich meine Deaf Forever-Ausgaben auf Kissen betten würde, hier der Beweis:

Meine Deaf Forever-Ausgaben mögen keine so grellen Kissen. Ich habe es schon mit vielen Bezügen versucht, doch so Type O Negative-grün oder blutrot, das mögen sie nicht. Sie wollen im Mittelpunkt stehen, dass man sie auch immer anbetet. Also eher beige Farben. Und sie trinken Guinness. Wie die Sau. Was meine DF-Ausgaben wegschlucken, ey, dagegen bin ich ein Waisenknabe. Nur, weshalb sie so scharf auf After Eight sind, das wollen sie mir nie erklären. Aber jeden Morgen, wenn ich, selbstverständlich auf dem Boden daneben schlafend aufwache, ist so 'ne Packung leer. Tja. Na ja, bin ja froh, dass sie sonst nicht sooo viele Wünsche haben (Abends halt Heftrückenmassage).

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Der Oscar in der Kategorie "Tollster Foreneintrag" geht damit heute Nacht definitiv an dich, @Black Pearl ! :top:
 
Gibt es hier wirklich noch Leute, die auf Grund einer Bewertung ein Album blind kaufen und vorher nicht anchecken?!?
Nun, ich nutze schon das Bewertungssystem, um mich über ein Album grob zu informieren. Wichtiger hingegen ist allerdings das geschriebene Review. In Verbindung mit einem dazugehörigen (interessanten) Interviews des Künstlers kann ich mir dann abschließend ein eigenes Bild machen und entscheiden, ob ich mir ein Album letztendlich zulege. Zusätzlich helfen Hörbeispiele oder Meinungen über gängige Internet-Plattformen.
Blind kaufen vermeide ich weites gehend, da es mich im Nachhinein ehrlich gesagt ziemlich verärgert, wenn ein Album in den höchsten Tönen gelobt wird, ich mich darauf verlasse, blind zugreife, aber mein musikalisches Empfinden dann etwas vollkommen anderes urteilt.
 
Gibt es hier wirklich noch Leute, die auf Grund einer Bewertung ein Album blind kaufen und vorher nicht anchecken?!?
Ja!
Es gibt Labels, da weiß ich einfach, dass die Quali stimmt und da werden auch schon mal Alben blind gekauft.
Auf Metalbörsen kenne ich sehr viele Händler schon seit Jahren persönlich und die wissen, was ich mag. Da wird auch schon mal eine Band gekauft, von der ich noch nie was gehört habe.
Ansonsten kann ich mich aber, wegen fast gleichem Geschmack, fast immer auf diverse Schreiber verlassen.
Auf der anderen Seite gibt's dann aber auch die Alben, meist von bekannteren Bands, wo ich def. kurz reinhöre und mir nach 1-3 Songs eben meine Meinung gebildet habe!
In den letzten Jahren kann ich sagen, 5 Fehlkäufe gemacht zu haben, was bei der Anzahl der gekauften Scheiben ein Witz ist!
 
Ja!
Es gibt Labels, da weiß ich einfach, dass die Quali stimmt und da werden auch schon mal Alben blind gekauft.
Auf Metalbörsen kenne ich sehr viele Händler schon seit Jahren persönlich und die wissen, was ich mag. Da wird auch schon mal eine Band gekauft, von der ich noch nie was gehört habe.
Ansonsten kann ich mich aber, wegen fast gleichem Geschmack, fast immer auf diverse Schreiber verlassen.
Auf der anderen Seite gibt's dann aber auch die Alben, meist von bekannteren Bands, wo ich def. kurz reinhöre und mir nach 1-3 Songs eben meine Meinung gebildet habe!
In den letzten Jahren kann ich sagen, 5 Fehlkäufe gemacht zu haben, was bei der Anzahl der gekauften Scheiben ein Witz ist!

Das ist ja genau was ich meine. Wenn man Leute die man kennt und denen man vertraut (da könnten auch Redakteure zu gehören ;) ) kann man sowas mal machen, aber bezweifele, dass du diese Personen danach bei Nicht-Gefallen für deinen Fehlkauf verantwortlich machen würdest......kann immer mal was sein, was einem dann irgendwie doch nicht gefällt. Aber wenn es im Promille Bereich ist, ist ja alles gut
Denn jeder ist ja seines eigenen Glückes Schmidt.......
 
Die würden mich interessieren.:)
Puh, da ich die schnell wieder verkauft habe müsste ich da wirklich mal überlegen. Eine GRAND MAGUS war auf jeden Fall dabei (und die "Iron Will" find ich auch heute noch grandios!), genau wie die zweite ALPHA TIGER die mir Nullkommanull gegeben hat. Ach ja, ein CLOVEN HOOF Rerelease war's; der wurde aber von LP gezogen und war unhörbar.
Eine Thrashband aus den USA mit Ihren Demos war auch dabei; da war wohl der Kult größer als die musikalische Qualität!
ZEN VENOM waren auch so ein Kandidat, aber das ist schon länger her. Grandioses Metal-Cover, absolut verzichtbare Mucke!
 
Das ist ja genau was ich meine. Wenn man Leute die man kennt und denen man vertraut (da könnten auch Redakteure zu gehören ;) ) kann man sowas mal machen, aber bezweifele, dass du diese Personen danach bei Nicht-Gefallen für deinen Fehlkauf verantwortlich machen würdest......kann immer mal was sein, was einem dann irgendwie doch nicht gefällt. Aber wenn es im Promille Bereich ist, ist ja alles gut
Denn jeder ist ja seines eigenen Glückes Schmidt.......
Wenn ich zB zum Helle geh, der weiß genau was mir gefällt und bisher hat der (Andere natürlich auch) mir noch Nie irgendwelchen Mist aufgeschwätzt, nur um zu verkaufen. Das find ich super und das schätze ich sehr. Da frag ich auch schon mal "was könnte mich den noch interessieren?" Dann gibt's ein kurzes Fachsimpeln und ich kann für mich entscheiden, wird gekauft oder eben nicht.
 
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