Black Pearl
Till Deaf Do Us Part
Leute, Leute...Bewertungsdiskussion?!
Was wollt ihr denn bitte von einer Bewertung? Dass sie euren "Geschmack" bestätigt?
Okay, eigentlich wollte ich heute nix mehr dazu beitragen. Doch ich muss noch auf das Essen warten. Von daher:
Eigentlich dachte ich ja, dass es bei jedem angekommen sei, dass es im Grunde keine Bewertungsdiskussion geben würde. Das, was hier als Begriff ins Feld geführt werden sollte, ist ein Austausch zwischen Lesern und Schreibern. Ein gegenseitiges Necken. Es ist Leben in der Bude. Es ist doch wohl klar, dass man sich mit seinem Lieblingsmag auseinander setzt. Das geht ernsthaft und manchmal spielerisch. Ich würde sagen, die allerwenigsten, die sich an den Notengebungen im DF reiben, nehmen die Sache bitterernst.
Mir persönlich geht es so, dass ich immer als allererstes den Soundcheck aufschlage und dann vor lustvoll-hochjauchzenden Wellen des gepeinigt Werdens, aber auch des bestätigt Werdens erfasst werde, WEIL die Mädels und Jungs beim DF unberechenbar sind. Es gibt da nix Vorhersehbares, welche Platte es in die oberen Regionen schafft. Und das ist gut so.
Und wenn wir schon beim Thema DF sind, ich mag es, dass dieses Mag solch eine starke Truppe an .. ja, ''Charakter-Schreibern'' zusammenbekommen hat, die ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, das schreiben, was sie denken. Man spürt das Fachwissen, es wird jedoch nicht geprahlt. Die Egos jeder einzelnen Person kann man rauslesen und ich mag das. Ich brauche es, dass ich, wenn ich einen Artikel lese, auch die Persönlichkeit des Interviewers, bzw. Reviewers schmecke. Ein gewisser Grad an ''Selbstdarstellung'' ist für mich sehr wichtig und überhaupt nicht mit negativem Beigeschmack begleitet. Im Gegenteil.
Was aber noch wichtiger ist: beim DF merkt man, dass sie das nicht für sich selber so angehen, sondern für uns. Für uns LeserInnen. Sie haben Spaß daran, sich austoben zu können, nicht in zu enge Vorgaben-Korsette gezwängt zu werden und verfolgen das Ziel, die Metalfans da draußen zu informieren und zu unterhalten, eine Balance dazwischen zu finden und gleichzeitig den Anspruch zu wahren, eben nicht den Metal-Mainstream zu bedienen.
Das ist nicht einfach, diese Mischung zu finden, zwischen anspruchsvollem Journalismus und Fansein und bedienen der Fans. Bislang machen sie alles richtig. Und ich hoffe, dass wir es niemals so weit kommen lassen, wie es damals bei einem anderen Magazin gekommen ist. Wir werden dieses mal auf die Barrikaden gehen, wenn das DF sich zum Schlechteren verändert, sprich den Underground vernachlässigt. Ein zweites Mal lassen wir das nicht zu und auch das sollen sie wissen, beim DF. Das Deaf Forever wird unsere Heimat bleiben und das geht nur miteinander, im Austausch mit den Mädels und Jungs dort.
Gleich gibt es Rouladen mit Rotkraut und Kartoffeln. Mein Nachbar kocht. Wollte es nur loswerden. Happy Sunday!
schön geschrieben...nein, lassen wir uns nicht kaputtmachen!!! Bei uns gabs grad Hase mit Rotktaut und Kartoffeln....Jetzt Wein und DF 