Habe heute noch mit After The Gold Rush weitergemacht und bekomme nun eine Idee, wie stark sich die Gebiete unterscheiden, auf denen sich Young bewegt. Während mich Everybody Knows... emotional total abgeholt hat, ist After The Gold Rush für mich zwar teilweise spannend, teilweise aber auch arg cheesy und für meinen Geschmack zu nahe an Sachen wie den Beatles oder Simon & Garfunkel. Weit entfernt von schlecht, aber nicht unbedingt meine Baustelle. Mit diesem Funken einer Idee im Hinterkopf wird die Entdeckungsreise noch ein bisschen spannender, weil es wahrscheinlich eine 50/50-Chance gibt, dass mir die Sachen gefallen. Interessant, wie der Zufall so spielt. Hätte ich nicht aufgrund des Seziertisches mit Everybody Knows... angefangen, sondern eben mit After The Gold Rush, hätte die Reise für mich wahrscheinlich schon wieder ein Ende gefunden, bevor sie richtig angefangen hat. So habe ich die Chance, einen Künstler zu entdecken, der sich nicht seit 50 Jahren nur wiederholt, sondern sich und seine Kunst neu entdeckt und weiter entwickelt. Gut so