Death & Damnation Fest 13.09.2025, Turbinenhalle Oberhausen

Evil_Witch

Dawn Of The Deaf

Hätte Beherit hierzulande zwar in einem etwas anderem Rahmen erwartet, aber dennoch heiße Sache!

Das Death & Damnation Fest geht 2025 in die erste Runde! Im industriellen Gewand der Turbinenhalle in Oberhausen kommen am Samstag, den 13. September einige der größten Acts aus Black und Death Metal für ein Festival sondergleichen zusammen.

Beherit zählen zu den einflussreichsten Black Metal Bands aller Zeiten und werden kommendes Jahr exklusiv auf dem Death & Damnation Fest, zum ersten Mal überhaupt seit ihrer Gründung in den späten 80er Jahren, ein Konzert in Deutschland spielen. Auch der zweite Headliner braucht eigentlich keine Vorstellung: Mit Primordial wurde die zweifellos größte Black Metal Band Irlands verpflichtet, die mit ihrem einzigartigen Mix aus Black und Pagan Metal in ihrer Heimat ein gesamtes Genre begründet haben.

Das Schweizer Blackened Death Metal Duo Bölzer ist seit ihrer Gründung 2008 längst kein Geheimtipp mehr. Die schiere Wucht ihrer Live-Shows lässt sich schwer in Worte fassen, mit ihrer ungewöhnlichen Besetzung kreieren sie eine musikalische Form von strukturiertem Chaos. Auch Drudensang sind ihrem Status als Underground Band lange entwachsen und gelten als feste Institution der deutschen Black Metal Szene. Mit ihrer kompromisslosen Auslegung des traditionellen Black Metal und eindrucksvoller Performance ist der Name ihres letzten Albums, Tuiflsrijtt, definitiv Programm.

Ebenfalls ein seltener Gast sind die Black/Death Veteranen Noctem. Als mitunter größter spanischer Vertreter der Extreme Metal Genres präsentiert die Band 2025 einen Deep Cut aus 24 Jahren Bandgeschichte. Emporgestiegen aus dem Tiroler Schnee kommen Asphagor nach 7 Jahren wieder nach Oberhausen und bringen möglicherweise schon ein neues Album mit. Ebenfalls aus Tirol, Österreich, und erstmals in NRW werden die Blackened Death Durchstarter von Jesajah die erste Ausgabe des Festivals eröffnen.

Abseits der Bühne wird es ein Festival-übliches Rahmenprogramm geben.
Zeitplan und weitere Informationen folgen in Kürze.
 
Beherit natürlich sehr verführerisch. Aber Turbinenhalle und das restliche Line-Up...neee.
*EDIT*: Okay, bei 80 EUR stell ich etwaige Gedanken bzgl. Anwesenheit eh direkt ein...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt ein Ticket.

Gibt ja nicht viel Auswahl und am Ende ist doch billiger als Osaka oder die Alm...

PS Und nur Samstag ich auch urlaubtechnisch schön unaufwendig.
 
Ich bin auch hin- und hergerissen. Auf Beherit hätte ich extremst Bock, Primordial leider schon zu oft gesehen bzw. spielen die halt an jeder Steckdose, Bölzer hat sich für mich nach den ersten beiden EPs vor mehr als 10 Jahren sehr schnell abgenutzt (Gott, war das Debüt eine massive Enttäuschung ...) und der Rest ist halt in meinen Augen Kram, den kein Mensch braucht.

Für 50 Euro wäre ich wahrscheinlich dabei, aber 80 Euro sind definitiv unverschämt. Da hilft es auch nichts, das Ganze mit zu vielen schrottigen Vorgruppen zu einem Tagesfestival aufzublasen.
 
Ich bin auch hin- und hergerissen. Auf Beherit hätte ich extremst Bock, Primordial leider schon zu oft gesehen bzw. spielen die halt an jeder Steckdose, Bölzer hat sich für mich nach den ersten beiden EPs vor mehr als 10 Jahren sehr schnell abgenutzt (Gott, war das Debüt eine massive Enttäuschung ...) und der Rest ist halt in meinen Augen Kram, den kein Mensch braucht.

Für 50 Euro wäre ich wahrscheinlich dabei, aber 80 Euro sind definitiv unverschämt. Da hilft es auch nichts, das Ganze mit zu vielen schrottigen Vorgruppen zu einem Tagesfestival aufzublasen.
Das.

Zumal es ja auch keine chillige Location ist, in der sich - halt festivaltypisch - bei akzeptabler Beschallung und ein paar Bier entspannt der Nachmittag verbringen ließe. Es gibt echt wenige Läden, in denen ich weniger gern einen ganzen Tag verbringen würde, als die Turbinenhalle.
 
Ich bin auch hin- und hergerissen. Auf Beherit hätte ich extremst Bock, Primordial leider viel zu selten gesehen , Bölzer hat sich für mich nach den ersten beiden EPs vor mehr als 10 Jahren sehr schnell abgenutzt (Gott, war das Debüt eine massive Enttäuschung ...) und der Rest ist halt in meinen Augen Kram, den kein Mensch braucht.
So würde ich das unterschreiben.
 
Primordial spielen an jeder Ecke, aber fast nur noch 60 Minuten-Gigs auf Festivals oder sogar weniger. Ist doch Käse. Das sind ja nur 5 oder 6 Songs manchmal..

Vor Jahren kamen die zu jedem Album auf Tour als Headliner mit 1-2 coolen Vorbands und haben dann selber bis zu 100 Minuten gezockt. In kleinen Clubs mit Die Hard-Anhängern, war noch echt was besonderes. Das vermisse ich sehr. Einige der Gigs gehören zu den besten, auf denen ich war, zB der vorletzte in der Matrix. Selten so eine Stimmung erlebt.

Die Alben sind für mich ohne Ausnahme alle klasse, auch das letzte. Würde mir jetzt jemand sagen, die spielen 90 Minuten würde ich wahrscheinlich hingehen trotz nicht so toller Umstände.

Lieblingsalben: Spirit, Storm, Wilderness...aber ich liebe sie alle, auch die ersten. Bin dabei seit Spirit the earth aflame, war ne geile Zeit. Diese Leidenschaft, fantastisch.

Leider ist Alan auch ein bißchen falsch abgebogen. Aber bis auf diesen totalen Dummspruch "während Corona stand vor tausenden Türen von Kritikern die Polizei vor der Tür" hab ich bis jetzt nichts extrem Dummes und Verkommenes gehört. Nur so halb Dummes und Verkommenes. Hoffentlich kommt er wieder klar, war doch immer ein ganz kluger Kopf, siehe auch die Texte.
 
Mir hätten ein Co-Headliner und 1-2 Vorbands auch gereicht. In Helsinki waren es Beherit, Black Crucifixion und Unearthly Rites - mehr braucht es nicht.

Ich werde dennoch hinfahren: Mein Jahresvorsatz 2025 waren weniger und dafür ausgesuchtere Konzerte (dafür auch weiter weg) und da passt das Festival rein. Wahrscheinlich werde ich erst zu Bölzer anreisen: Noctem würden mich reizen, Drudensang und die anderen Vorturner geben mir aber nichts.

Wie @Necrofiend schon schrieb: Billiger war/ist Beherit halt nicht zu haben und ich hatte schon ernsthaft überlegt, nach Osaka oder Finnland zu fahren. Mein zu Mitternacht verfasstes Paktgesuch mit der Alm wurde damals abschlägig beschieden (walking the spiritual path of shame).

Ich war damals sogar so wahnsinnig, direkt zwei Tickets für Oberhausen zu ordern, damit das Ding auf jeden Fall stattfindet, quasi als Sponsoring. Wobei ich schon auch davon ausging, das Ticket auch loszuwerden.
 
Leider musste ich bei King Diamond feststellen, dass der Veranstaltungsort meiner Wahrnehmung nach wirklich alles andere als besucherfreundlich ist und die anderen Bands ziehen mich auch nicht an. Insofern wäre ich sehr auf Kurzreviews morgen gespannt!
 
Ich fand es insgesamt wohl gut. Was sich im Einzelnen aus supigen, eher schlechten und skurrilen Dingen zusammensetzt.

+
Beherit waren so gut, wie man bestenfalls erwarten konnte.
Primordial sowieso immer.
Bölzer fand ich diesmal gut, nachdem ich sie auf dem HoH öde fand.
Drudensang waren live wohl auch echt gut, habe aber aus sozialen Gründen gerade mal 2 Songs geschafft.
Dafür das das Ganze im Vorab eher unbeliebt schien, habe ich am Ende doch echt viele Bekannte getroffen.
Bahnfahrt und Unterkunft auch solide.
Meine coronakranke Mitfahrerin hat tatsächlich ihr Ticket abzüglich Bearbeitungsgebühr schnell und unkompliziert zurückerstattet bekommen. Ich wäre garnicht auf die Idee gekommen sowas zu versuchen, weil ich da mit wenig Erfolg gerechnet hätte.

-
Bierpreis. Bin mir fast 100%ig sicher bei King Diamond vor ein paar Monaten waren es noch 4 statt 5 € für 0,4l. Damit halt von "heutzutage normal" zu "teuer" aufgestiegen. Und habe mir sagen lassen das die gleiche Menge Wasser tatsächlich auch 5€ kostet.
Und wieder das liebe Bier: Schmeckt nicht. Anfang und Ende eine richtige Qual. Hatte mir Bons für 10 geholt, festgestellt ich kriege nur 8 (siehe oben) und dachte beim zweiten ich schaffe nichtmal die 8. Dann lief es aber doch, nur bei Beherit dann ging wieder nur noch qualvoll. Kenn KöPi, was es da wohl gibt, quasi nicht. Hatte das als typisches OKes Industriebier eingeordnet. Vielleicht wie lange Zeit in der Markthalle, die es ja auch geschafft hat aus Flaschen gut trinkbares Astra in fast ungenießbarer Form in Plastikbecher zu zapfen.
Mir war der Event zu groß, was manchmal ein bißchen stört. Primordial machen sich auch auf großer Bühne gut, aber Beherit gehören einfach in einen räudiger höchstens 300er Schuppen...

skurril:
Die Bahn hat sich mit Anzeigen und Ansagen wieder selbst übertroffen. Auch wenn mich nichts direkt betroffen hat.
Mittagessen aus praktikablen Gründen im Hotel: War definitiv ein Fleisch ist mein Gemüse Moment. Ich saß komplett alleine in einen menschenleerer in die Jahre bekommenen Gastraum. Gewisse Ähnlichkeiten zum "Deutschen Haus" durchaus gegeben.
Eine Frau die bei einer frühen Band wie ein hyperaktives Kind seitwärts durch die lichten Reihen hüpft.

0(neutral)
Fand die Turbinenhalle sonst ok. Hat wohl das beste aus den Räumlichkeiten mit beschränktem Ambiete (so richtigen industriellen Charme wie Beherit im kürzlichen Int6erview gesagt haben sehe eher nicht, eher so Funktionshalle) gemacht. Man konnte zwischendrin raus und das Bonsystem ist unstörend funkional. Und möglichweise tatsächlich die schnelleste Bezahlmehode direkt an der Theke (jedenfalls, wenn man Bier kauft und die Bons vorher schon zu 5ern zusammenknickt).
Die ersten 3 Bands waren alle Ok, aber halt eher unspektakulär.
 
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