Deathspell Omega

Genauso habe ich mir ein Interview mit denen immer vorgestellt. Schwallern statt ballern, so könnte man einen solch ausladenden herrschaftstheoretischen Parforceritt durch die theologische und politische Ponerologie sicher despiktierlich abtun, wenn dieser so prätentiöse wie beflissene Gestus in seiner obsessiven Belesenheit und analytischen Emphase das kantig-abstrakte Wirken dieses faszinierenden Projekts nicht so kongenial abbilden würde. Hochinteressant und überaus lesenswert - danke für den Hinweis...!
 
Ich frage mich ja immer, ob der Typ die französische Variante eines Hartzers ist, der seine reichhaltige Freizeit dazu nutzt, sich durch die Weltliteraturgeschichte zu lesen.
 
Das ist mir alles zu hoch. Ich bleib dann doch lieber bei der Musik und lese im Booklet mit, während die Platte rotiert.
 
Bin etwas überrascht dass als musikalische Einflüsse dann doch eher die ganzen Standard Sachen aufgelistet werden, da habe ich dann doch etwas "exotischeres" erwartet.
 
Ganz schönes Geschwafel....

Finde ich gar nicht. Im Gegenteil: ich finde sogar, dass da einige fast schon signaturwürdige Sätze drin sind.

Der Typ ist bestimmt einfach nur ein passionierter Nutzer der französischen Variante von get abstract :D


Und Edith meint: Sollte ich jemals eine War Metal Band gründen, würde ich sie in Anlehnung an das Interview "Global Death Camp" nennen :cool:
 
Finde ich gar nicht. Im Gegenteil: ich finde sogar, dass da einige fast schon signaturwürdige Sätze drin sind.

Der Typ ist bestimmt einfach nur ein passionierter Nutzer der französischen Variante von get abstract :D


Und Edith meint: Sollte ich jemals eine War Metal Band gründen, würde ich sie in Anlehnung an das Interview "Global Death Camp" nennen :cool:

Hat sein Geschwafel dein Ego etwas angekratzt, oder warum braucht es von dir gleich mehrere Beiträge, die das Interview bzw. den Interviewpartner lächerlich erscheinen lassen sollen?
 
Ich arbeite an einer Hochschule. Dinge unnötig komplex zu formulieren, obwohl sie auch einfach vermittelt und dann wohlmöglich von Gegenüber auch verstanden werden könnten, erinnert mich zu sehr an manche KollegInnen im Haus. Noch drei Literaturtipps rein und fertig ist die Suppe.

Grundsätzlich mag ich DSO und natürlich muss ein Interview bei denen vermutlich auch so sein, Gesamtkunstwerk und so... trotzdem viel Bla.
 
Ich arbeite an einer Hochschule. Dinge unnötig komplex zu formulieren, obwohl sie auch einfach vermittelt und dann wohlmöglich von Gegenüber auch verstanden werden könnten, erinnert mich zu sehr an manche KollegInnen im Haus. Noch drei Literaturtipps rein und fertig ist die Suppe.

Grundsätzlich mag ich DSO und natürlich muss ein Interview bei denen vermutlich auch so sein, Gesamtkunstwerk und so... trotzdem viel Bla.

Kann ich verstehen und sehe ich auch grundsätzlich ähnlich. Gewisse Sachen sind zu komplex und müssen differenzierter artikuliert werden, was u.a. halt auch komplexere Satzstrukturen und ein reicheres Vokabular erfordert. Andere Sachen könnte man dann auch sicherlich viel einfacher erklären.
Wird in manchen Fällen wohl auch eine Art elitäres Ego-Gewichse sein.

@afca Okay. Es lässt sich halt manchmal beobachten, dass eine mangelnde Fähigkeit eine Sache intellektuell zu greifen, dadurch kaschiert bzw. kompensiert wird, in dem man die Sache, als lächerlich darstellen möchte.
 
@Hundstage Ganz im Gegenteil, ich freue mich über derlei intellektuelle Herausforderung, und ich habe kein Problem zuzugeben, dass mich das Übersetzen und Verstehen des Interviews auch mehr als 30 oder 60 Minuten kostet :)

Ich würde sogar andersrum die These aufstellen, dass nicht wenige von denen, die das als Geschwafel abtun, ihr Ego durch die reiche Masse an Anspielungen, Andeutungen und wohldurchdachten, -formulierten Meinungen angekratzt sehen - vielleicht auch, weil es sie ebenfalls mehr als 30 Minuten kostet :)
 
@Hundstage Ganz im Gegenteil, ich freue mich über derlei intellektuelle Herausforderung, und ich habe kein Problem zuzugeben, dass mich das Übersetzen und Verstehen des Interviews auch mehr als 30 oder 60 Minuten kostet :)

Ich würde sogar andersrum die These aufstellen, dass nicht wenige von denen, die das als Geschwafel abtun, ihr Ego durch die reiche Masse an Anspielungen, Andeutungen und wohldurchdachten, -formulierten Meinungen angekratzt sehen - vielleicht auch, weil es sie ebenfalls mehr als 30 Minuten kostet :)

Ja, das wäre dann halt auch meine These :D
Dachte halt du würdest mit deinen ganzen Beiträgen darauf anspielen, dass es Geschwafel sei.

Aber, genug davon.
 
Genauso habe ich mir ein Interview mit denen immer vorgestellt. Schwallern statt ballern, so könnte man einen solch ausladenden herrschaftstheoretischen Parforceritt durch die theologische und politische Ponerologie sicher despiktierlich abtun, wenn dieser so prätentiöse wie beflissene Gestus in seiner obsessiven Belesenheit und analytischen Emphase das kantig-abstrakte Wirken dieses faszinierenden Projekts nicht so kongenial abbilden würde. Hochinteressant und überaus lesenswert - danke für den Hinweis...!
Dito! Entweder so, oder einfach mal einen bisher unveröffentlichten Gesang von Maldoror hervorzaubern und auf Waxwalze einsprechen, und dann ab damit ins Darknet!
 
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