Der allgemeine Filmthread.

Naja, wenn mensch mal den nervig-depperten Nationalismus, die dreist von "Jaws" geklauten und frech abgekupferten Wasserkampf-Szenen, und vor Allem den völlig bescheuerten Umstand, dass die Nazis mitgeholfen haben, dass Japan den Krieg gewinnt Godzilla besiegen kann, ausblenden und vergessen kann (was ich nicht konnte, und auch weiterhin gar nicht will), dann, aber auch nur dann, ist "Godzilla Minus One" ein halbwegs guter Film...
 
Immer Ärger mit Harry (USA, 1955)

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Von den skurrilen Figuren her etwas gewöhnungsbedürftiges Märchen um eine renitente Leiche, die im Hinterwald verschwinden soll, aber immer wieder auftaucht. Für mich ehrlich gesagt eine Liga weniger gut und zündend als alles, was ich von Hitchcock kenne. 7/10
 
Naja, wenn mensch mal den nervig-depperten Nationalismus, die dreist von "Jaws" geklauten und frech abgekupferten Wasserkampf-Szenen, und vor Allem den völlig bescheuerten Umstand, dass die Nazis mitgeholfen haben, dass Japan den Krieg gewinnt Godzilla besiegen kann, ausblenden und vergessen kann (was ich nicht konnte, und auch weiterhin gar nicht will), dann, aber auch nur dann, ist "Godzilla Minus One" ein halbwegs guter Film...
gääähn
 
Habe gerade ein Faible für 80iger Romanticfilme.
Gerade läuft, Ist Sie nicht wunderbar, einer meiner Lieblingsfilme mit einem tollen Soundtrack.

 
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Kill Bill - The Whole Bloody Affair

Gestern im Kino geschaut, und was für ein Sonntag. Am Vortag noch bis weit nach Mitternacht im selben Kino gesessen mußten wir uns dann am nächsten Tag durch die Massen des Wien Marathon quälen um pünktlich um 12.00 Uhr den Kino Marathon zu starten.
Zum Glück gab es nach gut 2 Stunden eine kleine Pause, da konnte man draußen die Marathon Läufer anfeuern.
Dann ging es wieder im Kino weiter, ingesamt fast 5 Stunden im Saal war kein Honigschlecken. Aber jede Minute hat sich ausgezahlt. Was ein Kracher, was für ein toller Sound, welch geniale Darsteller.
Für mich im Gesamtkunstwerk vielleicht der beste Film überhaupt.
Anschließend ging man einen Happen Essen und danach ins Escape zu Gruesome und Exhumed. Da war das Aufstehen heute in der Früh besonders süß.

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... Einer der finsterst-deprimierendsten Romane, die ich je gelesen habe (und ja, ich habe von der Sorte so einige gelesen). Dagegen mutet die filmische Adaption fast schon wie ein sonntagnachmittäglicher Spaziergang durch einen sonnenbeschienen Hain an....
Umgekehrt hat es besser funktioniert: Ich habe "The Road" erst gesehen (leider nicht im Kino), dann gelesen. Der Film hatte mich noch lang in seinem Bann, da ich ihn relativ ahnungslos geschaut habe.
 
Umgekehrt hat es besser funktioniert: Ich habe "The Road" erst gesehen (leider nicht im Kino), dann gelesen. Der Film hatte mich noch lang in seinem Bann, da ich ihn relativ ahnungslos geschaut habe.

Ja, kann sein, dass so was in Sachen "Erwartungshaltung" besser funktionieren mag - Mir selbst ist es aber (fast) immer ein Anliegen, das dazu gehörige Buch möglichst vor der Film-Anschau zu lesen, allein schon aus dem Grunde, damit ich dann nachher, wenn ich den Text eben doch erst nach der Verfilmung lesen würde, nicht bei der Lektüre ständig die Filmbilder im Kopf habe, und die mir da nicht auch noch vor dem geistigen inneren Auge rumspuken.
 
SILENT FRIEND
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Im Herzen des botanischen Gartens der Uni-Stadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen:
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt der asiatische Neurowissenschaftler Tony auf dem Campus der Uni fest, nur mit dem grummeligen Hausmeister als Gesellschaft. In der Isolation beginnt er, inspiriert von dem uralten Baum, sich der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zuzuwenden. Zum anderen lernt man Grete kennen, die gut ein Jahrhundert zuvor gegen nicht wenige frauenfeindliche und sexistische Widerstände als erste Frau in Marburg Biologie studieren darf und, ebenfalls vermittelt durch den Baum, sich für Naturfotografie zu interessieren beginnt. Und da ist noch Hannes, ein junger Student vom Land, der im politisch bewegten Jahr 1972 nach Marbach kommt und Pflanzen zunächst hasst. Der Ginkgobaum stimmt ihn aber langsam um – im Verbund mit seiner hübschen Kommilitonin Gundula.
Mit seiner durchdachten Bildsprache glänzt „Silent Friend“ ebenso wie mit einem feinen Sinn für Humor.

Ein wunderbar schöner und ruhiger Film, 147 Minuten, aber keine einzige davon langweilig.

Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi will mit ihrem Film auch auf die Schönheit wissenschaftlicher Forschung aufmerksam machen, und ich kann Kritikerin Sonja Fouraté nur beipflichten, wenn sie meint: „Für Filme wie diesen wurde das Kino erfunden.“

Trailer -> https://www.youtube.com/watch?v=_6PAShC_ILg
 
No Other Choice (2025):

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Gestern im Kino gesehen. Ich habe gar nicht gewusst, dass das eine Komödie ist. Da habe ich mich gestern richtig dumm und dämlich gelacht im Saal. Das hier ist Slapstick vom feinsten. Es hat mich auch sehr an die alten Hollywood Komödien aus den 60ern erinnert. Das ist alles auch so bombastisch inszeniert, dass ich wirklich nur empfehlen kann den auf der großen Leinwand zu sehen. Da entfaltet er nämlich seine ganze Wirkung. Es passiert auch immer so viel im Hintergrund, dass ich beim nächsten Rewatch vermutlich viele neue Details entdecken werde.

Aber bei all den Lachern darf man nicht vergessen, dass das trotzdem auch eine ernste und tragische Komponente hat. Die Story fühlt sich dann auch realistischer an, als es mir eigentlich lieb ist.

Klare Empfehlung hierfür. 9/10
Falls du Park Chan-wook nicht weiter kennst, unbedingt nachholen.
Vor allem:
Joint Security Area
Old Boy (must watch!!!)
Sympathy for Mr. Vengeance
Lady Vengeance
Die Taschendiebin
Die Frau im Nebel
 

STFU and just take my motherfucking money... even if it's at gun point!

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