Der allgemeine Filmthread.

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PRODIGY (2017)

Die neunjährige Eleanor ist Insassin eines geheimen Regierungsgefängnisses. Sie gilt als soziopathisch und hochintelligent. Ein Team von Militärs und Psychologen versucht, sie zu entschlüsseln und zu analysieren, um zu ihr durchzudringen und möglicherweise ihre Psychose zu ergründen, um ihre Gefährlichkeit kontrollieren zu können, denn sie verfügt über übernatürliche telekinetische Kräfte. Sollte eine Analyse und ggf. Therapie nicht gelingen, soll sie einem weit unerquicklicheren Treatment zugeführt werden, um die Mutation zu erforschen, die ihre enorme Intelligenz und ihre weiteren übermenschlichen Fähigkeiten auslöst. Die wissenschaftliche Leiterin des Projekts möchte dies als einzige Beteiligte des Teams noch verhindern. Nachdem mehrere Experten zuvor gescheitert sind, wendet sie sich als letzten ihr zugestandenen Versuch an einen befreundeten Kinderpsychologen, der sich bewusst vor der ersten Begegnung nicht in den Fall einliest, um keinen gefilterten Bias zu haben und Ellie unbefangen zu begegnen. Im Hochsicherheitstrakt der Anlage begegnet er erstmals Ellie, die dort wie Hannibal Lecter gehalten wird, was ihm übertrieben erscheint. Nach und nach wird er jedoch mit ihren Fähigkeiten und ihrem dunklen Geheimnis konfrontiert. Gleichwohl will er sie nicht aufgeben und versucht, ihren hinter dem Intellekt versteckten emotionalen Panzer zu durchdringen.

Ich finde den Film sehr schön, muss ich sagen. Er hat ein sehr langsames Erzähltempo, was ich ja grundsätzlich mag, und zudem besteht er zu 95% aus dem Dialog der beiden Protagonisten. Die psychologische Story ist nun nichts überragend Innovatives oder Hochanspruchsvolles. Sie greift bekannte Motive auf und die Lösung ist grundsätzlich nachvollziehbar. Doch ich finde durchaus, dass sie auch ein paar feine Töne trifft und in der Auflösung auch ein bis zwei überraschende, unscheinbar eingebettete Momente hat, die zu ihr hinführen. Richard Neil als Psychologe Dr. Fonda und Savannah Liles (heute: Savannah Halliday) als Ellie spielen das einigermaßen klaustrophobische Kammerspiel ziemlich gut, wie ich finde, und wir befinden uns irgendwie im Schnittbereich der Szenen zwischen Hannibal Lecter und Clarice Starling aus "Silence of the Lambs" einerseits und Stephen King's "Carrie" andererseits, nur mit deutlich reduzierter Action und heruntergefahrnen Special Effects.

Ein kleiner Film, aber für mich ein guter Film, den ich gerne zweimal an einem Abend angeschaut habe... und dann direkt noch diese Rezi geschrieben... 7,5/10.

Auf YouTube, Prime und Netflix verfügbar.
 
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Die Stimme von Hind Rajab ("Sawt Hind Rajab", Palästina, 2025)

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Omar, Rana, Mahdi & Nisreen arbeiten beim "roten Halbmond", so etwas wie das DRK in Palästina. Omar nimmt den Anruf eines 6-jährigen Mädchens an, dass im Sperrgebiet in Gaza in einem Auto gefangen ist, umgeben von der IDF. Sie begleiten das Mädchen, Hind Rajab, am Telefon, während sie versuchen einen Krankenwagen zu schicken.

Basierend auf wahren Ereignissen werden originale Stimm- und gegen Ende auch Bildaufnahmen genutzt, was dem Film etwas Dokumentarisches gibt. Die ca. 90 Minuten sind nervenaufreibend, herzzerreißend, spannend, tragisch, menschlich. Sollte man unbedingt gesehen haben.

Ich habe ihn letzte Woche für 0.99ct bei Amazon geliehen, bin aber nicht sicher, ob das Angebot noch gilt.
 
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Reaktionen: Hel
Habe mir heute bei amazon.es zwei baskische Filme auf BluRay bestellt:

IRATI - 2023

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und

GAUA (The Night) - 2025

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"Irati" war mal auf Netflix und ich wollte ihn anschauen, dann war er wieder weg. "Gaua" ist noch recht neu. Hab ihn bei einem "Drittanbieter" gefunden, und von der Ästhetik war ich hin und weg. Leider funktionierten die Untertitel nicht, und mein Baskisch ist ein wenig eingerostet. Einmal Epic Fantasy, einmal Fantasy Horror, aber wie gesagt, ich habe Auszüge gesehen, die Ästhetik fand ich in beiden Fällen toll, und ich liebe den Klang der baskischen Sprache und für ein deutsches Publikum unverbrauchte Gesichter der Schauspielerinnen und Schauspieler, sowie eine Mythenwelt aus einer doch recht mystischen bzw. hierzulande wenig bekannten Gegend Europas.

Bin mega-gespannt auf die beiden Dinger. Angeblich möchte Spanien bis Mittwoch liefern... ich bin auch hier sehr gespannt...
 
Gestern Backrooms im Kino gesehen.

Hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich bei Horrofilmen zu Internetphänomenen und "Memes" erstmal skeptisch bin. Erfreulich auch, dass sich die Found Footage-Passagen in Grenzen halten, denn sowas mag ich i.d.R. gar nicht. Der Film endet dann auch ohne wirklich eine Auflösung auszusprechen, trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass hier irgendwas Unbefriedigendes zurückbleibt.
 
Da ich gerade im "depperte Musiker" Thread war... @dieLachsschaumspeise da wäre ich an deinen Ausführungen zu Aliens interessiert.
Ehrlich gesagt hab ich mir da nie Gedanken drum gemacht und ich muss auch ehrlich sagen, dass es vermutlich keinen Einfluss auf meine Verehrung
für den Film hat aber aus Interesse würde ich das schon ganz gerne hören.

Ist der aktuell grad im Kino? Camerons 4K-KI Vergewaltigung kann ich mir leider nicht geben. Für mich nur in der Blu Ray Fassung genießbar, auch
wenn die schon leicht bearbeitet wurde.
 
Da ich gerade im "depperte Musiker" Thread war... @dieLachsschaumspeise da wäre ich an deinen Ausführungen zu Aliens interessiert.
Ehrlich gesagt hab ich mir da nie Gedanken drum gemacht und ich muss auch ehrlich sagen, dass es vermutlich keinen Einfluss auf meine Verehrung
für den Film hat aber aus Interesse würde ich das schon ganz gerne hören.

'Tschuldigung erstmal, wenn ich mich hier (jedenfalls für meine Verhältnisse) doch eher kurz fassen werde... Wie drüben schon erwähnt, werde ich das Alles hier und jetzt nicht in Gänze ausführen können, und will es auch gar nicht (da ebendas einer IHMO arg verkürzenden und versimplifizierenden Denkfigur gleichkäme). Aber kurz gesprochen, ist selbstschreibend jeder Film in gewisser Weise auch ein Kind seiner Zeit. Wenn wir also den ersten "A L I E N" von 1979 als Genrefilm gewordene Antwort auf, und Interpretation / Verarbeitung der Sexuellen Revolution(en) und Geschlechterkampf-Diskurse um selbstbestimmte Teilhabe, Gleichberechtigung und Egalität der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts ansehen, und verstehen können (siehe dazu bei Interesse sonst auch meine hier (<---- Link / Klick' mich!) und in den beiden darauf nachfolgenden posts zu findende Besprechung / Analyse des Films), dann ist Camerons gute sieben Jahre später erschienener "A L I E N S" meiner Meinung nach sowohl als Beitrag zu den damals gerade in den U.S.A. ausgefochtenen Sex Wars (<--- Link / Klick' mich!, wobei ich die Engführung dieser gesamtgesellschaftlichen Konflikte und Auseinandersetzungen auf eine Feminismus-interne Debatte im englischsprachigen wikipedia-Eintrag als zu kurz gegriffen, und nicht zu Ende gedacht auffasse, und argumentieren würde, dass sich ebendiese "Sex Wars" tatsächlich auf ein viel viel grösseres, weitreichenderes und bedeutend mehr Anteile der damaligen U.S.-Gesellschaft umfassenderes Feld erstreckten), als auch als Kommentar zu einer (nicht nur in fiktiven kulturellen Kontexten stattgefunden habenden) zunehmenden Militarisierung weiter Teile der zeitgenössichen Mitt-1980er-U.S.-Gesellschaft, und Bevölkerung, lesbasr, und verstehbar. Zudem griff der Film auch - ob nun bewusst, oder unterbewusst, ob nun intendiert, oder eher "zufällig" - diverse Denkmuster und diskursive Stereotype der Reaganomics (<--- Link / Klick' mich!) auf, und interpretierte sie im Kontext des filmischen Narrativs... Die (behauptete und angebliche) Bedrohung der patriarchal geprägten, heterosexuellen weissen W.A.S.P.-Kernfamilie, und damit der dieser zugeschriebenen moralkonservativen Werte (ein Topos, den Cameron schon im zwei Jahre zuvor veröffentlichten „The Terminator“ (<--- Link / Klick' mich! zu meinem Film-review) zum Kernthema eines Genrefilms gemacht hatte, und zu dem er bis heute in (un-)regelmässigen Abständen zurückkehrt) durch allerlei (rassialisierte, und nicht-heterosexuelle) Minoritäten, die Rolle(-nzuschreibung) der Frau als Mutter, das Trauma des verlorenen (und doch gewonnenen) Vietnam-Kriegs, ja sogar Kalter Kriegs-Metaphern lassen sich in "A L I E N S" finden. Und während in "A L I E N" alle Geschlechter- und Körper-Politiken durch die Figur des ausserirdischen Eindringlings, welcher ja quasi "gender trouble" auf zwei Beinen war, verkompliziert, und ad absurdum geführt wurden (gipfelnd in der legendären "Chestburster" dinner table scene, in welcher der Mann gebären muss, aber erst einmal eine dafür passende Körperöffnung neu geschaffen werden muss), da wirft Cameron in "A L I E N S" dann das Geburts- und Gebärenmüssen-Trauma wieder nahezu allein, und beinahe ausschliesslich auf den weiblichen Körper zurück. All das macht den Film somit zum - rein vom ideologischen Aspekt her gesehen - mit weitem Abstand reaktionärsten, Liberalismus-feindlichsten, und rechtskonservativ aufgeladensten Eintrag in die Reihe, und die gesamte franchise. Und dadurch zwar nicht notwendiger Weise auch automatisch zu einem "schlechten" Film (denn inszenatorisch, und von der Dramaturgie, der Kamera-Arbeit und den blossen Schauwerten her, ist das hier (nach dem selbstschreibend auch hier unerreicht bleibenden ersten "A L I E N") sicherlich der zweitbeste Film der vier franchise-Einträge (denn der saublöde "Prometheus", der murksige "A L I E N: Covenant", und der IMHO vollkommen misslungene „A L I E N: Romulus“ (<---- Link / Klick' mich! zu meinem drüben im f3a-net verfassten review dieser filmischen Total-Katastrophe) finden in meinem persönlichen "A L I E N"-Universum halt nicht statt - wohl aber das tolle "A L I E N: Isolation", aber das ist dann ja doch nochmal ein ganz anderes Medium)) - aber doch zu einem nicht ganz unproblematischen, und mit allerlei Konfiliktpotential behafteten. Zumal in einer Filmreihe, die sich ja zuvordest und in allererster Linie mit Sexual- und Geschlechterpolitiken, deren Einschreibung in und durch die Körper hindurch, und den damit verbundenen Problemstellungen auseinander setzt. Weshalb Camerons "A L I E N S" in meiner persönlichen Gunst auch ganz weit unten steht, was die vier Filme der Reihe anbelangt (auf dem zweiten Platz übrigens der ja oft und vielgescholtene, IMHO aber grandiose und hoch zufrieden stellende Abschluss der Reihe, nämlich "A L I E N: Resurrection"). Für mehr und vertiefende Ausführungen und Einlassungen muss ich Dich, @Noisenberg , @Fallen Idol 666 und alle anderen eventuell Interessierten vorerst dann aber auf mein hoffentlich in Bälde abgetipptes, vollständig-erschöpfendes, und eeeendlos laaaaaanges Komplett-review vertrösten.

Ach so: Und nein, im Kino ist der derzeit leider nicht zu sehen. Meine letzte Kinosichtung war ein double feature zusammen mit der (IMHO bedeutend besseren als der Alternativ-Cut, und von mir präferierten) Kino-Fassung des ersten "A L I E N" (tatsächlich das erste und leider bislang auch einzige Mal, dass ich den ersten "A L I E N" in der Original-Fassung im Kino gesehen habe (die drei oder vier Mal Alternativ-Schnittfassung zählen für mich nicht, da in meinen Augen eine weitaus schlechtere Fassung, als die ursprüngliche)), einige Jahre vor CoViD19. Hab' wie sonst auch die Fassung(en) aus der "A L I E N Quadrilogy"-Box geschaut, die sind für meine Zwecke schon optimal.
 
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Ich wär nie auf die Idee gekommen, das alles in diese Filme rein zu interpretieren. Muss zugeben, werd ich auch nicht mit anfangen.

Hat ja auch niemand behauptet, dass Du das tun sollst, oder gar müsstest... Aber: Ganz wert- und Ideologie-frei, allein für sich, und ohne gesellschaftlichen Kontext, vom allem Anderen losgelöst im freien Raum schwebend, das tun und sind diese Filme - wie überhaupt alle anderen Filme ja auch - dann eben wiederum auch nicht. Ob mensch sich jetzt damit beschäftigen mag, oder nicht. Ich tue das aber inzwischen fast schon automatisch. Das erweitert und verbreitert mein Verständnis des jeweiligen kulturellen Artefakts dann oft nochmal ganz ungemein. Und vergällt mir - jedenfalls meistens - dadurch dennoch aber nicht das Vergnügen bei der jeweiligen Anschau / Film-Betrachtung. Aber klar, mensch kann und soll meinetwegen gerne auch, Film(e) allein zum Vergnügen schauen und ohne grössere theoretische Auseinandersetzung geniessen. Was Film-Kritik und Film-Theorie aber dennoch nicht obsolet macht. Ach so: Bloss in den Film "rein interpretieren" tue ich all das dann wiederum aber auch nicht. Sondern zu einem Gutteil eben auch - mit entsprechend geschärftem Blick, und focussierter Perspektive - aus dem Text "heraus lesen".
 
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Interessante Ausführungen. Ganz nachvollziehen kann ich sie nicht. Der erste "geschwängerte" war ein Mann, jedenfalls in der Langversion und letztendlich wurde ja die ganze Kolonie befallen. Die Aliens unterscheiden da nicht. Kann ja auch ne Kuh sein, wie Fincher uns gezeigt hat. Letztendlich ist das Action Kino der Achtziger Jahre. Gebohren im Wettrüsten des kalten Krieges. Ein Spiegel dieser Zeit. Keine Ahnung ob Cameron überhaupt bewusst war, was man da alles rein interpretieren kann.
 
Interessante Ausführungen. Ganz nachvollziehen kann ich sie nicht. Der erste "geschwängerte" war ein Mann, jedenfalls in der Langversion und letztendlich wurde ja die ganze Kolonie befallen. Die Aliens unterscheiden da nicht. Kann ja auch ne Kuh sein, wie Fincher uns gezeigt hat. Letztendlich ist das Action Kino der Achtziger Jahre. Gebohren im Wettrüsten des kalten Krieges. Ein Spiegel dieser Zeit. Keine Ahnung ob Cameron überhaupt bewusst war, was man da alles rein interpretieren kann.

Es geht nicht unbedingt darum, ob die gesamte Kolonie befallen wurde, oder nicht. Relevant ist, was der Film zeigt, oder auch nicht zeigt. Und nein, das Geburts-Trauma wird hier eben gerade nicht auf einen Mann verwiesen, sondern im Film einzig und allein dem weiblichen Körper angediehen (Einmal in der Traum-Sequenz ganz zu Film-Beginn, als Ripley auf der Raumstation unter PTSD leidet, und ein zweites Mal, als die Marines in der cooling station die erste Überlebende finden). Ob Du das Alles nun nachvollziehen kannst, oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ist aber, wie schon geschrieben, in der (überaus umfangreichen) Fach-Literatur zu den "A L I E N"-Filmen, und der mittlerweile ja auch schon fast 50 Jahren langen filmtheoretischen Auseinandersetzung mit der franchise - eigentlich common sense. Da Du gefragt hattest, und mich um einige Erläuterungen gebeten hattest, habe ich diese geliefert. Vielleicht wird's dann ja im vollständigen review etwas deutlicher, und verständlicher. Vielleicht aber auch nicht. Lies sonst bei Interesse eventuell einfach nochmal mein hier (<--- Link / Klick' mich!) zu findendes review zum ersten "A L I E N"-Film und schau' dann halt, ob Du damit was anfangen kannst. Wenn nicht, dann dürften meine Ausführungen zum zweiten Teil der franchise Dir in der Hinsicht wohl aber auch eher nicht besonders viel weiterhelfen. Once again: Film-Theorie ist sicherlich nicht jedermenschs Sache. Muss ja auch nicht. Gerade bei den "A L I E N"-Filmen und ihrem ja schon recht deutlichen (Gar nicht mal so) Subtext lohnt sie IMHO aber doch sehr.
 
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Project Hail Mary

Ich mag Ryan Gosling nicht wirklich. Aber ich mag auch Ben Affleck nicht. Und ich mag auch Matt Damon erst, seitdem er etwas älter ist... ^^
Soviel zur kurzen Thematik, die hier vor ein paar Seiten Sache war.
Den Film selbst empfand ich nämlich als extremst großartig. Ja, der Schluß war Pathos am Spieß. Aber alles dazwischen war wundervoll. Sowohl in Sachen Aufmachung, Sound, Special Effects, die Annäherung der beiden Spezies, die Kommunikation, auch die Rückblenden waren gut getimet.
Ich wusste vorher gar nicht, dass das ebenfalls eine Buchverfilmung von dem gleichen Typen is, der auch "Der Marsianer" geschrieben hat. Aber hey, zwei mal ins Schwarze bei mir, denn auch den fand ich vollkommen großartig.
Ich hab kein Talent dafür, Filme zu beschreiben und wie und warum, also belass ich's auch dabei.
Ich kann nur sagen, dass ich die gesamte Zeit über etwas für mich wunderschönem beiwohnen durfte. Und das reicht mir als Erklärung.
 
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"They will kill you" bietet rasante Horror-Action, die mich im ersten Drittel (aufgrund einiger coolen Ideen) komplett abgeholt hat, dann etwas Luft rauslässt, dabei aber immer noch gut unterhält, um am Ende dann doch gewaltig nachzulassen. Insgeamt nix Neues, aber gerade die erste halbe Stunde bietet kurzweilige Blut-Action mit lässigen Kills, schrägen Figuren und einer lässigen Protagonistin, ergo war das jetzt auch kein Fehlgriff. 7/10
 
Nach den Kübeln von Hass, die "soziale" Medien aktuell über Milly Alcocks Darstellung von "Supergirl" ausschütten, wollte ich mir selbst ein Bild verschaffen.

Nun, der Film ist eher schrottig, wie ich finde. Wobei das erwartbar war, da ich das gesamte Superman-Franchise schon immer kurz vor fürchterlich oder weit jenseits von fürchterlich fand. Schon als Kind. Superheldenkram ist mir eigentlich fast immer zu sehr "drüber", und Superman ist halt mit die schablonenhafteste Superhelden-Inszenierung, die ich mir vorstellen kann. Wer es mag, fair enough. Mir ist das aber irgendwie immer zu doof, wenn der Ausgang quasi immer davon abhängt, ob Kryptonit in der Nähe ist oder nicht. Wenn rechtzeitig weg, also immer, dann Endsieg. Unweigerlich. Dagegen sind sogar James-Bond-Plots kreativ.

Aber die Kritik an dem Film an Milly Alcock und ihrer Darstellung der Protagonistin festzumachen, und zu allem Überfluss gnadenlos über ihr Aussehen abzulästern, ist schon mit das Mieseste, was ich bisher an Rageviewing mitbekommen habe. Was ist mit den Leuten los?

Okay. Ja. Rhetorische Frage. Zurückgezogen.
 
Mickey Rourke soll nebenbei ziemlich Schweißfüße haben laut einer Aussage von Frank Elstner, der mal neben ihm auf der Wetten Dass Couch sass :D
Leider ist davon auf Youtube nix zu finden (Wollte mal mit kriegen, was er damals für angeblich vulgäre Antworten auf Fragen von Thomas Gottschalk gegeben hat, die den Dolmetscher zum Schwitzen brachten), nur noch eine Aufnahme etwas später am selben Abend, in der die von mir ebenfalls gefeierte Grace Jones ihren damals neuen Song vorstellte und dann neben Mickey Platz nahm.
Anfang 1990 laut Infos.
Ihre charismatische Präsenz im zweiten Conan ist ebenfalls nicht zu verleugnen!

Ich finde solche Chartakterköpfe und Bad Boys a la Mickey Rourke nach wie vor immer interessant, besser als die meist aalglatten Gäste, die oft die Familienshows bevölkern... :)

"Im Jahr des Drachen" auch sehr zu empfehlen.
 
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