Der allgemeine Filmthread.

Schon seit langer Zeit bin ich großer Fan der Miniserie Band of Brothers. Als ich die Serie im Dezember mal wieder geschaut habe, habe ich mich weiter informiert über ähnliche Serien und bin auf Reddit auf die Miniserie The Pacific gestoßen.

Ich habe mir die ganze Serie innerhalb von zwei Tagen angeschaut und muss ehrlich gestehen, dass ich selten so ein stetig beklemmendes Gefühl beim Schauen vernommen habe. Das muss wirklich nochmal eine höhere Stufe von Hölle gewesen sein, im Dschungel eingegraben bei stundenlangem Platzregen. Dschungelfäule, kein Trinkwasser, Mücken, Artillerie und eine menschliche Zermürbung auf einem höheren Level.

Man sollte Kriege nicht gegeneinander aufwiegen, aber selbst in der Serie sagt einer von der Army zu einem Marine, dass sie wenigstens zwischendurch in Holland und London in Europa waren.

Was deshalb auch sehr gut umgesetzt wurde ist, dass im gegensatz zu Band of Brothers man nicht so sehr einprägende Charaktere geschaffen hat. Viele begründen das damit, dass man scheinbar im Pazifikkrieg als Soldat es vermieden hat, eine Bindung aufzubauen, da die Zermürbung einfach so groß war.

Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass die Japaner wie absolut unfähige Vollhonks dargestellt werden, die in Scharen ins offene MG-Feuer rennen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die so drauf waren. Klar, ihnen wird auch der unbändige Kampfeswille zugesprochen, jedoch in manchen Szenen frag ich mich halt echt, warum man dahingehend so viel Potenzial verschenkt hat? Es wäre nochmal wesentlich beängstigender gewesen, wenn man das anders dargestellt hätte.

The Pacific ist erneut eine Serie, die ich mir alle viertel / halb Jahr anschauen werde, um mir immer wieder ins Gewissen zu rufen, dass die Welt bei mir schon grausam sein kann, aber ich nie und nimmer so unmenschliches durchmachen musste und will.
Da kannste ja dann nun ab sofort/demnächst mit "Masters Of The Air" weitermachen. Nach "Band Of Brothers" und "The Pacific" die nächste Serie von Tom Hanks und Steven Spielberg. Da freu ich mich nämlich auch schon sehr drauf, da ich "Band Of Brothers" und "The Pacific" ebenfalls mega finde :top:
 
Diese scheinbaren sinnlosen Frontalangriffe waren real. Hatte nichts mit Unfähigkeit zu tun sondern waren in aussichtslosen Situationen die japanische Art "ehrenhaft" zu sterben, also im Kampf durch den Gegner. Schwierig sich da reinzuversetzen. Lies dich mal in Wikipedia unter GYOKUSAI ein . Übelst
Danke für die Info, werde ich. Es wirkte beim Schauen leider nur immer so einseitig und ich habe halt oft das Gefühl, dass die Amerikaner sich eben als schlauer darstellen, als die Gegner.
 
Schon seit langer Zeit bin ich großer Fan der Miniserie Band of Brothers. Als ich die Serie im Dezember mal wieder geschaut habe, habe ich mich weiter informiert über ähnliche Serien und bin auf Reddit auf die Miniserie The Pacific gestoßen.

Ich habe mir die ganze Serie innerhalb von zwei Tagen angeschaut und muss ehrlich gestehen, dass ich selten so ein stetig beklemmendes Gefühl beim Schauen vernommen habe. Das muss wirklich nochmal eine höhere Stufe von Hölle gewesen sein, im Dschungel eingegraben bei stundenlangem Platzregen. Dschungelfäule, kein Trinkwasser, Mücken, Artillerie und eine menschliche Zermürbung auf einem höheren Level.

Man sollte Kriege nicht gegeneinander aufwiegen, aber selbst in der Serie sagt einer von der Army zu einem Marine, dass sie wenigstens zwischendurch in Holland und London in Europa waren.

Was deshalb auch sehr gut umgesetzt wurde ist, dass im gegensatz zu Band of Brothers man nicht so sehr einprägende Charaktere geschaffen hat. Viele begründen das damit, dass man scheinbar im Pazifikkrieg als Soldat es vermieden hat, eine Bindung aufzubauen, da die Zermürbung einfach so groß war.

Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass die Japaner wie absolut unfähige Vollhonks dargestellt werden, die in Scharen ins offene MG-Feuer rennen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die so drauf waren. Klar, ihnen wird auch der unbändige Kampfeswille zugesprochen, jedoch in manchen Szenen frag ich mich halt echt, warum man dahingehend so viel Potenzial verschenkt hat? Es wäre nochmal wesentlich beängstigender gewesen, wenn man das anders dargestellt hätte.

The Pacific ist erneut eine Serie, die ich mir alle viertel / halb Jahr anschauen werde, um mir immer wieder ins Gewissen zu rufen, dass die Welt bei mir schon grausam sein kann, aber ich nie und nimmer so unmenschliches durchmachen musste und will.

Edit: Achso, das Intro ist grandios.

Ganz große Serie, hat mich sogar noch einen
Tick mehr fasziniert als das schon sehr starke
"Band of Brothers".
Muss ich mir auch mal wieder geben.
 
Schon seit langer Zeit bin ich großer Fan der Miniserie Band of Brothers. Als ich die Serie im Dezember mal wieder geschaut habe, habe ich mich weiter informiert über ähnliche Serien und bin auf Reddit auf die Miniserie The Pacific gestoßen.

Ich habe mir die ganze Serie innerhalb von zwei Tagen angeschaut und muss ehrlich gestehen, dass ich selten so ein stetig beklemmendes Gefühl beim Schauen vernommen habe. Das muss wirklich nochmal eine höhere Stufe von Hölle gewesen sein, im Dschungel eingegraben bei stundenlangem Platzregen. Dschungelfäule, kein Trinkwasser, Mücken, Artillerie und eine menschliche Zermürbung auf einem höheren Level.

Man sollte Kriege nicht gegeneinander aufwiegen, aber selbst in der Serie sagt einer von der Army zu einem Marine, dass sie wenigstens zwischendurch in Holland und London in Europa waren.

Was deshalb auch sehr gut umgesetzt wurde ist, dass im gegensatz zu Band of Brothers man nicht so sehr einprägende Charaktere geschaffen hat. Viele begründen das damit, dass man scheinbar im Pazifikkrieg als Soldat es vermieden hat, eine Bindung aufzubauen, da die Zermürbung einfach so groß war.

Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass die Japaner wie absolut unfähige Vollhonks dargestellt werden, die in Scharen ins offene MG-Feuer rennen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die so drauf waren. Klar, ihnen wird auch der unbändige Kampfeswille zugesprochen, jedoch in manchen Szenen frag ich mich halt echt, warum man dahingehend so viel Potenzial verschenkt hat? Es wäre nochmal wesentlich beängstigender gewesen, wenn man das anders dargestellt hätte.

The Pacific ist erneut eine Serie, die ich mir alle viertel / halb Jahr anschauen werde, um mir immer wieder ins Gewissen zu rufen, dass die Welt bei mir schon grausam sein kann, aber ich nie und nimmer so unmenschliches durchmachen musste und will.

Edit: Achso, das Intro ist grandios.
Cool, ist praktisch 1:1 meine Erfahrung mit The Pacific und Band of Brothers davor. Sogar zeitlich passt es, hab Pacific auch gerade vor paar Tagen zum ersten Mal gesehen.
Wenn du es nicht wusstest, die Leute hinter beiden Serien haben aktuell bei Apple TV+ Masters of the Air am Laufen, hier geht es um Bomberangriffe der Allierten. Weiß aber nicht, ob das vergleichbar gut ist.
Edit: @Albi war schneller.
 
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Vielleicht ein Fall von Stil über Substanz, weil die Geschichte - erweitert um einige giftig-schwarzhumorige Anflüge und eine Sex-positive Empowermentkomponente, die durchaus ambivalent ausgeleuchtet wird (und wahrscheinlich im Nachfolgefilm noch fortgeschrieben wird), ohne jedoch zu moralisieren - auf einen Bierdeckel passt und in ihrem Setting irgendwie schon bemitleidenswert anachronistisch ist; aber wie der Film in langsamer Erzählweise, der guten alten menetekelnden Bildsprache, einem suggestiven Zusammenspiel von Sound und Bild, unkonventionellen Einstellungen und Ideen eine Ästhetik zelebriert, die tief im Morast und Grind von 70er-Schund- und Schmutzzeug watet, ohne allerdings billig zu wirken, ist schon famos, wenn nicht virtuos. Wer schon Mal das zweifelhafte Vergnügen hatte, das Schmuddelzeug aus jener Epoche genießen zu müssen, der kennt das Gefühl, sich danach erst Mal porentiefrein duschen und dann den hiesigen Beichtstuhl aufsuchen zu müssen. Dieses evoziert auch dieser Film ein wenig, ohne jedoch das Gewissen so zu plagen wie die einschlägigen Exploitation-Streifen oder Sexfilmchen jener Zeit. Gut so, auch Schund muss mit der Zeit gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kennt hier denn jemand paar gute College-Filme oder Serien, so in die Richtung Faculty, Das turbogeile Gummiboot usw.? Kann ruhig auch lustig sein...
Animal House und Fast times at rigmont high
Glaub in deutsch sind die Titel völlig bescheuert. Kenn die zum Glück nur auf englisch . Wenn es ernst werden soll Higher learning . Glaub ich jedenfalls .. lol guck eigentlich nur College Football
 
Animal House und Fast times at rigmont high
Glaub in deutsch sind die Titel völlig bescheuert. Kenn die zum Glück nur auf englisch .
"Fast Times at Ridgemont High" ist "Ich glaub', ich steh' im Wald". In der Tat sehr bescheuert.
Der einzig gute Moment in der deutschen Synchro ist, wenn Spicoli seinen Lehrer als "Ziegenarsch" beschimpft.
 
Heute Nachmittag mal wieder John Carter geguckt. Echt schade, dass der Film in den Kinos nicht so erfolgreich war. Guter Plott, klasse Darsteller....hätte zu gern die 2 weiteren Teile der geplanten Trilogie geguckt. Genau wie nen 3. richtigen Percy Jackson Film, die neue Serie dazu find ich eher meeeh. Warcraft, da wär ne Fortsetzung auch cool gewesen....mann.
 
Heute Nachmittag mal wieder John Carter geguckt. Echt schade, dass der Film in den Kinos nicht so erfolgreich war. Guter Plott, klasse Darsteller....hätte zu gern die 2 weiteren Teile der geplanten Trilogie geguckt. Genau wie nen 3. richtigen Percy Jackson Film, die neue Serie dazu find ich eher meeeh. Warcraft, da wär ne Fortsetzung auch cool gewesen....mann.

Wieso? Die Serie ist doch echt gut geworden! Der Autor bzw. seine Frau hat da auch selbst seine Finger drin, daher ist es viel näher an der echt tollen Romanvorlage.

Zu den Percy Filmen: der erste war gut, der zweite echt wirklich schlecht. Nach dem ersten wollte ich unbedingt ne Fortsetzung, nach dem zweiten war ich froh, dass die Reihe erst mal gestorben war.


P.s.: Zu John Carter: Ich fand den auch gut, allerdings finde ich auch die aus heutiger Sicht recht pulpigen Romane dazu gut. Der hätte glaube ich viel erfolgreicher sein können, wenn er nicht bereits vor Erscheinen so nen medialen Shitstorm bekommen hätte.
 
gestern abend "Elvis" gesehen und das war wohl die größte filmische Enttäuschung seit langem für mich (weil ich Elvis seine Mucke grundsätzlich liebe)
die letzte, sagen wir mal, Dreiviertelstunde fand ich gut, super gespielt und in nem vernünftigen Tempo zum mitverfolgen....

aber davor wirkte es wie ein hektisch zusammengestückeltes Musikvideo , von einem Auftritt und einer Karriere Station zur nächsten,
keine Zeit zum durchatmen und nachvollziehen, immer zack zack bumm, grell, laut, getrieben.... naja war wohl genauso gedacht der Film, keine Ahnung

und Tom Hanks hat auch schnomal besser performt wie ich finde, fand ich ähnlich nichtssagend wie der Schweighöfer als Frank Farian (ok, komischer Vergleich aber trotzdem...)
:hmmja:

5/10

schade, da wär so viel Potential gewesen, aber gut vll. überfordert mich dieses laut, bunt, grell einfach total und ich checke das als "Kunstform" nicht so ganz...
 
Eberhofer irgendwas - Rehragout Rendezvous (D, 2023)

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Nach zwei Stunden "Ramadama" (bayerisch für Stadtaufräumen) für einen Kinogang zwangsverpflichtet. Ich wusste nicht mal, welcher Film den Kids gezeigt wird. Also tatsächlich mal einen "Eberhofer" gesehen. Und ich befürchte, ich muss ausnahmsweise meinem Filmkumpel aswang widersprechen. Ungern. Aber es hilft nichts. Denn das war erwartungsgemäß genau die Sorte deutscher Humor und deutscher Film, mit dem man mich jagen kann. Darsteller wie auf der Theaterbühne, denen das Können fehlt, über die Logikfehler im seicht-biedermeierlichen Krimilustspiel kunstvoll hinwegspielen zu können. Ansonsten nichts, was mir weh tut. Solange ich es nicht sehen muss. 4/10
 
Eberhofer irgendwas - Rehragout Rendezvous (D, 2023)

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Nach zwei Stunden "Ramadama" (bayerisch für Stadtaufräumen) für einen Kinogang zwangsverpflichtet. Ich wusste nicht mal, welcher Film den Kids gezeigt wird. Also tatsächlich mal einen "Eberhofer" gesehen. Und ich befürchte, ich muss ausnahmsweise meinem Filmkumpel aswang widersprechen. Ungern. Aber es hilft nichts. Denn das war erwartungsgemäß genau die Sorte deutscher Humor und deutscher Film, mit dem man mich jagen kann. Darsteller wie auf der Theaterbühne, denen das Können fehlt, über die Logikfehler im seicht-biedermeierlichen Krimilustspiel kunstvoll hinwegspielen zu können. Ansonsten nichts, was mir weh tut. Solange ich es nicht sehen muss. 4/10

Ja, kann ich alles nachvollziehen. Bin ja auch kein großer Fan vom deutschen Film oder Humor. Wobei hier ja Bayern :).
Aber mit 4 Punkte hast eh nicht so schlecht bewertet.
Jedenfalls hab ich voriges Wochenende noch mit dem hier weitergemacht. Hab ich damals sogar im Kino geschaut.

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Da kannste ja dann nun ab sofort/demnächst mit "Masters Of The Air" weitermachen. Nach "Band Of Brothers" und "The Pacific" die nächste Serie von Tom Hanks und Steven Spielberg. Da freu ich mich nämlich auch schon sehr drauf, da ich "Band Of Brothers" und "The Pacific" ebenfalls mega finde :top:
Freue mich auch schon auf „Masters of air“. „Band of brothers“ und „The pacific“ sind klasse, wobei ich von den beiden ersteren favorisiere, weil mir die Erzählweise und die Charaktere besser gefallen.
 
Harry Potter and the Deathly Hollows I (GB, 2010)

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Vorletzter Teil der Reihe und Sargnagel im Kinderzimmerkosmos. Für mich als erwachsenen Erstgucker wurde die Reihe mit jedem Teil besser. Die bunte Spielundspaßwelt geht unter in züngelnden Flammen und lodernder Wut. Juhu. Ich mein, ich mochte diese liebenswerte Reise nach Hogwarts. Jedes Mal. Aber die sich seit mehreren Teilen ankündigende Wohlfühlapokalypse hievt die Reihe auf das nächste Level. Sonst wäre es nur bei Luftballons und Party geblieben. Cool. 9/10
 
Schwarmwissen gefragt!!!

Hat wer ne Ahnung ob es JAWS-DER WEISSE HAI auf BluRay/DVD in der 1. Deutschen Synchronfassung gibt???
Bei der "neuen" 2004 er Synchro zieht sich bei mir alles zusammen und macht sie für mich kaum ansehbar
 
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