Der BLIND GUARDIAN-Thread ("The God Machine", 02.09.2022)

Dieses Thema im Forum "IRON FISTS - Heavy Metal & Doom Metal" wurde erstellt von Räudi, 10. Oktober 2014.

  1. vincen2vega

    vincen2vega Till Deaf Do Us Part

    Ich bin heute beim Einkaufen echt schwach geworden und hab mit den „Metal Hammer“ gekauft wegen der Blind Guardian Titel Story o_O
    Aber ich muss sagen, im Gegensatz zum lustlos wirkenden Rock Hard Interview hat mir das hier Spaß gemacht. Auch das alle am Gespräch beteiligt waren fand ich echt gut.
    Hat Spaß gemacht zu lesen und auch Videodreh wird beleuchtet. Jetzt sitz ich auf dem Balkon, hab nen Whiskey im Glas und muss mich glatt dran erinnern, wie ich damals die VIVA Metalla Interviews zur VÖ der Nightfall gesehen habe, das Rock Hard Vorabinterview gelesen habe, ca. 9 Monate vor Release (damals sollte die CD noch ne „fette Edition“ werden, wie Hansi sagte; man wollte Karten Zeichnungen und noch viel mehr als es dann letzten Endes wurde, da die Tolkien Erben wohl nicht mitgespielt haben).
    Viel Zeit vergangen seit dem.
    Aktuelle Lieblingssongs: „Life Beyond The Spheres“, „Damnation“ und „Let It Be No More“.
     
  2. sash81

    sash81 Till Deaf Do Us Part

    Genauso ist das;) Ich sagte ja, "leider" habe ich den Fehler gemacht.
    Trotzdem wären mir eine oder max. zwei Auskopplungen lieber, bin halt Nostalgiker.
     
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  3. JAYMZ

    JAYMZ Till Deaf Do Us Part

    Bockstarkes Album und macht mit jedem Durchgang mehr Spaß. So etwas hätte ich von BG nicht mehr erwartet.
     
  4. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Das und die erneut sehr dumpfe Produktion (wenn auch kein Brutalausfall wie die letzte Scheibe klangtechnisch) sind in meinem Erstdurchlauf die ersten 2 Sachen die mir durch den Kopf gehen. Für mich zündet da erstmal gar nichts. MAl sehen was die kommenden Umläufe bringen.
     
  5. Runningwild

    Runningwild Till Deaf Do Us Part

    Kein BG und Megadeth Song vorab gehört! Und kann somit das ganze Album genießen! So mache ich es seit einiger Zeit wieder! Keine Vorabsongs mehr:)
     
  6. Blooddawn1942

    Blooddawn1942 Till Deaf Do Us Part

    Morgen mal in aller Ruhe die Erstlauschung vornehmen. Wie viele andere hier mit Jahrgang Ende 70er verbindet mich viel mit BG und auch für mich gab es den Bruch ab Nightfall, ganz gewiss aber seit ANATO...
    Bin wirklich gespannt!
     
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  7. Revalon

    Revalon Deaf Dealer

    Weil es dann kein Life Beyond the Spheres oder Damnation gäb :acute:
     
  8. Cornholio

    Cornholio Till Deaf Do Us Part

  9. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Hier läuft grade der Vorvorgänger zum zweiten Mal nach ewigen Jahren wieder und meine Güte waren die dort zielstrebig und songorientiert. Fast schon "down to the bones" reduziert wenn man den Orchesterklimbim von Sacred World und Wheel Of Time außen vorlässt. Im Kontrast zu der neuen (und auch zum Vorgänger) ist da gar nix verkopft, alles straight to the point. Witzig irgendwie, empfand ich das grade zu Release noch gar nicht so.

    Was ich sagen will: Vielleicht braucht die neue Scheibe einfach noch ein paar Jahre und muss reifen. Aber ob ich die Zeit dafür aufbringe, weil letztlich kann ich das Review 1:1 so unterschreiben, es spricht mir voll aus der Seele, weiß ich nicht. Dafür geht mir noch nicht ein einziger Song so RICHTIG ins Ohr dass ich den am liebsten nochmal hören will, wenn eigentlich schon der nächste losgehen soll.
     
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  10. Paynajaynen

    Paynajaynen Till Deaf Do Us Part

    Überzeugung sieht bei mir auch anders aus oder hört sich anders an. Komisches Album, das ich gerne mögen würde, irgendwie aber nicht kann. Die direkten Vorgänger hatten trotz dessen, dass sie für manch HörerIn überladen waren, immer irgendwie einen roten Faden, einen Spannungsbogen. Gleiches gilt auch für die Klassiker. "The God Machine" wirkt dagegen wie eine Compilation bestehend aus Songs, die aus beiden "Abschnitten" der Diskographie stammen, aber zu den jeweiligen Zeitpunkten nie auf irgendein Album gepasst haben, nun aber als Album zusammengefasst wurden, ohne sie vorher fertiggestellt zu haben. Dabei kommen Blind Guardian einfach nur ganz selten zum Punkt (das Paradebeispiel dafür ist und bleibt "Destiny", das völlig ziellos umherirrt). Ich will's nicht zu früh abschreiben, aber bislang ist's für mich das "schlechteste" Blind Guardian Album, was bei mir aber dadurch in Relation gesetzt wird, dass ich bei den Gardinen quasi Allesmöger bin und daher bislang so gesehen gar kein "schlechtestes Album" hatte.
     
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  11. Arntor

    Arntor Deaf Dealer

    Kann ich genauso unterschreiben.
    Habe jetzt echt einige Durchläufe hinter mir und so richtige Euphorie kommt bei keinem Song auf.
    Zudem schmälert die grausige Produktion echt zusätzlich das Hörvergnügen. Ich denke mir auch bei keinem Lied, dass es live zum Faustrecken motivieren würde. Schade, aber vielleicht wird das nächste Album ein bisschen fokussierter, weil die „neue“ Ausrichtung an sich schon nicht verkehrt ist.
     
  12. SirMetalhead

    SirMetalhead Till Deaf Do Us Part

    Spigelt exakt meine Eindrücke wider. Hatte diese "Startprobleme" allerdings auch bei den beiden (metallischen) Vorgängern, und mit denen bin ich dann irgendwann auch warm geworden. Die "Beyond The Red Mirror" gefiel mir trotz der teilweise für BG-Verhältnisse proggigen Elemente richtig stark. Ob sich das jedoch mit dem neuen auch noch zum Positiven wenden wird, daran zweifel ich gerade, obwohl ich bisher eigentlich bei keinem der Vorgänger wirklich was zu beanstanden hatte.
    Ich hoffe es natürlich, aber bisher wirkt es auf mich auch eher wie eine Jamsession, bei der jemand am Sound rumgespielt hat. An den Klang werd ich mich gewöhnen müssen und irgendwann können, aber am Material werd ich mir wohl noch ein wenig die Zähne ausbeißen. Nach Back-To-The-Roots fühlt sich das für mich zumindest noch zu keiner Sekunde an. Ich vermisse so ein wenig die Balance aus Feinheiten, Riffs und druckvollen Passagen. Bisher nehme ich alles recht gleichförmig laut und präsent wahr. Aber 45 Minuten volle Pulle bewirkt bei mir eher das Gegenteil - die Kraft geht verloren.

    Aber gut - das Album wird seine Spielzeit in den nächsten Wochen definitiv noch bekommen. Vorschnell abschreiben werd ich es nicht.
     
  13. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Habe die gestern nochmal gegeben gehört und die grausige Produktiom bei Seite: Was die an Refrains auffahren um den Songs eine Struktur zu geben, ist nicht von dieser Welt. Eventuell die stärksten BG-Refrains nach Imaginations jemals. Sacred Mind, Throne, Twilight Of The Gods - das ist schier der Wahnsinn. Dazu noch dieses Kippen der Stimmung im Refrain von Grand Parade als "Damnation!" fast schon extatisch positiv gesungen wird. Ganz große Tonkunst.
    Davon spüre ich auf der Göttermaschine exakt nichts.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2022
  14. Revalon

    Revalon Deaf Dealer

    o_O
     
  15. SteelReh

    SteelReh Deaf Leppard

    Nach drei Durchläufen bleibt bei mir neben den noch am ehesten Old Schooligen "Deliver us...", "Violent Shadows" und "Blood OF The Elves" vor allem die Trauerweide " Let It Be..." hängen, k A. warum. Aber auch eher schräge Stücke "Life Beyond..." & "Destiny" haben ihre Momente.

    Album gefällt aktuell besser als der Vorgänger, lediglich die Produktion, da schließe ich mich der Mehrheit hier an, könnte mehr Dynamik vertragen, das durchgehende Lautstärkelevel ist nicht so prall.
     
  16. Revalon

    Revalon Deaf Dealer

    Für mich zusammen mit Damnation bislang meine Favoriten auf dem Album.

    Bei Life Beyond the Spheres und Damnation liebe ich die Refrains, bei Destiny packt mich der Beginn so heftig.
    Diese wabernden, schwebenden Gitarren und der ruhige Gesang, der dann in dieses großartigen "It's not choice nor is it Chance / Fate's completely in my hands" führt.

    Direkt verliebt, als ich den das erste mal in Ruhe gehört hab. Die ersten beiden Male waren jeweils aufm Arbeitsweg, und da war die Aufmerksamkeit nicht so gegeben.
     
  17. Seewolf

    Seewolf Till Deaf Do Us Part

    Die Neue is um Längen besser als die dröge, lahme, fast schon nervige Red Mirror!
     
  18. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Für mich war das immer ne Art Titeltrack, sollte das noch mal editieren. :D
     
  19. Revalon

    Revalon Deaf Dealer

    Dabei schreiben Blind Guardian doch mittlerweile Titeltracks nur noch im Nachhinein :D
     
    dentarthurdent und DungeonMaster gefällt das.
  20. Gorkon

    Gorkon Till Deaf Do Us Part

    Bei Blind Guardian habe ich nach wie vor das Problem, dass sich beim hören alles super anhört und anfühlt. Aber sobald das Album am Ende ist, habe ich alle Erinnerungen dran verloren. o_O
     
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