Der Manowar-Thread

"It was my thirteenth year on a hot winter's day. As I walked through the enchanted Recordshop, I could hear the sound of some Motorbikes and unbelievable fast drumming.
I felt compelled to walk on and find the place of these sounds.
And when the taller metal fans in front of me did clear I was standing in front of some speakers. Before me a real true metal album on CD, playing, rotating. I thought to myself, 'for whom and for what I am waiting for to buy this great album'
Suddenly a ballad-type song came up from track three. There appeared a bass with drums instrumental, stinged by a bumblebee.
Then from the south came a CD-Bonustrack, bearing a very stupid sexist lyric.
From the east came a third, hailing and killing, and finally, from all sides came a Hörspiel which inspired this bullshit I'm writing right now.
With them came soldiers of critics, laughing about their image and attitude!
They were ten tracks in number, but with a look on the cover artwork it warn you about Parental Advisory
And there was a great silence... the end of the album... I played it again
My head began to bang, a full digital recording filled the air with metal, and the four Metal Kings blew with such a trueness that I held fast to a beer.
I listend the four warriors raise their weapons again. Without warning, Eric Adams screaming his metal cry.
They met my ears and brain with a mighty clash! I could feel my phone vibrate. Myself drank much beer that day.
Each of the beer was into myself, a whirlwind of doom!
When the smoke did clear, all my marihuana was gone, there was much ashes in the ashtray.
The bottles lay broken and scattered across my couch like brown leaves blown by the wind.
I saw the four ride together, while two of them left shorty after
And the four spoke the words they always spoke:

"Gods of Metal I call you, my Deaf Forever is by my side.
I seek a life of freedom, free from all false pride.
I will crack false metal CDs with a bold mighty hail.
Cover me with Nu Metal if I should ever fail.
Bong, beer, metal
Zujubeln, Zujubeln, Zujubeln

"Who were those four men?
Who were they? Na Manowar, wer denn sonst!? Und jetzt ab ins Bett, Opa braucht ein Bier...
 
Ich finde diesen perversen Basssound voll geil und was für die "fertige" Version an Touch the sky rumeditiert wurde, passt auf keine Kuhhaut.

Dass es da noch einen Song mehr gibt, wusste ich gar nicht.

Der hier, finde den eigentlich ganz gut. :)
 
Ich finde diesen perversen Basssound voll geil und was für die "fertige" Version an Touch the sky rumeditiert wurde, passt auf keine Kuhhaut.

Dass es da noch einen Song mehr gibt, wusste ich gar nicht.
Ich kenne ehrlich gesagt auch nur diese Hammer Edition. Der Basssound hatte mich eher abgeschreckt als angesprochen, aber seit das Ding 2012 erschienen ist, hab ich die Platte auch nicht mehr gehört. Werd ich auf jeden Fall übers WE mal tun.

Auf der "Nicht die Hammer Edition" ist noch ein Song namens The Kingdom of Steel.
 
Ich kenne ehrlich gesagt auch nur diese Hammer Edition. Der Basssound hatte mich eher abgeschreckt als angesprochen, aber seit das Ding 2012 erschienen ist, hab ich die Platte auch nicht mehr gehört. Werd ich auf jeden Fall übers WE mal tun.

Auf der "Nicht die Hammer Edition" ist noch ein Song namens The Kingdom of Steel.
Über den haben sich damals alle lustig gemacht, fand den aber ziemlich gut.
 
Es ist aber schon so, dass der Kampf gegen den False Metal immer wieder aufs Neue ausgefochten werden musste.
Am Anfang war es der "Hair Metal". Später war es der Grunge, der den wahren Metal bedrohte. Manche begangen sogar temporären Hochverrat, erklärten Metal für tot, schnitten sich die Haare ab und schrieben Alben, die eher dem Hardrock zuzuordnen sind
In anderer Form entstand der Nu Metal als Feind gegen alles was Wahr ist. Scheußliche Variationen wie Metalcore und Deathcore nicht zu vergessen.
Doch alle sind gescheitert, echten Metal permanent zu verdrängen oder sogar zu vernichten.
Manowar als Mahner hat schon seine Berechtigung. Wachsam bleiben! :cool:
 
Es ist aber schon so, dass der Kampf gegen den False Metal immer wieder aufs Neue ausgefochten werden musste.
Am Anfang war es der "Hair Metal". Später war es der Grunge, der den wahren Metal bedrohte. Manche begangen sogar temporären Hochverrat, erklärten Metal für tot, schnitten sich die Haare ab und schrieben Alben, die eher dem Hardrock zuzuordnen sind
In anderer Form entstand der Nu Metal als Feind gegen alles was Wahr ist. Scheußliche Variationen wie Metalcore und Deathcore nicht zu vergessen.
Doch alle sind gescheitert, echten Metal permanent zu verdrängen oder sogar zu vernichten.
Manowar als Mahner hat schon seine Berechtigung. Wachsam bleiben! :cool:
*lol*

Gerade Manowar bekommen seit Jahren nichts mehr auf die Reihe.
 
Ich kenne ehrlich gesagt auch nur diese Hammer Edition. Der Basssound hatte mich eher abgeschreckt als angesprochen, aber seit das Ding 2012 erschienen ist, hab ich die Platte auch nicht mehr gehört. Werd ich auf jeden Fall übers WE mal tun.

Auf der "Nicht die Hammer Edition" ist noch ein Song namens The Kingdom of Steel.

Ein Freund und ich, mit dem ich das Album damals erlebt habe, haben uns auch erstmal beämmelt, aber immerhin war es etwas Neues und hat zum Zuhören veranlasst.
Und dann fand man erst einen Song geil, dann noch einen, noch einen und plötzlich ist aus einer Mischung von alter Verbundenheit und Katastrophentourismus tatsächlich Wertschätzung für ein sicherlich umstrittenes Album geworden.
13 (!) Jahre später kommt dann auch schon Nostalgie ins Spiel, denn mit 21/22 war doch vieles noch etwas leichter als mit 34/35.
Die Welt war ja auch eine andere.

Dass das Album kompositorisch und lyrisch nicht nur anders sondern auch einfacher gestrickt ist als die meisten 80er Geschichten, das ist unbestritten von meiner Seite.

Doch ich bin mir sicher, wäre die Scheibe statt Gods of War erschienen, dass Manowars Geschichte anders verlaufen wäre.
 
Den Satz verstehe ich nicht - die Geschichte der Band war da doch bereits längst geschrieben, was hätte das groß geändert?

Naja, mit Gods of War gab es schon extra viel auf den Deckel und Joey wurde noch joeyiger. Aus Prinzip.

Lord of Steel, mit oder ohne Stoner Bass, wäre bestimmt nicht derart kontrovers aufgenommen worden und Joey vielleicht nicht ganz so abgedreht.
 
Naja, mit Gods of War gab es schon extra viel auf den Deckel und Joey wurde noch joeyiger. Aus Prinzip.

Lord of Steel, mit oder ohne Stoner Bass, wäre bestimmt nicht derart kontrovers aufgenommen worden und Joey vielleicht nicht ganz so abgedreht.
Naja, das "willst du für den Metal sterben" Interview war vorher - viel weiter abdrehen konnte der gar nicht.
 
Naja, mit Gods of War gab es schon extra viel auf den Deckel und Joey wurde noch joeyiger. Aus Prinzip.

Lord of Steel, mit oder ohne Stoner Bass, wäre bestimmt nicht derart kontrovers aufgenommen worden und Joey vielleicht nicht ganz so abgedreht.
Ah, okay, verstehe jetzt, was du damit meinst. Dennoch halte ich das alles (auch im Falle deiner Parallelrealität) nur noch für Nuancen/Randnotizen in der Geschichte der Band, da waren die ersten 10 Jahre ab Debütalbum einfach in jeder Hinsicht wichtiger, und zur Veröffentlichung von "God Of War" hatten Manowar, bzw. Joey ihr Ansehen unter alten Fans schon seit Jahren massiv zerstört, da hätte ein Album wie "Louder Than Hell" auch nicht mehr viel gerissen, zumal das halt einfach steril und einfallslos klingt (wenn auch "erdiger" oder direkter als "WOTW" und "GOW"). Und Joeys Gehabe (das fand ich Mitte der 90er schon schlimm, spätestens dann zu Stefan-Raab-Zeiten) wäre damit ja auch nicht verschwunden...
 
Ah, okay, verstehe jetzt, was du damit meinst. Dennoch halte ich das alles (auch im Falle deiner Parallelrealität) nur noch für Nuancen/Randnotizen in der Geschichte der Band, da waren die ersten 10 Jahre ab Debütalbum einfach in jeder Hinsicht wichtiger, und zur Veröffentlichung von "God Of War" hatten Manowar, bzw. Joey ihr Ansehen unter alten Fans schon seit Jahren massiv zerstört, da hätte ein Album wie "Louder Than Hell" auch nicht mehr viel gerissen, zumal das halt einfach steril und einfallslos klingt (wenn auch "erdiger" oder direkter als "WOTW" und "GOW"). Und Joeys Gehabe (das fand ich Mitte der 90er schon schlimm, spätestens dann zu Stefan-Raab-Zeiten) wäre damit ja auch nicht verschwunden...

Da kommt auch wieder der Altersunterschied ins Spiel:

Vor 20 Jahren, als ich Manowar kennenlernte, mit 14/15, war Joey schon recht joeyig und für einen pubertären Neu-Metaller, der nach 3 Jahren Metallica und Nu Metal ein halbes Jahr zuvor endlich "echten" Metal entdeckt hat, in dieser Musik vollends aufgeht, war dieser Typ gerade genau richtig.
Eine Veränderung in diese Richtung war mir nicht bewusst, für mich hatte der Typ sich schon immer so gegeben, einer der sein Ding durchzieht und, am wichtigsten, für echten Metal einsteht.

Heute sieht das anders aus, man weiß ja auch mehr als damals, aber Joey war für mich eine Offenbarung.
 
Da kommt auch wieder der Altersunterschied ins Spiel:

Vor 20 Jahren, als ich Manowar kennenlernte, mit 14/15, war Joey schon recht joeyig und für einen pubertären Neu-Metaller, der nach 3 Jahren Metallica und Nu Metal ein halbes Jahr zuvor endlich "echten" Metal entdeckt hat, in dieser Musik vollends aufgeht, war dieser Typ gerade genau richtig.
Eine Veränderung in diese Richtung war mir nicht bewusst, für mich hatte der Typ sich schon immer so gegeben, einer der sein Ding durchzieht und, am wichtigsten, für echten Metal einsteht.

Heute sieht das anders aus, man weiß ja auch mehr als damals, aber Joey war für mich eine Offenbarung.
Das allererste, das ich, zumindest bewußt, von Manowar gehört und gesehen hatte, war das Musikvideo von Warriors of the World United. Und da war aus meiner damaligen Sichtweise erstmal extremes fremdschäming angesagt. Nicht allzu lange zuvor war ich beim "wahren" Metal gelandet - also Maiden, Priest, Motörhead (we play Rock'N'Roll!), frühe Metallica... Und dann dieses Video, den Song fand ich okay, aber dieses gepose im Steinbruch, die Ponyfriese von Karl Logan, Joey hat den Bass bis fast unters Kinn geschnallt...
Da hatte sich das Thema Manowar für mich erstmal erledigt, die Auftritte bei und mit Stefan Raab haben meine Meinung nur noch bestätigt. Erst 2 oder 3 Jahre später hat mir der metalhörende Vater eines metalhörenden Kumpels die Battle Hymns aufgeschwatzt. Ja, erst wollte ich die CD nicht von ihmausleihen, aber zum Glück hat er nicht locker gelassen. Das war natürlich eine Offenbarung (Dark Avenger ist bis heute mein Manowar-Lieblingssong!)
Die ersten 4 Alben fand ich dann direkt geil, mit FtW und KoM musste ich auch erstmal warm werden, bei den beiden 90er Alben hat das mit dem warm werden noch etwas länger gedauert. Bei den Sachen aus den 2000ern gibt es hier und da auf den Alben und EPs den ein oder anderen Song, den ich gut finde, aber im Vergleich zu den frühen Großtaten ist auch das eher halbgar. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich meine Meinung da noch, die LtH mag ich auch erst seit wenigen Jahren.
Über des Kumpels Vati hab ich u.a. auch Celtic Frost und Cirith Ungol kennengelernt, der Mann hat einen hervorragenden Musikgeschmack!
 
das fand ich immer sehr cool, hat irgendwie was nobles/erhabenes an sich, ne willkommene Abwechslung zu diesen "ich lass das Ding niedriger als meine Eier an meinen Camouflage Baggypants runterbaumeln"
Heute sehe ich das auch anders, aber damals, als halbstarker Spraller, was ich da teilweise gut bzw. schlecht fand... Zum Glück gibts keine Zeitmaschinen, sonst hätt ich mir sicher schon längst eine runtergehauen...
 
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