Der Nightwish-Thread

Ich finde die Olzon-Alben richtig, richtig stark. Gerade auch wegen des Gesangs, weil mich Tarja zuletzt echt genervt hat.
Mit Floor könnte viel mehr möglich sein, aber irgendwie hat Tuomas den straightrn Metaller in den Schrank gestellt und macht mehr und mehr einen auf künstlerischen Freigeist. Das letzte Album war eine herbe Enttäuschung und wird vor allem Floors Stimmumfang/ Möglichkeiten nicht gerecht.
Amdere Baustelle, aber gleiches Problem: Arch Enemy und Alissa White-Gluz. Die kann so viel und darf nur röhren. Absolut unverständlich.

Stimme dir eigentlich in allen Punkten zu:
- Olzon Alben super
- Floor Alben semi gut, trotz des eindeutig vorhandenes Stimmumfang von Floor
- Alissa bei Arch Enemy (gut hier kenn ich nur das letzte Album von AE und das gefällt mir eigentlich auch sehr gut, aber ich kenn auch The Agonist und ein paar andere Songs auf denen Alissa zeigen konnte das ihre Stimme auch viel mehr hergibt als nur growlen)

Und da ich nicht weiß ob ich es hier gepostet habe, aber meine Liste bezüglich der Alben von Nightwish:


1. Oceanborn
2. Dark Passion Play
3. Once
4. Imaginaerum
5. Century Child
6. Endless Forms Most Beatiful
7. Wishmaster
8. Human II Nature

"Angels Fall First" hab ich mir erst bestellt und müsste die Tage eintreffen.

Und ja, ich weiß viele halten "Wishmaster" für eines der besten Nightwish Alben aber bei mir hält sich da die Begeisterung in Grenzen. Denn nach 1-2 geilen Tracks folgt irgendwie für mich immer ein totaler Schnarcher, sodass der Flow des Albums dadurch für mich leidet.
 
Und ja, ich weiß viele halten "Wishmaster" für eines der besten Nightwish Alben aber bei mir hält sich da die Begeisterung in Grenzen. Denn nach 1-2 geilen Tracks folgt irgendwie für mich immer ein totaler Schnarcher, sodass der Flow des Albums dadurch für mich leidet.
Kann ich gut nachvollziehen. Auch wenn "Wishmaster" allein schon wegen "Dead Boy's Poem" immer einen ganz besonderen Platz einnimmt und ich die Band auf der Tour zum ersten Mal gesehen hab.
Mit "Once" geht es mir da übrigens ähnlich. "Ghost Love Score" ist natürlich der Hammer, "Planet Hell" und "The Siren" stehen bei mir auch weit vorn. Der Rest ist dann so naja, "Nemo" halt totgespielt (wenn auch kein schlechter Song) und " Wish I Had An Angel" konnte ich aufgrund des Gitarrensounds/-riffs noch nie ab. War mir damals unbegreiflich, warum man das als Single raushauen musste.
 
"Nemo" hatte mir noch nie gefallen, verstehe deswegen auch nicht warum das so ein großer "Hit" der Band wurde.
"Wish I Had An Angel" war mein Erstkontakt zur Band und ich mag den Song immer sehr. Aber ich kann auch verstehen, warum manche den Song nicht mögen.

Achja und der beste Nightwish Song ist natürlich "Ghost Love Score". Hatte den das erste Mal auf der "Decades" Best Of gehört und sofort begeistert, da hätte ich gedacht der Song geht nicht noch besser, bis ich mir die Live Version mit Floor angehört habe. Einfach der Wahnsinn.

Ich finde gesanglich hebt Floor die alten Songs auf ein neues Level und sie kann sowohl die Tarja und die Olzon Songs singen.
Aber warum bekommt sie selber nur so schwache Songs für ihre Alben spendiert?
 
"Angels Fall First" hab ich mir erst bestellt und müsste die Tage eintreffen.
Das Teil ist über die knapp 20 Jahre, die ich die Band jetzt kenne unfassbar gewachsen. Das ist halt noch komplett anders als alles, was danach kommen sollte und erinnert mich von der Grundstimmung her an diese besondere Aufbruchsstimmung von der Mandylion von The Gathering.
Ich hab das Album mittlerweile in der Super Sonder Platin Doppel Plus Whatever Specialedition mit Once Upon A Troubadour und Return To The Sea und schießmichrtot und bin super glücklich. Dem Album fehlt zwar an sich durch die ganzen Bonustracks ein wenig der rote Faden aber es sind immer erkennbar diese genialen Momente die hervorblitzen und allgemein noch ganz viel übery Keyboard probiert, wohingegen dann grade auf die folgenden 2 Alben ganz viel Gitarrendominanz zu spüren war, weil Toumas eine deutsche Band namens Helloween kennenlernte und genauso klingen wollte. :D

Listenwahn chronologisch:
Angels Fall First: 8,5 - Debut mit ganz besonderer Atmosphäre
Oceanborn - 9,5 - Die Death Metal-Growl-Experimente schlagen bei mir voll rein und sind auch meine lieblingssongs, der Schmalzfaktor hier und da ist mir jedoch etwas hoch. Swanheart ist schon ein wenig drüber.
Wishmaster - 10 - Magnum Opus, kommt auch nie wieder was dran. Meine erste und liebste Nightwish. Zudem letzte mit grandioser Produktion.
Century Child - 9 - Nightwish Goes Rammsteinriffing mit extrem Plastikproduktion. Dafür überzeugen die Songs mehrheitlich ALLE.
Once - 8-8,5 - Alles eine Spur platter arrangiert, mehr Mainstreamappeal aber auch z.T. richtige HEAVY bretter wie The Siren oder Dead Gardens. Mit Ghost Love Score den besten Track der Band drauf.
Dark Passion Play - 8 - Wenn man den Opener überstanden hat, findet man hier ein paar richtig gute Songs, aber schon alles 1-2 Ligen unterhalb dessen was die Band sonst gemacht hat.
Imaginaerum - 8 - Same here abzüglich Opener.
Endless Forms Most Beautiful - 9 - Nightwish goes back to the roots und liefern einfach ein durchgängig stimmiges, schmissiges Easy Listening Album ab ohne große Experimente.
Human Nature - 5 - Man versucht sich zum Teil an Experimenten, aber auch irgendwie den Massengeschmack zu treffen. Rauskommt weder Fisch noch Fleisch mit nur geringfügigen Songpassagen die einen begeistern.
 
Versuche ich es dann auch mal mit meiner Einschätzung des Gesamtschaffens. Eigenartigerweise habe ich dabei den Eindruck, dass die Eindrücke hier doch sehr durch die Reihenfolge des Kennenlernens und Hörens geprägt wurden. Die sah nämlich bei mir so aus: "Once", "Oceanborn", "Angels Fall First", "Wishmaster", "Century Child" und ab da dann eben zur jeweiligen Veröffentlichung. Entsprechend stehen bei mir die beiden erstgenannten aus dieser Zeit auch vorne, während mich vor allem "Wishmaster" vergleichsweise kalt gelassen hat und ich auch "Century Child" eigentlich nicht als "Durchbruch" o.ä. bezeichnen würde. o_O Na ja, meine Sicht und so.

Angels Fall First: Ein typisches Debütalbum, auf dem viel versucht wird, aber wenig zusammengeht. Einige Sachen sind sogar regelrecht schlimm - ich rede natürlich von Tuomas Holopainens Gesang in "The Carpenter". Die "Lappi"-Instrumentals sind zu verhoben und damit eher verzichtbar. Echte Qualität offenbaren eigentlich nur "Elvenpath" und "Tutenkhamen", den Rest habe ich (außer "The Carpenter" sowie Teilen von "Beauty And The Beast" und "Astral Romance") gar nicht mehr im Ohr.

Oceanborn: Der echte Kracher. Die ersten fünf Songs gehen ohne Ausfälle in einem Rutsch runter, bis "Swanheart" die ganze Sache eher abkühlt, ohne zu langweilen, danach allerdings heben "The Riddler" und "The Pharaoh Sails To Orion" (eigentlich ist das sowas wie Gamma Ray mit anderem Gesang) noch mal auf die Pauke hauen. Die Band hat dabei ihren Stil auf jeden Fall sehr gefestigt, sodass das Album eben recht homogen wirkt und dabei ansonsten aufgrund seiner Struktur doch eine beachtliche Dramatik vorweisen kann. Zugleich wohl bis heute das durchgängig "wildeste" Album der Band, weshalb es in diesem Sinne seinesgleichen sucht.

Wishmaster: Knüpft eigentlich an den Sound von "Oceanborn" an (abgesehen von "Dead Boy's Poem" als erster Beinahe-Orchesterskizze), fällt dabei aber kontrollierter aus, was in diesem Zusammenhang leider auch "sauberer" und "zahmer" bedeutet. Tatsächlich kamen mir beim ersten Hören gerade Stücke wie "She Is My Sin", "Come Cover Me" oder der Titeltrack beinahe klinisch vor. Ein gewisses Moment, das auf "Oceanborn" noch vorherrschend war, ist der Band hier jedenfalls abgegangen. Wirklich überzeugt haben mich eigentlich nur "The Kinslayer" mit seinem Weirdo-Gesang, "Wanderlust" und eben "Deep Silent Complete". Ansonsten bleibt das Album eigentlich nur wegen der bis heute unvergleichlichen "Fishmaster"-Verballhornung in Erinnerung.

Century Child: Hier geht's dann mit gesteigerten Möglichkeiten auf den Gebieten Produktion, Arrangement und auch Gesang wieder voran. Das Ergebnis sind bei gesteigertem Bombast trotzdem ziemlich pfundige Songs, wobei es hier mit dem Eröffnungsdreier aus "Bless The Child", "The End Of All Hope" und "Dead To The World" endlich mal wieder eine "Oceanborn"-artige Abfahrt gibt. "Ever Dream" habe ich danach allerdings nicht im Ohr, "Slaying The Dreamer" haut dagegen wieder ins Mett, wonach die Platte allerdings - gipfelnd im wenig nötigen "The Phantom Of The Opera"-Cover - leider etwas verflacht. Trotzdem: Boden konnte die Band damit auf jeden Fall gutmachen.

Once: Der Trend zu schlüssigen Abfolgen von Songs geht auch hier weiter - hier ist erst "Creek Mary's Blood" die erste Unterbrechung der zuvor so makellosen Abfolge aus Speed-Eröffnung, maschinellem (und herrlich kompromisslosem) Stampfer, Hitsingle und dramatischem Bombastfeuerwerk (wie die Songs heißen, sollten alle Leser dieses Threads ja wissen ;) ). Schlecht macht es allerdings auch die Indianernummer nicht, allerdings nimmt sich dieses Stück für meine Begriffe etwas zuviel Zeit. Danach gibt's mit "The Siren" und folgenden Stücken wiederum einen Anstieg von Song zu Song, wobei ich übrigens komischerweise "Dead Gardens" und "Romanticide" immer schon recht ähnlich gestrickt fand - kleiner Abzug für dieses Detail. "Ghost Love Score" wäre dann nochmals ein gut gestalteter Longtrack, danach gibt's mit zwei Halb- oder Vollballaden einen eher ungewöhnlichen Abschluss (allerdings: "Oceanborn" endete mit "Walking In The Air" und "Sleeping Sun" ja ähnlich). Das Orchester fügt sich hier übrigens für mein Empfinden ganz gut ein - aber vielleicht liegt das auch nur wieder daran, dass sowas damals neu und aufregend war.

Dark Passion Play: Das fand ich dann nach "Once" wiederum anfangs viel zu ambitioniert, und gerade solche groß angelegten Stücke wie - natürlich - "The Poet And The Pendulum", "Sahara" und "7 Days To The Wolves" wirkten mir immer zu effekthascherisch. Es kam mir damals vor, als wären Tuomas Holopainen von der Aussicht, über das ganze Orchester nach Belieben verfügen zu können, komplett die Gäule durchgegangen und die Idee vom einfachen, schlüssigen Song verloren gegangen - umso mehr, als dass gerade durch Kitsch wie "Meadows Of Heaven" oder "Eva" auf der Hand lag, dass Holopainen dazu noch die offenkundige Absicht verfolgte, seine Kindheit zu vertonen. Dieser These steht rückblickend allerdings der Umstand im Raum, dass es dergleichen hier mit Ohrwürmern wie "Bye Bye Beautiful", "Cadence Of Her Last Breath" und vor allem dem Hammer "Master Passion Greed" ja trotzdem gibt und auch die oben noch angekreideten Epen aus heutiger Sicht definitiv Hand und Fuß haben. Trotzdem: Der damalige Nachgeschmack bleibt bei mir irgendwie, und die Anwesenheit von Stücken wie "Eva", "The Islander", "Last Of The Wild" und eben "Meadows Of Heaven" habe ich bis heute nicht verstanden. Ah ja, Anette Olzon macht ihren Job auch ganz gut, wenngleich die Höhen definitiv fehlen. Aber darauf kam's bei Nightwish ehrlich gesagt doch letztmals bei "Passion And The Opera" so richtig an.

Imaginaerum: Das war für mich nach "Dark Passion Play" eine faustdicke Überraschung - wobei ich gestehen muss, dass die Band mich hauptsächlich mit dem herrlich schrägen Dschingis-Khan-Part in "Scaretale" von Anfang an am Haken hatte. Ansonsten auffällig ist vor allem der wieder sehr viel homogenere Charakter der meisten "harten" Stücke - in Sachen Intensität, Tempo und Stimmung gibt es gar keine so großen Unterschiede zwischen "Storytime", "Ghost River", "I Want My Tears Back", "Rest Calm" und "Last Ride Of The Day". Die Ausreißer in Gestalt von "Slow, Love, Slow", "Arabesque" und "Turn Loose The Mermaids" haben dazwischen eine paradoxe Position - auf Alben wie "Once" hätten sie den Fluss gehemmt, hier gehören sie dagegen definitiv dazu und tragen ihren Teil zum Gesamtablauf bei, was bei einem Konzeptalbum nicht ganz verkehrt ist. Das ist so betrachtet natürlich auch ein Fortschritt - ebenso wie die Tatsache, dass das abschließende "Song Of Myself" dann ausgerechnet auch noch diesen Monomanie-Vorwurf an Holopainen recht schlüssig entkräftet. Und es danach mit dem Titeltrack noch ein nettes Orchester-Medley der ganzen Platte gibt. Doch, mir gefällt das noch immer.

Endless Forms Most Beautiful: Komisch. Eigentlich hätte man meinen können, der Einstieg von Floor Jansen hätte die Band irgendwie beflügelt, aber am Ende wiederholt sich hier aus meiner Sicht die Geschichte von "Dark Passion Play" - die Ambitionen führen mal wieder dazu, dass das Album viel zu sauber und kalkuliert wirkt. Das zieht diesmal vor allem die als rockig bis metallisch und eingängig angelegten Songs runter, von denen mich eigentlich nur "Alpenglow" überzeugen kann ("My Walden" wäre ebenfalls noch ein gewisses guitly pleasure von mir), während der Rest mich überraschend kalt lässt - das gilt ausgerechnet für offenkundig als hart und konfrontativ angelegte Stücke wie "Weak Fantasy" und "Yours Is An Empty Hope". Komischerweise finde ich dagegen diesmal ausgerechnet die Balladen gelungen (gut, das ist ja nur "Our Decades In The Sun"), ebenso natürlich das mich seit jeher an Bathorys "Oden's Ride Over Nordland" erinnernde "The Eyes Of Sharbat Gula", und "The Greatest Show On Earth" fängt zumindest stark an - diese Tierfilm-Soundcollage in der zweiten Hälfte ist aber reichlich unnötig. In Summe also für mich ein unbefriedigendes Album.

Human. :||: Nature.: ...und auch hier ist es dann das zweite Album mit Sängerin X, das wieder mal alles besser macht - wirklich eine frappierende Parallele in der Bandgeschichte. Wie bei "Imaginaerum" fällt auch diesmal auf, dass sich die guten Songs alle irgendwie ähneln, was hier dem Album aber wiederum nicht abträglich ist. Interessanter ist diesmal, dass sich die Band die großen Orchesterpassagen tatsächlich für "All The Works Of Nature Which Adorn The World" aufgespart hat, während CD 1 dagegen wiederum etwas "reduzierter" (bei Nightwish sind die Gänsefüßchen um diese Vokabel wirklich angebracht) daherkommt. Nette Zugabe sind die immer wieder verstreuten Elektronik-Einsprengsel, die gerade den Einstieg von "Music" wirklich traumhaft geraten lassen (das erinnert mich an "Take A Bow" von Muse), und die thematische Konzentration dadurch, dass eben dieses CD-2-Monstrum tatsächlich auf Material basiert, das in den Songs auf CD 1 vorbereitet wurde. Das Finale mit der "Pale Blue Dot"-Rezitation und dem abschließenden Galopp ist dann ebenfalls noch so ein höchst memorabler Schlag in die Magengrube des Weltgewissens. Von solchen Eckpunkten zehrt meine Rezeption dieses Albums schon, das muss ich zugeben. Aber wenn das Dazwischen bloß Leerlauf wäre, würde es sicher nicht funktionieren. Ach ja, und ich finde auch Sachen wie "Harvest" in Ordnung. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das "Once" Remaster wurde veröffentlicht. Wie schon letztens @The Riddle Master im Amorphis Thread zwecks fehlerhaftem Vinylboxset angemerkt hat, wurde auch dieses Mal wieder gepfuscht. Sowohl "Nemo", "Planet Hell" als auch "Ghost Love Score" weisen Audioglitches auf. Amüsant daran ist, dass ich die Promofassung aus Interesse gegengecheckt habe und die Probleme da auch schon herrschten, man das aber in keiner Rezension lesen kann. Sollte ich mich irren, wäre ich über Links erfreut. Ansonsten hätte man das zumindest an das Label weitergeben können. Hab' meine Amazon-Bestellung erstmal storniert.
 
Das "Once" Remaster wurde veröffentlicht. Wie schon letztens @The Riddle Master im Amorphis Thread zwecks fehlerhaftem Vinylboxset angemerkt hat, wurde auch dieses Mal wieder gepfuscht. Sowohl "Nemo", "Planet Hell" als auch "Ghost Love Score" weisen Audioglitches auf. Amüsant daran ist, dass ich die Promofassung aus Interesse gegengecheckt habe und die Probleme da auch schon herrschten, man das aber in keiner Rezension lesen kann. Sollte ich mich irren, wäre ich über Links erfreut. Ansonsten hätte man das zumindest an das Label weitergeben können. Hab' meine Amazon-Bestellung erstmal storniert.
Wie hören sich denn Audioglitches an und was ist die Ursache? Ansonsten bin ich froh, dass mich die Alben mit Tarja nicht wirklich ansprechen, sonst würde ich mich jetzt wohl ziemlich ärgern ;).
 
Wie hören sich denn Audioglitches an und was ist die Ursache? Ansonsten bin ich froh, dass mich die Alben mit Tarja nicht wirklich ansprechen, sonst würde ich mich jetzt wohl ziemlich ärgern ;).

Hmm, wie beschreibe ich das am besten... ein kurzes Knacken und "Überspringen".

Hier, am Exempel von "Nemo" (Zeitstempel ist passend eingestellt):

Woran es liegt? Keine Ahnung. Schlampige Arbeit beim Mastering ist wohl am wahrscheinlichsten. Lächerlich ist halt, dass das niemand überprüft hat. Wie gesagt, auch die Promo-MP3s sind fehlerhaft, da hätte man das also schon merken können.
 
Remaster lässt sich anscheinend super verkaufen. Manchmal hört man durchaus Veränderungen, aber viel öfter ist das einfach nur wirkungsloser Hokuspokus. Ein Marketing-Gag.
 
Remaster lässt sich anscheinend super verkaufen. Manchmal hört man durchaus Veränderungen, aber viel öfter ist das einfach nur wirkungsloser Hokuspokus. Ein Marketing-Gag.
Dass man da Veränderungen hört, hatte ich ja neulich bei der "Empire" von QUEENSRYCHE. Nur waren dieses Veränderungen leider (im Vergleich zum Remaster von 2003) für die Tonne, und bei NIGHTWISH scheint es jetzt ja noch schlimmer gekommen zu sein.

Für mich ist ein Remaster grundsätzlich kein Kaufgrund: Da muss dann schon ein Grund genannt werden, und ich warte auch entsprechende Reaktionen ab. Oder noch ehr: Mir muss an der ursprünglichen Fassung irgendwas nicht passen, um überhaupt einen Neukauf in Erwägung zu ziehen. Aber klar: Wenn ein Album lange vergriffen war, kann man auch mal ein Remaster davon kaufen, wenn man es noch nicht hatte. Aber die "Once" bekommt man (grad geguckt) als gute Gebrauchtware auf CD für unter 4€ ...
 
Meistens lohnt sich's erst bei hinzukommendem Re-Mixing. Pure Remaster unterscheiden sich meist in Mini-Mini-Nuancen von der ursprünglichen Version - oder gar nicht. Soll mir ja auch eigentlich egal sein, aber wenn man sowas schon macht, sollte man halt wenigstens nicht so derb pfuschen. Zumal etliche NB-Kunden auf die Beschwerde wohl nur die Antwort bekamen, dass da nichts passieren wird. Laut Nightwish möchte sich die Band selbst oder zumindest deren Management in irgendeiner Form damit befassen. Mal sehen. Ich finde den Umgang damit ziemlich schwach, wundere mich aber auch über Personen, die diesen Mist über den Klee loben. Da fragt man sich, ob die Musik wirklich nur irgendwie nebenbei vorbeirauschen lassen, weil solche Mängel eigentlich nicht überhörbar sind.

Aber gut. Ich wollte das eigentlich nur gepostet haben, falls jemand die Idee hatte, bei dieser Version zuzugreifen. Finger weg! Und stattdessen die ursprüngliche Fassung holen, die ist immer noch erhältlich.
 
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Aber gut. Ich wollte das eigentlich nur gepostet haben, falls jemand die Idee hatte, bei dieser Version zuzugreifen. Finger weg! Und stattdessen die ursprüngliche Fassung holen, die ist immer noch erhältlich.
Ist doch super, dass du offensichtliche/zweifelsfreie Fehler aufzeigst. Mach ich ja auch, wenn mir welche auffallen - bei QUEENSRYCHE hab ich das Album zugeschickt bekommen (also nix mp3), und hab das Remaster im Review trotzdem negativ bewertet.
 
Remaster lässt sich anscheinend super verkaufen. Manchmal hört man durchaus Veränderungen, aber viel öfter ist das einfach nur wirkungsloser Hokuspokus. Ein Marketing-Gag.
Das sehe ich genauso. Und wie Dunkeltroll schon schrieb, bekommt man das Original noch bei Ebay und Co. für wenig Geld.

Dazu kommt noch, dass die "Once" zwar ein gutes Album ist, aber jetzt auch nicht das absolute Highlight der Discografie. Da die Band nicht schon wieder eine Livescheibe/DVD (gab ja mit Floor Jansen schon 2) oder eine Best-of rausbringen kann, kommen jetzt die Remasters. So bleibt man vor der Tour im Gespräch bzw. in der Werbung. Und wenn die wirklich so lieblos mit Glitches (die klingen immer wie Schluckauf) rausgebracht wurden, ist es mehr als peinlich. Schadet nur der Band, was echt schade ist.
 
Das sehe ich genauso. Und wie Dunkeltroll schon schrieb, bekommt man das Original noch bei Ebay und Co. für wenig Geld.

Dazu kommt noch, dass die "Once" zwar ein gutes Album ist, aber jetzt auch nicht das absolute Highlight der Discografie. Da die Band nicht schon wieder eine Livescheibe/DVD (gab ja mit Floor Jansen schon 2) oder eine Best-of rausbringen kann, kommen jetzt die Remasters. So bleibt man vor der Tour im Gespräch bzw. in der Werbung. Und wenn die wirklich so lieblos mit Glitches (die klingen immer wie Schluckauf) rausgebracht wurden, ist es mehr als peinlich. Schadet nur der Band, was echt schade ist.

Gibt mit Floor sogar schon 3 Livealben. Und die virtuellen Shows sollen auch demnächst auf Blu-Ray folgen, hat Tuomas irgendwo auf youtube in 'nem Interview bestätigt.

Schade wegen des Remasters von "Once", hatte ich wg. des Bonuskrams durchaus auffem Radar gehabt. So landet die aber eher nicht in der Sammlung hier. (Hol' ich mir in Sachen Re-Release halt erst mal Manilla Roads "The Circus Maximus" mit DVD...)
 
Kennt ihr des Holpainens zweite Band? In den Neunzigern war er als Gast schon dabei, jetzt ist er festes Mitglied, neben seinem Kollegen Kai Hahto.
ACHTUNG! Black Metal.

 
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