Der R.I.P.-Thread

Die kroatische Journalistin, Schriftstellerin, Essayistin und Feministin Slavenka Drakulić, die vor Allem durch ihre non fiction-Berichte und Essay-Bände zu den Jugoslawien-Kriegen ("Sterben in Kroatien. Vom Krieg mitten in Europa", "Wie wir den Kommunismus überstanden – und dennoch lachten", "Keiner war dabei. Kriegsverbrechen auf dem Balkan vor Gericht") und Romane ("Das Prinzip Sehnsucht", "Das Liebesopfer", "Als gäbe es mich nicht") bekannt wurde, ist am gestrigen 20. Juni 2026 im Alter von 76 Jahren verstorben. Rest in peace.

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"Es gibt kein Ich, und es gibt kein Du. Es gibt nur uns - Und ja, wir sind füreinander verantwortlich!"

(Slavenka Drakulić)
 
Auch gerade gelesen. Das kam für mich jetzt überraschend und es macht mich traurug, obwohl ich mit ihm nie viel geredet habe. Live gesehen habe ich ihn mit Mania, Not Fragile und Iron Angel. Auf Konzerten in den 80er und 90er immer über den Weg gelaufen und da er immer schon ein außergewöhnliche Erscheinung war, immer im Gedächtnis gehabt. R.I.P. Didi!
 
Die französische Sängerin und Tänzerin Guesch Patti, die ihren wohl grössten Erfolg in den 1980ern mit dem Song "Étienne" (dessen lasziv-erotisch aufgeladenes Musik-Video damals von mehreren TV-Sendern nur in einer stark zensierten Version ausgestrahlt wurde) hatte, als Tänzerin unter Anderem mit Pina Bausch arbeitete, und Musik mit Étienne Daho, Françoise Hardy und Chilly Gonzalez aufnahm, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Rest in peace.

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Ebenfalls verstorben in der U.S.-amerikanische Musik-Produzent und A&R-Manager Clive Davis (unter Anderem Columbia Records, Arista Records, RCA Records), der am heutigen 22. Juni 2026, im Alter von 94 Jahren daheim in Manhattan, New York City entschlafen ist. Davis entdeckte und / oder signed-te unter Anderem Janis Joplin, Santana, Bruce Springsteen, Aerosmith, und Billy Joel, und verhalf Whitney Houston zu Star-Ruhm. Rest in peace, also.

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Ja, naja, meistens sind das ja nur kurze, knappe Zusammenfassungen. Ab und zu fällt mir sicherlich auch nochmal was mehr ein, zumal, wenn ich selbst mit der Person irgendwas Tiefergehendes verbinde. So wie bei David Lynch zum Beispiel, dessen Tod mich damals - obwohl fast schon "erwartet" / befürchtet, weil er ja ein knappes halbes Jahr zuvor seine COPD-Erkrankung öffentlich gemacht hatte - doch ziemlich heftig erwischt hatte, und ich dann auch einige Tage in einem seltsamen Zustand der "Promi"-Trauer befangen war. Inclusive öfters mal deswegen weinen, nachts nicht schlafen können, usw. usf. Da hab' ich zum ersten Mal so wirklich verstanden, wie es den Leuten damals beim Tod von Lady Di wohl ergangen sein muss. Zum Glück hatte ich damals gerade Urlaub, und konnte das dann erstmal ein bisschen "sacken" lassen. Wobei ich den entsprechenden Nachruf damals selbstschreibend nicht hier veröffentlicht habe, weil ich zu der Zeit ja noch gar nicht hier angemeldet war (Bei Interesse lässt der sich aber immer noch hier (<--- Link / Klick' mich!) finden). Aber Danke für die netten Worte, auf jeden Fall.
 
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Na gut, aber eigentlich geht's hier in diesem thread ja nicht darum, mich zu belobhudeln, sondern, der jüngst Verstorbenen zu gedenken... und hoffen wir einfach mal, dass ich da in der näheren Zukunft hoffentlich nicht so oft tätig werden, und hier was tippen / posten muss. Merke: Manchmal ist es auch bedeutend besser, mal gar nüscht aus meinen Tippfingerchen zu lesen.
 
...und kaum, dass ich das geschrieben habe, muss ich doch schon wieder tätig werden. Alan Greenspan, ehemaliger Chef der U.S.-amerikanischen Federal Reserve Bank ("Fed"), und in dieser Funktion oberster Währungshüter der U.S.A.-Ökonomie, der in den 1950ern stark von Ayn Rands umstrittener (und IMHO zumindest in ihren Auswirkungen, wenn nicht sogar auch in ihrem Denksystem menschenverachtender) "Objektivismus"-Theorie beeinflusst war, und blieb, und als rechtslibertärer Wegbereiter des Neoliberalismus und des unregulierten Laissez-faire-Kapitalismus galt, zudem bekannt-berüchtigt war für seine nebulös-verklausulierten öffentlichen Ankündigungen und public statements, welche oftmals die globalen Finanzmärkte in Aufruhr versetzten, und die Kurse der stock exchanges ins Wanken brachten, ist im hohen Alter von 100 Jahren in Washington, D.C., verstorben. Die von Greenspan propagierte und perpetuierte legere Finanzpolitik wird entscheidend mitverantwortlich gemacht für die globale Finanzkrise des Jahres 2008. Rest in peace.

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Wo liegt Uppsala?
Dank der norwegischen Sängerin Kirsti (Sparboe) ist diese Bildungslücke seit 1969 geschlossen.
Ruhe in Frieden, Kirsti
 
Gecastetes Projekt hin, One Hit-Wonder her: Y.M.C.A. ist eine Nummer für die Ewigkeit. RIP.

Geheimtipp: "L.M.A.A." von Günter Willumeit.

One-Hit-Wonder ist aber auch ein wenig übertrieben. "Go West", "In The Navy" und natürlich der völlig äh mißratene WM-Song mit der deutschen Nationalmannschaft 1994 "Far away in America" sind durchaus ein Begriff.

Dafür kannte ich die "L.M.A.A." Version noch gar nicht. Danke dafür!

R.I.P. Victor Willis
 
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