Der RUNNING WILD-Thread (inkl. Listenwahn und "Blood On Blood" (29.10.2021))

Für mich sind von RUNNING WILD nur ne Handvoll Alben relevant.
Für die erste Phase "The First Years Of Piracy". Grandiose Neueinspielungen der besten Songs der ersten drei Alben. Die einzigen Neueinspielungen irgendeiner Band die besser als die Originale sind. ;-)
Dann die Alben:
01. Blazon Stone 10/10
02. Pile Of Skulls 10/10
03. Port Royal 9/10
04. Death Or Glory 9/10

Das war es prinzipiell. Vom Rest kann ich noch "Masquerade" und "Victory" leichtes abgewinnen. Der Rest ist mir völlig schnuppe. Ja, auch "Black Hand Inn". Für mich eins der am meisten überbewerteten Scheiben überhaupt.
Interessant! Die Black Hand Inn liegt ja nicht nur zeitlich, sondern auch stilistisch zwischen dem Vorgänger Pile of Skulls und dem Nachfolger Masquerade. Insofern ist es für den unbeteiligten Dritten natürlich schon seltsam, dass das Album für dich so komplett rausfällt.
 
Bei mir steht das frühe Schaffen von Running Wild deutlich höher im Kurs als bei Dir.

Daher bei mir so:

Gates to purgatory 9,5/10
Death or glory 9,5/10
Branded and exiled 9/10
Port royal 9/10
Black hand inn 9/10
Under Jolly Roger 8,5/10
Pile of skulls 8/10
Masquerade 8/10
The rivalry 8/10
Blazon stone 8/10


Bonus/live: Ready for boarding 9,5/10

Nunja....DEUTLICH bei Deinen Punktevergaben ist das ja nun nicht. ABER: Meine Punkteverteilung würde für meine Liste ja ähnlich aussehen - nur dass ich eben andere Alben einen oder anderthalb Punkte vorn hätte. ;)
Vom Debüt bis einschließlich Rivalry ist das für mich eine beinahe makellose Diskographie. :feierei:
 
Hab mir jetzt ganz bewusst noch mal die letzten 3 Scheiben (resilienet/rapid.../blood...) gegeben, mit denen ich inzwischen meinen Frieden gemacht habe.

Stelle für mich fest:
die meisten Songs "hardrocken/metaln" so vor sich hin und sind beliebig von Album zu Album austauschbar.

Es gibt aber auch einige Ausnahmen, welche irgendwie heraus stechen:

1.the drift (treibt schön/toller Refrain)
2.desert rose (toller Refrain)
3.by the blood in your heart (Hymne)
4.into the west (gute Laune Metaller)
5.one night ond day( könnte von SANTIANO sein)
6.the shellback( hinten raus einfach mal 3 Minuten Gitarre/RW goes Southern Rock)
7.wild wild nights (gute Laune Metaller)
8.the iron times (bester Longtrack seit geraumer Zeit)

Wie sieht es bei euch aus, gibt es Songs welche bei euch heraus stechen?

P.S.
Übrigens meine ich nicht die Antwort:
stechen gegenüber den alten Klassikern alle heraus, da eh alles Mist!;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde The Drift so gerne mal mit guter Produktion hören. Der hätte auch gut in die goldene Ära gepasst.

Leider muss ich feststellen, dass ich den Vorankündigungen bei RW immer auf den Leim gehe und dann herbe enttäuscht werde. Ehrlicherweise muss ich für mich feststellen, dass vielleicht noch von der Victory aus dem Jahr 2000 ein bisschen was brauchbar war (Titelsong, The Husar, Return of the Gods). Danach gab es zT noch die eine oder andere passable Nummer (die o.g., würde als Longtrack noch The ghost hinzufügen), aber das alles insgesamt eher so mäh war. Bei ner unbekannten Band hätte das niemand hinter dem Ofen hervorgeholt.

Ergo für mich: die Phase, in der RW für mich sehr verzichtbar sind, dauert mit 25 Jahren jetzt schon deutlich länger an als die Zeit, in der sie gute Musik machen (Debut bis The Rivalry, vielleicht Victory).
 
Vor allem The Drift mag ich sehr. Ich komme auch mit Desert Rose und Into The West gut klar. Aber beim Rest von @triker Liste schüttelt es mich. Und ich habe es wirklich oft versucht mit den neuen Alben. Die neueste läuft mittlerweile komplett an mir vorbei. Nicht schlecht, aber auch nichts, was bei mir im Ohr bleibt. Auf der Rapid Foray gefallen mir noch Stick To Your Guns und Blood Moon Rising. Auf der Resilient kann ich mit Bloody Island etwas anfangen.
 
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@Kosh667
Sehe ich wie du mit den Phasen.
Das nach der Rivalry-ok,Victory ist teilweise gut,die Phase länger dauert wo mir die Band leider nix mehr gibt als die Phase vom Debüt an...Traurig. Bin eigentlich großer Fan.
Hab die Rapid Foray letzte Woche einmal gehört...Gibt mir echt leider nix.
 
Was macht der Kasparek eigentlich beruflich? Von den paar Auftritten und seinem musikalischen Output kann ja wohl keiner leben...
 
Was macht der Kasparek eigentlich beruflich? Von den paar Auftritten und seinem musikalischen Output kann ja wohl keiner leben...

Täusch Dich da mal nicht, allein mit den Einnahmen von den vier Headliner-Festival Auftritten 2022 könnten wahrscheinlich die meisten von uns ein paar Jährchen ganz gut leben. Angeblich hat er ja auch immer gute Plattenverträge ausgehandelt, so daß er früher gut verdient haben dürfte, mit den aktuellen Scheiben ein bißchen was reinkommt, der Backkatalog wirft sicher gut was ab (kommen ja auch ständig Rereleases, Boxsets etc.) und ein wenig Merch wird hi und da auch über den Tisch gehen.

Glaube nicht, daß Rolf da noch groß was anderes "arbeiten" muss
 
Was macht der Kasparek eigentlich beruflich? Von den paar Auftritten und seinem musikalischen Output kann ja wohl keiner leben...
Ich kann da mal auf mein Interview mit ihm von 2016 verweisen. Da erzählt er ein wenig über seine Gagen, etc.

 
Wir haben wieder ein neues Video für euch: Diesmal haben wir uns Kiss of Death vorgenommen und mit der Band gecovert.

Am Gesang ist diesmal Andreas "Gö" Görgen, der ansonsten beim Megadeth-Tribute MEGALIVE am Mikro steht!

 
Weil: So dicht beieinander wie die Alben von Death Or Glory bis einschließlich Black Hand Inn stilistisch und qualitativ liegen, ist es für mich nicht nachvollziehbar, wie man eines davon als "total mittelmäßiges Album" wahrnehmen und gleichzeitig die drei anderen abfeiern kann.

Ich kann verstehen, dass man einen anderen Favoriten als Death Or Glory hat oder die Platte innerhalb dieser 4er-Gruppe sogar an letzter Stelle rankt. Ich kann auch verstehen, dass das Album evtl. noch weiter nach hinten rutscht, wenn jemand sagt, dass für ihn Running Wild nicht nur mit diesen vier Scheiben auf ihrem Höhepunkt waren, sondern sogar über fünf, sechs oder sieben Alben lang. Und ich kann auch verstehen, dass jemand Death Or Glory nur mittelmäßig oder sogar doof findet, weil er mit Running Wild generell nichts anfangen kann oder nur mit ihrer absoluten Frühphase. Aber was sich mir halt so gar nicht erschließt, ist wie man von vier sich zum Verwechseln ähnlich sehenden Schwestern drei hübsch und eine so lala oder sogar hässlich finden kann.
"Zum verwechseln ähnlich" finde ich von den vier Platten eigentlich nur "Pile Of Skulls" und "Black Hand Inn". Die anderen beiden sind allein soundtechnisch schon komplett anders. Wobei ja "BHI" auch schon eine deutlich sterilere Produktion hat als "POS".
Aber musikalisch/stilistisch ist es halt wirklich so, dass die Band mit "Death Or Glory" (spätestens) ihren typischen Stil gefunden und die Blaupause für die folgenden Alben geliefert hat. Allerdings waren das Album und auch "Blazon Stone", sowie vor allem "Port Royal" stilistisch noch deutlich vielseitiger, als alles, was die Band ab "Black Hand Inn" gemacht hat (ab da gibt's gefühlt nur noch 3 Arten von Songs).
Ich hab die Band 1992 kennengelernt und damals sehr abgefeiert, auch jedes neue Album bis einschließlich "Rivalry". Mit "Victory" haben sie mich dann als Fan verloren, völlig einfallslose Songs und noch viel schlimmere Produktion, die man eigentlich nur als Frechheit bezeichnen kann (eigentlich unglaublich, dass sie die danach sogar noch mehrmals unterbieten konnten)!
Wie schon mehrmals geschrieben, sind mir aber seit einer Weile auch die Alben von 1994 bis einschließlich 1998 nicht mehr wichtig, und gerade "Rivalry" und "Masquerade" haben einen grauenhaft sterilen Drumsound ("Black Hand Inn" aber eigentlich auch schon, wobei da ja noch "richtig" eingespielt, aber bereits mit Samples gearbeitet wurde. Ab "Masquerade" müsste doch alles von der Band Drumcomputer sein, zumindest klingt es so - und nicht einmal, wie ein besonders gut programmierter).

Rangfolge für alle Ewigkeit bei mir:

  1. Port Royal (so vielseitig war die Band nie wieder! Und jeder Song ein Hit! Gesangstechnisch auch der Zenit der Bandgeschichte)
  2. Death Or Glory (wäre "Renegade" nicht, stünde sie vielleicht an erster Stelle, aber den Refrain finde ich nervig und den Song eh eher mittelmäßig)
  3. Blazon Stone
  4. Pile Of Skulls
  5. Under Jolly Roger
  6. Gates To Purgatory
  7. Branded And Exiled
  8. (Rivalry)
  9. (Black Hand Inn)
  10. (Masquerade)

Die letzten drei davon hab ich schon lange wieder verkauft, aus oben genannten Gründen (rein von den Songs her wären die bei mir sonst wohl evtl. noch über dem Debüt). Wenn ich Bock auf die Band habe, landen meist die Alben von 1988 bis 1992 im Player/auf dem Teller.
Rest ist zumindest produktionstechnisch, aber größtenteils auch vom Songwriting her eine Zumutung! Mit den letzten zwei Alben hat die Band zwar wieder grob die richtige Richtung eingeschlagen, aber die besten (nein, eigentlich alle) Songs klingen da wie ein Abklatsch bereits bekannter Songs der Zeit zwischen 1989 und 1992.
Und die Produktionen sind immer noch eine Frechheit, wenn auch nicht mehr ganz so furchtbar, wie etwa zu "Rogues En Vogue"-Zeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Zum verwechseln ähnlich" finde ich von den vier Platten eigentlich nur "Pile Of Skulls" und "Black Hand Inn". Die anderen beiden sind allein soundtechnisch schon komplett anders. Wobei ja "BHI" auch schon eine deutlich sterilere Produktion hat als "POS".
Wobei es musikalisch/stilistisch halt wirklich so ist, dass die Band mit "Death Or Glory" (spätestens) ihren typischen Stil gefunden und die Blaupause für die folgenden Alben geliefert hat. Allerding waren das Album und auch "Blazon Stone" und vor allem "Port Royal" stilistisch noch deutlich vielseitiger, als alles, was die Band ab "Black Hand Inn" gemacht hat (ab da gibt's gefühlt nur noch 3 Arten von Songs).
Ich hab die Band 1992 kennengelernt und damals sehr abgefeiert, auch jedes neue Album bis einschließlich "Rivalry". Mit "Victory" haben sie mich dann als Fan verloren, völlig einfallslose Songs und noch viel schlimmere Produktion, die man eigentlich nur als Frechheit bezeichnen kann (eigentlich unglaublich, dass sie die danach sogar noch mehrmals unterbieten konnten)!
Wie schon mehrmals geschrieben, sind mir aber seit einer Weile auch die Alben von 1994 bis einschließlich 1998 nicht mehr wichtig, und gerade "Rivalry" und "Masquerade" haben einen grauenhaft sterilen Drumsound ("Black Hand Inn" aber eigentlich auch schon, wobei da ja noch "richtig" eingespielt, aber bereits mit Samples gearbeitet wurde. Ab "Masquerade" müsste doch alles von der Band Drumcomputer sein, zumindest klingt es so - und nicht einmal, wie ein besonders gut programmierter).

Rangfolge für alle Ewigkeit bei mir:

  1. Port Royal (so vielseitig war die Band nie wieder! Und jeder Song ein Hit! Gesangstechnisch auch der Zenit der Bandgeschichte)
  2. Death Or Glory (wäre "Renegade" nicht, stünde sie vielleicht an erster Stelle, aber den Refrain finde ich nervig und den Song eh eher mittelmäßig)
  3. Blazon Stone
  4. Pile Of Skulls
  5. Under Jolly Roger
  6. Gates To Purgatory
  7. Branded And Exiled
  8. (Rivalry)
  9. (Black Hand Inn)
  10. (Masquerade)

Die letzten drei davon hab ich schon lange wieder verkauft, aus oben genannten Gründen (rein von den Songs her wären die bei mir sonst wohl evtl. noch über dem Debüt). Wenn ich Bock auf die Band habe, landen meist die Alben von 1988 bis 1992 im Player/auf dem Teller.
Rest ist zumindest produktionstechnisch, aber größtenteils auch vom Songwriting her eine Zumutung! Mit den letzten zwei Alben hat die Band zwar wieder grob die richtige Richtung eingeschlagen, aber die besten (nein, eigentlich alle) Songs klingen da wie ein Abklatsch bereits bekannter Songs der Zeit zwischen 1989 und 1992.
Und die Produktionen sind immer noch eine Frechheit, wenn auch nicht mehr ganz so furchtbar, wie etwa zu "Rogues En Vogue"-Zeiten.
Du hast schon lange nicht mehr erwähnt, dass BHI ne sterile Produktion hat. Wird wohl mal wieder Zeit!
 
Du hast schon lange nicht mehr erwähnt, dass BHI ne sterile Produktion hat. Wird wohl mal wieder Zeit!
Habe vor kurzem den gesamten Thread gelesen und da ist mir die häufige Erwähnung, der sterilen Black Hand Inn, auch aufgefallen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, war das heute, der zehnte Post dazu. @Acrylator tolles Jubiläum. :D
Aber spätestens jetzt, dürfte jeder wissen, wie du zu der geilen BHI stehst. ;)
Edith war der Meinung, es waren sogar 59 sterile Erwähnungen. Na dann...
 
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Habe vor kurzem den gesamten Thread gelesen und da ist mir die häufige Erwähnung, der sterilen Black Hand Inn, auch aufgefallen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, war das heute, der zehnte Post dazu. @Acrylator tolles Jubiläum. :D
Aber spätestens jetzt, dürfte jeder wissen, wie du zu der geilen BHI stehst. ;)
Hey, ich bin hier immerhin auch schon 10 Jahre aktiv! ;)
Ich finde, so durchschnittlich einmal im Jahr kann man schon erwähnen, dass der Drumsound auf "Black Hand Inn" total steril klingt :D (vor allem, weil die Scheibe meist so uneingeschränkt abgefeiert wird).
 
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