Der Serien-Thread

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Fallout (Season 2)

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(Nach zwei Folgen): Die Serie formt ein Universum... nicht weniger als die Open-World Dinger der Vorlage. Fabelhaft geschnitzte Figuren, Dialoge, die nicht beliebig sind (wie [vor allem später] bei Walking Dead), und eine Landschaft, an der man sich trotz viel Computer nicht sattsieht. Ostern darf kommen...
 
Fallout (Season 2)

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(Nach zwei Folgen): Die Serie formt ein Universum... nicht weniger als die Open-World Dinger der Vorlage. Fabelhaft geschnitzte Figuren, Dialoge, die nicht beliebig sind (wie [vor allem später] bei Walking Dead), und eine Landschaft, an der man sich trotz viel Computer nicht sattsieht. Ostern darf kommen...
Es ist vor allem eine Welt, die sich mit sehr viel Liebe zum Detail am Ausgangsmaterial orientiert und man muss einfach sagen, dass wahrscheinlich kaum jemals Jemand eine Postapokalypse geschaffen hat, die soviel Charakter hat, wie es die Erfinder von Fallout vermochten.

Die Figuren der Serie sind auch toll gezeichnet, passen ins Universum und vor allem der Main-Cast weiß durch die Bank weg einfach gut zu unterhalten. Man sieht denen einfach gerne zu, bei was auch immer sie machen.
 
Ich hab damals (1997 & 1998) die beiden ersten Games gezockt (All Time Faves!!) und war im Vorfeld der Serie extrem skeptisch, ob man es schaffen würde, das alte Feeling und Worldbuilding entsprechend wiederzugeben. 100%ig überzeugt bin ich nach zwei Staffeln noch nicht, aber es ist deutlich besser geworden, als ich gedacht hätte. Hier werden sowohl die Kenner, als auch Leute ohne Lore-Kenntnise bedient. Cool.
 
Ich hab damals (1997 & 1998) die beiden ersten Games gezockt (All Time Faves!!) und war im Vorfeld der Serie extrem skeptisch, ob man es schaffen würde, das alte Feeling und Worldbuilding entsprechend wiederzugeben. 100%ig überzeugt bin ich nach zwei Staffeln noch nicht, aber es ist deutlich besser geworden, als ich gedacht hätte. Hier werden sowohl die Kenner, als auch Leute ohne Lore-Kenntnise bedient. Cool.
Die Serie ist auch nicht frei von Schwächen...

...und rein erzählerisch auch insgesamt nicht so stark wie die besten der Spiele. Im Prinzip hatte man jetzt zwei Staffeln lang die Jagd nach jeweils einem großen Mysterium, nur um am Ende jeweils festzustellen, dass dahinter ein noch größeres Mysterium steckt. Das ist effektiv genug, um viele Zuschauer bei der Stange zu halten, aber es erzählt mir eigentlich zu wenig darüber, was in der Welt, die wir da gezeigt bekommen, wirklich abgeht. Mal wird da was interessantes angedeutet, wie etwa die Zerstrittenheit der Stählernen Bruderschaft oder das Schicksal der RNK, aber bisher wirklich nur gestreift.

Eigentlich scheint die Serie bisher eher ne Geschichte zu erzählen, was vor dem Krieg passiert ist und wie es dazu kommen konnte und nutzt die Postapokalypse dabei als den Ort, wo das dann 200 Jahre später aufgeklärt wird - zumindest mutmaßlich. Dabei fand ich die Frage auch in den Spielen nie besonders interessant. Der allgemeine Wahnsinn der Menschheit war mir als Erklärung, wie es dazu kommen konnte, immer gut genug und interessant fand ich immer, was dann in dieser Welt, die daraus entstanden ist, passiert. Der Aspekt wird aber bislang in der Serie immer nur gestreift und bekommt nie besonders viel Tiefe. Wie gesagt, die Postapokalypse selbst ist der eigentliche Star bei Fallout und man nutzt sie bisher kaum um eine Geschichte IN IHR zu erzählen.

Was mich auch stört, ist, dass es für meinen Geschmack zu viele Subpolts gibt, die immer wieder von den interessanteren Teilen der Geschichte ablenken. Die Parts, die in den beiden Vaults spielen und der Plot rund um Norm waren ganz klar die Schwachpunkte, in denen auch nahezu nichts interessantes passiert ist.

Meckern auf einem immer noch hohen Niveau.
 
Nach dem Film "Chihiros Reise ins Zauberland" und der Doku "Inside The Manosphere" stehen jetzt die beiden Serien "Something Very Bad Is Going To Happen" oder "Wayward" auf meiner Liste. Habe hier noch nix dazu gefunden. Lohnt es sich, mit einer der beiden Serien zu beginnen?
 
Nach dem Film "Chihiros Reise ins Zauberland" und der Doku "Inside The Manosphere" stehen jetzt die beiden Serien "Something Very Bad Is Going To Happen" oder "Wayward" auf meiner Liste. Habe hier noch nix dazu gefunden. Lohnt es sich, mit einer der beiden Serien zu beginnen?
"Wayward" haben wir nach drei Folgen abgebrochen. Das wirkte alles schon sehr, sehr voller Klischees und die Story war Reißbrett.

Dafür haben wir dann die polnische Serie "Lead Children" gesehen, die fanden wir ziemlich gut, auch wenn das Thema ziemlich hart ist (es geht um durch Umweltverschmutzung vergiftete Kinder im Polen der 60er. Sehr viel positiver war "The Newsreader". Australische Serie, in Richtung "The Morning Show" und "The Newsroom", aber spielt in den 80ern.
 
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"Wayward" haben wir nach drei Folgen abgebrochen. Das wirkte alles schon sehr, sehr voller Klischees und die Story war Reißbrett.

Dafür haben wir dann die polnische Serie "Lead Children" gesehen, die fanden wir ziemlich gut, auch wenn das Thema ziemlich hart ist (es geht um durch Umweltverschmutzung vergiftete Kinder im Polen der 60er. Sehr viel positiver war "The Newsreader". Australische Serie, in Richtung "The Morning Show" und "The Newsroom", aber spielt in den 80ern.
Schade. Klang gut: Finsterer Internatsthriller, Toni Collette in der Hauptrolle (mochte sie in "Muriels Hochzeit" und "Little Miss Sunshine"), Wes-ähnliche Bilder. Aber auf dein Urteil ist Verlaß. Ich brauche nach den traumatisierten Machos ne Story, die nix mit der kaputten Realität zu tun hat. "The Newsreader" könnte was sein; danke!
 
Schaue gerade Landman auf Paramount, die letzte Sheridanserie die ich noch nicht gesehen habe.Muss bis jetzt sagen, absolut phantastisch.
Paramount ist zurzeit für 2,99 buchbar für 2 Monate.
 
Bin gestern bei Netflix über "Lost in Space" gestolpert, nicht mehr ganz neu und von der Beschreibung her eigentlich genau mein Science Fiction wie ich es mögen würde. Allerdings bin ich mir nun nach 2 Folgen nicht mehr ganz sicher, was ich davon halten soll.
Wirkt auf mich schon ziemlich flach, Außerirdischer auch komisch.
Wahrscheinlich auch noch zu früh, aber lohnt es sich dranzublieben...?
 
Heute im BR beim Gipfeltreffen, Lucki Maurer. Als ich aus Werner Schmidbauers Mund das Wort Black Metal hörte, dachte ich, ich hab einen Ohrencharlie, dann noch Immortal und Norwegen und ein Kirchennaja, ACDC, Lemmy.... Also damit hab ich nicht gerechnet. Gibts sicher in der Mediathek. Maurers Band, Seasons in Black, fand hier im Forum auch schon Erwähnung. Davon abgesehen ist, bzw. war, das Gipfeltreffen tatsächlich einer der Höhepunkte im BR.
 
Bin gestern bei Netflix über "Lost in Space" gestolpert, nicht mehr ganz neu und von der Beschreibung her eigentlich genau mein Science Fiction wie ich es mögen würde. Allerdings bin ich mir nun nach 2 Folgen nicht mehr ganz sicher, was ich davon halten soll.
Wirkt auf mich schon ziemlich flach, Außerirdischer auch komisch.
Wahrscheinlich auch noch zu früh, aber lohnt es sich dranzublieben...?
Ich fand es eigentlich ganz ok. Gut, der Junge hat Nervpotential. Aber insgesamt hat es mir viel besser als der Film von 1998 gefallen.
 
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