Der Tech-Death-Thread (Alkaloid, Obscura, Obsidious, Changeling, Vektor uvm...)

Wie toll ist bitte das neue Video von CHANGELING?

Sensationell! Wie alles an dieser Band.

Hast du als Insider eigentlich irgendwelche Infos ob da mal ein Konzert oder gar eine Tour geplant ist?
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass man diese Songs live umsetzten kann aber falls doch würde ich alle Hebel in Bewegung setzen um dabei zu sein.
 
Nachdem ich gerade bei Instagram meine Tech-Death-Related-AOTY-Liste gepostet habe, fiel mir auch dieser Thread hier wieder ein, also wieso nicht. In alphabetischer Reihenfolge:

ByoNoiseGenerator – Subnormal Dives

Wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man lieber Defeated Sanity, Naked City oder Herbie Hancock hören will. Beim allem Chaos trotzdem mit einem großartigen Gespür für Flow und Dynamik.

Dead and Dripping – Nefarious Scintillations

Technisch, brutal und hypnotisch zugleich, außerdem mit sehr eigenem und sehr effektivem Sounddesign. Beeindruckend, wie dieses Projekt mit jedem neuen Release besser wird.

Feind – 9mm Neuroleptika

Sechs Minuten chaotischer Technical Deathgrind und pure Reizüberflutung, dazu stumpfe aber stabile politische Texte.

Frogg – Eclipse

Sehr melodischer und eingängiger technischer/progressiver Death Metal voller verspielter Riffs, netter Ideen und allgemein einem hohen Spaßfaktor.

Guilt Dispenser – Detonation

Okay, hier wird der Bezug zu Tech/Prog Death von mir zugegebenermaßen sehr gedehnt, aber ich will jede Gelegenheit nutzen, um Werbung für diese großartige Band zu machen: Hektischer Powerviolence gepaart mit Mathcore (aber ohne die nervigen Teile), Power und Dynamik ohne Ende. Wenn ich einen einzelnen Release als AOTY nennen müsste, dann wäre es dieser hier.

Kakothanasy – Metagonism

Wie eine kältere, kalkuliertere Version von Defeated Sanity, oder eine stärker auf Riffs und weniger auf Atmosphäre fokussierte Version von Wormed.

Sallow Moth – Mossbane Lantern

Progressiver/technischer Death Metal, der sich nicht um Genreerwartungen schert, dabei aber erstaunlich eingängig bleibt, gemessen daran, wie vielseitig und beinahe experimentell er wird.

Toughness – Black Respite of Oblivion

Demilich auf Steroiden – wie kann man das nicht lieben?

Vauruvã – Mar da Deriva

Wieder ein kleiner stilistischer Stretch, aber wieder zu gut, um nicht jede Gelegenheit für eine Erwähnung zu nutzen: Ich bin immer noch geflasht davon, wie stimmig und natürlich diese Kombination aus atmosphärischem Black Metal mit Prog-Elementen und Einflüssen traditioneller brasilianischer Musik klingt. Fühlt sich auch ein bisschen wie ein Verwandter von Krallice an – nur mit echten Songs.


Honorable Mentions: Deliquesce, Dormant Ordeal, Ominous Ruin, Retromorphosis, Tómarúm, Veilburner

Fehlt bestimmt noch Einiges, das ich noch nicht gehört (oder vergessen) habe, aber die Auswahl reicht locker, um von nem sehr guten ahr zu sprechen. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Video spülte es mir heute in die YT-Vorschläge. Eine Cover-Band, die das komplette "Epitaph"-Album von Necrophagist live runterfrickelt, mit drei Gitarren.
Full album cover of Necrophagist's 2004 album "Epitaph" performed by the Berklee Necrophagist directed study ensemble at Oliver Colvin Recital Hall on 10/31/25.
Herrlich.
 
Neue Inferi am 10. April
1400378.jpg

Vorabsong "The Rapture of Dead Light"
 
Zurück
Oben Unten