Nachdem ich gerade bei Instagram meine Tech-Death-Related-AOTY-Liste gepostet habe, fiel mir auch dieser Thread hier wieder ein, also wieso nicht. In alphabetischer Reihenfolge:
ByoNoiseGenerator – Subnormal Dives
20 track album
byonoisegenerator-label.bandcamp.com
Wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man lieber Defeated Sanity, Naked City oder Herbie Hancock hören will. Beim allem Chaos trotzdem mit einem großartigen Gespür für Flow und Dynamik.
Dead and Dripping – Nefarious Scintillations
8 track album
deadanddrippingus.bandcamp.com
Technisch, brutal und hypnotisch zugleich, außerdem mit sehr eigenem und sehr effektivem Sounddesign. Beeindruckend, wie dieses Projekt mit jedem neuen Release besser wird.
Feind – 9mm Neuroleptika
10 track album
feind.bandcamp.com
Sechs Minuten chaotischer Technical Deathgrind und pure Reizüberflutung, dazu stumpfe aber stabile politische Texte.
Frogg – Eclipse
10 track album
froggofficial.bandcamp.com
Sehr melodischer und eingängiger technischer/progressiver Death Metal voller verspielter Riffs, netter Ideen und allgemein einem hohen Spaßfaktor.
Guilt Dispenser – Detonation
18 track album
guiltdispenser.bandcamp.com
Okay, hier wird der Bezug zu Tech/Prog Death von mir zugegebenermaßen sehr gedehnt, aber ich will jede Gelegenheit nutzen, um Werbung für diese großartige Band zu machen: Hektischer Powerviolence gepaart mit Mathcore (aber ohne die nervigen Teile), Power und Dynamik ohne Ende. Wenn ich einen einzelnen Release als AOTY nennen müsste, dann wäre es dieser hier.
Kakothanasy – Metagonism
8 track album
kakothanasy.bandcamp.com
Wie eine kältere, kalkuliertere Version von Defeated Sanity, oder eine stärker auf Riffs und weniger auf Atmosphäre fokussierte Version von Wormed.
Sallow Moth – Mossbane Lantern
8 track album
sallowmoth.bandcamp.com
Progressiver/technischer Death Metal, der sich nicht um Genreerwartungen schert, dabei aber erstaunlich eingängig bleibt, gemessen daran, wie vielseitig und beinahe experimentell er wird.
Toughness – Black Respite of Oblivion
9 track album
toughness.bandcamp.com
Demilich auf Steroiden – wie kann man das nicht lieben?
Vauruvã – Mar da Deriva
3 track album
vauruva.bandcamp.com
Wieder ein kleiner stilistischer Stretch, aber wieder zu gut, um nicht jede Gelegenheit für eine Erwähnung zu nutzen: Ich bin immer noch geflasht davon, wie stimmig und natürlich diese Kombination aus atmosphärischem Black Metal mit Prog-Elementen und Einflüssen traditioneller brasilianischer Musik klingt. Fühlt sich auch ein bisschen wie ein Verwandter von Krallice an – nur mit echten Songs.
Honorable Mentions: Deliquesce, Dormant Ordeal, Ominous Ruin, Retromorphosis, Tómarúm, Veilburner
Fehlt bestimmt noch Einiges, das ich noch nicht gehört (oder vergessen) habe, aber die Auswahl reicht locker, um von nem sehr guten ahr zu sprechen.
