Deserted Fear / Kvaen / Fall Of Serenity / Messticator - April/Mai 2025

Maztur

Deaf Dealer
24.04.2025 Hamburg, Bahnhof Pauli
25.04.2025 Essen, Turock
26.04.2025 Jena, F-Haus
27.04.2025 Osnabrück, Bastard Club (Matinée)
28.04.2025 Kassel, Goldgrube
29.04.2025 Hannover, Musikzentrum
30.04.2025 Berlin, Cassiopeia
01.05.2025 Wiesbaden, Schlachthof
02.05.2025 München, Backstage (Halle)
03.05.2025 Stuttgart, Club Zentral

Tickets kosten knapp 30 € (Wiesbaden)

VOF_Tour_24_-_Facebook_Banner.jpg
 
Wenn es mit dem Dienstplan vereinbar ist, dann zur Matinee nach Osnabrück. Ein bisschen Death Metal an einem Sonntagnachmittag ist doch herrlich.
 
Ich habe tatsächlich auch die Suche hier bemüht, weil ich mir sicher war, dass es zu dieser Tour schon ein Unterkapitel gibt, genauso wie @hulud. Meine Karte für München habe ich schon eine Weile hier. Auf Kvaen bin ich gespannt/freue ich mich und Deserted Fear sind live sowieso eine Bank.
 
Eben mit Bahnhof Pauli gesprochen.
Beginn des ersten von drei Supportacts ist 19 Uhr, nicht 20 Uhr, wie auf den Tickets vermerkt. Einlass ab 18.30.
 
Also Berlin am Mittwoch war sehr geil.
War ja hauptsächlich wegen Deserted Fear anwesend und wurde wie immer nicht enttäuscht. Manuel, Fabian und John im Dauergrins Modus lieferten aber sowas von ab und auch der Aushilfsdrummer soll nicht unerwähnt bleiben, der die Truppe ordentlich nach vorne trieb!!
Übrigens gab es von allen Band's Tourshirt's, was ja eher selten der Fall ist.
Sehr guter Abend :top:
 
Wollte gestern eigentlich in Minga am Start sein, war dann aber zu fertig von der Arbeit. :hmmja:
 
Also Berlin am Mittwoch war sehr geil.
War ja hauptsächlich wegen Deserted Fear anwesend und wurde wie immer nicht enttäuscht. Manuel, Fabian und John im Dauergrins Modus lieferten aber sowas von ab und auch der Aushilfsdrummer soll nicht unerwähnt bleiben, der die Truppe ordentlich nach vorne trieb!!
Übrigens gab es von allen Band's Tourshirt's, was ja eher selten der Fall ist.
Sehr guter Abend :top:
Zusammengefasst: Dauergrinsend in der Sauna. War ein rundum gelungener Abend
 
Wollte gestern eigentlich in Minga am Start sein, war dann aber zu fertig von der Arbeit. :hmmja:

Aus meiner Sicht schade, denn der Abend war aus meiner Sicht rundherum gelungen.

Die Hamburger Messticator begannen pünktlich gegen 19.00 Uhr und zeigten 30 Minuten lang, in welche Richtung es an diesem Abend gehen würde. Angetrieben von einem unaufgeregt wirkenden aber ungemein flinken und kreativen Drummer, der die Band ordentlich nach vorne drückte, boten die drei guten und abwechslungsreichen Death Metal, der teilweise mit schönen Thrash-Riffs und (sparsam eingesetzt) "modernem" Groove-Elementen. Der Gitarrist war im Riff- und Solospiel gut und der Bass stopfte alle Lücken zu. Zudem waren die beiden vorne am Bühnenrand ständig in Bewegung, so dass die Zeit wie im Flug verging. Schön auch, dass der Gitarrist ein Warbringer-Shirt trug, denn dadurch wurde die Inspiration für ihr Logo-"M" deutlich (siehe das Warbringer-"W" im Bandlogo).

Nach nur 10 Minuten Umbaupause kamen Fall Of Serenity für ihre 35 Minuten zum Zug. Auch die Fünf boten einen guten Auftritt, der v.a. vom Spiel der beiden Gitarristen geprägt wurde. Wunderbar fand ich die Parts, in denen so leicht Sólstafir-artige Post-Riffs eingestreut wurden, aber auch die klassische Riff- und Soloarbeit boten die beiden toll dar. Trotzdem fand ich den Auftritt etwas weniger gelungen als den von Messticator, weil ich hier a) den Drummer schwächer fand (im vergleich zu oft im Midtempo dahinklöppelnd) und b) der Sänger an meinem Platz ganz vorne praktisch nicht hörbar war. Leider ist das eine ziemliche Schwäche in Halle und Club des Backstage, die immer dann auftritt, wenn eine Band ohne Monitorsound (also mit In-Ears) spielt. Trotzdem ernteten die Fünf gute eine Resonanzen, die sie sich durch ihr sympathisches Auftreten aber auch verdient hatten.

In der folgenden gut 15 Minuten langen Umbaupause (bis 20.33 Uhr) wurde es vor der Bühne deutlich voller. Auf Kvaen hatten offenbar viele Leute gewartet - und das auch vollkommen zurecht. Die 50 Minuten waren eine einzige Demonstration von Black-Death-Spielkunst bei wunderbar klarem Sound (lediglich ein leichter Anflug von Trigger-Klacker in der Bassdrum nervte bei einzelnen Passagen). Entsprechend abgefeiert wurde der heimliche Headliner - und das absolut verdient -, so dass in den grimmig geschminkten Gesichtern immer wieder ein Anflug von Lächeln zu erkennen war. Speziell das Doppel aus Formless fires und The funeral pyre (Songs 5&6 von 8) brachte die Halle zum Kochen. Beide Daumen hoch, das war ein ganz toller Auftritt!

Wer aber glaubte, den Stimmungshöhepunkt mit den Schweden erlebt zu haben, der wurde ab 21.43 Uhr eines Besseren belehrt. Denn die geschätzt 250 Anwesenden drehten während der folgenden 75 Minuten die Stimmungsschraube konsequent nach oben. Und obwohl ich die neue Platte bisher nicht so toll finde, fügten sich auch die neuen Songs gut ein und zeigten, dass sich die Musik der Band in der Live-Situation gar nicht so stark verändert hat, wie ich das auf den letzten beiden Alben wahrnehme. Es bleibt harter Death Metal, der durch Fabians wunderschöne Gitarrenmelodien stilvoll ausgekleidet wird. Und diese finden sich in den alten Stücken genauso - vielleicht dort nur etwas weniger aufdringlich. Von den neuen Stücken fand ich vor allem das auf Platte für mich bisher eher unscheinbare Titelstück Veins of fire beeindruckend, das im Zugabeteil brutal knallte. Ansonsten war die Band verdammt gut drauf und verbreitete absolute Spielfreude.
Nur die fünf Saiten auf dem Bass: Hey, da hätten es in bester D-A-D-Manier auch zwei getan. Wobei dann eine immer noch ungenutzt geblieben wäre. ;)
 
Aus meiner Sicht schade, denn der Abend war aus meiner Sicht rundherum gelungen.

Die Hamburger Messticator begannen pünktlich gegen 19.00 Uhr und zeigten 30 Minuten lang, in welche Richtung es an diesem Abend gehen würde. Angetrieben von einem unaufgeregt wirkenden aber ungemein flinken und kreativen Drummer, der die Band ordentlich nach vorne drückte, boten die drei guten und abwechslungsreichen Death Metal, der teilweise mit schönen Thrash-Riffs und (sparsam eingesetzt) "modernem" Groove-Elementen. Der Gitarrist war im Riff- und Solospiel gut und der Bass stopfte alle Lücken zu. Zudem waren die beiden vorne am Bühnenrand ständig in Bewegung, so dass die Zeit wie im Flug verging. Schön auch, dass der Gitarrist ein Warbringer-Shirt trug, denn dadurch wurde die Inspiration für ihr Logo-"M" deutlich (siehe das Warbringer-"W" im Bandlogo).

Nach nur 10 Minuten Umbaupause kamen Fall Of Serenity für ihre 35 Minuten zum Zug. Auch die Fünf boten einen guten Auftritt, der v.a. vom Spiel der beiden Gitarristen geprägt wurde. Wunderbar fand ich die Parts, in denen so leicht Sólstafir-artige Post-Riffs eingestreut wurden, aber auch die klassische Riff- und Soloarbeit boten die beiden toll dar. Trotzdem fand ich den Auftritt etwas weniger gelungen als den von Messticator, weil ich hier a) den Drummer schwächer fand (im vergleich zu oft im Midtempo dahinklöppelnd) und b) der Sänger an meinem Platz ganz vorne praktisch nicht hörbar war. Leider ist das eine ziemliche Schwäche in Halle und Club des Backstage, die immer dann auftritt, wenn eine Band ohne Monitorsound (also mit In-Ears) spielt. Trotzdem ernteten die Fünf gute eine Resonanzen, die sie sich durch ihr sympathisches Auftreten aber auch verdient hatten.

In der folgenden gut 15 Minuten langen Umbaupause (bis 20.33 Uhr) wurde es vor der Bühne deutlich voller. Auf Kvaen hatten offenbar viele Leute gewartet - und das auch vollkommen zurecht. Die 50 Minuten waren eine einzige Demonstration von Black-Death-Spielkunst bei wunderbar klarem Sound (lediglich ein leichter Anflug von Trigger-Klacker in der Bassdrum nervte bei einzelnen Passagen). Entsprechend abgefeiert wurde der heimliche Headliner - und das absolut verdient -, so dass in den grimmig geschminkten Gesichtern immer wieder ein Anflug von Lächeln zu erkennen war. Speziell das Doppel aus Formless fires und The funeral pyre (Songs 5&6 von 8) brachte die Halle zum Kochen. Beide Daumen hoch, das war ein ganz toller Auftritt!

Wer aber glaubte, den Stimmungshöhepunkt mit den Schweden erlebt zu haben, der wurde ab 21.43 Uhr eines Besseren belehrt. Denn die geschätzt 250 Anwesenden drehten während der folgenden 75 Minuten die Stimmungsschraube konsequent nach oben. Und obwohl ich die neue Platte bisher nicht so toll finde, fügten sich auch die neuen Songs gut ein und zeigten, dass sich die Musik der Band in der Live-Situation gar nicht so stark verändert hat, wie ich das auf den letzten beiden Alben wahrnehme. Es bleibt harter Death Metal, der durch Fabians wunderschöne Gitarrenmelodien stilvoll ausgekleidet wird. Und diese finden sich in den alten Stücken genauso - vielleicht dort nur etwas weniger aufdringlich. Von den neuen Stücken fand ich vor allem das auf Platte für mich bisher eher unscheinbare Titelstück Veins of fire beeindruckend, das im Zugabeteil brutal knallte. Ansonsten war die Band verdammt gut drauf und verbreitete absolute Spielfreude.
Nur die fünf Saiten auf dem Bass: Hey, da hätten es in bester D-A-D-Manier auch zwei getan. Wobei dann eine immer noch ungenutzt geblieben wäre. ;)

250 Nasen waren da? War die Halle so halb voll?
 
Die Zahl ist meine Schätzung, wie geschrieben. Vielleicht waren es auch ein paar mehr (oder auch weniger). Aber von "voll" war's schon noch weit entfernt. Du hättest also noch leicht Platz gehabt. ;)
(Ich verstehe aber, wenn Dir die Arbeit gestern den Stecker gezogen hat.)
 
Aus meiner Sicht schade, denn der Abend war aus meiner Sicht rundherum gelungen.

Die Hamburger Messticator begannen pünktlich gegen 19.00 Uhr und zeigten 30 Minuten lang, in welche Richtung es an diesem Abend gehen würde. Angetrieben von einem unaufgeregt wirkenden aber ungemein flinken und kreativen Drummer, der die Band ordentlich nach vorne drückte, boten die drei guten und abwechslungsreichen Death Metal, der teilweise mit schönen Thrash-Riffs und (sparsam eingesetzt) "modernem" Groove-Elementen. Der Gitarrist war im Riff- und Solospiel gut und der Bass stopfte alle Lücken zu. Zudem waren die beiden vorne am Bühnenrand ständig in Bewegung, so dass die Zeit wie im Flug verging. Schön auch, dass der Gitarrist ein Warbringer-Shirt trug, denn dadurch wurde die Inspiration für ihr Logo-"M" deutlich (siehe das Warbringer-"W" im Bandlogo).

Nach nur 10 Minuten Umbaupause kamen Fall Of Serenity für ihre 35 Minuten zum Zug. Auch die Fünf boten einen guten Auftritt, der v.a. vom Spiel der beiden Gitarristen geprägt wurde. Wunderbar fand ich die Parts, in denen so leicht Sólstafir-artige Post-Riffs eingestreut wurden, aber auch die klassische Riff- und Soloarbeit boten die beiden toll dar. Trotzdem fand ich den Auftritt etwas weniger gelungen als den von Messticator, weil ich hier a) den Drummer schwächer fand (im vergleich zu oft im Midtempo dahinklöppelnd) und b) der Sänger an meinem Platz ganz vorne praktisch nicht hörbar war. Leider ist das eine ziemliche Schwäche in Halle und Club des Backstage, die immer dann auftritt, wenn eine Band ohne Monitorsound (also mit In-Ears) spielt. Trotzdem ernteten die Fünf gute eine Resonanzen, die sie sich durch ihr sympathisches Auftreten aber auch verdient hatten.

In der folgenden gut 15 Minuten langen Umbaupause (bis 20.33 Uhr) wurde es vor der Bühne deutlich voller. Auf Kvaen hatten offenbar viele Leute gewartet - und das auch vollkommen zurecht. Die 50 Minuten waren eine einzige Demonstration von Black-Death-Spielkunst bei wunderbar klarem Sound (lediglich ein leichter Anflug von Trigger-Klacker in der Bassdrum nervte bei einzelnen Passagen). Entsprechend abgefeiert wurde der heimliche Headliner - und das absolut verdient -, so dass in den grimmig geschminkten Gesichtern immer wieder ein Anflug von Lächeln zu erkennen war. Speziell das Doppel aus Formless fires und The funeral pyre (Songs 5&6 von 8) brachte die Halle zum Kochen. Beide Daumen hoch, das war ein ganz toller Auftritt!

Wer aber glaubte, den Stimmungshöhepunkt mit den Schweden erlebt zu haben, der wurde ab 21.43 Uhr eines Besseren belehrt. Denn die geschätzt 250 Anwesenden drehten während der folgenden 75 Minuten die Stimmungsschraube konsequent nach oben. Und obwohl ich die neue Platte bisher nicht so toll finde, fügten sich auch die neuen Songs gut ein und zeigten, dass sich die Musik der Band in der Live-Situation gar nicht so stark verändert hat, wie ich das auf den letzten beiden Alben wahrnehme. Es bleibt harter Death Metal, der durch Fabians wunderschöne Gitarrenmelodien stilvoll ausgekleidet wird. Und diese finden sich in den alten Stücken genauso - vielleicht dort nur etwas weniger aufdringlich. Von den neuen Stücken fand ich vor allem das auf Platte für mich bisher eher unscheinbare Titelstück Veins of fire beeindruckend, das im Zugabeteil brutal knallte. Ansonsten war die Band verdammt gut drauf und verbreitete absolute Spielfreude.
Nur die fünf Saiten auf dem Bass: Hey, da hätten es in bester D-A-D-Manier auch zwei getan. Wobei dann eine immer noch ungenutzt geblieben wäre. ;)
Gute Zusammenfassung, war tatsächlich eines meiner besten Konzerte bisher in 2025. Einzig den Opener Messticator fand ich wenig prickelnd, aber das wir mir nach dem Reinhören zuvor eh schon klar, dass die so gar nicht meine Baustelle sind.
 
Die Zahl ist meine Schätzung, wie geschrieben. Vielleicht waren es auch ein paar mehr (oder auch weniger). Aber von "voll" war's schon noch weit entfernt. Du hättest also noch leicht Platz gehabt. ;)
(Ich verstehe aber, wenn Dir die Arbeit gestern den Stecker gezogen hat.)

Ja, die Arbeit und die Tatsache, dass es in der Backstage Halle stattgefunden hat. Da wirds schnell zu voll, das Ding stinkt. ;)
 
Zurück
Oben Unten