Die besten Black Metal Veröffentlichungen 2025

Klarkash-Ton

Deaf Dealer
Da das Jahr ja demnächst vorüber ist, mache ich mal einen Thread für die Highlights von 2025 auf... und mache dann auch gleich mal den Anfang:

Die besten Black Metal EPs 2025

01. Lucerne Hammer - Vermilon Pyre​

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Eps finden ja meistens weniger Beachtung als Alben, „Vermilon Pyre“ ist für mich aber dieses Jahr sicher die großartigste Veröffentlichung in Sachen Black-Metal und sollte auf keinen Fall verpasst werden. Extrem verzweifelter/emotionaler Black-Metal, der mir bei jedem Hören eine enorme Gänsehaut beschert. Lucerne Hammer ist ein Projekt, das man definitiv beobachten sollte. Besser geht es nicht! 10/10

02. Lunar Amulet - s/t

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Brillante Debüt-EP, hinter der Aaron Charles steckt. Der Mann ist u.a. Sänger bei Falls of Rauros, hilft aber auch gelegentlich bei den Live-Shows von Panopticon aus. Mit Charles anderem Solo-Projekt Rhûn kann ich ja nicht so viel anfangen, das hier trifft aber voll meinen Nerv! Leicht punkiger Black Metal mit extrem angepisstem Gesang und jeder Menge fantastischer Riffs. Dazwischen gibt es immer wieder kürzere synth-lastige Instrumentals, die das Ganze nicht unnötig strecken, sondern massiv aufwerten. Hoffe da kommt bald ein Album. 10/10

03. Inner Cloister - Demo MMXXV

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Last-Minute-Entry auf dieser Liste. Ich habe die Band, die auf ihrem Foto auf Bandcamp völlig nackt posiert, quasi gerade erst vor 5 Minuten entdeckt - Deswegen kopiere ich einfach mal ganz dreist den Promotext des Labels hier rein: „Sinister northwest US unit INNER CLOISTER announces their arrival with 2 offerings of creeping, otherworldly lofi blackmetal. Channeling the darkest and strangest reaches of contemporaries such as ASH BORER, FLUISTERAARS, GRAV, and THRÄ, as well as dusty recollections of luminaries such as WEAKLING and BETHLEHEM (…)“ - Die EP klingt glücklicherweise dann auch genauso fantastisch, wie sich das Zitat liest.. 10/10​
 
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04. Witness - Hymns of Precession

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Die bei Lucerne Hammer erwähnte Gänsehaut gibt’s auch bei Witness. Diese liefern auf ihrer Debüt-EP atmosphärischen, düsteren und recht drone-lastigen Black-Metal, inklusive genialem Krächzgesang und gelegentlichen Ambient-Parts. Wer dieses Jahr die Alben von Returning und Fauna mochte und/oder noch immer den alten WITTR nachtrauert, sollte hier mal reinhören. Anspieltipp: https://www.youtube.com/watch?v=wW6m6j3haWc&list=RDwW6m6j3haWc&start_radio=1

05. Nimbifer - Vom Gipfel

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Schon „Der böse Geist“ war letztes Jahr ja ein absolutes Highlight und hatte es ziemlich weit oben in meine Jahresliste geschafft (tatsächlich würde ich es retrospektiv sogar noch höher ranken als damals). Mit „Vom Gipfel“ legen Nimbifer glücklicherweise ebenso beeindruckend nach. Es ist wirklich unglaublich, wie es der Band gelingt in einer so kurzen Spielzeit so eine Atmosphäre zu erschaffen. Ein weiteres Meisterwerk!

06. Keys to the astral Gates and magic Doors - Anathema

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Neue Veröffentlichung der Band mit dem großartigen Logo. Raw Black-Metal ist eigentlich nicht so mein Fall (zumindest meistens), das hier ist aber über jeden Zweifel erhaben. Einziges Manko: Nach knapp 10Minuten ist der ganze Spaß schon wieder vorbei. Beim nächsten Mal darf es gerne wieder etwas länger werden.​
 
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07. Fluisteraars - De Kronieken Van Het Verdwenen Kasteel III

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Fluisteraars haben auf meiner (nicht wirklich existenten) „Bands, die mir eigentlich gefallen müssten“-Liste lange den ersten Platz belegt. Richtig geklickt hat es bei mir ehrlich gesagt erst bei ihrer Castle-Trilogie, deren letzter und mMn auch bester Teil Mitte diesen Jahres erschienen ist. Lohnt sich allein schon wegen „Sediment der Impressies“. Was für ein Song!

08. Selvnatt - Empty Life

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Hier weiß man eigentlich schon beim Blick aufs Cover, was man bei „Empty Life“ bekommt - Black Metal à la Këkht Aräkh, von einem Kerl, der vor wenigen Monaten wahrscheinlich noch ausschließlich Trap gepumpt hat, bis er dann zufällig über die Darkthrone-Platten seines großen Bruders gestolpert ist. Spätestens bei meiner Alben-Liste wird man aber merken, dass ich für diese Art von Musik durchaus ein Faible habe - Sogar ein sehr großes. Anders als Draugveil oder Empilarist lässt das hier zwar fast jede Eigenständigkeit vermissen und klingt nach einem reinen Pale Swordsman-Rip-Off (sogar was die Ästhetik der Musikvideos angeht), das macht aber in diesem Falle gar nichts.

09.Krallice - No Hope

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„No Hope“ für ein neues Krallice-Album in diesem Jahr, dafür gab es 2025 aber immerhin eine neue EP. Zwei Songs in 24 Minuten. Der erste Song das typische Gefrickel, der Zweite rein instrumental und macht in etwa da weiter, wo "Inorganic Rites" aufgehört hat. Könnte auch der Score zu einem A24-Horror- oder Giallofilm sein. Krallice holen mich zugegebenermaßen nicht immer ab, mit ihren letzten Releases haben sie es aber definitiv geschafft.​
 
10.Barbelith/Trhä - Split

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Eine Band, deren Name eine Anspielung bzw. Referenz an Grant Morrsons Mindfuck-Epos „The Invinsibles“ ist, kann ja eigentlich gar nicht schlecht sein. Barbeliths Debüt-Album erschien vor über zehn Jahren, zur Hochzeit des untrven Hipster-Black-Metals und hatte mir damals ziemlich gut gefallen. Danach wurde es lange ruhig und nach dem „Comeback“ dann leider auch etwas belanglos. Die diesjährige Split-EP mit everybody's darling Trhä, der nun auch drittes offizielles Mitglied der Band ist, weiß aber wieder zu gefallen.

11. Ultima Necat - Fragments of Pain
12. Derhead - Irrational II
13. Raat - White Fire
14. Panopticon - The Poppies bloom for no King
15. Deadyellow - I long to dream, I long for thee

16. ГНЁТ- Ночь Молода
17. Porgada - Czarne Obrazy
18. Nearless - Even the Light has grown tired of us
19. Pluvia - Saturne Furie​
20. The Blood Mountain Black Metal Choir - Folklore

21. Valkos - Laiko Klausimas
22. Mimesis - Verschleiß
23. Nebriu - Kontrast
24. Capitalist - In The Days Of Crimson Sun
25. Senza - Celestial Body

26. Narrat - Levana
27. Trhä - Lact'eben
28. Teardrinker - Killing the Flowers will not delay Spring
29. Atlantic - Timeworn
30. Harifa - Swinging from the Family Tree​
 
Weiter geht's mit den Alben:

Die besten Black Metal Alben 2025

01. Yellow Eyes - Confusion Gate​

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Eigentlich wollte ich hier schreiben, dass 2025 zwar ein extrem starkes Jahr in Sachen Black-Metal war, das eine Überalbum, das klar über allen anderen Veröffentlichungen thront, meiner Meinung nach aber irgendwie fehlte - Doch dann haben Yellow Eyes gegen Ende des Jahres, pünktlich zu Halloween, ohne große Vorankündigung, glücklicherweise noch „Confusion Gate“ gedroppt und genau für dieses Album gesorgt. Die Band hat ja noch nie etwas Schlechtes veröffentlicht (ich mochte auch Master's Murmur), aber Confusion Gate ist definitiv das Beste was sie je gemacht haben. Ein Meisterwerk!

02. Lijkschouwer - What the Blade reveals​

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Auf Platz 2 landen bei mir Lijkschouwer aus der Niederlande. Wie schon an anderer Stelle geschrieben spielen diese extrem düsteren und atmosphärischen Black Metal mit ein paar Death Metal-Elementen (besonders beim Gesang). Letzteres ist eigentlich nicht so mein Ding, aber "What the Blade reveals" ist dennoch ein ziemliches Brett geworden, das mich u.a. etwas an die letzten Sun Worship-Sachen erinnert. Wer die bereits erwähnten Yellow Eyes mag, kann hier aber auch mal reinhören.

03. Final Dose - Under the eternal Shadow​

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Nach der Sichel (Lijkschouwer) kommt die Axt. Genau wie die Band fasse ich mich hier aber kurz: Dreckiger Black-Metal-Punk mit etwas Dungeon-Synth und einem Hauch DSBM. Hier werden 10 Songs in 23 Minuten runtergeknüppelt - Trotzdem geben Final Dose nicht einfachpermanent Vollgas, sondern sorgen immer wieder für genügend Abwechslung und Varianz. Was will man mehr?​
 
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04. Uamh - Prairie Smoke​

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Genialer Lofi-Black-Metal, der weniger nach Wald & Wiesen klingt, als das Cover, die Songtitel und die Bandcamp-Tags vermuten lassen. Mit Veröffentlichungen von Fiadh kann man ja generell nichts falsch machen, das hier ist aber definitiv nochmal eine eigene Hausnummer. Prairie Smoke besteht aus 4 langen Tracks (alle um die 10 Minuten),die, aufgrund des repetitiven Riffings eine enorm hypnotische Qualität besitzen - Gepaart mit den intensiven und verzweifelten Schreien und den vielen großartigen Melodien, entfacht das Album so eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Aber unbedingt mit Kopfhörern hören!

05. Empilarist - Pale River, Ghost Reflection​

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Nach der Axt (Final Dose) kommt das Schwert und damit beenden wir dann auch unsere kleine Waffen-Trilogie mit einem Album, das ich ohne dieses Forum wahrscheinlich nicht entdeckt hätte (dafür Danke an Spitter). Das Ein-Mann-Projekt aus Chile schlägt musikalisch in eine ähnliche Kerbe wie Këkht Aräkh, Draugveil & Selvnatt und ergänzt das Genre des Romantic Black-Metal um eine weitere Perle. Der Pale Swordsman kann sich jedenfalls warm anziehen - Auch wenn das hier gefühlt keine großen Wellen geschlagen hat und noch eher ein Geheimtipp ist. Beim nächsten Mal also vielleicht einfach noch ein paar Rosen aufs Cover packen - Dann klappt's bestimmt auch mit dem Fame. Fazit: (Auch ohne Rosen) Ganz, ganz großartig!

06. Wounds of Recollection - I found the Love that I was looking for​

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First Hipster-Entry auf dieser Liste und die letzte Veröffentlichung von Annos, der auch hinter Projekten wie The Blood Mountain Black Metal Choir und Isleptonthemoon steckt. Spätestens seit "Sunbather" von Deafheaven wird der Markt ja regelmäßig mit Blackgaze-Platten überschwemmt und Vieles davon fällt recht belanglos aus, Wounds of Recollection hat mich mit diesem Album aber echt gepackt und berührt. Dass das hier nichts für Puristen ist, sieht man wahrscheinlich schon am Cover, spätestens dann aber am Albumtitel und den Texten, die sich nicht nur mit Tod und Vergänglichkeit, sondern auch mit (igitt!) Liebe beschäftigen. I Found the Love That I Was Looking For ist (und das kann man im Black-Metal-Bereich nur selten sagen) einfach nur schön.​
 
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07. Draugveil - Cruel World of Dreams and Fears​

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Falls ich mit Platz 6 meine nicht vorhandene Credibility noch nicht völlig verspielt habe... dann hold my beer... denn hier kommt Draugveil: Über die Platte wurde kurz nach Release ja ein ziemliches Gewese gemacht - Was primär an der Cringeness/Epicness des Covers und der damit einhergehenden Frage lag, ob bei dessen Herstellung KI genutzt wurde. Über die Musik wurde dabei kaum gesprochen, da diese, so zumindest der Konsens, ziemlich 08/15 sei. Diesem Urteil würde ich jedoch vehement widersprechen. Draugveil spielen großartig rotzigen Black-Metal mit starken Punk-Einschlag - Eine absolute Hit-Platte!

08. Trhä - ∫um'ad∂ejja ∫ervaj /∫um'ad∂ejja mºoravaj/ Ducel ëf∂acet'asde§ (...)​

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Damián Antón Ojeda (u.a. Trhä, Sadness) veröffentlicht ja gefühlt alle 5Minuten ein neues Album auf Bandcamp. Bei einer solchen Veröffentlichungsflut könnte man ja nun davon ausgehen, dass darunter zwangsläufig die Qualität leidet und/oder sich beim Hörer irgendwann ein Übersättigungsgefühl einstellt - Dem ist allerdings nicht so. Alleine im Februar 25 hat er unter dem Moniker Trhä gleich 3 Alben (!) veröffentlicht und alle davon sind grandios. Ich würde daher einfach ganz dreist 3 Veröffentlichung auf Platz 8 setzten. Müsste ich mich aber entscheiden, würde ich wahrscheinlich das Album mit dem schmissigen Titel „Ducel ëf ∂acet'asde§ denalëcaáhabna ë∫ igatenamëc. já sjaboj. já qá§mëna.ëmat'alsob nimëde eh enΩëcunnab nipi¶e“ wählen. U.a. weil Ojeda dort vermehrt mit Ambient-Parts arbeitet, was dem Projekt mMn extrem gut zu Gesicht steht und mich wünschen lässt, dass er irgendwann mal ein reines Ambient-Album veröffentlicht. Hat er unterirgendeinem Alias aber wahrscheinlich sowieso schon längst getan.

09. Vigljos - Tome II: Ignis Sacer​

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Not the Bees? Im Falle von Viglijos aber doch immer wieder gerne. Um die Schweizer Imker ist nach ihrem Debüt ja ein ziemlicher Hype entstanden, ihre zweite Veröffentlichung (so zumindest mein Gefühl) ging jedoch irgendwie unter. Meiner Meinung völlig zu unrecht, denn "Tome 2" stellt nochmal eine klare Steigerung zum schon absolut fantastischen Vorgänger da. Weirdo-Black-Metal at its best. Muss man aber in der Stimmung für sein...​
 
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10. Trest - Energumen​

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Eigentlich stand hier eine andere Veröffentlichung (siehe Ergänzungen unten), aber Trest ist definitiv ein würdiger Ersatz. Auch wenn ich mir das Album zugegebenermaßen erst etwas erarbeiten musste. Das Cover hatte zwar sofort mein Interesse geweckt und irgendwie leichte Ingmar Bergman-Assoziationen hervorgerufen (besonders an „Das siebente Siegel“) - und rein instrumentell ist das hier auch absolut fantastisch - aber an die Vocals musste ich mich erst mal gewöhnen. Und auch wenn ich von ihnen immer noch nicht 100% überzeugt bin, höre ich mir „Energumen“ immer und immer wieder an, sodass sich das Teil mit der Zeit vom Mittelfeld konstant nach oben gearbeitet hat und schließlich in meiner Top10 gelandet ist. Verdient.​

11. Grauwyler- Nullhymn
12. Endrom - The last Swordsman
13. Returning - Numinous
14. Xiraleth - Stellar Worship
15. Sedna - Sila Nuna

16. Listless - s/t
17. Selk'nam - Temaukel
18. Sunken - Lykke
19. Blood Abcission - II
20. Terzij de Horde - Our Breath is not ours alone

21. Woe Bather - Swallowed by the Chains of Spirit
22. Triste Tage - Auf ferner Höhe steht er kahl...
23. Haeresis - Si vis pacem para bellum
24. Deafheaven - Lonely People with Power
25. Decline of the I - Wilhelm

26. Räum - Emperor of the Sun
27. Weald & Woe - Far from the Light of Heaven
28. This Gift is a Curse - Heir
29. Ragana & Drowse - Ash Souvenir
30. Starer - Ancient Monuments and modern Sadness

31. Winselmutter - Schattentod in der Leibeswelt
32. Axis of Light - To the great unbearing North
33. Fauna - Ochre & Ash
34. APRS - Radio Nocturna Vol. 2: Voces del pasado
35. Vacua - Mater

36. Acceptance - Crucifixion of Orchids
37. Kold - Det falmede Hab
38. Illusive Key - Consume us
39. Silver Knife - s/t
40. Eudaemon - Spiritual Anguish

41. Lust Hag - Irrevocably Drubbed
42. Argiculture - The spiritual Sound
43. Kraath - s/t
44. The Great Old Ones - Kadath
45. Lastima - A Pain bloomed from my Lungs

46. Ghost Bath - Rose Thorn Necklace
47. Tanpopo Crisis - Meridian
48. Morlid - Disse fugle far ingen at se
49. Heir - Terra Triumphans Jubila
50. Der Weg einer Freiheit - Innern

51. Kristailer - Bastards Dance
52. Asteriæ - Miejsce, które nazywam sobą
53. Douve - Sol
54. Holzerhurd - Wunderland
55. Sea of Rust - Crude Exhibitions of the Soul

56. Illvija - Döden
57. Alder Glade - Holocene Extinction
58. Svarta Havet - Månen ska lysa din väg
59. Vulning - The Wound
60. Afsky - Fællesskab

61. Cave Sermon - Fragile Wings
62. Genune - Infinite Presence
63. Autumn Nostalgie - Metanoia
64. Ba'al - The fine Line between Heaven and Here
65. Ahamkara - The Harrow of the Lost
66(6). Autrest - Burning Embers, Forgotten Wolves

Honorable Mentions:
Abigail Williams - A Void within Existence, Blackbraid - III, Blood Howl -Agony Grimoire, Finistère - Am Grauen Meer, Corridoré - Abandon, Amimia - Eigengrau, Zéro Absolu - La Saignée, Svnth - Pink NoiseYouth, Gorycz - Zasypia, Noise Trail Immersion - Tutta la morte in unsolo punto.

Ergänzung 1: Eigentlich wäre noch Versperal in meiner Top10 gelandet, denn deren letztes Album war absolut großartig. Leider fand es die Band aber völlig okay ihre Vinyls über ein beschissenes NSBM-Label zu veröffentlichen (was ich ohne dieses Forum ehrlich gesagt gar nicht mitgekriegt hätte). Ich glaube zwar nicht dass Versperal Nazis sind, aber mit ihrer Wahl machen sie leider klar, dass es ihnen vollkommen egal ist, ihr Label mit rassistischen Arschlöchern zu teilen und legitimieren damit rechtes Gedankengut, was ja fast noch schlimmer ist, als wirklich selbst ein rassistisches Arschloch zu sein. Oder um mal die Winselmutter zu zitieren: „If you support nazi content, then you cannot be„non-political“. Don’t get it? Ok - fuck off then! Zero tolerance towards Nazi-Bullshit!“

Ergänzung 2: Falls es jemanden interessiert, auf Bandcamp habe ich eine Playlist erstellt, die alle Veröffentlichungen aus meinen zwei Listen (Alben & Eps) enthält. 100 Songs in 11 ½ Stunden - Have Fun: https://bandcamp.com/doctor-flamenco/playlist/best-black-metal-2025
 
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Sorry für die vielen Posts, aber mehr als 3 Bilder sind hier pro Beitrag nicht erlaubt. Hätte die Cover wohl einfach weglassen sollen...
Eine Frage, warum hast Du Timeworn von Atlantic (mein Album des Jahres) als EP gelistet? Sind zwar nur 34 Minuten, aber ein anderes Album ist bei dir mit 27 Minuten drin und Reign in blood gilt ja auch als Album!
 
Du hast absolut Recht, Blackwhitesun. Irgendwie hatte ich das Ganze als EP gespeichert, es ist aber definitiv ein Album und wird auch bei Metallum als solches gelistet. Wenn ich es jetzt aber entferne, komme ich bei den Eps nur noch auf 29 Plätze und das ist ja auch irgendwie doof :).

Interessant, dass "Timeworn" dein Album des Jahres ist. Vielleicht sollte ich dem Ganzen doch mal noch ein paar Hördurchgänge gönnen. Die letzte Demo "Black Sands" fand ich grandios, aber "Timeworn" hatte mich irgendwie nicht so gepackt.
 
@Klarkash-Ton : ich finde Deine ausführlichen Listen mit Beschreibung super, für mich ist da viel Unbekanntes dabei und deswegen viele Anregungen, vor allem da meine Favoriten entweder gar nicht auftauchen (Imha Tarikat, Verheerer, Ars Goatia) oder eher weiter hinten (Sunken, Winselmutter). Wie toll müssen da erst die anderen Alben sein? ;)

Generell bin ich als stilistischer Allrounder des Metal-Undergrounds immer wieder fasziniert, wie tief man in den einzelnen (Sub-)Genres graben kann und das nur innerhalb eines Veröffentlichungsjahres.
 
Danke, Prodigal Son. In meinen Listen ist aber auch ganz viel untrver Hipster-Scheiß und blackened HC/Crust/Punk/Whatever-Kram dabei. Weiß nicht, ob es da viel für dich zu entdecken gibt, würde mich aber natürlich freuen, wenn etwas für dich dabei ist. Hab ja auch extra noch die Playlist gepostet - Da kann man sich bei Interesse ja einfach mal durchklicken.
 
Aha, ich fragte mich schon, wann endlich jemand so einen BM-Highlights-Thread eröffnet ...
Da ist jetzt schon sehr viel Stoff geboten, den ich noch gar nicht kenne.
Ganz kurzer Kommentar vorerst zu @Klarkash-Ton : Die Vígljós wird sich ganz sicher auch unter meinen Highlights finden, das Yellow-Eyes-Album habe ich bisher schändlicherweise noch gar nicht angehört, obwohl ich die Band auch schätze. Gibt einfach zu viel gute Musik.
Bis später.
 
So viele Eindrücke - und schon so viel dieses Jahr gekauft und im Vergleich zu wenig gehört. Ein Frevel und ein Vergehen an den Bands. Ganz bewusst werde ich da also nicht alles testhören, denn es ist dieser Tage einfach alles zu viel. Für mich jedenfalls. Viel zu viel. Immer schön aber, und das ganz ausdrücklich, solche beherzten Listen und ausführlichen Gedanken. :top:

07. Draugveil - Cruel World of Dreams and Fears​

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Ich weiß, man soll bei der Platte nicht über das Cover reden. Muss ich aber trotzdem, denn "Cover schlecht = Musik schlecht" ist halt für mich eine Art Naturgesetz. Ich müsste also gar nicht in die Platte reinhören, um zu wissen, dass mir die Musik unmöglich gefallen kann. Übrigens, selbst wenn die Welt Kopf stünde und mir der Sound gegen jede Regel gefiele - das Cover ist so mies, dass ich es nicht auf der Anlage würde aufstellen wollen. Würde mir von den Vibes her alles zerhauen... absolut fubar. :D

"Witness", "Barbelith"... so geht das mit der musikalischen Einladung. Die "Witness", muss ich sogar sagen, zieht mich mit jedem Blick mehr in ihren Bann. Wie ein Schwarzes Loch die Zeit.
 
10. Trest - Energumen​

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Eigentlich stand hier eine andere Veröffentlichung (siehe Ergänzungen unten), aber Trest ist definitiv ein würdiger Ersatz. Auch wenn ich mir das Album zugegebenermaßen erst etwas erarbeiten musste. Das Cover hatte zwar sofort mein Interesse geweckt und irgendwie leichte Ingmar Bergman-Assoziationen hervorgerufen (besonders an „Das siebente Siegel“) - und rein instrumentell ist das hier auch absolut fantastisch - aber an die Vocals musste ich mich erst mal gewöhnen. Und auch wenn ich von ihnen immer noch nicht 100% überzeugt bin, höre ich mir „Energumen“ immer und immer wieder an, sodass sich das Teil mit der Zeit vom Mittelfeld konstant nach oben gearbeitet hat und schließlich in meiner Top10 gelandet ist. Verdient.​

11. Grauwyler- Nullhymn
12. Endrom - The last Swordsman
13. Returning - Numinous
14. Xiraleth - Stellar Worship
15. Sedna - Sila Nuna

16. Listless - s/t
17. Selk'nam - Temaukel
18. Sunken - Lykke
19. Blood Abcission - II
20. Terzij de Horde - Our Breath is not ours alone

21. Woe Bather - Swallowed by the Chains of Spirit
22. Triste Tage - Auf ferner Höhe steht er kahl...
23. Haeresis - Si vis pacem para bellum
24. Deafheaven - Lonely People with Power
25. Decline of the I - Wilhelm

26. Räum - Emperor of the Sun
27. Weald & Woe - Far from the Light of Heaven
28. This Gift is a Curse - Heir
29. Ragana & Drowse - Ash Souvenir
30. Starer - Ancient Monuments and modern Sadness

31. Winselmutter - Schattentod in der Leibeswelt
32. Axis of Light - To the great unbearing North
33. Fauna - Ochre & Ash
34. APRS - Radio Nocturna Vol. 2: Voces del pasado
35. Vacua - Mater

36. Acceptance - Crucifixion of Orchids
37. Kold - Det falmede Hab
38. Illusive Key - Consume us
39. Silver Knife - s/t
40. Eudaemon - Spiritual Anguish

41. Lust Hag - Irrevocably Drubbed
42. Argiculture - The spiritual Sound
43. Kraath - s/t
44. The Great Old Ones - Kadath
45. Lastima - A Pain bloomed from my Lungs

46. Ghost Bath - Rose Thorn Necklace
47. Tanpopo Crisis - Meridian
48. Morlid - Disse fugle far ingen at se
49. Heir - Terra Triumphans Jubila
50. Der Weg einer Freiheit - Innern

51. Kristailer - Bastards Dance
52. Asteriæ - Miejsce, które nazywam sobą
53. Douve - Sol
54. Holzerhurd - Wunderland
55. Sea of Rust - Crude Exhibitions of the Soul

56. Illvija - Döden
57. Alder Glade - Holocene Extinction
58. Svarta Havet - Månen ska lysa din väg
59. Vulning - The Wound
60. Afsky - Fællesskab

61. Cave Sermon - Fragile Wings
62. Genune - Infinite Presence
63. Autumn Nostalgie - Metanoia
64. Ba'al - The fine Line between Heaven and Here
65. Ahamkara - The Harrow of the Lost
66(6). Autrest - Burning Embers, Forgotten Wolves

Honorable Mentions:
Abigail Williams - A Void within Existence, Blackbraid - III, Blood Howl -Agony Grimoire, Finistère - Am Grauen Meer, Corridoré - Abandon, Amimia - Eigengrau, Zéro Absolu - La Saignée, Svnth - Pink NoiseYouth, Gorycz - Zasypia, Noise Trail Immersion - Tutta la morte in unsolo punto.

Ergänzung 1: Eigentlich wäre noch Versperal in meiner Top10 gelandet, denn deren letztes Album war absolut großartig. Leider fand es die Band aber völlig okay ihre Vinyls über ein beschissenes NSBM-Label zu veröffentlichen (was ich ohne dieses Forum ehrlich gesagt gar nicht mitgekriegt hätte). Ich glaube zwar nicht dass Versperal Nazis sind, aber mit ihrer Wahl machen sie leider klar, dass es ihnen vollkommen egal ist, ihr Label mit rassistischen Arschlöchern zu teilen und legitimieren damit rechtes Gedankengut, was ja fast noch schlimmer ist, als wirklich selbst ein rassistisches Arschloch zu sein. Oder um mal die Winselmutter zu zitieren: „If you support nazi content, then you cannot be„non-political“. Don’t get it? Ok - fuck off then! Zero tolerance towards Nazi-Bullshit!“

Ergänzung 2: Falls es jemanden interessiert, auf Bandcamp habe ich eine Playlist erstellt, die alle Veröffentlichungen aus meinen zwei Listen (Alben & Eps) enthält. 100 Songs in 11 ½ Stunden - Have Fun: https://bandcamp.com/doctor-flamenco/playlist/best-black-metal-2025

Eine sehr schöne Liste und vor allen Dingen gut lesbar geschrieben - vielen Dank und gleich mal schauen, was mir da alles von fehlt :hmmja:

Ich bin übrigens Pro-Bilderz gucken, also bitte lieber das eine oder andere Posting mehr :)
 
Danke auch von mir! Neugierig geworden bin ich jetzt auf Vigljos, Lijkschouwer, Uamh und die Plätze 1-5 bei deinen EPs. Beeindruckt haben mich dieses Jahr Verheerer, Blood Abscission und LVTHN, habe aber auch sonst kaum aktuellen BM gehört.
 
Die Vígljós wird sich ganz sicher auch unter meinen Highlights finden, das Yellow-Eyes-Album habe ich bisher schändlicherweise noch gar nicht angehört, obwohl ich die Band auch schätze.
Solltest du unbedingt nachholen. Meiner Meinung nach das Beste, was sie je gemacht haben - Und die Messlatte hing nicht gerade niedrig.
Bis später. Bin schon auf deine Yellow Eyes-lose Liste gespannt.
Ich weiß, man soll bei der Platte nicht über das Cover reden. Muss ich aber trotzdem, denn "Cover schlecht = Musik schlecht" ist halt für mich eine Art Naturgesetz. Ich müsste also gar nicht in die Platte reinhören, um zu wissen, dass mir die Musik unmöglich gefallen kann.
Das Cover der Draugveil-Platte ist ja wohl absolut großartig :) ... und hat nebenbei auch für ein paar ganz nette Memes gesorgt.
Ich könnte dir jetzt noch ein paar Videos von seinen anderen Projekten schicken, aber ich fürchte, dass dürfte dich dann endgültig abschrecken.
Ich bin übrigens Pro-Bilderz gucken (...)
Ich ja auch, war nur etwas erschrocken wieviel Raum das Ganze dadurch einnimmt. Wenn jetzt jeder bei seinen Listen (die hoffentlich bald noch folgen) mit den Covern ankommt, sprengen wir am Ende noch das Forum.
 
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