Die innovativsten Black Metal Alben der letzten 10 Jahren

für das wahnsinnige Momentum gab es in den letzten Jahren weniger treffende Bands:
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Master's Hammer waren schon immer seltsam. Seit Franta Storm seine Band aber ab 2009 neu aufgelegt hatte, wurden die so richtig schön strange. Hier mal das beste Album aus der Phase:


Vracejte Konve na Místo, was so viel bedeutet wie "Bitte die Gießkannen zurückstellen".
 
Ja, Deathspell Omega war von 2007... auch mein Fehler.

Nun, dann werfe ich gerne noch:

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Litourgiya von Batushka ein. Hat nicht umsonst damals hohe Wellen geschlagen und auch bis heute nichts von seiner Atmosphäre eingebüßt.
 
kann man klaro anders sehen, im Sinne von zählt man die überhaupt dazu, aber ich finde schon dass sie jeweils im Genre nochmals Grenzen aufgebrochen, verwischt oder weitergedacht haben: Slægt und Devil Master
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Bands und Alben nicht speziell in den letzten 10 Jahren, und vllt. nicht so "innovativ" wie gefordert:
Dodheimsgard seit "666 International", Code, Khonsu: "The Xun Protectorate", Satyricon: "Rebel Extravaganza", Arcturus, Thorns: "Thorns", Mysticum: "In The Streams Of Inferno", Elysian Blaze: "Blood Geometry", The Ruins Of Beverast, The Crevices Below, Horn, Blut Aus Nord, Urfaust, Cult Of Fire, Death Karma, Batushka, ...
(?)
 
Viel spannender als eine reine Aufzählung von Bands oder Alben fände ich eine Begründung, was genau denn die Innovationskraft der Platte für euch ausmacht. Während ich es mir bei einigen Bands gut vorstellen kann, wieso sie hier genannt werden, werfen andere Namen riesige Fragezeichen hinsichtlich des Threads auf.
 
Also für mich persönlich war das def. die mgla - Exercises in Futility

Bin (leider) sehr spät über die Band gestolpert und finde inzwischen auch die WHTN die deutlich beste Scheibe von Ihnen.
Aber da bin ich nach langer Zeit Ignoranz (auch wegen empfundener Langeweile zu gehörten Neuerscheinungen im BM-Bereich) aus allen Wolken gefallen.
Die Mucke hat mich beim ersten Anhören direkt dermaßen begeistert, dass hatte ich grundsätzlich nur ganz ganz selten mal im Metal allgemein.
Auch das man BM mit wirklich geilen, tiefgehend nihilistischen Texten machen kann ohne Kindergartenblödsinn über Ziegen und son Scheiss zu kreischen beeindruckte mich sehr.
Zudem die damals für mich neue (und inzwischen völlig überbenutzte) Optik als Sparkassenüberfallkommando.

Kurz danach und auf der Suche nach ähnlichem Kram erwischten mich dann Ultha, bei denen ich wegen der offen kundgetanen "Linkszugewandtheit" und den Texten über Einsamkeit/Ängste, die m.M.n. ganz hervorragend in den (musiklischen) BM-Bereich passen, völlig verduzt war.
 
Viel spannender als eine reine Aufzählung von Bands oder Alben fände ich eine Begründung, was genau denn die Innovationskraft der Platte für euch ausmacht. Während ich es mir bei einigen Bands gut vorstellen kann, wieso sie hier genannt werden, werfen andere Namen riesige Fragezeichen hinsichtlich des Threads auf.

Ich glaube man muss auch erst mal unterscheiden zwischen Innovation und Innovationskraft. Innovation ist erst mal schon gegeben, wenn etwas Neues ausprobiert wurde, egal ob komplett neu oder als neue oder ungewöhnliche Melange von Bekanntem. Innovationskraft bedeutet für mich allerdings, dass diese Platte dann auch was bewirkt haben muss, sprich, danach gab es viele weitere, die sich stilistisch da angehängt haben, bzw. davon beeinflusst wurden. Deswegen kann eine Platte meiner Ansicht nach durchaus innovativ sein, aber gleichzeitig wenig Innovationskraft haben, weil zu unbekannt oder zu weird.
 
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