Die Kinder des Humungus - der ultimative Endzeit-Film-Thread

Du weißt aber schon, dass Charlton Heston für John F. Kennedy Wahlwerbung gemacht hat und ein sehr guter Freund von Martin Luther King und aktiver Bürgerrechtler für die Gleichberechtigung der Schwarzen war!? Der war ein liberal, dem man mit seiner Reduzierung auf die NRA ziemlich Unrecht tut.

Die genannten Filme sind übrigens super.
Hmmmmm. aus dem ehemals linken RAFler Horst Mahler ist ein auch mieser Nazi geworden. Aber dass muss ich mal noch recherchieren, klingt sehr spannend!!
 
Highlander 2 (im DC großartig)
Resident Evil 3 (und folgende, sind aber eher Trash)
Dawn Of The Dead
Day Of The Dead
28 Days Later
Melancholia
Judge Dredd irgendwie
Priest
Tank Girl
Wenn der Wind weht
1984
Babylon AD
Avalon
AI
The Signal
Hardware
Der Junge und sein Hund
Die Klapperschlange
Jin-Roh
High-Rise
Briefe eines Toten
The Divide
Oblivion
Matrix
Stalker
Mutant Chronicles

@Fraoch Quiet Earth, The Road, PKD = <3
 
Trash as trash can!

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absolut Kult!!! Bei diesem Genre trifft das vielmissbrauchte Wort doch echt bei nem großen Teil der Filme zu!
 
Ach ja, Future World und Scorched Earth. Übelster Schrott. Ersterer ist von und mit James Franco. Warum auch immer.
 
Wunsch-Threads (Italo Western gib's ja schon):
Barbaren-Filme
Gang/Rocker-Filme
Japanische Violence-A-go-go-Filme (like Tokyo Gore Police, Itchy, Machine Girl..)
Sandalen-Filme (die göttlichen alten Herkules!)
Abenteuer-Filme (von Jules Verne zu Caprona)
Kaputte Komödien (von Python zu den Zucker/Zucker/Abrahams zu Martians und Inspektor Clouseau)
Eastern (Ninja, Kung-Fu, Schwertkampf..)
 
Die Grenze ist mMn die apokalyptische Katastrophe. Ein Endzeitfilm spielt nachdem die Gesellschaftsordnung weitestgehend zerstört wurde (Jugger, Mad Max II, Malevil [Gutes Buch], Maggie, The Road [Überragendes Buch]). In der Regel wurde die Menschheit dezimiert und fand sich in versprengten Gruppen zusammen. Die Welt ist oft leer und öd. Eine Dystopie zeigt hingegen eine pervertierte Gesellschaftsordnung in welcher das Individuum nicht mehr bedeutend ist (Der Prozeß, 1984, Die Geschichte der Dienerin, Clockwork Orange, Fahrenheit 451, Gattaca, A Scanner Darkly). Die Übergänge sind durchaus fließend und dazwischen liegen hinzukommend die Katastrophenfilme welche die laufende Apokalypse thematisieren, von Pandemie-Filmen wie Contagion über gefühlt x-hundert Zombie-Streifen und etliche Naturkatastrophenfilmen bis hin zu so großartigen Werken wie (Buch und Film) Die Stadt der Blinden. Meine Herz hängt besonders an den Dystopien, literarisch wie filmisch und da sind vor allem die Klassiker (1984, Wir, Der Prozeß, Uhrwerk Orange, Fahrenheit 451, Brave New World [Keine Ahnung ob einer der Filme was taugt], Der dunkle Schirm, Der Report der Magd, etc.) überzeugend. Neuere Bücher und Filme die mich überzeugten waren z.B. Alles was wir geben mussten, Die Enbehrlichen (Nur Buch bisher) und mit leichten Abstrichen Das Licht der letzten Tage (Nur Buch bisher, schreit aber nach einer hochwertigen Verfilmung). Houellebecqs Unterwerfung war OK, den eigentlich interessanten Teil ließ er mir zu kurz kommen. Am Ende erklärt seine oportunistische Hauptfigur den gesamtgesellschaftlichen Umbruch zu einer Bagatelle und der sonst so spannende Konflikt zwischen Gesellschaft und Individuum findet da nicht statt. Ich habe schon verstanden welche Kritik an der französischen Bourgeoisie er da übt, aber es war dennoch nicht mein Buch. An Büchern gibt es aber noch deutlich mehr. Darunter (@Lobi) der von mir enorm hoch verehrte PKD (Fast alles gelesen, vieles mehrmals). Spannend in diesem Gesamtfeld sind auch Die Wand (Als Film sogar etwas besser zu konsumieren), H.G.Wells und die Verfilmungen natürlich sowie die Strugatzki-Brüder, Es ist nicht leicht ein Gott zu sein und die schwindelerregende Neuverfilmung Es ist schwer, ein Gott zu sein und natürlich Stalker sind alle ziemlich gut. Kafka sollte man in dem Thema auch zwingend im Kopf behalten, ich mag ihn ohnehin wahnsinnig gern, aber viele Schrecken halt bei dem Namen und der Erinnerung an Kafka als Schulstoff zurück, die Verfilmungen von Der Prozeß, Das Schloß und Der Bau sind alle drei gelungene Dystopie-Filme. Wobei mir da noch der Collagenartige Izo von Miike einfällt. Alternativ-Realitäten wie Watchmen, V wie Vendetta oder Das Orakel vom Berge kommen da dann noch oben auf.
 
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Buch und Film Großartig
Geschrieben von einem gewissen Richard Bachman;)

Wobei der Film näher an der Geschichte "The Prize Of Peril" (1958) von Robert Sheckley spielt (die Stephen King mit Sicherheit auch gelesen hat), die französisch-jugoslawische Koproduktion "Kopfjagd - Preis der Angst" (1983), die auf besagter Geschichte basiert, diente zudem wohl als Vorlage, die Gemeinsamkeiten (z.B. die Show im TV-Studio, der Moderator) sind jedenfalls äußerst auffällig.

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Und die deutsche Version "Das Millionenspiel" (1970) gab's auch schon lange...
Dennoch mag ich natürlich auch "Running Man". Ist ja schließlich mit Arnie! :verehr:
 
Neuere Bücher und Filme die mich überzeugten waren z.B. Alles was wir geben mussten

Das Buch hab ich nicht gelesen (sollte ich machen, da vom aktuellen Literaturnobelpreis-Träger), die filmische Umsetzung ist auf jeden Fall großartig - absolut beklemmend, richtig unter die Haut gehend, dagegen kann man sämtliche "Horrorfilme" mit irgendwelchen "brutalen" Blutorgien gepflegt vergessen.
 
Die Grenze ist mMn die apokalyptische Katastrophe. Ein Endzeitfilm spielt nachdem die Gesellschaftsordnung weitestgehend zerstört wurde (Jugger, Mad Max II, Malevil [Gutes Buch], Maggie, The Road [Überragendes Buch]). In der Regel wurde die Menschheit dezimiert und fand sich in versprengten Gruppen zusammen. Die Welt ist oft leer und öd. Eine Dystopie zeigt hingegen eine pervertierte Gesellschaftsordnung in welcher das Individuum nicht mehr bedeutend ist (Der Prozeß, 1984, Die Geschichte der Dienerin, Clockwork Orange, Fahrenheit 451, Gattaca, A Scanner Darkly). Die Übergänge sind durchaus fließend und dazwischen liegen hinzukommend die Katastrophenfilme welche die laufende Apokalypse thematisieren, von Pandemie-Filmen wie Contagion über gefühlt x-hundert Zombie-Streifen und etliche Naturkatastrophenfilmen bis hin zu so großartigen Werken wie (Buch und Film) Die Stadt der Blinden.

Kafka sollte man in dem Thema auch zwingend im Kopf behalten, ich mag ihn ohnehin wahnsinnig gern, aber viele Schrecken halt bei dem Namen und der Erinnerung an Kafka als Schulstoff zurück, die Verfilmungen von Der Prozeß, Das Schloß und Der Bau sind alle drei gelungene Dystopie-Filme. Wobei mir da noch der Collagenartige Izo von Miike einfällt. Alternativ-Realitäten wie
Watchmen, V wie Vendetta oder Das Orakel vom Berge kommen da dann noch oben auf.
Ich kann deine Abgrenzung oben sehr gut nachvollziehen, sehe ich auch so. Aber es sind doch zusammenhängende Genres, da beide - also Postapokalypse uund Dystopie mit den Verfehlungen der Menschheit zu tun haben, wie Naturkatastrophen oft auch und Viren etc. ebenso. Cooler Beitrag! Aber Izo ist sick, kaum ausgehalten.
Und ja, Kafka war großartig! Ich liebe auch die Strafkolonie, die Verwandlung oder Ein Bericht für die Akademie!
BTW: kennst Du die großartige, leider vor kurzem verstorbene eher SF-Autorin Ursula K. Le Guin? Ihr großer Roman Planet der Habenichtse ist einfach großartig. Und passt schon auch hier rein, weil es auch um die Zukunftsvision menschlicher Gesellschaften geht. Im Prinzip treffen anarchisch und kapitalistisch organisierte Gesellschaften aufeinander. Ist jetzt aber viel zu verkürzt.
 
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