Die rote Liste - Welche Bands sind für euch tabu?

Ach so. Man redet also um den braunen Brei herum? Auch eine Möglichkeit.
Dann Profil bitte löschen.

Gruß vom Moderatoren-Team. Du kannst dich jederzeit gerne in die hier an zahlreichen Stellen stattfindenden Diskussionen zum Thema Rechtsextremismus im und jenseits des Metal einbringen. Oder aber du setzt weitere polemische und diffamierende Posts wie den obigen ab. Dann ist es bis zur Account-Löschung in der Tat nur ein kurzer Weg.
 
Beim Obstkorb hat man wenigstens die Wahl, ob man das jetzt isst oder nicht oder seinen eigenes Zeug mitbringt. Es sei denn, man bekommt kein Geld, sondern nur Obst als Bezahlung. Aber wenn ich mir vorstelle man müßte den ganzen Tag, also 8 h lang, Radio Hamburg unfreiwillig mitanhören, kann ich das nachvollziehen. Ich mein, Autotunepopmusik Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, 40 Jahre Autotune bis zur Rente - das macht bei ca. 220 Arbeitstage x 8 h x 40 Jahre = ca. 70.400 h Autotunepopmusik. Und auch nach Feierabend kann man nicht einmal gute Musik hören, da das Gehirn komplett weichgekocht ist und man nur noch Stille aushalten kann. Das ist doch DIE Hölle. Es gibt z.B. Verkäufer/innem aus dem Einzelhandel, die irgendwann keine Weihnachtsmusik mehr ertragen können. Das ist sogar ein Thema bei ver.di: https://hpd.de/artikel/weihnachtsmusik-seelische-grausamkeit-16313

Für mich war es die Hölle mit Musik auf der Arbeit. Gefühlt immer die gleichen 30-40 Songs. Das macht das Hirn wirklich matschig.



Wäre toll, wenn das immer mehr Märkte anbieten würden. Für die Mitarbeiter auch eine gute Sache.
 
Gruß vom Moderatoren-Team. Du kannst dich jederzeit gerne in die hier an zahlreichen Stellen stattfindenden Diskussionen zum Thema Rechtsextremismus im und jenseits des Metal einbringen. Oder aber du setzt weitere polemische und diffamierende Posts wie den obigen ab. Dann ist es bis zur Account-Löschung in der Tat nur ein kurzer Weg.
Bitte löschen.
 
PS: Ich hab mal einen Job gekündigt, weil da ständig Radio lief. Würde ich jederzeit wieder machen.
Das erinnert mich an einen Studentenjob, bei dem ich regelmäßig von der perfekten Welle und ähnlichen Grausamkeiten weggespült wurde...

Bis ich dann einen anderen Vorarbeiter bekam, der Portugiese war. Den hab' ich natürlich direkt mal auf Moonspell angesprochen. Und schwupps, schon wurde die Halle mit Moonspells "Irreligious", Maidens "The Number of the Beast" und Motörheads "Overkill" beschallt (weil ich die CDs gerade im Auto mit dabei hatte). Sehr zur "Freude" einiger Mitarbeiter... :D
 
Das erinnert mich an einen Studentenjob, bei dem ich regelmäßig von der perfekten Welle und ähnlichen Grausamkeiten weggespült wurde...

Bis ich dann einen anderen Vorarbeiter bekam, der Portugiese war. Den hab' ich natürlich direkt mal auf Moonspell angesprochen. Und schwupps, schon wurde die Halle mit Moonspells "Irreligious", Maidens "The Number of the Beast" und Motörheads "Overkill" beschallt (weil ich die CDs gerade im Auto mit dabei hatte). Sehr zur "Freude" einiger Mitarbeiter... :D
Dann unbedingt noch mal mit Ravensire (RIP, hoffentlich irgendwann mal eine Reunion) und Dolmengate nachlegen!!!
Viele Grüße Rick
 
Aus vielfältigen Gründen höre ich nicht bzw. finde ich grausam:
Absurd, Goatmoon, Barad Dûr, Amon Amarth, Nargaroth, Xavier Naidoo, Venom, Grand Belial's Key, Ewiges Reich, "Wacken-Bands", Onkel Tom, Luror, Celtic Frost, Mütiilation, Graveland, Imha Tarikat, Arckanum, Mystic Circle, Imperium Dekadenz, Zorn, Beherit, Manowar, ColdWorld, StalagGH, Winterkälte, Nevermore, JBO, Die toten Hosen, Michael Jackson, Böhse Onkelz, Inquisition, RAC, "Punk", alles an modernem Mainstream-Zeuch, speziell seit Anfang 2000, jedweiliges mit -core am Ende, das Allermeiste an Rap und Hip Hop (Habe allerdings als sehr selten gehörte CD-Rips hier: 2Pac, Kurtis Blow, Grandmaster Flash, GZA, Method Man, Ol' Dirty Bastard, Run-DMC, RZA und Wu-Tang Clan, yo!).
ETCETERA.
"Fröhliche Musik" ertrage ich nur in Form von '70er/'80er Funk/Soul/Disco-Musik und "Yacht Rock", oder wenn es mich alle paar Jahre mal überkommt und ich für ein Album Die Ärzte oder Udo Jürgens auflege.


PS: Ich hab mal einen Job gekündigt, weil da ständig Radio lief. Würde ich jederzeit wieder machen.
Das ist ja schon eine abenteuerliche Mischung.
 
So etwas wie eine "Rote Liste" habe ich, glaube ich, nicht. Jedenfalls nicht namentlich oder bewusst.

Was bei mir gar nicht geht, ist Retortenmusik. Dieser Ramschkommerz aus dem Radio mit Melodien vom Grabbeltisch und bis zur Unkenntlichkeit nachbearbeiteten Stimmen irgendwelcher A-,B- und C-Sternchen. Ein/zwei (allerdings sehr liebe) Kolleginnen lassen den Scheiß morgens in der Fahrgemeinschaft laufen, wenn sie mit Fahren dran sind, und wir anderen halten uns innerlich die Ohren zu. Ich wahrscheinlich am festesten. Jedenfalls bin ich so ungewollt immer ein bisschen am Puls der Zeit, was seelen- und charakterloses Gedudel angeht. Aus dem Bereich der "echten" (also selbstgemachten) Musik gibt es eigentlich nur wenig, bei dem ich sozusagen innerlich echt das Kotzen kriege. Und je älter ich werde, desto offener und duldsamer werde ich da. Ausnahmen gibt es natürlich immer und sind in meinem Fall zum Beispiel der hier schon genannte "Lemon Tree" und so Schmonz wie "The Rasmus".
 
Für mich war es die Hölle mit Musik auf der Arbeit. Gefühlt immer die gleichen 30-40 Songs. Das macht das Hirn wirklich matschig.

Tatsächlich sind es im gefunkten Formatradio ca. 100 bis 120 Titel, wobei gewisse davon 4 x am Tag gespielt werden. Die Lieder werden nach Durchhörbarkeit ausgesucht. Das heißt niemand soll schnell wegschalten. Daß etwas Aufregendes läuft, das man entweder total liebt oder hasst, und dann - im zweiten Fall - evtl. wegschaltet, darf deshalb nicht sein. So werden die durchschnittlichsten Lieder - und nur rein statistisch betrachtet (ermittelt anhand von Auditoriumtests) - der Mehrheitsgeschmack gespielt. Das ist am Ende bräsig und dröge as hell. Dazu gesellen sich dann krankhaft gut gelaunte Moderatoren und flachste Comedy, die sich nicht einmal Fips Asmussen getraut hätte. Formstradio ist für Leute, die Musik als Kunstform hassen.
 
Tatsächlich sind es im gefunkten Formatradio ca. 100 bis 120 Titel, wobei gewisse davon 4 x am Tag gespielt werden. Die Lieder werden nach Durchhörbarkeit ausgesucht. Das heißt niemand soll schnell wegschalten. Daß etwas Aufregendes läuft, das man entweder total liebt oder hasst, und dann - im zweiten Fall - evtl. wegschaltet, darf deshalb nicht sein. So werden die durchschnittlichsten Lieder - und nur rein statistisch betrachtet (ermittelt anhand von Auditoriumtests) - der Mehrheitsgeschmack gespielt.
Das hatte ich mich tatsächlich immer schon gefragt. Bei einem regionalen Radiosender gibts jährlich ein Voting der beliebtesten Songs. Von den Top50 hört man das restliche Jahr maximal 5 Stück, was ich mir gemessen an ihrer Beliebtheit nie so richtig erklären konnte. Was du schreibst, würde das aber bestätigen. Sind das Insider-Informationen oder kann man das in irgendeiner Form wo nachlesen?
 
die sich nicht einmal Fips Asmussen getraut hätte.
Mooooooment....

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Das hatte ich mich tatsächlich immer schon gefragt. Bei einem regionalen Radiosender gibts jährlich ein Voting der beliebtesten Songs. Von den Top50 hört man das restliche Jahr maximal 5 Stück, was ich mir gemessen an ihrer Beliebtheit nie so richtig erklären konnte. Was du schreibst, würde das aber bestätigen. Sind das Insider-Informationen oder kann man das in irgendeiner Form wo nachlesen?

Die Sachen habe ich aus einem alten Spex-Artikel, der nicht Online ist (Spex ist eingestellt).

Hier aber ein interessanter Artikel dazu:


Wobei hier von 200-500 Titeln die Rede ist. Das dürfte m. E. aber auch das Abendprogramm beinhalten, wo man manchmal ein wenig frivoler ist.

Durch Webradios, Spotify, etc dürfte m.E. das gefunkte Formatradio in der heutigen Form einen langsamen, aber verdienten Tod sterben. Wobei Webradios ja noch formatiger sein können, da man nun wirklich nicht mehr mit völlig wilden Kram belästigt wird. Da wird ja nicht im Metal-Radio plötzlich syrischer Jazz gespielt oder so.

P.S.: Hier noch mal etwas zum erwähnten Audiotoriumtest:

 
Zuletzt bearbeitet:
Das hatte ich mich tatsächlich immer schon gefragt. Bei einem regionalen Radiosender gibts jährlich ein Voting der beliebtesten Songs. Von den Top50 hört man das restliche Jahr maximal 5 Stück, was ich mir gemessen an ihrer Beliebtheit nie so richtig erklären konnte. Was du schreibst, würde das aber bestätigen. Sind das Insider-Informationen oder kann man das in irgendeiner Form wo nachlesen?
Ich hatte mich mal beim Radio beworben und weiß noch wie wir im Vorstellungsgespräch alle dumm geguckt haben, als wir die Frage, was denn das wichtigste beim Radio sei beantwortet bekommen haben.

Es haben alle sowas gesagt wie, guter Mix, Abwechslung, etc.

Die Antwort war tatsächlich, dass es stumpf darum geht, die Leute mit so durchschnittlichem Zeug wie möglich, bei der Stange zu halten.

Darum ist Radio für mich auch völliger Murks.

So etwas wie eine "Rote Liste" habe ich, glaube ich, nicht. Jedenfalls nicht namentlich oder bewusst.

Was bei mir gar nicht geht, ist Retortenmusik. Dieser Ramschkommerz aus dem Radio mit Melodien vom Grabbeltisch und bis zur Unkenntlichkeit nachbearbeiteten Stimmen irgendwelcher A-,B- und C-Sternchen. Ein/zwei (allerdings sehr liebe) Kolleginnen lassen den Scheiß morgens in der Fahrgemeinschaft laufen, wenn sie mit Fahren dran sind, und wir anderen halten uns innerlich die Ohren zu. Ich wahrscheinlich am festesten. Jedenfalls bin ich so ungewollt immer ein bisschen am Puls der Zeit, was seelen- und charakterloses Gedudel angeht. Aus dem Bereich der "echten" (also selbstgemachten) Musik gibt es eigentlich nur wenig, bei dem ich sozusagen innerlich echt das Kotzen kriege. Und je älter ich werde, desto offener und duldsamer werde ich da. Ausnahmen gibt es natürlich immer und sind in meinem Fall zum Beispiel der hier schon genannte "Lemon Tree" und so Schmonz wie "The Rasmus".
Ist nicht gerade vieles, was gerade an neuem Metal-Kram kommt, immer Retorte? Also Zeug was halt so klingt und klingen soll, wie der alte Kram?
 
Ist nicht gerade vieles, was gerade an neuem Metal-Kram kommt, immer Retorte? Also Zeug was halt so klingt und klingen soll, wie der alte Kram?
Bitte?

Vielleicht liegt es an der Begrifflichkeit, aber das hier ist die Definition von "Retortenmusik/Retortenbands", die ich bemüht habe:


Welche Bands im Metal werden denn von Plattenbossen per Castingverfahren zusammengestellt, die für die zusammengebaute "Band" zudem Texte und Musik von bezahlten Hintermännern schreiben lassen? o_O
 
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