DOOM.

Diese Tendenzen konnte ich bei Orchid schon längere Zeit auf FB beobachten. Die Band wird schlecht gemacht und deren Integrität abgesprochen oder einfach nur ignoriert.

Was aber nicht daran liegt dass Orchid erfolgreich sind, oder bei Nuclear Blast. Sondern schlicht und einfach an dem Verhalten dass die Band gezeigt hat. Die Doom Metal Szene ist numal klein und familiär und so etwas spricht sich rum und rächt sich auch irgendwann...
 
Darf man fragen, was die verbrochen haben? Ich habe die immer nur als schlechte BS-Kopie wahr genommen....
 
Das gilt aber auch eher für diese Art von klassischem Doom die auch in die Retro-Rock Rubrik passt. Imho hat der Retro-Trend auch einen gehörigen Teil der Doom Begeisterung abgefangen.

Das stimmt auf jeden Fall. Die Bands, die sowohl in die Doom- als auch in die Retro-Sparte fallen, dürften derzeit am erfolgreichsten sein. Für Kadavar scheint's ja auch sehr gut zu laufen (wobei die wohl echt nur ganz am Rande als Doom wahrgenommen werden).

Bemerkenswert aber auch die große Popularität von Pallbearer, die wiederum nicht unter 'Retro' laufen. Deren Debüt war ja damals auf so ziemlich jeder US-Metal-Website Platte des Jahres. Auch wenn's ein gutes Album von einem coolen Label ist, kann ich mir diesen Umstand eigentlich nur damit erklären, dass die irgendwie einen Nerv getroffen haben oder einfach zum richtigen Zeitpunkt die richtige Platte am Start hatten. Sowas gibt's ja immer mal wieder.
 
Was haben sie denn Schlimmes getan? Weil ihr Album Capricorn nochmals bei NB wiederveröffentlicht wurde?

Das hat damit zu tun, ja. Es geht aber eher darum wie das Ganze gelaufen ist. Dazu möchte ich selber aber lieber nichts sagen. Bist du auf dem Hammer of Doom? Dann sprich Oli (den Doom Dealer) ruhig mal auf die Geschichte an.
Ich persönlich finde das Verhalten absolut schäbig und habe für mich beschlossen, dass ich der Band kein weiteres Geld zukommen lasse. Und ich war wirklich absoluter Hardcore Fan. ;)
 
Das stimmt auf jeden Fall. Die Bands, die sowohl in die Doom- als auch in die Retro-Sparte fallen, dürften derzeit am erfolgreichsten sein. Für Kadavar scheint's ja auch sehr gut zu laufen (wobei die wohl echt nur ganz am Rande als Doom wahrgenommen werden).

Bemerkenswert aber auch die große Popularität von Pallbearer, die wiederum nicht unter 'Retro' laufen. Deren Debüt war ja damals auf so ziemlich jeder US-Metal-Website Platte des Jahres. Auch wenn's ein gutes Album von einem coolen Label ist, kann ich mir diesen Umstand eigentlich nur damit erklären, dass die irgendwie einen Nerv getroffen haben oder einfach zum richtigen Zeitpunkt die richtige Platte am Start hatten. Sowas gibt's ja immer mal wieder.

Ja aber Pealbearer sprechen meinem Eindruck nach irgendwie auch das Postrock Publikum an, dass ansonsten mit Metal eher wenig zu tun hat. Also mehr so das alternative Studenten Publikum.
 
Das hat damit zu tun, ja. Es geht aber eher darum wie das Ganze gelaufen ist.

Interessant, das reicht mir auch schon als Hintergrund. War mir nicht klar, dass es da Unstimmigkeiten gab - auch wenn's schon etwas seltsam war, dass die EP und das Debüt-Album bei zwei Labels gleichzeitig 'in print' zu sein schienen.

Meine persönliche Orchid-Begeisterung (die nach ihrem ersten Auftritt beim HoD *sehr* hoch war) hat sich auch relativ schnell wieder abgekühlt. Wobei ich mir hier selber nicht ganz sicher bin, ob es an den späteren Veröffentlichungen liegt oder doch an irgendwelchen Ressentiments gegen Nuclear Blast (die ich eigentlich gar nicht haben *will*, weil ich mich nun echt nicht als Hardcore-Undergroundler sehe und ja durchaus Alben von NB kaufe).
 
Hm, bis jetzt habe ich noch nichts Konkretes gehört und alles hat seine zwei Seiten. Ich kenne weder die eine (Oli) noch die andere (Orchid) Seite und darf deshalb weiter Geld für die Band ausgeben:D

Oli ist wohl auch kein Mensch der das groß Publik macht. Das Ganze kam ja erst richtig raus, als Peter von Lord Vicar sich eingemischt hat und Orchid öffentlich angeprangert hat. Der betreffende Post wurde auf der Orchid Facebook Seite aber auch sehr schnell gelöscht...
 
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Was ist denn also erforschungswürdige Musik, wenn man sehr auf Funeral Doom steht oder auch auf The Gault (die ja leider nicht erwähnt wurden) oder auch auf The Ruins Of Beverast. Ich habe es irgendwie schon oft probiert, aber so richtig finde ich den Zugang nicht.

Erstmal ein dickes "Daumen hoch!" für das Erwähnen von The Gault (die ja eher in so eine leicht Joy Division-artige, gothic/wavig-angehauchte Richtung gehen). Logische Empfehlung wäre vor diesem Hintergrund Asunder, da auch hier John Gossard maßgeblich seine Finger mit im Spiel hat:

 
Danke für die Ratschläge! Als alter Gossard-Fanboy kenne ich zumindest das zweite Werk von Asunder. Aber mir war so, als wäre das erste Werk im Allgemeinen besser bewertet? Dispirit ist in dem Zusammenhang ggf. auch zu erwähnen, die gefallen mir auch ordentlich.
Und ja, The Gault liebe ich. Verdammt unterbewertetes Album.
W.A.I.L. werde ich mir gleich mal geben.
 
Hier mal meine "Meinung" zum Thema DOOM:

OBERSTE Regel: Niemals regelmässig Platten rausbringen.

Dann: Saint Vitus sind mMn ganz oben in der Doom Liste, volley nach BS.

Dann: Es amcht am meisten Spass im DOOM Genre neue Sachen zu entdecken. Warum? Ich weiss es selebr nicht.

Dann: Das Special im DF war NUR geil.
 
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