Dream Theater

@donnrath
Danke, toller Bericht. Nur den Teil mit der guten Sicht unterschreibe ich nicht. Die Bühne da ist zu niedrig für alle, die weiter hinten stehen. Um Petrucci, Myung und LaBrie zumindest oberhalb der Gürtelschnalle zu sehen, musste ich meine Körpergröße regelmäßig durch Stellen auf Zehenspitzen auf 1,90m erhöhen.
Stimme LaBrie: Mir ist es lieber, wenn Sänger ihre Party live tieferlegen, sie dafür gut singen. Er geht eher den Weg, die Studiooriginale auch auf der Bühne zu reproduzieren, und da hört man den Kampf mit den Tönen dann doch öfter. These: Die FII-Tracks wurden in die Setlist eingebaut, damit seine Stimme sich erholen kann.
 
ich empfand die Location schon ganz okay, konnte gut sehen, obwohl ich unterhalb einer Stufe stand, den erhöhten Standort überlies ich meinen "Begleiter", welcher ein wenig kleiner ist.... --> Aðalbjörn
zum Konzert an sich wurde bereits alles geschrieben, was ich so so hörte und sah..... LaBrie war nicht Top, aber gut der der Stimme, ich hatte ihn schon schlechter erlebt... für mich besonders toll, dass der Sound um einiges besser als im Herbst in Berlin war, auch die fehlende Leinwand machte das ganze Konzert "intimer" und hatte was von den alten Tagen (bei DT)....
Donnrath überraschte uns beim Essen und erschien mir sehr nett und freundlich.... danke für dein "Hallo".... :acute:
einzigster Wehrmutstrofen war die kurze Setlist, den kurzen Regenschauer ignorierten die meisten, gab allerdings auch die Möglichkeit sich kurz im trockenen ...
zum schmuzeln lud die "Kasse" beim Bierstand ein..... mehrere Plastikbecher als Aufbewahrung für die verschiednen Scheinchen..... sah ich so noch nicht....

tolles Konzert und toller Abend mit Absacker in der Karl Liebknecht Str. zwischen den ganzen Studenten dort ...
(man, was da noch was los.... ):feierei:
 
Nach längerer Pause läuft gerade mal wieder "Parasomnia". Eigentlich wäre das ein ganz, ganz superbes Traumtheaterwerk, mittlerweile nähere ich mich da mehr und mehr an ("Bend the Clock" ist eine wirklich schöne Ballade geworden, vielleicht gar ihre Beste seit Langem), es ist schlicht dieses übermäßige Selbstzitieren, das am Ende für Ernüchterung sorgt.

Nehmen wir an, Jemand würde Dream Theater mit diesem Album das erste Mal wahrnehmen, aller Wahrscheinlichkeit nach wäre dieser Jemand begeistert, das auch noch völlig zurecht! Demzufolge haben DT eigentlich alles richtig gemacht - allein, dass man sich permanent wie "schon mal gehört" fühlt, das macht die Sache wirklich immens schwierig.

Daher: für einen Nachfolger (den es ja hoffentlich geben wird) würde ich mir wünschen, dass die Herren sich komplett von alten Zitaten lösen, sei es textlich oder musikalisch, und ein Brett servieren, dass sich mit eigener Finesse aus dem Progoeuvre der späten 60er bis zum heutigen Tage bedient. Ich wette, das können sie, wenn sie denn wollen. Allein, der Mut fehlt...? Wer weiß.
 
Jemand würde Dream Theater mit diesem Album das erste Mal wahrnehmen
Das ist mein erstes DT Album dem ich entgegengefiebert habe, alles andere war vor meiner Prog Zeit. Bei mir fallen die Selbstzitate viel weniger ins Gewicht weshalb ich das Album wohl bedeutend stärker finde als ein Jahrzehnte lang hörender Fan.
Kann aber natürlich eure Kritikpunkte nachvollziehen.......
 
Nach längerer Pause läuft gerade mal wieder "Parasomnia". Eigentlich wäre das ein ganz, ganz superbes Traumtheaterwerk, mittlerweile nähere ich mich da mehr und mehr an ("Bend the Clock" ist eine wirklich schöne Ballade geworden, vielleicht gar ihre Beste seit Langem), es ist schlicht dieses übermäßige Selbstzitieren, das am Ende für Ernüchterung sorgt.

Nehmen wir an, Jemand würde Dream Theater mit diesem Album das erste Mal wahrnehmen, aller Wahrscheinlichkeit nach wäre dieser Jemand begeistert, das auch noch völlig zurecht! Demzufolge haben DT eigentlich alles richtig gemacht - allein, dass man sich permanent wie "schon mal gehört" fühlt, das macht die Sache wirklich immens schwierig.

Daher: für einen Nachfolger (den es ja hoffentlich geben wird) würde ich mir wünschen, dass die Herren sich komplett von alten Zitaten lösen, sei es textlich oder musikalisch, und ein Brett servieren, dass sich mit eigener Finesse aus dem Progoeuvre der späten 60er bis zum heutigen Tage bedient. Ich wette, das können sie, wenn sie denn wollen. Allein, der Mut fehlt...? Wer weiß.

ich denke es ist einfach ein "Sicherheitsalbum".... so wie das "Abschlussalbum" mit Mangini auch diesen Sicherheits Touch hatte....
mir gefallen beide, trotz dem Selbstzitieren....
ein frischer, mutiger Ansatz wäre jedoch tatsächlich wünschenswert....
wird wohl noch ein wenig brauchen, ehe sie am Nachfolger arbeiten.... vor 2027 rechne ich nicht damit.....
 
am 10.10.2025 erscheinen:
Train of Thought - Clear 2-LP
Six Degrees of Inner Turbulence - Clear 2-LP
Octavarium - Clear 2-LP

Systematic Chaos - Clear 2-LP
(preislich zwischen 47 und 56 Euro bei NR)

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Nun höre ich das Album zum zweiten Mal. Ja, was nun? Bei Veröffentlichung war ich entsetzt ob dieser uninspirierten musikalischen Darbietungen und habe es in den Schrank gestellt. Jetzt mögen sich auch keine guten Gefühle einstellen. Irgendwie fehlt alles, was bei den letzten Veröffentlichung (teilweise) noch da war, DT-typische Melodien, schöne Gesangsmelodien, tolle Riffs. Einzig "Midnight Messiah" vermag irgendwie an das erinnern, was ich an der Band immer so toll fand. Beim Eröffnungsriff von "Dead Asleep" bin ich auch kurz aufgestanden. Teile des Longtracks sind auch noch gut, vor allem wenn es mal ins Rockige mit Hammond-Sound geht. Sonst, nichts, was mich begeistern kann. Was noch hinzukommt, ist mal wieder diese vollkommen unnötige moderne glattgezogene Bollo-Produktion, das haben DT zwar schon schlimmer hinbekommen, siehe "Octavarium", "Six Degrees..." oder "Systematic Chaos", aber auch schon besser. Petrucci und Sneap geben nun mal kein gutes Duo ab. Sie sollten Mikael Åkerfeldt oder Voivod fragen, wie ein Prog-Album zu klingen hat.
Warum immer auf Nummer sicher? Beim nächsten Album bitte wieder mehr Inspiration, geile Melodien und Riffs und weniger auf Nummer sicher. Und sagt Hugh Syme endlich, er soll sich mal was anderes ausdenken als Ameisen und schmilzende Uhren.

Nun da es rum ist, das Album, werde ich es ernüchtert wieder in den Schrank stellen.
 
Nun höre ich das Album zum zweiten Mal. Ja, was nun? Bei Veröffentlichung war ich entsetzt ob dieser uninspirierten musikalischen Darbietungen und habe es in den Schrank gestellt. Jetzt mögen sich auch keine guten Gefühle einstellen. Irgendwie fehlt alles, was bei den letzten Veröffentlichung (teilweise) noch da war, DT-typische Melodien, schöne Gesangsmelodien, tolle Riffs. Einzig "Midnight Messiah" vermag irgendwie an das erinnern, was ich an der Band immer so toll fand. Beim Eröffnungsriff von "Dead Asleep" bin ich auch kurz aufgestanden. Teile des Longtracks sind auch noch gut, vor allem wenn es mal ins Rockige mit Hammond-Sound geht. Sonst, nichts, was mich begeistern kann. Was noch hinzukommt, ist mal wieder diese vollkommen unnötige moderne glattgezogene Bollo-Produktion, das haben DT zwar schon schlimmer hinbekommen, siehe "Octavarium", "Six Degrees..." oder "Systematic Chaos", aber auch schon besser. Petrucci und Sneap geben nun mal kein gutes Duo ab. Sie sollten Mikael Åkerfeldt oder Voivod fragen, wie ein Prog-Album zu klingen hat.
Warum immer auf Nummer sicher? Beim nächsten Album bitte wieder mehr Inspiration, geile Melodien und Riffs und weniger auf Nummer sicher. Und sagt Hugh Syme endlich, er soll sich mal was anderes ausdenken als Ameisen und schmilzende Uhren.

Nun da es rum ist, das Album, werde ich es ernüchtert wieder in den Schrank stellen.

So kritisch bin ich mit der Scheibe nicht.
Allerdings hat sie für mich auf keinen Fall die hohen Erwartungen erfüllt, die durch das Comeback von Portnoy entstanden sind.
Und auf Distanz gesehen, zieht "Parasomnia" für mich auch gegenüber "A View from the Top of the World" deutlich den Kürzeren.
Das größte Problem der Scheibe ist für mich, dass sie keine Ausrufezeichen setzen kann, die einen nach dem Hören dazu bringen,
die Scheibe nochmal aufzulegen.
 
Tour-Start:


Ja, kann man als Zugabe mal machen! :top:

Ich werd aber vermutlich trotzdem in 2026 nicht direkt wieder auf ein Konzert fahren…
wenn sie damit überhaupt nach Europa kommen... !!! (weis da jemand was???)
... dann dürfen sie aber Set II ändern, weil diese haben sie ja schon zur 40. Feiertour gespielt.... :hmmja:
A Change of Season LIVE ist immer eine Freude...

jetzt beackern sie erstmal Übersee, aus unserer Sicht....
 
wenn sie damit überhaupt nach Europa kommen... !!! (weis da jemand was???)
Ich hatte es von einem Konzertbericht eines Users in einem anderen Forum. Der war in Bonn, denke mal dort haben sie vielleicht eine Ansage in die Richtung gemacht.

Aber Daten/Orte stehen noch nicht fest.

Und ja, Set II wäre dann ggf. etwas zu überarbeiten.
Wobei wir als DT-Fans ja recht verwöhnt sind. Andere Bands haben manchmal auch schon 10+ Alben draußen und durchaus weniger Abwechslung in ihren Sets zu bieten. ;)
 
Ich hatte es von einem Konzertbericht eines Users in einem anderen Forum. Der war in Bonn, denke mal dort haben sie vielleicht eine Ansage in die Richtung gemacht.

Aber Daten/Orte stehen noch nicht fest.

Und ja, Set II wäre dann ggf. etwas zu überarbeiten.
Wobei wir als DT-Fans ja recht verwöhnt sind. Andere Bands haben manchmal auch schon 10+ Alben draußen und durchaus weniger Abwechslung in ihren Sets zu bieten. ;)
also, ich würde ja wieder gehen.... :jubel:
... habe seid 2000 kein Gig ausgelassen... :cool:
blöd wäre nur, wenn sie wieder in der UberHall spielen, die hat mir gar nicht gefallen, stand unten und fand den Sound nicht dolle...
kein Vergleich zum Leipzig Gig.... (auch wenn dieser im Vergleich zum Berlin Gig recht kurz war)
wenn sie doch dann nur wieder im Admiralspalast spielen würden, dies hat mir immer gefallen (nicht nur zu DT)

früher hat Portnoy ja immer die Setlist abgestimmt mit dem Spielort und drauf geachtet, dass es immer Abwechslung gab....
so wusste man nie, was einen erwartet... fand ich immer gut so...
Wunschlist zu Set II wären (träumen ist doch noch erlaubt)

A Killing Hand - Another Hand (Voice)
Trial of Tears
The Great Debate
In the Presence of Enemies, Pt. 1 & 2
aus der Mangini Ära
Outcry
Pale Blue Dot

:top:
 
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