Der wunderbaren Aftermovie hat mich nochmal daran erinnert einen kleinen Rückblick zu diesen drei geilen Tagen zu schreiben.
Bereits am ersten Abend haben vier Bands das Don't Panic in Essen mächtig ins schwitzen gebracht. Meurtrières und Vultures Vengeance waren nicht wirklich meine Baustelle haben, aber schon mal für's, nach vorne gerichtete Kopfschütteln gesorgt. Ch'ahom waren mir bis dahin umbekannt, doch ihr abgrundtiefer Death Metal hat mich vor der Bühne bereits mächtig in unkrontrollierte Bewegungen versetzt. Chaos und Wahnsinn sah man dem linken Gitarristen zu jedem Zeitpiunkt der Show an. Sehr gut.
Was für dicke Klöten muss man haben um auf diese kleine Bühne zu gehen und dann seinen Set erstmal mit Slayer's Hell Awaits zu beginnen, ehe man nach dem Intro in den ersten Song übergeht. Danach gab es bis zum Ende der Show nur noch Black/Thrash erster Kajüte und die Leute vor der Bühne haben sich die Rübe kaputt gebangt! Wahnsinnig geil! Da ich am erste Abend noch nach Hause gefahren bin war das Getränk meiner Wahl Club Mate, tolles Zeugs.
An den Tagen zwei und drei begleiteten mich dann auch meine Frau und mein Schwager.
Erste Band die wir Freitags gesehen hatten, waren Ritus. Nach anfänglichen, technischen Schwierigkeiten war die Band ab dem dritten oder vierten Song voll da und hat und dann auch echt begeistert. Boundless Chaos, die ich auch gerne gesehen hätte habe ich leider verpasst. Coltre merkte man deutlich die Spielfreude an. Ich hatte von der Band vorher nix gehört und kam nur sehr ungelenk in den verschrobenen Rock rein.
Danach gabs feinsten Black/Thrash von Blackevil, der sich durch die Einflüsse von klassischen und Epischen Metal vom Großteil andere Genrebands absetzt. Mein Tagessieger. Das aktuelle Album der Band ist "Prasie the Communion Fire..." läuft oft bei mir, erinnert mich bei machen Parts aber auch an alte Unanimated. Die eingesprungenen The Night Eternal hatten das Publikum dann auch ratzfatz auf ihrer Seite und es wurde für mich auch eine schweisstreibende Show. Geil, wieso habe ich von denen nix zuhause?
Letzte Band die ich dann noch komplett gesehen habe waren Rapid, toller motörheadmäßiger Speed Metal. Danach ging's ab ins Hotelbett, bin wohl nicht mehr der Typ für lange Aftershowpartys.
Am Samstag haben mich dann wieder Mean Mistreater vollends abgeholt. Bottemless waren als Doom-Rocker auch mal gut um einen Gang runter zu schalten. Leider habe ich danach Lucifuge nicht mitbekommen, schade. Aber man muss irgendwann ja auch was zwischen die Kauleiste bekommen.
Animalize waren mit ihren Schwertern, Kettensäge usw. die Showband, sollte ich nochmal überprüfen ob die zuhause auf der Anlage dann auch so geil sind.
Was dann kam ist für mich auch nur noch mit einen Rauschzustand zu beschreiben. Hexecutor habe ihre ganz eigenen Melodien im Black/Thrash integriert und ich konnte vor der Bühne nochmals so richtig abgehen. Tagessieger! Neben mir übrigens, die ganze Zeit ein junger Herr, der bei einer Gelsenkirchener Band die Gitarre bedient ....drehte ebenfalls ordentlich auf.
Was dann kam, habe ich so auch noch nicht erlebt. Bei den Österreichern Death Racer gleicht die Bühnendekoration einem Verkehrsübungsplatz und man hat das Gefühl Niki Lauda fährt mit einen Fiat Panda eine Stunde lang bei Vollgas im Kreis und hört dabei Mayhems Deathcrush. Idealer Rausschmeißer.
Was soll ich anderes sagen...es waren mal wieder drei richtig geile Tage in Essen und ich bin schon gespannt auf die Ankündigung der 4. Ausgabe!
