Epischer BM (WITTR und Co.)


da kommt demnäxt ne Split, die man bei eisenwald vorbestellen kann

Black vinyl, limited to 350 copies.

The coming of winter is marked by the return of GRIFT and SAIVA bringing us a 10" split filled to the brim with rural melancholy. Where SAIVA bring us a musical interpretation of the Swedish Lappmark that stands as a celebration to those who endure the harsh and desolate northern wilderness, GRIFT in turn, from the southern part of Sweden, will put us in a sense of living in a foregone time that no longer exists but which lives on through old traditions and stories. This collaboration most definitely carries the sign of the ever-prevalent Swedish gloom." (quote NVP)

Tracklist:
Sida Syd: Grift - Skarprättaren
Sida Nord: Saiva - Sjiedvàrre
 
Ash Borer (Cold of Ages und Bloodlands)
Fauna (Avifauna)
Skagos (Ast und Anarchic)
Weakling (Dead As Dreams)
Echtra
Addaura
Velnias
Alda
Fell Voices (Regnum Saturni)
 
Die "The Mardrigal Of Night" von Ulver habe ich jetzt auch mal ins Visier genommen. Ich denke, die ist auch essentiell. Was meint ihr?
 
Ja, aber jeder Neueinsteiger wird sich zu 99,9 Prozent die Klassikeralben für normales Geld holen, anstatt den derzeit gängigen Preis von 70 -120 E für ne Split 7" ausgeben. ;)
 
Die Trilogie plus Themes Of Williams Blakes... sind ein Muss, der Rest ist "kann"....

Finde die Willy Blake Geschichte leider als Experiment ziemlich verquert und gescheitert. Die folgende, bis zur Sun... konsequente Fortentwicklung dafür überaus gelungen. Man merkt, die Band musste erst da reinwachsen, deswegen sei Themes verziehen.
 
Ja, aber jeder Neueinsteiger wird sich zu 99,9 Prozent die Klassikeralben für normales Geld holen, anstatt den derzeit gängigen Preis von 70 -120 E für ne Split 7" ausgeben. ;)

Ist klar. Wobei ich damit nur sagen wollte, dass das eine der ganz wenigen Scheiben der Welt ist, für die ich selber bereit war, einen sehr hohen Preis zu bezahlen.
 
Finde die Willy Blake Geschichte leider als Experiment ziemlich verquert und gescheitert. Die folgende, bis zur Sun... konsequente Fortentwicklung dafür überaus gelungen. Man merkt, die Band musste erst da reinwachsen, deswegen sei Themes verziehen.

Sehe ich komplett anders. Themes... war als Konzeptalbum und in seiner musikalischen Breite damals einzigartig.
 
Sehe ich komplett anders. Themes... war als Konzeptalbum und in seiner musikalischen Breite damals einzigartig.
Dem will ich wiederum gar nicht widersprechen. Ich hab's vor gar nicht allzu langer Zeit mal wieder versucht - ging leider nicht. Damals hab ich die CD gekauft und tatsächlich ziemlich verärgert nach einmal hören abgestoßen (und ich war nie irgendwie ein Die-Hard- oder Scheuklappenhörer...).
 
Die "Themes" kam für mich zu einer Zeit als ich vermutlich noch ein Stückchen truer als true, und in der Wolle zwei töne Dunkler als schwarz gefärbt war. Daher war die damals natürlich erst einmal ein Grund für verächtliches und selbstredend ungehörtes Ignorieren. Habe ich mir dann sehr viel später erst gekauft, und dann doch ziemlich spannend gefunden. Wobei ich sie bis heute nicht so intensiv gehört habe, dass ich eine endgültige Meinung dazu hätte. Habe schon lange vor, mal auch mit dem elektronischen Kram etwas intensiveren Kontakt aufzunehmen. Vielleicht werde ich dazu demnächst als Einstieg die "Themes" wieder auflegen und dann chronologisch weiter machen.

Was das Thread-Thema angeht, muss ich gestehen, dass mich sehr, sehr wenig aus diesem Stilbereich so richtig packt. Jedenfalls kaum eine der neuzeitlichen Bands. Klar, die Klassiker bis 1996/1997, sind bei mir auch ganz weit oben auf der Liste (Burzum, Ulver, In The Woods, Ved Buens Ende, Fleurety, Forgotten Woods...); aber all das, was sich heute so unter kaskadischem, atmosphärischem, suizidalem, depressivem, naturmystischem Black Metal sammelt, gefällt mir zwar meist recht gut (Agalloch, Wolves..., Austere, Fen, Fyrnask...) aber so der ultimative Kick bleibt fast immer aus. Wobei mir das - leider - in fast allen Subgenres so geht, dass so gut wie keine neuere Band jemals die Wirkung hat, wie meine alten Helden, oder gar einen Rang unter meinen Lieblingsbands beanspruchen könnte. Im Black Metal ist der Effekt noch am wenigsten ausgeprägt, aber ganz bleibt er doch nicht aus.
 
Tipp am Rande: Das Buch "Black Metal-Evolution of the Cult" von Dayal Patterson hat mir auch schon einige wertvolle Einkaufs-Tipps geliefert.:top:
 
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