Die "Themes" kam für mich zu einer Zeit als ich vermutlich noch ein Stückchen truer als true, und in der Wolle zwei töne Dunkler als schwarz gefärbt war. Daher war die damals natürlich erst einmal ein Grund für verächtliches und selbstredend ungehörtes Ignorieren. Habe ich mir dann sehr viel später erst gekauft, und dann doch ziemlich spannend gefunden. Wobei ich sie bis heute nicht so intensiv gehört habe, dass ich eine endgültige Meinung dazu hätte. Habe schon lange vor, mal auch mit dem elektronischen Kram etwas intensiveren Kontakt aufzunehmen. Vielleicht werde ich dazu demnächst als Einstieg die "Themes" wieder auflegen und dann chronologisch weiter machen.
Was das Thread-Thema angeht, muss ich gestehen, dass mich sehr, sehr wenig aus diesem Stilbereich so richtig packt. Jedenfalls kaum eine der neuzeitlichen Bands. Klar, die Klassiker bis 1996/1997, sind bei mir auch ganz weit oben auf der Liste (Burzum, Ulver, In The Woods, Ved Buens Ende, Fleurety, Forgotten Woods...); aber all das, was sich heute so unter kaskadischem, atmosphärischem, suizidalem, depressivem, naturmystischem Black Metal sammelt, gefällt mir zwar meist recht gut (Agalloch, Wolves..., Austere, Fen, Fyrnask...) aber so der ultimative Kick bleibt fast immer aus. Wobei mir das - leider - in fast allen Subgenres so geht, dass so gut wie keine neuere Band jemals die Wirkung hat, wie meine alten Helden, oder gar einen Rang unter meinen Lieblingsbands beanspruchen könnte. Im Black Metal ist der Effekt noch am wenigsten ausgeprägt, aber ganz bleibt er doch nicht aus.