Eure Lieblingsproduzenten

Richtig geil finde ich RICK RUBIN ja besonders, wenn er jenseits des Metal agiert, was der aus TOM PETTY , JOHNNY CASH https://www.youtube.com/watch?v=8AHCfZTRGiI und NEIL DIAMOND (!) https://www.youtube.com/watch?v=LwRZRQ83Z_4 noch rausgeholt hat, war schon ganz großes Kino...
Reduziert auf´s Nötigste, knochentrocken und ohne jeden Bombast, eigentlich jeweils ein desillusionierter, alt(ernd)er Rock/Country/Popstar, mehr oder weniger nur mit seiner Gitarre...
 
Charlie Bauernfeind

Ne! Ihn in einem Atmenzug mit Birch zu nennen, ist ja wohl frevel. Die einzige Bauerfeind Produktion, die in meinen Ohren geht, ist die für die "Inner Sanctum", aber sont viel zu viel Plastik. Gut, die der letzten Helloween geht auch noch, wenn man tolerant ist.
Und wo hat er bitte mit Motörhead zusammen gearbeitet?
 
Gut 2 Stunden relaxtes Geplauder mit Yoda Rick Rubin, das den ganz weiten Bogen über seine Produzententätigkeit spannt.
Fand ich trotz der Ashram-Atmosphäre sehr informativ & unterhaltsam:


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Kurt Ballou. Bester Gitarrensound.
auch der rest, finds bemerkenswert, wie der so eine organische wärme mit präzision und randale hinkriegt, das können nicht so viele. er hat halt auch unfassbar viele geile platten gemacht und alle klingen super. und trotz seiner signatur nicht gleichförmig, sattgehört hab ich mich jedenfalls nicht.

sicher nicht gut gealtert und halt damals unfassbar nervig, ändert aber nix daran, dass einige alben echt klasse produziert sind (archaic abattoir, 1-800 vindication, sickness within, death to tyrants, 66sick, rise to ruin). aber klar, unfassbar viel scheiss dabei, der einen durch seinen sound noch wütender macht als ohnehin schon. ähnlich jacob hansen, den ich damals auch so derbst satt hatte.

russ russel wäre für seinen genialen namen zu danken und für den fetten sound, den er napalm death verpasst (und über die jahre auch stark variiert) hat. weniger facettenreich, aber ebenfalls megafett gings bei evile zur sache.
 
Irgendwie finde ich, müssten hier auch mal Leute wie Maynard James Keenan, Adam Jones, Danny Carey und Justin Chancellor genannt werden. Die Tool-Leute halt, weil die ja immer als Produzenten ihrer Alben geführt werden ohne das ich eine Ahnung hab, ob die da alle den gleichen Anteil dran haben. Ich finde, fast egal, wie man zu der Mucke steht, kann man hier anerkennen, dass die einen Monster-Sound geschaffen haben, der in seiner Ausprägung meines Wissens unerreicht ist.

Generell bin ich durch diesen Thread hier aber eben gedanklich auf ein anderes verwandtes Thema gekommen, das hier vielleicht nicht ganz hergehört - oder vielleicht doch? Nämlich die Frage, ob Platten (auch im hier relevanten Hard-Rock und Metal-Bereich) heutzutage generell immer gleichförmiger klingen, was die Produktion angeht. Ich würde nämlich sagen: Ja!

Vielleicht reaktiviere ich dazu mal einen älteren Thread, in dem das Thema vielleicht mehr Chance hat, diskutiert zu werden.
 
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