Famose Worte

Ich hatte mir während meiner Ausbildung gedacht, wann könnte sich mal im Betrieb einen kleinen Joke leisten und habe die Toilettentür ausgehängt und nur angelehnt.

Schabernack

Ein Schabernack ist ein übermütiger, meist harmloser Streich, der dazu dient, andere zu foppen, zu necken oder zu erschrecken. Es ist eine scherzhafte und mutwillige Handlung, die jedoch keine ernsthaften Schäden oder rechtlichen Folgen nach sich zieht.

Aber

ich konnte nicht ahnen, dass ein Kollege Dünnschiss hatte und in Hektik ...

Rohrkrepierer

Ein Rohrkrepierer ist ursprünglich ein Geschoss, das bereits im Lauf einer Schusswaffe oder im Rohr einer Kanone detoniert und diese dabei zerstört. Der Begriff leitet sich vom Militär ab und wird heute im übertragenen Sinne als Synonym für einen Fehlschlag, Flop oder eine komplett gescheiterte Idee verwendet.

... dumm gelaufen:hmmja:
 
Ich will mal klarstellen, was für ein harter Kerl ich bin. Ich weigere mich so heiß zu duschen wie meine Frau.
Ich bin ein ...

"Warmduscher" hat mehrere Bedeutungen. Im Alltag ist es meist eine umgangssprachliche, scherzhafte Beleidigung für eine ängstliche, verweichlichte oder wehleidige Person.

... und ich setze mich durch, weil ich nicht

KUSCHE

Der Begriff kuschen bezeichnet meist die ängstliche Unterordnung oder den strikten Gehorsam gegenüber einer Autorität. Darüber hinaus wird der Ausdruck verwendet, um Hunde zum lautlosen Hinlegen aufzufordern.
 
Gestern Abend bei uns in der Pinte:

Ein Gast: " Die Schabracke vom Pumper stinkt wieder ätzend nach Nuttendiesel!"

Übersetzung:

Die unattraktive und ungepflegte Freundin vom Bodybuilder riecht unangenehm nach schlechtem Parfüme.
 
vergraetzt

Vergrätzt
(Partizip II des Verbs vergrätzen) beschreibt einen Zustand der Verstimmung oder Verärgerung. Es bedeutet, dass jemand durch eine unangemessene Handlung, ein unbedachtes Wort oder eine schlechte Behandlung verärgert wurde, sich zurückzieht oder innerlich grollt.
 
Häppchen

Unter Häppchen versteht man kleine, mundgerechte Speisen, die in der Regel direkt mit den Fingern (als Fingerfood) und ohne Besteck gegessen werden. Sie werden meist auf Partys, Stehempfängen oder als kleine Vorspeise (in der Gastronomie auch Amuse-Gueule genannt) serviert.
 
Gestern Abend bei uns in der Pinte:

Ein Gast: " Die Schabracke vom Pumper stinkt wieder ätzend nach Nuttendiesel!"

Übersetzung:

Die unattraktive und ungepflegte Freundin vom Bodybuilder riecht unangenehm nach schlechtem Parfüme.
Für stark geschminkte Personen fiel durchaus mal ein Kommentar ala .. xyz hatte klafterweise Kamelscheisse im Gesicht.

Ob Tierdung tatsächlich als makeup verwendet wurde ist aber nicht überliefert.
 
Lullifax

Als "Lullifax" (oder auch "Lullifacks") bezeichnet man umgangssprachlich, besonders in der sauerländischen Mundart, etwas Unbedeutendes, eine Lappalie, albernes Zeug oder unwichtige Nebensachen.
 
Trará

Das Wort Trara beschreibt lauten Lärm, großes Aufsehen oder viel unnötigen Wirbel um eine Sache. Oft wird es genutzt, wenn sich jemand beschwert, dass zu viel Tamtam gemacht wurde.

Es leitet sich vom Klang eines Horns ab (wie man es vom Posthorn kennt). Ein klassisches Beispiel ist der berühmte Satz: "Viel Trara um nichts."
 
Prockeln

Prockeln (auch prokeln oder rumprockeln) ist ein umgangssprachliches Verb, das im rheinischen und westfälischen Raum weit verbreitet ist. Es bedeutet, vorsichtig an etwas herumzustochern oder einen festsitzenden, störenden Gegenstand mit Hartnäckigkeit zu lösen.

Synonym wird im gesamten deutschen Sprachraum oft „fummeln“, „piddeln“ oder „popeln“ verwendet. Regionale Bedeutungen umfassen zudem das Zerkleinern oder Bröckeln von Lebensmitteln (z. B. Brot) sowie das Auflockern der Glut in einem Ofen.
 
Bröckelhusten

Ist ein umgangssprachlicher, derber Ausdruck für Erbrochenes. Der Begriff setzt sich aus dem Wort "Bröckeln" (für Stücke) und "Husten" zusammen. Er beschreibt bildlich, dass beim Übergeben neben Flüssigkeit auch feste Nahrungsreste herauskommen.

Andere witzige Synonyme dafür sind "Bordsteinpizza" oder "Würfelhusten".
 
Meinen Oppa kannte ich nicht anders, oft kalt im Mundwinkel ...

Stumpen

Den meisten ist der Begriff „Stumpen“ als Synonym für den allgemeinen Begriff der Zigarre bekannt.
 
Gebimsel

Gebimsel
ist ein umgangssprachlicher, meist scherzhaft oder abwertend gebrauchter deutscher Begriff für baumelnden Kleinkram, auffälligen Schmuck, überflüssige Anhängsel oder unnötigen Zierrat.
 
Gestern Abend bei uns in der Pinte:

Ein Gast: " Die Schabracke vom Pumper stinkt wieder ätzend nach Nuttendiesel!"

Übersetzung:

Die unattraktive und ungepflegte Freundin vom Bodybuilder riecht unangenehm nach schlechtem Parfüme.

Ich habe den Begriff "Nuttendiesel" als Bezeichnung für (eventuell von eher minderer Qualität oder abwertend) für Sekt, Champagner oder Schaumwein kennen gelernt...

Viele Grüße Rick
 
Im Bayerischen gibt es das wundervolle Wort "Ruach", das einen geizigen und vor allem habgierigen Menschen beschreibt. Das dazugehörige Adjektiv lautet "ruachad".

Lustigerweise gibt es das Wort auch im Hebräischen. An bestimmten Stellen der hebräischen Bibel, des Tanach, wird das Wort mit ‚Geist‘ übersetzt. Die Grundbedeutung von rûaḥ ist ‚bewegte Luft‘. In griechischen Übersetzungen des Tanach ist die Übersetzung als Pneuma zu finden, ebenso im Neuen Testament.
 
Beleidigungen? Ok, hier einer meiner Favoriten aus meiner Heimat:

Grasdaggl

Ein Grasdaggl (im Hochdeutschen meist „Grasdackel“ geschrieben) ist eine Beleidigung oder liebevolle Neckerei aus dem schwäbischen und alemannischen Dialekt.

Wobei ein Grasdaggl immer noch besser ist als ein Halbdaggl, bei dem es vor lauter Dummheit nicht einmal zu einem ganzen Daggl reicht.
 
Da ich so eben, mit dem Fahrrad, am Hähnchenstall meines Nachbarn vorbeigeradelt bin und mir beim berachten der jungen Hähne so dachte, Jungs euch machen sie bald den Garaus.

den Garaus machen -

"Jemandem oder etwas den Garaus machen" bedeutet, jemanden zu töten, zu vernichten oder einer Sache ein endgültiges Ende zu bereiten. Die Redewendung stammt aus dem süddeutschen Raum des 15. Jahrhunderts, wo der Wächterruf „gar aus!“ (vollständig aus) das Ende der Polizeistunde einläutete.
 
Schmonzes

/Schmónzes/

Unter Schmonzes versteht man umgangssprachlich albernes Geschwätz, leere Worte, Unsinn oder billigen Kitsch. Der Begriff wird häufig verwendet, um belangloses Gerede oder prahlerische Ausreden abzutun.

Herkunft

Das Wort stammt ursprünglich aus dem Westjiddischen (shmontses) und leitet sich vom hebräischen shmū'ōt ab, was so viel wie „Gerüchte“ oder „Neuigkeiten“ bedeutet.

Verwandte Begriffe

Schmonzette: Eine abfällige Bezeichnung für kitschige, rührselige oder minderwertige Geschichten, Filme oder Theaterstücke.
Gegenwort: Wer hingegen offen und direkt die Wahrheit sagt, redet Tacheles.
 
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