Festival-Friedhof

2023 mit Paradise Lost, Dismember, Vanhelgd und einigen anderen war das Graveland Festival in meinen Augen echt sehr stark besetzt, aber schon letztes und insbesondere dieses Jahr dafür wirklich schwach. Leprous (???) und Dark Tranquillity als Kopfzeiler!? Wundert mich nicht, dass das kaum gezogen hat. Zumal es die wahrlich herrliche Lage am See von 2023 nach Umzug ja 2024 auch nicht mehr gab.
Nur um sicher zu gehen, es geht hier um dieses Lineup, richtig?

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Leprous sind absolut nicht meine Baustelle, aber ansonsten finde ich die Bandauswahl meilenweit von "sehr schwach" entfernt (nur schon Ulcerate und EHG, ey!). Wäre sowas bei mir in der Nähe, würde ich sofort hinfahren...
 
Nur um sicher zu gehen, es geht hier um dieses Lineup, richtig?

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Leprous sind absolut nicht meine Baustelle, aber ansonsten finde ich die Bandauswahl meilenweit von "sehr schwach" entfernt (nur schon Ulcerate und EHG, ey!). Wäre sowas bei mir in der Nähe, würde ich sofort hinfahren...
Geschmäcker ... ich wäre da geschenkt nicht hingefahren, selbst für den Eintrittspreis obendrauf nicht ;)
Aber auch rein objektiv ist das nichts vom Kaliber Dismember, wie eben vor 2 Jahren.
 
So wie ich das Plakat betrachte wäre es ja sowieso schon die letzte Ausgabe des Festivals gewesen. Aber bis auf Eyehategod wäre da auch für mich diesmal kaum etwas dabei gewesen. Da war die Jahre davor das Lineup interessanter. Das einzig positive, ich werde jetzt nicht jedesmal wenn ich den Festivalnamen irgendwo lese getriggert und muss an die gleichnamigen NSBM Arschlöcher denken.
 
Der Markt ist halt einfach übersättigt. 1000 Festivals, Arena und Stadientouren von den big sellern in den Sommermonaten und die Kohle wird gefühlt immer weniger. Man kann sein Geld eben nur einmal ausgeben.
Man merkt langsam auch nach den Corona-Jahren, in denen alle total hungrig auf Veranstaltungen waren, dass das immer mehr nachlässt und einige wieder müder werden.
 
Leprous war da als Headliner aber auch total deplatziert. Sensationell gute Band, aber das hätte nicht mal gepasst, wenn sie einen "early days"-Set spielen. Komisch, dass die Veranstalter die gebucht haben.
 
Man merkt langsam auch nach den Corona-Jahren, in denen alle total hungrig auf Veranstaltungen waren, dass das immer mehr nachlässt und einige wieder müder werden.

Das sicherlich auch, aber wie gesagt: es wird immer mehr und immer teurer. Wie soll es gehen? 1 Festival WE im Monat + evtl eine Band ala Maiden oder Scorpions ne Woche später und man ist schonmal 300-600€ los. Jedes WE können und wollen das wohl die wenigsten.
 
Das sicherlich auch, aber wie gesagt: es wird immer mehr und immer teurer. Wie soll es gehen? 1 Festival WE im Monat + evtl eine Band ala Maiden oder Scorpions ne Woche später und man ist schonmal 300-600€ los. Jedes WE können und wollen das wohl die wenigsten.
Das Festival , wo man 2 Tage trinkt und isst, das Ticket für ordentliche Bands bezahlt hat und inkl. Anfahrt und im schlimmsten Fall noch Übernachtung bezahlen muss für 300€ -> bitte um Nennung :D

Beruhigt mich ja, dass andere sich auch die Festival Kosten innerlich schön rechnen :top:
 
Das Festival , wo man 2 Tage trinkt und isst, das Ticket für ordentliche Bands bezahlt hat und inkl. Anfahrt und im schlimmsten Fall noch Übernachtung bezahlen muss für 300€ -> bitte um Nennung :D

Beruhigt mich ja, dass andere sich auch die Festival Kosten innerlich schön rechnen :top:


Naja. Mit nem Kofferraum voller Bier und pennen im Auto würde ich KIT, Headbangers etc. mal bei 300€ verorten (+ -) und nach oben Richtung Rock Harz, Hellfest etc. gibbet ja eh kein Ende. Waren jetzt auch eher aus der Luft gegriffene Zahlen. Ging mir nur darum das man eben nicht von Ende Mai bis Ende August 2-3x im Monat sowas machen kann als Normalverdiener.
 
Zwar kein Festival, aber der Bastard Club Osnabrück muss schließen.
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Bastard Clubs,
heute müssen wir euch eine Nachricht überbringen, die uns allen schwer auf dem Herzen liegt:
Der Bastard Club wird am 01.05.2025 für immer seine Türen schließen.
Wir wissen, dass diese Nachricht viele von euch genauso trifft wie uns. Der Bastard Club war nie nur ein Veranstaltungsort – er war ein Zuhause für Musik, Kultur, Freundschaften und unzählige unvergessliche Nächte.
Seit der ersten Brandschutzprüfung im April 2023 haben wir gekämpft. Gemeinsam mit Ingenieuren, Handwerkern, ehrenamtlichen Helfern und dem Vorstand haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten versucht, die geforderten Maßnahmen umzusetzen. Trotz all unserer Mühen und finanziellen Investitionen kamen bei der zweiten Begehung im Februar 2025 neue Auflagen hinzu. Die erforderlichen Umbaukosten in Höhe von ca. € 200.000 sind schlicht nicht mehr zu stemmen. Fördergelder wurden leider abgelehnt. Schweren Herzens bleibt uns daher keine andere Wahl, als den Club zu schließen.
Es ist uns gelungen, bei der Stadt Osnabrück einen Aufschub der Schließung bis zum 1. Mai 2025 auszuhandeln. So können wir gemeinsam einen würdigen Abschied feiern, statt von heute auf morgen die Lichter auszuschalten. Was danach mit dem Verein passiert und ob es einen Neuanfang an einem anderen Ort geben kann, werden wir in Kürze mit euch in der Mitgliederversammlung besprechen.
Es schmerzt uns sehr, diesen Ort zu verlieren – einen Ort, an dem Subkultur gelebt wurde, an dem kreative Köpfe zusammenkamen und Erinnerungen für die Ewigkeit entstanden sind. Doch das, was diesen Club besonders gemacht hat, wart IHR mit eurem Herzblut, eurer Leidenschaft und eurer Unterstützung!
Deshalb bitten wir euch: Lasst uns bis zum 30. April noch einmal ALLES geben! Besucht uns, feiert mit uns und verabschiedet diesen einzigartigen Ort gebührend. Jede einzelne Show, jeder Abend zählt!
DANKE FÜR ALLES!!!
Herzliche Grüße
Euer Vorstand (HC-Family e.V. im Bastard Club OS)
PS: Wenn ihr klare Ideen habt & sie uns mitteilen wollt - Schreibt uns gern via: info@bastardclub.de
#timetosaygoodbye #BastardClub #nextone #osnabrück #kopfhoch #gehtmehraufkonzerte
@Follower
 
Der Markt ist halt einfach übersättigt. 1000 Festivals, Arena und Stadientouren von den big sellern in den Sommermonaten und die Kohle wird gefühlt immer weniger. Man kann sein Geld eben nur einmal ausgeben.
Ich habe aber den Eindruck, für jedes Festival was dichtmacht, kommen 2 neue dazu. Die Auswahl ist zumindest gefühlt riesiger als jemals zuvor...
 
Als anspruchsvoller, vorrangiger Selbstversorger, mit WoMo, habe ich noch nie soviel ausgegeben, auch nicht in 3 oder 4 Tagen.
Und es gibt immer noch Festivals mit Eintritt unter 40 Euro oder gar frei!
Und Manche schlagen nicht mal bei Bier und Essen zu.
Vereine, die eigenes Gelände nutzen und sich das ganze, teure (teils unnötige) Drumherum sparen können, schaffen das auch weiterhin.
 
Naja. Mit nem Kofferraum voller Bier und pennen im Auto würde ich KIT, Headbangers etc. mal bei 300€ verorten (+ -) und nach oben Richtung Rock Harz, Hellfest etc. gibbet ja eh kein Ende. Waren jetzt auch eher aus der Luft gegriffene Zahlen. Ging mir nur darum das man eben nicht von Ende Mai bis Ende August 2-3x im Monat sowas machen kann als Normalverdiener.
KIT ist bei mir hinsichtlich Karte und Benzin knapp 250€ weg.
Da ich oft ganz alleine anreise, schlägt die Fahrt bei mir natürlich gnadenlos zu Biche.
Wenn andere dann zu fünft ausm Auto steigen, ist da viel Bier gespart, bzw. zur Verfügung.

Musikalisch bin ich auch nicht der flexibelste, so dass ich oben erwähnte Veranstaltungen um die 40€ zumeist recht unattraktiv finde für mich.
 
Schade mit dem Bastard Club. War nur einmal da, aber cooler Laden (gewesen).

Burning Q, Karte 80, Anfahrt 50, Essen/Trinken Supermarkt 20, Saufen 40 Festival, 25 Fressen, 25 Merch. Unter 250 bei mir.
 
Fuck, ich war immer gerne im Bastard Club. Aber leider war es abzusehen, dass er schließen wird.

Jetzt hoffe ich noch mehr, dass die Goldgrube in Kassel erhalten bleiben kann.
 
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