FullMetal Osthessen 02.+03.03.2018 Niederjossa

So, jetzt bin ich endlich auf dem Sofa. Ich steh nie wieder auf...

Um kurz mal den Zustand von Adi aufzuzeigen mal ein Beispiel:

Ein Schweizer mit Cowboy-Hut läuft an Adi vorbei.

Adi: "Ey! Du hast ja immer noch den selben Hut auf..."

Der Schweizer guckt etwas irritiert und kann die Situation nicht einschätzen.

Adi: "Achsoooo, du hast ja auch immer noch den selben Kopf. "

Im Verlauf des Abends kam Adi zur Erkenntnis, daß er für den Weltfrieden und somit auch für Nutten ist.

Er war also im Normalzustand :D
 
Grüße vom Rückweg nach Hamburg aus dem ICE!
Es war ein tolles Wochenende, ein schöner Heavy Metal Kurzurlaub von Donnerstag bis Sonntag in meinem Fall mit Basislager in Bad Hersfeld. Gut wenn man da Freunde hat und privat komfortabel unterkommt. Wir konnten also mit dem Linienbus beide Tage zur Location gondeln. Rückfahrt einmal mit dem Taxi und einmal fuhr ein Kumpel für uns einen Umweg um uns vor der Haustür abzusetzen. Service!
Ich war das zweite Mal beim FMO und finde, dass es ein schönes kleines Festival ist, das sich mausert und echt gute Bands in der Auswahl hat.
Es hatte ein paar Absagen gegeben, aber was soll's, kann man nix machen.
Dark Zodiak fielen am Freitag noch unserem Essen in Bad Hersfeld zum Opfer, Delirious waren dann ein sehr guter Einstieg in den Thrash Abend. Unterhaltsam!

Abondoned dann wie erwartet solide, gut und witzig, das war ein klasse Auftritt! Wirklich gut! Mit Accuser wurde ich früher schon nicht warm und so blieb es auch am Freitag. Ist halt nicht meins.

Samstag kamen wir nach dem Frühschoppen in Bad Hersfeld gut gelaunt pünktlich zur ersten Band in der Halle an.
RA wollten wir schon sehen. War ja auch ganz lustig. Zumindest wenn man die Ansagen und den lyrischen Gehalt der Texte ausblendet.
Sängerin Liane wollte u.A. Mitleid für ihren "Männerschnupfen" und als Text so was wie: "Riding on the Highway... Shoot them all down... Bang, bang, bang!" Da komme ich inhaltlich irgendwie nicht hinterher.

Dann waren die Franzosen Existance danach eine echte Überraschung am Samstag. Das war erfrischend, Heavy Metal wie er sein soll, alles stimmte. Die Jungs sind ja fast noch grün hinter den Ohren, aber so cool auf der Bühne, dass der "analoge Graue" und ich uns gleich zum Zappeln mitreißen lassen haben. Da öffnete der "Graue" sogar seine Haare, was ich schon seit Jahren nicht mehr erlebt habe und reckte die legendäre Mohrfaust in die Höhe.
Auch die Griechen Diviner wussten anschließend zu überzeugen. Wirklich freuen tat mich, somit auch Bands kennen zu lernen, die ich ohne dass Festival vielleicht nicht angehört hatte. Danach brauchten wir aber eine Alte-Leute-Pause mit gezapftem Bier und Obstler sitzend in der Kneipe gegenüber. Meine Jungs sind ja genau wie ich auch nicht mehr die Jüngsten.
Der Name der Schweizer Crown of Glory und das Reinhören ins Material reichten uns auch zur Argumentation um dort etwas länger zu verweilen.
So kamen wir gestärkt zu Visigoth wieder zurück und dann...
Also, wenn Liane über Männerschnupfen geklagt hat, sollte sie sich mal ein Beispiel an Jake nehmen, der ja nun seit zwei Wochen total erkältet unterwegs ist und dennoch alles gibt und nicht ein Wort auf der Bühne über seinen angeschlagenen Zustand verliert!
Zwar klingt es schon sehr ulkig, wenn er seine Ansagen ins Mikro krächst, aber das Mitleid ist ihm sicher!
Und dann singt er wie ein junger Gott und trifft jeden Ton! Das ist doch unglaublich!
Was für ein Auftritt! Und das erste Mal für mich in so einer kleinen Halle. Letztes Jahr beim KIT war schon sehr geil, vor zwei Wochen beim Metal Assault neben Titan Force mein Highlight. Und nun so unmittelbar und trotzdem mit Platz zum Toben vorne, Musik packend ohne Ende, Melodien so eingängig wie nur was und für mich dennoch nicht kitschig, einfach großartig! Zwischendurch ist ja auch doch etwas filigraneres Gitarrenspiel dabei, also für mich passt es einfach. Ich war glücklich und hätte anschließend nicht den nervigen Umbau und ewigen Soundcheck für Shadowkeep gebraucht.
Und vor allem nicht den Auftritt danach.
Die Mannen um "Diva" James Rivera konnten Visigoth nicht das Wasser reichen.
Unser Fahrer sah das genauso und brachte uns 4 sicher nach Hause.

Insgesamt ein schönes Wochenende mit guten bis sehr guten Auftritten und netten Begegnungen. Auch vom Forum habe ich ja einige getroffen, was mich sehr gefreut hat!

Ich hoffe, ihr kommt alle gut nach Hause! In vier Tagen geht es in Hamburg weiter. Zumindest für mich im Bambi Galore beim Warm Up zum Hell Over Hammaburg.
 
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Grüße vom Rückweg nach Hamburg aus dem ICE!
Es war ein tolles Wochenende, ein schöner Heavy Metal Kurzurlaub von Donnerstag bis Sonntag in meinem Fall mit Basislager in Bad Hersfeld. Gut wenn man da Freunde hat und privat komfortabel unterkommt. Wir konnten also mit dem Linienbus beide Tage zur Location gondeln. Rückfahrt einmal mit dem Taxi und einmal fuhr ein Kumpel für uns einen Umweg um uns vor der Haustür abzusetzen. Service!
Ich war das zweite Mal beim FMO und finde, dass es ein schönes kleines Festival ist, das sich mausert und echt gute Bands in der Auswahl hat.
Es hatte ein paar Absagen gegeben, aber was soll's, kann man nix machen.
Dark Zodiak fielen am Freitag noch unserem Essen in Bad Hersfeld zum Opfer, Delirious waren dann ein sehr guter Einstieg in den Thrash Abend. Unterhaltsam!

Abondoned dann wie erwartet solide, gut und witzig, das war ein klasse Auftritt! Wirklich gut! Mit Accuser wurde ich früher schon nicht warm und so blieb es auch am Freitag. Ist halt nicht meins.

Samstag kamen wir nach dem Frühschoppen in Bad Hersfeld gut gelaunt pünktlich zur ersten Band in der Halle an.
RA wollten wir schon sehen. War ja auch ganz lustig. Zumindest wenn man die Ansagen und den lyrischen Gehalt der Texte ausblendet.
Sängerin Liane wollte u.A. Mitleid für ihren "Männerschnupfen" und als Text so was wie: "Riding on the Highway... Shoot them all down... Bang, bang, bang!" Da komme ich inhaltlich irgendwie nicht hinterher.

Dann waren die Franzosen Existance danach eine echte Überraschung am Samstag. Das war erfrischend, Heavy Metal wie er sein soll, alles stimmte. Die Jungs sind ja fast noch grün hinter den Ohren, aber so cool auf der Bühne, dass der "analoge Graue" und ich uns gleich zum Zappeln mitreißen lassen haben. Da öffnete der "Graue" sogar seine Haare, was ich schon seit Jahren nicht mehr erlebt habe und reckte die legendäre Mohrfaust in die Höhe.
Auch die Griechen Diviner wussten anschließend zu überzeugen. Wirklich freuen tat mich, somit auch Bands kennen zu lernen, die ich ohne dass Festival vielleicht nicht angehört hatte. Danach brauchten wir aber eine Alte-Leute-Pause mit gezapftem Bier und Obstler sitzend in der Kneipe gegenüber. Meine Jungs sind ja genau wie ich auch nicht mehr die Jüngsten.
Der Name der Schweizer Crown of Glory und das Reinhören ins Material reichten uns auch zur Argumentation um dort etwas länger zu verweilen.
So kamen wir gestärkt zu Visigoth wieder zurück und dann...
Also, wenn Liane über Männerschnupfen geklagt hat, sollte sie sich mal ein Beispiel an Jake nehmen, der ja nun seit zwei Wochen total erkältet unterwegs ist und dennoch alles gibt und nicht ein Wort auf der Bühne über seinen angeschlagenen Zustand verliert!
Zwar klingt es schon sehr ulkig, wenn er seine Ansagen ins Mikro krächst, aber das Mitleid ist ihm sicher!
Und dann singt er wie ein junger Gott und trifft jeden Ton! Das ist doch unglaublich!
Was für ein Auftritt! Und das erste Mal für mich in so einer kleinen Halle. Letztes Jahr beim KIT war schon sehr geil, vor zwei Wochen beim Metal Assault neben Titan Force mein Highlight. Und nun so unmittelbar und trotzdem mit Platz zum Toben vorne, Musik packend ohne Ende, Melodien so eingängig wie nur was und für mich dennoch nicht kitschig, einfach großartig! Zwischendurch ist ja auch doch etwas filigraneres Gitarrenspiel dabei, also für mich passt es einfach. Ich war glücklich und hätte anschließend nicht den nervigen Umbau und ewigen Soundcheck für Shadowkeep gebraucht.
Und vor allem nicht den Auftritt danach.
Die Mannen um "Diva" James Rivera konnten Visigoth nicht das Wasser reichen.
Unser Fahrer sah das genauso und brachte uns 4 sicher nach Hause.

Insgesamt ein schönes Wochenende mit guten bis sehr guten Auftritten und netten Begegnungen. Auch vom Forum habe ich ja einige getroffen, was mich sehr gefreut hat!

Ich hoffe, ihr kommt alle gut nach Hause! In vier Tagen geht es in Hamburg weiter. Zumindest für mich im Bambi Galore beim Warm Up zum Hell Over Hammaburg.
Meeeeensch... für Shadowkeep beginnt doch jetzt eine neue Ära weil sie den großartigen, gottesgleichen James jetzt dabei haben... :D ich weiß jetzt nicht, ob ihr diese Ansage noch mitbekommen habt. Aber danach wusste auch der Allerletzte, daß ein gottesgleiches Wesen auf der Bühne steht :D

Nein, Spaß beiseite. Mir war er anfangs nicht unbedingt sympathisch. Ich habe mich nicht mit ihm unterhalten. Er hat eine Ausstrahlung, die mich dazu bringt, diesen Menschen weitgehend zu ignorieren. Ausser ein "Tach" und "Tschüß " kommt dann von mir nichts. Er hat mir nichts getan, aber naja...

Nach dem Gig stand er erst ewig backstage und hat der Crew Privatständchen geträllert. Gefühlt jeder von der Theken- und Küchenbesatzung musste her halten. Ausser ich :D

Dann kam der Joey... äh... James auf die Idee daß die noch verbliebenden Gäste nicht nur dem Alkohol, sondern auch seiner seiner lieblichen Stimme frönen sollten. Also ging es ab in die (teils besoffene) Meute. Ich überlegte ständig, wo er denn einen Ausschalter hat. Hatta net... aber diese Aktion war sympathisch und witzig. Er hat wirklich mit jedem geschwätzt, angestossen, Fotos gemacht usw. Er hatte Spaß. Und wir dann notgedrungen auch :D

Also ich finde ihn jetzt dann doch ganz nett. Obwohl ich von der Band nicht überzeugt war. Das kann an meinem Geschmack liegen oder auch nicht. Keine Ahnung...

RA fand ich gruselig. Ich mag keine Frauen am Gesang. Schon gar nicht so. Der Drummer Carsten hat einen Song gesungen und das war dann auch der Einzige Song den ich mir anhören konnte ohne die Krise zu bekommen. Der sollte immer singen, dann wäre alles gut.

Samstag habe ich sonst nur noch Crown of Glory zum Schluss gesehen. Nunja... viel zu soft für mich. Dazu kommt noch, daß sie ein Keyboard auf der Bühne haben. Das ist für mich genauso schlimm, wie wenn eine Frau singt. Diese Band kam mit ca 50 Fans in einem Bus aus der Schweiz angereist. Wer die Jungs auf der Bühne und die Groupies... äh... Fans vor der Bühne gesehen hat, der weiß jetzt warum die es 2-3 Mal im Jahr schaffen solch eine Reise zu organisieren. Ich hatte Angst, daß Schlüpper fliegen. Sehr sympathische Jungs, aber musikalisch nicht meins. Und ich musste neben der Bühne alles geben nicht laut über die Mädels vor der Bühne zu lachen. Ich musste da ca 15 Minuten stehen bleiben und warten bis die Band fertig ist. Ich konnte also nicht entkommen. Aber wie gesagt: die Jungs waren wirklich nett und sympathisch. Ich sehe sie demnächst wieder und finde das nicht tragisch.

Die restlichen Bands von Samstag habe ich immer nur kurz gesehen. Ich hatte einfach keine Zeit dafür.

Freitag war MEIN Tag! Direkt der Opener Dark Zodiak (mit K) waren mein Headliner! Simone ist eine der wenigen Frauen, die singen dürfen. Diese Frau versteht es, daß Publikum zu animieren. Das macht sie auf eine Art, daß keiner entkommt. Saugeil! Und die Party danach war mit dem "Sauhaufen " sowieso wieder mega. Ich freu mich total auf nächsten Samstag, wenn die beim M.I.S.E Warm Up spielen. Das wird so fein! :D

Delirious habe ich aufgrund des Helfens nicht komplett gesehen. Der Auftritt war wie erwartet sehr geil. Ich hätte sie eigentlich richtig feiern können/müssen, aber es ging ja nicht.

Und dann kam Abandoned! Ich freu mir immer noch ein Loch in den Allerwertesten, daß die Jungs wieder zusammen unterwegs sind. Das war NATÜRLICH geil! Was sonst? Nix anderes erwartet man nicht. Jawoll! Abandoned sind eine Macht!

Accuser waren natürlich auch gut. Gar keine Frage. Ich musste aber zu meiner Spülmaschine...

Ganz klarer Sieger sind Dark Zodiak, dicht gefolgt von Abandoned.
 
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Fotos? Mhm... bei Facebook sind massig Bilder von den Fotografen. Forumsfoto gab es wohl keins. Aber ich habe ja eh kaum was mitbekommen :D
 
Drei tolle Tage FMO sind dann wieder rum, jetzt heißt es wieder ein Jahr warten.

Zu den Bands wurde ja schon bißchen was geschrieben, meine Highlight am Freitag war Dark Zodiak, Delirious waren nicht so meins, Abandoned wie immer sehr spaßig, Accuser war dann auch nicht so meins.

Am Samstag waren Visigoth und mit ein paar Abstrichen Shadow Keep der Knaller, Crown of Glory hatten stark angefangen, sind aber dann leider gegen Ende etwas abgefallen. Die anderen Bands sind am Samstag meiner später Anreise zum Opfer gefallen.

Am Sonntag Morgen wurde auch nochmal gerockt, wenn auch etwas sittsamer als Freitag und Samstag ;)

Fotos kommen bestimmt noch, da waren soviele Fotografen und es wurden soviele Fotos geschossen, das es zuweilen schon lästig wurde
 
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Fotos habe ich keine, aber ich denke der @altmetaller hat genügend geschossen. Insgesamt war es ein recht launiges Wochenende mit guten Bands, sehr feiner Anlage, fairen Preisen und entspannter Crew mit einem einzigen Nachteil für den niemand was kann: Es war saukalt, gerade für die Fußgänger, die im 2km benachbarten Niederaula (oder war es Niederjossa, egal) gepennt haben und nachts noch zurücklatschen mussten. Die geplante Burg Herzberg Besichtigung fiel damit für mich leider flach.

Freitag war natürlich für Thrash-Metal-Interessierte formidabel. Dark Zodiak(k!) waren jetzt nicht meins, taten aber auch nicht weh. Delirious, die ich nicht kannte, holten dann gleich mal ordentlich den Dampfhammer raus, insbesondere die „deathigen“ Parts pushten ihren Sound nach vorne. Abandoned, die sicherlich spieltechnisch herausragende Band des Abends, sind eben eher Thrash Metal fürs Gehirn, waren aber zwischen Delirious und Accüser genau richtig platziert. Feiner Auftritt und ich freue mich schon auf kommenden Monat in Oberursel.

Die Band, die mich während des Festivals am meisten mitgenommen hat, waren Accüser, war aber fast klar, wenn man eine Schwäche für Thrash Metal mit ordentlich Core-Einlagen hat. Gleichwohl haben sich die Burschen mit der Zeit richtig schön reingeprügelt und einen so auf eine Thrash-Sause mitgenommen, wie sie sein soll: Ohne viel Gelaber ordentlich auf die Zwölf, aber keinesfalls zu primitiv. Mann des Abends war eindeutig @Reinhold, der vor der Bühne wirklich alles gegeben hat.

Samstag gabs dann neben einer ordentlichen Portion Schnee zum Frühstück ab und an recht obskure Bands. War aber nicht das Problem, hatte man so mehr Zeit zum schwätzen. Wie @Irae schon schrieb, waren die jungen Franzosen von Existance sicherlich die positive Überraschung. Soweit ich das beurteilen kann, überzeugten deren Songs vor allem kompositorisch, sowohl Gesang wie Tightness waren wirklich außergewöhnlich, das Stage Acting absolut professionell. Die Band muss mal auf Konserve begutachtet werden.

Visigoth legten dann gegenüber allen anderen Bands nochmals zwei Schippen drauf. Schon beim Opener "Dungeon Master" war klar, warum aktuell nahezu alle so von den Live-Qualitäten der Band schwärmen. Gefallen hat mir, dass die Songs deutlich härter und auch etwas schneller als auf den Scheiben gespielt wurden, das ließ das Ganze dann nochmal etwas dynamischer rüberkommen. Die Gesangsleitung von Sänger Jake war fast schon unheimlich perfekt, mit enormem Druck dahinter und bewegte sich auf der Ebene der ganz, ganz Großen. Gleichwohl war eben jene Sangesleistung die Angelegenheit, die einen schon nachdenklich machte. Im Swordbrothers Thread wurde schon ausführlich darüber diskutiert. Wenn diejenigen, die sich damit auskennen, sagen, es sei da nichts gefaked, dann kann ich das wohl bestätigen. Wenn man ganz nah vor der Bühne stand, dann hörte man ihn auch wirklich "abseits" der Anlage singen. Es ist nur zu hoffen und zu wünschen, dass der Gute, der ansonsten kaum mehr sprechen konnte, das dauerhaft mit seinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen gut übersteht. Aber irgendwo leidet man fast schon mit.

Bei Shadow Keep war bei mir dann irgendwie die Luft raus. Die Band zockte zwar astrein, aber nahm mich gar nicht mehr mit, lag aber wohl eher an mir.

Insgesamt hätten der Veranstaltung an beiden Tagen vielleicht so 100 Besucher mehr gutgetan und es zeigte sich, dass die Locals jetzt nicht grade zum fanatischen Dauermoshpit neigen, muss ja aber auch nicht immer sein. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt nach „hessisch Sibirien“ zu fahren und wenn das Billing einigermaßen stimmig ist, komm ich nächstes Jahr wieder. Nur dann bitte 10 Grad wärmer.
 
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Uns hat auch sehr gut gefallen, Sound/Orga/Preise waren echt top! Einzig kleiner Nachteil war das Bier, habt ihr da keine Zapfanlage?
Wenn nächtes Jahr nicht gleichzeitig mit dem Hell Over Hammaburg stattfindet sind wir wieder dabei!

Meine Top 3:
01: Visigoth
02: Diviner
03: Shadow Keep
 
@Dunkeltroll : Ja, Ja...alles wieder gut soweit. Wir sind dann auch, mit Umweg über die Werkstatt, noch gut heimgekommen. War alles etwas blöd gelaufen...
Jetzt müssen wir nur sehen, wie wir das mit dem Banner machen. Das habe ich jetzt dann natürlich nicht mitbringen können:hmmja:
 
Fotos habe ich keine, aber ich denke der @altmetaller hat genügend geschossen. Insgesamt war es ein recht launiges Wochenende mit guten Bands, sehr feiner Anlage, fairen Preisen und entspannter Crew mit einem einzigen Nachteil für den niemand was kann: Es war saukalt, gerade für die Fußgänger, die im 2km benachbarten Niederaula (oder war es Niederjossa, egal) gepennt haben und nachts noch zurücklatschen mussten. Die geplante Burg Herzberg Besichtigung fiel damit für mich leider flach.

Freitag war natürlich für Thrash-Metal-Interessierte formidabel. Dark Zodiak waren jetzt nicht meins, taten aber auch nicht weh. Delirious, die ich nicht kannte, holten dann gleich mal ordentlich den Dampfhammer raus, insbesondere die „deathigen“ Parts pushten ihren Sound nach vorne. Abandoned, die sicherlich spieltechnisch herausragende Band des Abends, sind eben eher Thrash Metal fürs Gehirn, waren aber zwischen Delirious und Accüser genau richtig platziert. Feiner Auftritt und ich freue mich schon auf kommenden Monat in Oberursel.

Die Band, die mich während des Festivals am meisten mitgenommen hat, waren Accüser, war aber fast klar, wenn man eine Schwäche für Thrash Metal mit ordentlich Core-Einlagen hat. Gleichwohl haben sich die Burschen mit der Zeit richtig schön reingeprügelt und einen so auf eine Thrash-Sause mitgenommen, wie sie sein soll: Ohne viel Gelaber ordentlich auf die Zwölf, aber keinesfalls zu primitiv. Mann des Abends war eindeutig @Reinhold, der vor der Bühne wirklich alles gegeben hat.

Samstag gabs dann neben einer ordentlichen Portion Schnee zum Frühstück ab und an recht obskure Bands. War aber nicht das Problem, hatte man so mehr Zeit zum schwätzen. Wie @Irae schon schrieb waren die jungen Franzosen von Existance sicherlich die positive Überraschung. Soweit ich das beurteilen kann, überzeugten deren Songs vor allem kompositorisch, sowohl Gesang wie Tightness waren wirklich außergewöhnlich, das Stage Acting absolut professionell. Die Band muss mal auf Konserve begutachtet werden.

Visigoth legten dann gegenüber allen anderen Bands nochmals zwei Schippen drauf. Schon beim Opener "Dungeon Master" war klar, warum aktuell nahezu alle so von den Live-Qualitäten der Band schwärmen. Gefallen hat mir, dass die Songs deutlich härter und auch etwas schneller als auf den Scheiben gespielt wurden, das ließ das Ganze dann nochmal etwas dynamischer rüberkommen. Die Gesangsleitung von Sänger Jake war fast schon unheimlich perfekt, mit enormem Druck dahinter und bewegte sich auf der Ebene der ganz, ganz Großen. Gleichwohl war eben jene Sangesleistung die Angelegenheit, die einen schon nachdenklich machte. Im Swordbrothers Thread wurde schon ausführlich darüber diskutiert. Wenn diejenigen, die sich damit auskennen, sagen, es sei da nichts gefaked, dann kann ich das wohl bestätigen. Wenn man ganz nah vor der Bühne stand, dann hörte man ihn auch wirklich "abseits" der Anlage singen. Es ist nur zu hoffen und zu wünschen, dass der Gute, der ansonsten kaum mehr sprechen konnte, das dauerhaft mit seinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen gut übersteht. Aber irgendwo leidet man fast schon mit.

Bei Shadow Keep war bei mir dann irgendwie die Luft raus. Die Band zockte zwar astrein, aber nahm mich gar nicht mehr mit, lag aber wohl eher an mir.

Insgesamt hätten der Veranstaltung an beiden Tagen vielleicht so 100 Besucher mehr gutgetan und es zeigte sich, dass die Locals jetzt nicht grade zum fanatischen Dauermoshpit neigen, muss ja aber auch nicht immer sein. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt nach „hessisch Sibirien“ zu fahren und wenn das Billing einigermaßen stimmig ist, komm ich nächstes Jahr wieder. Nur dann bitte 10 Grad wärmer.
Ich habe mit ihm zwar nicht geredet. Glaub ich... :D aber ich habe mittags mitbekommen wie er zu jemanden sagte, daß es mit seiner Stimme schon viel besser ist. Ich vermute, daß er beim Swordbrothers einfach die Klappe gehalten hat um seine Stimme zu schonen. Wenn jemand beim Reden KEINEN Ton mehr raus bekommt, dann kann er doch nicht Singen, oder??? Ich kann so oder so schon nicht singen. Aber mit dermaßen Problemen wie er sie anscheinend hatte, wäre das unmöglich. Und wenn sie beim Swordbrothers etwas mit der Technik nachgeholfen haben, dann ist das mehr als verständlich. In so Fällen dürfte man das :)

Ja, die Grippewelle hat sich bemerkbar gemacht. Und Samstag zusätzlich das Wetter. Aber es war alles noch ok. Samstag hätte es nicht viel voller sein dürfen. Dann wäre es ungemütlich geworden. Ich kam ja im Thekenbereich kaum durch wenn ich raus wollte.

Und @Reinhold muss man wirklich lobend erwähnen. Er hat alles gegeben:D und nun muss er zuhause erklären, daß er Samstag wieder weg ist. Die Warm Up vom M.I.S.E wartet auf ihn mit Dark Zodiak (mit K!)
 
@Dunkeltroll : Ja, Ja...alles wieder gut soweit. Wir sind dann auch, mit Umweg über die Werkstatt, noch gut heimgekommen. War alles etwas blöd gelaufen...
Jetzt müssen wir nur sehen, wie wir das mit dem Banner machen. Das habe ich jetzt dann natürlich nicht mitbringen können:hmmja:
Das Banner schicke ich ihm per Post :) Markus musste auch in die Werkstatt. Aber er hat es zum Glück noch bis heim geschafft.
 
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