Haken

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von Tolkky1978, 24. Oktober 2014.

  1. RageXX

    RageXX Till Deaf Do Us Part

    Kernpunkt oder mehr gesagt KernPERSON dieser (wohl eher losen) Trilogie ist der Cockroach-King. Ich mache ja ungern Werbung für andere Magazine an dieser Stelle, aber es lohnt sich, dazu einen Blick in die aktuelle Rock Hard zu werfen, wo Ross das recht anschaulich erklärt. So soll musikalisch gesehen der Rausschmeißer von "Virus" bestimmte Elemente beinhalten, die auch so schon in ähnlicher Form auf dem Berg zu finden waren - und hier speziell im Kakerlakenkönig-Song. In jedem Fall sei auch ohne dem zu viel vorzugreifen gesagt sein, dass der Cockroach-King nun alles ist, nur kein angenehmer Zeitgenosse.
     
  2. Tolkky1978

    Tolkky1978 Till Deaf Do Us Part

    Ein ähnliches Interview habe ich letztens auch gelesen.
     
  3. rapanzel

    rapanzel Till Deaf Do Us Part

    Ganz überraschend ist heute "Virus" eingetroffen. Gleich mal auf der Autobahn die Erstlauschung
     
  4. Dominik2

    Dominik2 Till Deaf Do Us Part

    Hab grade deswegen zweimal in den Briefkasten geguckt, aber :hmmja:
     
  5. DranovZeldan

    DranovZeldan Deaf Dealer

    Ich gebe @SMM wie immer recht: "Die beste Haken seit The Mountain" :jubel::jubel::jubel:
     
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  6. hofi

    hofi Till Deaf Do Us Part

    Was jetzt ja nicht allzu schwer ist, da die letzten beiden (und vor allem Vektor) doch recht enttäuschend waren....
     
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  7. Auchentoshan

    Auchentoshan Deaf Dealer

    Vektor > Mountain, tatsächlich sogar.
     
  8. Ian Fraser

    Ian Fraser Till Deaf Do Us Part

    DAS kann nicht sein, weil die Mountain ja die mit Abstand beste Haken ist ;)
    Die Vektor ist aber natürlich auch ein feines Scheibchen :)
    Die Virus ist heute angekommen, habe aber noch nicht reingehört.
    Das hier
    macht mich jedoch sehr zuversichtlich :)
     
  9. RageXX

    RageXX Till Deaf Do Us Part

    Ja, auf JFK ist Verlass - habe nun auch den gelben Virus und hoffe, dass ich am Wochenende ein paar Hördurchläufe starten kann.
     
  10. Revalon

    Revalon Deaf Leppard

    So, erster Durchlauf ist durch.

    Ein tolles Album, aber irgendwie fehlt die ganz große, durchgängige Begeisterung, die vor ein paar Wochen (habe die Band zu meiner Schande viel zu lange nur vom Namen gekannt und nicht beachten) die The Mountain auslösen konnte.

    Könnt aber auch einfach an der derzeitigen Situation auffer Arbeit liegen.
    Mal sehen, was die nächsten Durchläufe bringen, wenn ich mal etwas Ruhe hatte.

    Mit Carousel und dem fünfteiligen Messiah Complex habe ich aber schonmal zwei wahrscheinliche Jahreshighlights.
     
  11. Prog on!

    Prog on! Till Deaf Do Us Part

    Hier ist ebenfalls eine Neuinfektion zu vermelden. Starkes, komplexes Album, das sich naturgemäß nach einem einzigen Durchgang noch nicht komplett erschlossen haben kann, aber der Longtrack "Messiah Complex" ist mit ziemlicher Sicherheit schonmal einer der Songs des Jahres, wenn nicht mehr. Welch eine grandios-abwechslungsreiche Abfahrt über rund 17 Minuten, die alles fast schon locker in den Schatten stellt, was Dream Theater in der Post-Portnoy-Ära veröffentlicht haben!
     
  12. Disbe

    Disbe Till Deaf Do Us Part

    Hab den zweiten Durchlauf hinter mir.
    Und das Album ist verflucht geil geworden.
    Das kann am Ende des Jahres ganz weit oben in meinem Poll mitspielen, so viel ist jetzt schon klar. Wie weit oben wird sich noch zeigen.


    Zu kritisieren hab ich eigentlich nur die Form der VÖ.
    "Vektor" kam als 2LP mit einer geätzten D-Seite. Das hätte man hier auch gerne machen können, wenn schon bei Alben zusammengehören - was sich ja auch in den Artworks niederschlägt.
    Zumal es auch technisch funktioniert hätte, denn 'Carousel', 'The Strain' und 'Canary Yellow' hätten sehr gemütlich auf die B-Seite gepasst.

    Jetzt mal den Test.
    Erst "Vektor", dann "Virus"! :D
     
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  13. Ray Lomas

    Ray Lomas Dawn Of The Deaf

    Virus - Nach xmaligem Verschieben des VÖ kann das Virus sich endlich verbreiten.

    1. Prosthetic (5:58)
    Ein Nackenbrecher zur Eröffnung. Ross Jennings singt als Insasse des "Mountain View Institution" dramatisch seine Qual heraus: I don't wanna talk it about anymore, so sick of these questions, I've heard them before.

    2. Invasion (6:42)
    Ein recht unscheinbarer Track, der ohne großen Wiedererkennungswert an mir vorbeizieht. Mit fast sieben Minuten eindeutig zu lang.

    3. Carousel (10:30)
    Deutlich besser kommt das verschachtelte Carousel daher. Harte Passagen wechseln sich mit melancholischen Gesängen ab. Nach ungefähr fünf Minuten das erste "richtige" Gitarrensolo. Danach folgt eine bassbetonte elektronische Passage, die im finalen Instumentalgewitter endet.

    4. The Strain (5:24)
    Beginnt sehr melodisch und wechselt sich im Laufes des Songs mit harten, treibenden Gitarren ab.Der Gesangsrefrain "Maybe I'll never find my voice, could i ever change my mind", hat Ohrwurmcharakter, was man bisher von "Haken" nicht sagen konnte.

    5. Canary Yellow (4:15)
    Das ist das Stück zum Durchatmen, es fließt vorwiegend ruhig dahin, sanfter Gesang und elektronischer Background.

    6. Messiah Complex (16:21)
    Das fünfteilige Epos. Über sechzehn Minuten zeigen "Haken", warum sie als Progressive Metal Band auf den Spuren von "Dream Theater" wandeln. Hauptsächlich temporeich mit brachialen Gitarren und dramatischen Gesangsmomenten. In den letzten beiden Teilen wird das Vokal Thema des "Cockroach King" vom Album "The Mountain" aufgegriffen und endet im denkwürdigen Finale "Ectobis Rex"

    7. Only Stars (2:10)
    Als Ausklang ein ruhiges Stück, wobei der Tod des Virus, bzw. des "Cockroach King" besungen wird.


    Erstes Fazit: Ein herausforderndes Album, das als Nachfolger von "Vector" durchaus vergleichbar ist. Wie üblich braucht es bei "Haken" noch einige Durchläufe, um das alles zu verarbeiten. Im Vorfeld war auch etwas von neuer "Eingängigkeit zu lesen, was ich aber so nicht unterschreiben kann. Lediglich "The Strain" und "Canary Yellow " kommen für "Haken" Verhältnisse songdienlich auf den Punkt. Ansonsten ist das Album sehr komplex und heavy. Etwas mehr melodische und ruhige Passagen hätten der Platte durchaus gut zu Gesicht gestanden. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2020
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  14. Prog on!

    Prog on! Till Deaf Do Us Part

    Sah ich nach dem ersten Durchgang ähnlich, aber der Track wächst mit der Zeit ungemein. Deine übrigen Ausführungen unterschreibe ich nahezu zu 100%.
     
  15. RageXX

    RageXX Till Deaf Do Us Part

    Ich zitiere an dieser Stelle gern den Kollegen. So geht es mir auch, der Messiaskomplex ist ein absoluter Hammer und auch Schuld daran, dass ich den Rest des Albums noch nicht so wirklich weiter auseinander genommen habe. Ich wäre im Übrigen ja nicht ich, wenn ich schon jetzt etwas über "Virus" in Summe schreiben würde, allerdings lassen der bekanntermaßen starke Opener und nun auch dieses 5-teilige Magnum-Opus darauf schließen, dass die restlichen Songs qualitativ und in Langzeitwirkung schon immens bescheiden sein müssten, um zu verhindern, dass auch "Virus" wieder in meinen entsprechenden Jahres-Top-5 auftauchen dürfte.
     
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  16. Vauxdvihl

    Vauxdvihl Till Deaf Do Us Part

    Hmm, mit mir und HAKEN ist das auch so eine Sache. Ich habe zwar die gesamte Diskographie hier stehen (inkl. "L1-ve"), aber auf mehr als ein "gut" komme ich eigentlich nie. Etwas häufiger lief bei mir eigentlich nur "The Mountain", aber selbst das Album hat in den letzten Jahren etwas Staub angesetzt und ist kein Dauerbrenner in meinem Player geworden. Auch "Virus" jetzt finde ich wieder gut, aber bis auf den Opener kickt mich das nicht so, dass ich jetzt nix anderes mehr höre. Das liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass ich Ross Jennings als Sänger jetzt nicht wirklich spektakulär finde und er im Vergleich mit Einar Solberg, Jim Grey oder Mariusz Duda für mich nicht den Hauch einer Chance hat.
     
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  17. CimmerianKodex

    CimmerianKodex Till Deaf Do Us Part

    Bin ja verhältnismäßig spät zu HAKEN gestoßen.
    Ross Jennings ist für mich auch ganz klar der Schwachpunkt bei HAKEN.
    Er singt jetzt nicht schlecht, hat aber immer die gleiche leiernde Stimme, was es auf Dauer recht eintönig macht.
    "The Mountain" ist aber trotzdem ein großartiges Album, was ich immer noch gerne und regelmäßig auflege.
    "Virus" lief seit dem Wochenende recht häufig. Es läuft aber bisher ziemlich an mir vorbei.
    Da bleibt nicht viel hängen.
    Selbst der gefeierte "Messiah complex" erschließt sich mir nicht wirklich
    Das war bei der "Vector" doch anders. Hatte mich eben jenes Album schnell in seinen Bann gezogen.
     
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  18. rapanzel

    rapanzel Till Deaf Do Us Part

    Klasse Scheibe, und wirklich die Beste seit THE MOUNTAIN.
     
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  19. JAYMZ

    JAYMZ Till Deaf Do Us Part

    Hatte mir die The Mountain gekauft, komme aber in das Album irgendwie nicht rein. Keine Ahnung warum. Affinity finde ich dafür absolut großartig.
    Vektor und Virus habe ich bisher noch nicht gehört.
     
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  20. Ray Lomas

    Ray Lomas Dawn Of The Deaf

    Affinity ist ja auch das eingängigste Album von ihnen, mehr Melodien und Keyboards. Vector und Virus sind die am heftigsten rockenden. Aquarius, Visions und The Mountain sind die sperrigsten und fordern viele Durchgänge um alles einigermaßen zu verarbeiten.
     
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